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Autor Thema: Buddy Steel-Reihe von Jesse Stone-Autor Michael Brandman.  (Gelesen 268 mal) Durchschnittliche Bewertung: 5
Seamus
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a.k.a. CountBizarre


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« am: 18. Juli 2017, 12:36:54 »

Dies soll ein allgemeiner Sammelthread sein, wo wir uns über die anderen Werke des Nachfolgeautor's Michael Brandman unterhalten können. Derzeit hat er außer den 3 Jesse Stone-Romanen kein weiteres Buch geschrieben, aber im September soll sein erster Nicht-Jesse Stone-Roman in den Staaten erscheinen.

Der Roman trägt den Namen "Missing Persons" und soll wohl das Erstlingswerk seiner neuen Reihe, Buddy Steel sein.

Hier mal ein Cover und eine Inhaltsangabe:



Steel... smart, aggressive, ironic, spare and cynical... has been content working homicide at the LAPD until his father, the legendary Sheriff Burton Steel, falls ill with Lou Gehrig's disease. Sheriff Steel is headquartered in Freedom, a privileged coastal community located a hundred miles north of Los Angeles. His health failing, he asks his son Buddy to come home to cover his back and to groom him to be his successor.

Buddy reluctantly agrees. He returns to Freedom despite having outgrown its small town limits, wary of his father's authoritarianism.

No sooner does he hit town than Buddy learns the wife of the high-flying star of a Freedom based world-renowned television ministry has gone missing. A visit to the woman's home leads to a hostile confrontation with her husband's family and Buddy's realization that something greater than simply a missing person is at stake.

Allegiance between father and son provides the backdrop for Buddy's complex investigation of twisted families, avaricious con artists, violent gangs, drugs, corruption, and murder. And added to the mix is an enigmatic femme fatale who succeeds in upending Buddy's tenets regarding contemporary relationships.

MISSING PERSONS is its own book, yet crime fiction fans will find it a joy to trace its literary lineage from Raymond Chandler and Robert B. Parker through to Sue Grafton and Michael Connelly.

Erscheint am:

5. September 2017

Quellen:

https://poisonedpenpress.com/books/missing-persons-buddy-steel-mystery/ (mit Leseprobe)
https://www.amazon.com/Missing-Persons-Michael-Brandman/dp/1464208069
« Letzte Änderung: 11. Januar 2020, 18:39:26 von Seamus » Gespeichert

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a.k.a. CountBizarre


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« Antworten #1 am: 11. Januar 2020, 19:00:36 »

Habe vorgestern angefangen den ersten Roman der Serie “Missing Persons“ zu lesen und erstmal muss ich erwähnen, das in der Zwischenzeit wo ich dieses Topic eröffnet habe, bereits zwei weitere Titel erschienen sind und zwar “One on One“ und “Wild Card“.

Ich habe oft Gewissensbisse mit einer neuen Buchreihe zu starten, aber hier ist das anders, da ich Michael Brandman schon kenne, durch die 3 Jesse Stone Romane aus seiner Feder. Mir hat da vor allem sein 3. und letztes Buch “Damned If You Do“ gefallen, weil ich fand, das er da den Dreh raus hatte und viele Fehler der beiden Vorgänger vermieden hat.

Buddy Steel hat auf den ersten Blick schon ein paar Gemeinsamkeiten mit Jesse Stone. Da wäre zum Beispiel die Tatsache das beide für das LAPD gearbeitet haben. Aber es gibt auch vieles was die beiden voneinander trennt.

Buddy ist nicht in der Third-Eye Perspektive geschrieben, sondern fungiert als Ich-Erzähler. Er trinkt ab und zu auch etwas Alkohol, aber nicht so exzessiv wie Jesse. Und er kümmert sich um seinen kranken Vater der früher ebenfalls Polizist bei dem LAPD war.

Und in seinem ersten Fall geht es auch schon rasant los, weil keiner weiß, was mit der Frau eines Sektenführers und Fernsehpredigers passiert ist. Hilfe von seiten der zwielichtigen “Religionsgemeinde“ bekommt er keine, aber so nach und nach kommen immer mehr Details raus, da die Sektenmitglieder es nicht so mit der Wahrheit habet. Ich bin schon bei der Hälfte des Buches angelangt und gerade der Hauptfall unterhält mich gut, weil Buddy auch immer öfter in Not gerät.

Bei den Dialogen erkennt man aber die Parkersche Note. Wer gedacht hat, das Brandman keinen Humor in seine Bücher einbaut, liegt falsch, ich musste bislang schon mehrmals lachen, vor allem wegen den ironischen Antworten von Buddy. Aber das ergibt sich fast von selbst, da einige der Jünger vom “Reverend“ schon so verblendet sind, das Buddy da gar nicht anders kann als einen Witz zu reißen.

