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Autor Thema: Time Bandits (Time Bandits) (1981)  (Gelesen 800 mal) Durchschnittliche Bewertung: 3
Dan Tanna Spenser
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« am: 08. April 2015, 02:05:09 »

Time Bandits ist ein Fantasyfilm aus dem Jahr 1981 und einer der ersten großen Erfolge der britischen Produktionsfirma HandMade Films, die zuvor auch schon in Zusammenarbeit mit Monty Python den Film Das Leben des Brian produziert hat.

Handlung

Der elfjährige Kevin, der sich für Geschichte interessiert, träumt eines Nachts davon, wie ein Ritter mitsamt Pferd aus seinem Kleiderschrank gesprungen kommt. In der folgenden Nacht wartet er wieder darauf und legt sich mit einer Polaroid-Kamera und einer Taschenlampe ins Bett. In dieser Nacht kommt kein Ritter, dafür aber sechs Zwerge, denen er sich anschließt. Die Zwerge haben von dem Obersten Wesen eine Karte gestohlen, auf der alle noch bestehenden Löcher im Universum verzeichnet sind. Durch diese Löcher ist es möglich, in verschiedene Zeitalter zu reisen. Die Zwerge wollen das ausnutzen, um sich dadurch zu bereichern.

Das erste Zeitloch führt die Zwerge und auch Kevin in die Schlacht von Castiglione. Napoleon, der es mag, wenn kleine Leute sich auf der Bühne gegenseitig schlagen, ernennt die Zwerge nach einer Theateraufführung zu Generälen. Prompt wird er ausgeraubt. Die zweite Reise führt die Gruppe, der Kevin sich inzwischen angeschlossen hat, ins Mittelalter, wo sie auf Robin Hood treffen. Verfolgt von dem Obersten Wesen, das seine Karte zurückhaben möchte, flüchtet Kevin in ein Zeitloch, das ihn ins antike Griechenland führt. Dort trifft er auf den König Agamemnon und rettet ihm das Leben in einem Zweikampf mit einem Minotauros. Als Gegenleistung nimmt Agamemnon den Jungen als seinen Sohn auf.

Kurze Zeit später tauchen die Zwerge jedoch wieder auf und nehmen Kevin auf die Titanic mit. Nachdem diese sinkt, entscheiden sich die Zwerge dafür, in das Zeitalter der Legenden zu reisen. Dort treffen sie schließlich auf einen Oger mit Rückenproblemen, einen Riesen und auf das personifizierte Böse, das ebenfalls die Karte in seinen Besitz bringen möchte.

Von diesem werden sie in eine Falle gelockt und in einen Käfig gesperrt. Nachdem sie sich aus diesem befreien konnten, versuchen sie dem Bösen die Karte wieder zu entreißen, was sich aber als unmöglich erweist. Selbst mit Hilfsmitteln aus verschiedensten Zeitaltern – Ritter, Bogenschützen, Cowboys, Panzer und Raumschiff – gelingt es ihnen nicht, das Böse zu besiegen.

Als alles vergeblich erscheint, taucht das Oberste Wesen auf, beendet den Spuk, und erklärt, dass alles nur ein Test gewesen sei, um seine Schöpfung und das darin mit inbegriffene Böse zu testen. Die Zwerge räumen fast alles auf, und der Junge wird sich selbst überlassen, um, nachdem er von einer Rauchwolke des Bösen eingenebelt wurde, in seinem Bett aufzuwachen und von der Feuerwehr aus dem brennenden Haus gerettet zu werden. Seine Eltern kommen um, nachdem sie ein Stück des Bösen berühren, das bei der Aufräumaktion vergessen wurde und König Agamemnon taucht als Feuerwehrmann auf.

Kritik

    „Ein fantastischer Abenteuerfilm, angesiedelt zwischen Parodie und vertracktem Traummärchen, gewürzt mit viel britischem Humor. Eine aufwendige und effektreiche, trotz einiger formaler Unstimmigkeiten amüsante und bisweilen sogar tiefsinnige Unterhaltung. Die vielschichtige Handlung und die parodistischen Feinheiten dürften sich erst dem erwachsenen Zuschauer ganz eröffnen.“

– Lexikon des internationalen Films

    „Gags und Einfälle satt: Regisseur Gilliam schrieb das Drehbuch mit Monty-Python-Kumpel Michael Palin. Ex-Beatle George Harrison co-produzierte. Fazit: Dafür muss Zeit sein: genialer Märchenspaß!“

