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Autor Thema: Mit Schirm, Charme und Melone (The Avengers) (1998)  (Gelesen 379 mal) Durchschnittliche Bewertung: 2
Dan Tanna Spenser
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« am: 08. April 2015, 12:58:00 »

Mit Schirm, Charme und Melone (Originaltitel: The Avengers) ist ein Spielfilm aus dem Jahr 1998, der auf der Fernsehserie Mit Schirm, Charme und Melone basiert, insbesondere auf der Folge A Surfeit of H2O bzw. H2O – tödliches Nass. Der Film entstand unter der Regie von Jeremiah S. Chechik mit Ralph Fiennes als John Steed und Uma Thurman als Emma Peel. Die Rolle des Bösewichts Sir August de Wynter spielte Sean Connery.

Handlung

John Steed ist ein Spezialagent des britischen Geheimdienstes, der von „Mutter“ und „Vater“ geleitet wird. Steed wird beauftragt, gemeinsam mit der Wissenschaftlerin Doktor Emma Peel die Hintergründe des Einbruchs in einem Forschungszentrum zu finden. Die Überwachungskameras zeigen Doktor Peel als Einbrecherin, sie beteuert jedoch, sie sei unschuldig. Der als „Mutter“ auftretende Chef des Geheimdienstes sagt ihr, es sei ein Privileg, dass sie ihre Unschuld beweisen dürfe.

Steed und Peel stellen sich einem irren schottischen Bösewicht, Sir August de Wynter, entgegen, der mit einer Wettersteuerungsmaschine die Weltregierungen erpresst. Er belegt London, wo eine Ministerkonferenz tagt, mit Schneestürmen und fordert für gutes Wetter 10 % des Bruttosozialproduktes.

Es stellt sich heraus, dass Peel eine für die Bösewichte arbeitende Doppelgängerin hat. Sie wird von ihrem Double und von der für de Wynter arbeitenden „Vater“ entführt. Peel wird mit einem Ballon befördert, den sie zum Explodieren bringt. Sie fällt in Schnee und wird dort von Steed gefunden – der überprüft, ob sie die echte Peel ist, indem er sie küsst.

Steed und Peel gelangen in das in London versteckte Kontrollzentrum der Wettersteuerungsmaschine, die sie zerstören. Dabei sterben de Wynter und seine restlichen Helfer. Am Ende feiern Peel, Steed und „Mutter“ den Erfolg.

Hintergrund

Patrick Macnee, John Steed in der Fernsehserie, übernahm ein Cameo als die Stimme des Invisible Jones. Diana Rigg, Darstellerin der Emma Peel in der Fernsehserie, wurde die Rolle der Alice angeboten, sie lehnte jedoch ab.

Die Produktionskosten betrugen schätzungsweise 60 Millionen US-Dollar. Nach negativen Testvorführungen wurde der Film massiv auf seine heutige Länge gekürzt. Viele Logikfehler sind erst durch diese Schnitte entstanden. Der Film spielte in den US-amerikanischen Kinos ca. 23,3 Millionen US-Dollar ein; hinzu kamen ca. 25,2 Millionen US-Dollar in anderen Ländern.

Kritiken

James Berardinelli spottete auf ReelViews, der Film wirke derart inkohärent, als ob ihn Michael Myers aus dem Film Halloween – Die Nacht des Grauens mit seinem Messer geschnitten hätte. Nichts im Film wecke Interesse, er scheitere auf jede mögliche Art – seien es die Darstellungen, die Regie oder das Drehbuch. Ralph Fiennes wirke in der Rolle von John Steed emotionslos wie ein Schlafwandler. Er sei dennoch besser als Uma Thurman, die keine Ahnung habe, wie Emma Peel zu spielen sei. Sie schwanke zwischen einer „Königin aus Eis“ („Ice Queen“) und einem Vamp. Der Film sei die gegenwärtig schlechteste Adaption einer Fernsehserie als Spielfilm. Er gewinne diese „zweifelhafte Ehre“ gegen Mr. Magoo – und das „sage alles, was zu sagen sei“. Stephen Hunter urteilte in der Washington Post: „Dies ist ein Film in dem, stolz und siegessicher, nichts funktioniert. […] Er blamiert jeden, der damit zu tun hatte.“ Patrick Macnee befand im TV Guide: „Es war ein furchtbarer Flop. Gott sei Dank!“

    „Ein trotz der akzeptablen Besetzung der Hauptrollen fehlinszenierter Film, dem es für eine Satire an Leichtigkeit, für einen Actionfilm an Einfällen mangelt.“

– Lexikon des internationalen Films

    „Die Neuauflage der beliebten TV-Serie aus den Sechzigerjahren von Jeremiah S. Chechik (Diabolisch, Benny und Joon) ist ein echtes Unikum: Das holprige Werk war so peinlich, dass die drei Hauptdarsteller sich bei der Weltpremiere in London gar nicht erst blicken ließen. Immerhin ist Patrick Macnee, Seriendarsteller des John Steed, als ‚unsichtbarer Jones‘ dabei.“