Sein afroamerikanischer Kollege bei der Polizei erinnert mich von der Sprache auch sehr an einen gewissen Mann.  Hawk - cool

Der Roman ist an sich so kurz wie einer von Parker und ich glaube daher auch, dass ich das Buch spätestens morgen Abend ausgelesen haben werde.
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« Antworten #2 am: 11. Januar 2020, 19:43:24 »

Kling ja gar nicht mal schlecht.
Sogar der Ortsname erinnert an Parker, "Freedom", ist bestimmt genau so entzückend von den Einwohnern her wie "Paradise".
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Seamus
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« Antworten #3 am: 11. Januar 2020, 21:39:44 »

Freedom hat mich gleich zu Beginn des Roman's auch sehr an Paradise erinnert. Nicht nur der Name und weil es auch ein fiktiver Ort ist (es gibt ein Freedom in Kalifornien, aber dieses hier soll nahe Santa Barbara liegen), wie du schon richtig vermutet hast, erinnern auch einige Einheimische an die Bewohner von Paradise. Es sollen in Freedom auch viele Schauspieler leben, die gab es bei Jesse Stone ja auch schon zu Genüge.

Mir gefällt die Location jedenfalls sehr. Man denkt ja stets das in so einem verschlafenem, ruhigem Nest nichts und dann kommt es wie in Paradise oft anders, als man denkt.

Bin gespannt wie es weiter geht, werde auch gleich weiter lesen.
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« Antworten #4 am: 12. Januar 2020, 12:39:10 »

Viel Spaß dabei fröhlich!
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« Antworten #5 am: 12. Januar 2020, 18:12:44 »

Danke dir! fröhlich

Bin auch schon etwas weiter gekommen und bin immer noch Feuer und Flamme für das Buch.

Ganz interessant finde ich den Vater von Buddy. Er fungiert, trotz seiner schweren Krankheit als Berater, da er ja jahrelang Polizeichef war und seinem Sohn gerade im aktuellen Fall enorm weiterhelfen kann. Ich habe noch ca 40 Seiten zu lesen und es wird immer aufregender, da immer mehr Details zu der vermissten Person bekannt geworden sind.

Parker hatte auf Brandman wohl echt einen großen Einfluss, inzwischen sind mir nämlich schon einige Spenserismen aufgefallen u.a. “curiouser and curiouser“.
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« Antworten #6 am: 14. Januar 2020, 18:20:56 »

Klingt gut, dass ein Berater des Helden auch mal ein älteres Semester sein darf.
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« Antworten #7 am: 15. Januar 2020, 21:39:16 »

Habe das Buch am Montag ausgelesen und fand wirklich, dass das in den vergangenen 12 Monaten eines der besten Bücher war, die ich gelesen habe. Mir blieb bei den letzten Seiten fast der Atem stocken, da die Szene vor dem Parkplatz im Supermarkt im Grunde so spannend war, wie der Schluss von A Catskill Eagle. Es gab auch hier alles was das Krimiherz höher schlagen lässt, überraschende Wendungen, Lügen über Lügen und ein Ende das man packender nicht hätte schreiben können.

Buddy war am Ende in dem Fall mehr verstrickt, als ihm lieb war, da er sich mit der Schwester des Reverend was hatte, die anders als der Rest der Familie, nicht durchgeknallt war. Ich bin vor allem gespannt wie es mit der Beziehung weiter geht und werde mir den zweiten Roman auch bald bestellen.

Der Humor kam auch nie zu kurz. Am Ende des Buches, dankt Brandman noch einigen Personen zB Tom Selleck und Helen Brann. Er nennt dort auch einige Schriftsteller die ihn geprägt haben: Robert B. Parker, Raymond Chandler und Elmore Leonard. Und man spürte richtig, das von allen 3 Autoren was drin steckt und ich muss sagen, das Brandman mich überrascht hat. Ich hatte keine so hohen Erwartungen, und jetzt habe ich eine weitere Lieblingsreihe dazugewonnen.

 Genial

Starkes Debut!
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« Antworten #8 am: 18. Januar 2020, 18:53:25 »

Oh je, das klingt ja so, als müsste ich mir die Reihe auch mal merken.
Also, was Du da so schreibst, klint wirklich nach einer ziemlich guten Reihe.
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« Antworten #9 am: 19. Januar 2020, 08:32:20 »

War wirklich schon lange nicht mehr von einem Debutroman einer Reihe so sehr beeindruckt. Man spürte auch, das Brandman mit einem Ich-Erzähler besser zurecht kommt, als mit der Third-Eye Perspektive bei Jesse Stone. Zwischen beiden Reihen liegen echt Welten dazwischen, vor allem in der Sprache. Von Buddy weiß ich jetzt schon mehr als von Jesse, da er sehr viel privates erwähnt und auch einige interessante Hobbies hat.
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« Antworten #10 am: 19. Januar 2020, 18:41:17 »

Dann hat Brandman doch alles richtig gemacht, um das Interesse an seiner Figur für weitere Romane zu wecken.
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