– Cinema

Erstaufführungen

    Großbritannien 10. Juli 1981
    Deutschland 18. März 1982

Auszeichnungen

    1982 – Saturn Award – Auszeichnung mit dem President's Memorial Award
    1982 – Saturn Award – Nominierung in der Kategorie Beste Regie für Terry Gilliam
    1982 – Saturn Award – Nominierung in der Kategorie Bester internationaler Film
    1982 – Saturn Award – Nominierung in der Kategorie Beste Spezialeffekte für Jon Bunker
    1982 – Saturn Award – Nominierung in der Kategorie Bester Nebendarsteller für Craig Warnock
    1982 – Saturn Award – Nominierung in der Kategorie Bestes Drehbuch für Terry Gilliam und Michael Palin
    1982 – Hugo Award – Nominierung in der Kategorie Best Dramatic Presentation
    1983 – International Fantasy Film Award – Nominierung in der Kategorie Bester Film
    2005 – Golden Satellite Award – Nominierung in der Kategorie Best Classic DVD

Soundtrack

Der Soundtrack wurde nie veröffentlicht. Der im Abspann zu hörende Titel „Dream away“ wurde komponiert und gesungen von George Harrison und ist auf dessen Album „Gone Troppo“ aus dem Jahre 1982 enthalten.


    Craig Warnock: Kevin
    David Rappaport: Randall
    Jack Purvis: Wally
    Kenny Baker: Fidgit
    Malcom Dixon: Strutter
    Mike Edmonds: Og
    Tiny Ross: Vermin
    David Warner: Das Böse
    Ian Holm: Napoléon
    John Cleese: Robin Hood
    Sean Connery: Agamemnon
    Shelley Duvall: Pansy
    Michael Palin: Vincent
    Peter Vaughan: Winston der Oger
    Katherine Helmond: Frau Oger
    Sir Ralph Richardson: Oberstes Wesen
    David Daker: Kevins Vater

Quelle: wikipedia

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Dan Tanna Spenser
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« Antworten #1 am: 08. April 2015, 23:21:09 »

Ziemlich abgefahrener Fiulm mit einem tollen Soundtrack. Mir hatte der Film gut gefallen

Guter Film/Serie
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« Antworten #2 am: 04. Februar 2018, 12:46:17 »

Damals auf SUPER RTL geschaut. Ist schon etwas gruselig bei dem Cover der Veröffentlichungen ist immer da ein Riese zu sehen der ein Schiff auf einen Kopf trägt diese Szene habe ich nie ihn im Film gesehen. Sir Sean Connery spielt auch den Feuerwehrmann am Ende des Films  zwinkern  David Warner als das Böse so großartig. Von den kleinen Männer fand ich den viel zu früh verstorbenen David Rappaport (Randall) am besten.  Sehr guter Film/Serie
« Letzte Änderung: 04. Februar 2018, 19:40:49 von McCormick » Gespeichert
Dan Tanna Spenser
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« Antworten #3 am: 04. Februar 2018, 18:11:57 »

ich fand den Film immer ziemlich "abgefahren", so in ziemlich allen....dies war glaube ich auch einer meiner ersten Films dieses Genres und fühlte mich etwas fremd darin. Heute ist das natürlich anders.

Im Ohr geblieben ist mir jedoch der tolle Song am Abspann des Films, den hatte ich mir damals sogar auf MC aufgenommen Grinsen
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Dan Oakland
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« Antworten #4 am: 12. Oktober 2018, 22:09:37 »

Bin mit diesem Film nicht eine Minute warmgeworden, war eben einfach nicht mein Genre. Die ganze Handlung fand ich etwas wirr und nicht nachvollziehbar. Keine Ahnung, warum Sean darin mitgespielt hatte.
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McCormick
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« Antworten #5 am: 18. Mai 2020, 20:58:31 »

Für einige Tage online zu sehen. Nur ab 20:00
https://www.servustv.com/videos/aa-23c9cyecn2112/
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McCormick
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« Antworten #6 am: 18. Mai 2020, 23:07:35 »

Damals auf SUPER RTL geschaut. Ist schon etwas gruselig bei dem Cover der Veröffentlichungen ist immer da ein Riese zu sehen der ein Schiff auf einen Kopf trägt diese Szene habe ich nie ihn im Film gesehen. Sir Sean Connery spielt auch den Feuerwehrmann am Ende des Films  zwinkern  David Warner als das Böse so großartig. Von den kleinen Männer fand ich den viel zu früh verstorbenen David Rappaport (Randall) am besten.  Sehr guter Film/Serie


Mein damaligen Beitrag habe ich wohl etwas undeutlich gepostet. Es gibt natürlich den Riese gespielt von Ian Muir, welches das Schiff auf dem Kopf trägt. Aber im Cover ist zu sehen wie der Riese das Schiff im Wasser zu der Festung der ewigen Dunkelheit bringt, das ist aber nie im Film nie zu sehen.

Noch was dieses Jahr 2020 ist von den kleinen Zeitbanditen Malcolm Dixon verstorben. Er spielte Strutter. Es lebt nur noch der Og Darsteller Mike Edmonds.
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