– Prisma

Auszeichnungen

Der Film wurde 1999 in der Kategorie Schlechtestes Remake mit dem Negativpreis Goldene Himbeere „ausgezeichnet“. Nominiert war er in den Kategorien:

    Schlechtester Film
    Schlechtester Schauspieler: Ralph Fiennes
    Schlechteste Schauspielerin: Uma Thurman
    Schlechtester Nebendarsteller: Sean Connery
    Schlechtestes Leinwandpaar: Ralph Fiennes und Uma Thurman
    Schlechteste Regie: Jeremiah S. Chechik
    Schlechtestes Drehbuch: Don MacPherson
    Schlechtester Song: Storm − von Bruce Woolley, Chris Elliott, Marius de Vries, Betsy Cook und Andy Caine



    Ralph Fiennes: John Steed
    Uma Thurman: Emma Peel
    Sean Connery: Sir August de Wynter
    Fiona Shaw: Vater
    Jim Broadbent: Mutter
    Patrick Macnee: Invisible Jones (Stimme)
    Deutsch: Hans Teuscher


Quelle: wikipedia


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« Antworten #1 am: 08. April 2015, 13:58:50 »

Was für ein Schrottfilm  sauer

 Schlechter Film/Serie für dieses Machwerk. Meine Lieblingsserie hat so einen schlechten Film nicht verdient.  Ralph Fiennes kann in keinster Weise Patrick Macnee als John Steed das Wasser reichen, ebensowenig wie Uma Thurman an Diana Rigg's Darstellung der Emma Peel auch nur im entferntesten heranreicht.

Das Beste am Film ist noch der kleine Cameo Auftritt von Patrick Macnee
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« Antworten #2 am: 08. April 2015, 14:41:56 »

 Schlechter Film/Serie auch von mir.

Ich habe zwar die Originalserie leider noch nicht gesehen (steht aber auf meiner Liste),kann daher keinen Vergleich ziehen. Aber das war einer der sehr seltenen Filme, wo ich einen Film nicht bis zum Ebde durchgehlten habe. Ich denke, das sagt alles ...
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Dan Tanna Spenser
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« Antworten #3 am: 08. April 2015, 21:22:50 »

Ganz so krass fällt meine Bewertung hier nicht aus. Natürlich stimme ich euch weitgehend überein, doch so am Thema vorbei fanmd ich den Film auch nicht, da gabs weitaus schlechtere, wie "The Saint" - die in meinen Augen schlechteste Serienumsetzung aller Zeiten! Aber in diesem Film gabs auch einige nette Szenben, wie z.B. als Connery den Schirm von Steed zerströrte und Steed meinte "Oh, dafür werden sie bezahlen"...die Szene fand ich britisch stylisch...alleine die Art, sie die Szene gespielt wurde.

Regisseur Jeremiah Chechik "outete" sich ja als großer Fan der Serie und er meinte damnals, er hatte sich extra vor Drehbeginn sehr viele Folgen angeschaut um den Film serien seriennah rüberzubringen, was ihm leider nicht so sehr gelang...der große Hänger war die Story, die recht unausgegoren war.

Aber für mich reicht es dennoch für Guter Film/Serie
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« Antworten #4 am: 08. April 2015, 21:33:13 »

Na, dass die 3 Hauptdarsteller sich bei der Weltpremiere in London damals nicht haben blicken lassen, spricht schon Bände, was sie selbst von dem Film hielten

Aber, Dan, ich weiß schon, warum du so "gnädig" wertest, weil der Film ja soviele "Himbeeren" bekam bzw dafür nominiert war, ist das ja für dich immer ein besonderes Qualtitätsmerkmal  totlachen


Ich mußte ja von vornherein schon mal 2 Sterne abziehen, weil: Es gibt nur einen John Steed und eine Emma Peel, da geht bei mir nichts anderes. Und von den 3 restlichen Sternen geht einer noch durch die Schnitte verloren und der andere durch die schwache Story, ergo 1 Stern.
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« Antworten #5 am: 30. November 2017, 17:27:01 »

Den Film habe ich mir bisher noch nicht angeschaut, obwohl er schon paarmal im Free TV lief !
Dafür aber sehrviele Folgen "Mit Schirm Charme & Melone" als Arte die Serie komplett gezeigt hat.  Cool

Werde ich demnächst aber mal machen, bin mal gespannt was ich von dieser Serienadaption halte.
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« Antworten #6 am: 30. November 2017, 19:45:54 »


Werde ich demnächst aber mal machen, bin mal gespannt was ich von dieser Serienadaption halte.


Ja, da bin ich auch gespannt zwinkern
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« Antworten #7 am: 30. November 2017, 19:58:52 »

Jau, sieht dann so aus DVD wird für n Appel & n Ei mitbestellt, mit anderen Sachen die eher vorrang haben !
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« Antworten #8 am: Heute um 09:45:41 »

Trotz der ausgezeichneten Besetzung gehört der Film eher in die Kategorie "Kann man sich ansehen, muss man aber nicht..." Serie/Film kann man sich mal ansehen
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