John und Dillan lernen den Indianer Virgil Littleeagle kennen, der noch nach seinen alten Gesetzen und Vorstellungen lebt. Besonders Dillan ist angetan von dessen Lebensweise und Vater und Sohn lernen so einiges über dessen Lebensphilosophie. Den Bürgern ist Virgil dagegen ein Dorn im Auge und durch die Freundschaft mit Virgil leider auch das Ansehen von John und Dillan in der Stadt. Als Dillan bei Virgil eine Waffe findet, stellt John ihn daraufhin zur Rede. Er gesteht Ihnen, dass er aus Notwehr einen Mann erschossen hat und seitdem vom FBI gejagt wird. Als John und Dillon ihm helfen wollen, kommt es zur tödlichen Auseinandersetzung zwischen dem FBI und Virgil...
Eine sehr interessante Folge, wo sogar John noch was lernen konnte, z.B. wie man "Fische kitzelt". Als John Dillon erzählte, dass ihre Familie entfernt von Sitting Bull abstammen, amüsiert sich Virgil immer darüber mit Sprüchen wie "Sie stammen von Sitting Bull ab und sind Anwalt - erzählen sie sowas bloss nicht weiter" :D oder "Das ist das witzigste, was ich je gehört habe" Und als Dillon sagte, er wäre stolz von Sitting Bull abzustammen, sagte Virgil, was Dillon von der Geschichte um Sitting Bull weiß und Dillon stotterte und meinte peinlich, er wüßte nichts über seine Geschichte. Virgil meinte dann "Wie kannst du auf etwas stolz sein, wovon du nichts weißt?" :D Eine sehr weise Frage :)
Das Ende der Folge wr tragisch und wohl das traurigste Ende von allen Folgen der Serie. Aber es beweist wiedereinmal, dass auch 100 Jahr nach dem Wilden Westen bei den "Weißen" der Colt immer noch locker sitzt, wenn es um Indianer geht. Virgil trug sein Colt nur am Gürtel - ohne Munition und die knallten ihn einfach ab ???
Immerhin konnte Virgil noch an Dillan die coole Jeansweste verschenken :)
Ich hatte ja meinen ersten Run vor 3 oder 4 Monaten bereits beendet und mich gar nicht mehr zu manchen Folgen geäußert (Schande über mein Haupt), weshalb ich jetzt beschlossen habe, den 2. Durchlauf zu starten. Meine Frau und ich sind zudem große Fans der Serie, weshalb es ja nur eine Frage der Zeit war. ;)
Mir gefiel die Folge gut, weil sie erstens wieder wie alle Folgen in einer sehr abgeschieden Gegend stattfand und zweitens die Story mich wieder sehr entzückt hat. Diesmal sah man auch erstaunlich viele Native Americans und man erfuhr von der Geschichte der Stämme etc, was ja auch wichtig ist.
Zitat von: Spenser in Jul 18, 2011, 07:40
Das Ende der Folge wr tragisch und wohl das traurigste Ende von allen Folgen der Serie. Aber es beweist wiedereinmal, dass auch 100 Jahr nach dem Wilden Westen bei den "Weißen" der Colt immer noch locker sitzt, wenn es um Indianer geht. Virgil trug sein Colt nur am Gürtel - ohne Munition und die knallten ihn einfach ab ???
Das verstand ich auch nicht und das war das große Fragezeichen was bei mir beim ersten Anschauen hängen geblieben ist. Virgil wollte nichts schlimmes tun und hatte nicht vor die beiden Typen zu erschießen und die zeigen keine Reue und töten ihn. Bob sprang ja noch den Afro-Amerikaner an, damit er daneben schießen konnte, aber es half letztendlich nichts mehr, da der andere ja noch "freie Schußbahn" hatte.
Die Begräbniszeremonie am Ende war natürlich sehr emotional und erinnerte an frühere Indianer-Bestattungen die man in Western schon gesehen hat.
Für mich sind das insgesamt 5 Sterne!
Freut mich, dass Dir uns Deiner Frau die Serie gefällt - sie ist auch einfach fantastisch und ich kanns immer noch nicht begreifen, wieso es nur 12 Folgen gab! Sogar Robert Urich und Dalton James hätten sehr gerne weitere Folgen gemacht...aber die Quoten eben mal wieder :wall:
Ja, wie bereits erwähnt...irgendwie hat sich auch nach 100 Jahren Wilden Westen nicht viel gegenüber den Indianern geändert...sehr traurig! :(
Das Ende der Folge war in der Tat tragisch, zum Glück gab es ja auch einige heitere Momente.
Eine Szene hat mich sogar vom Wortwitz her an Spenser erinnert.
John fragt Virgil, ob er Kinder habe, worauf dieser antwortet: "Ja, fünf Söhne, sechs Töchter von drei Ex-Frauen"
Darauhin meint John nur ganz trocken: "Na, da müssen die Weihnachtsteinkäufe aber Spaß machen" :totlach:
Zitat von: Mr. Stepinfatchit in Jan 21, 2014, 09:03
Eine Szene hat mich sogar vom Wortwitz her an Spenser erinnert.
John fragt Virgil, ob er Kinder habe, worauf dieser antwortet: "Ja, fünf Söhne, sechs Töchter von drei Ex-Frauen"
Darauhin meint John nur ganz trocken: "Na, da müssen die Weihnachtsteinkäufe aber Spaß machen" :totlach:
Ja, der Dialog war echt klasse, das stimmt :D