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Autor Thema: Götz George  (Gelesen 2160 mal) Durchschnittliche Bewertung: 4
Dan Tanna Spenser
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« am: 15. Februar 2016, 18:49:31 »



Götz George (* 23. Juli 1938 in Berlin; eigentlich Götz Schulz[1]) ist ein deutscher Schauspieler. Große Popularität erlangte George in Deutschland als Duisburger Kommissar Horst Schimanski in der Krimireihe Tatort, zu deren beliebtestem Kommissar er in einer Emnid-Umfrage 2008 gewählt wurde.

Leben
Kindheit und Jugend

Götz George entstammt einer Schauspielerfamilie. Sein Vater Heinrich George war ein berühmter Film- und Theaterstar seiner Zeit, seine Mutter Berta Drews war ebenfalls eine bekannte Schauspielerin. Der Vater, der ihm den Vornamen in Anlehnung an seine Lieblingsrolle Götz von Berlichingen gab, starb 1946 in dem von der Sowjetunion betriebenen Speziallager Nr. 7 Sachsenhausen. Götz wuchs mit seinem älteren Bruder Jan (* 1931) bei seiner Mutter in Berlin auf, besuchte in Berlin-Lichterfelde die Berthold-Otto-Schule und später bis zur Mittleren Reife das Lyceum Alpinum in Zuoz. Jan George wurde Fotograf, Dokumentar- und Werbefilmer.[3]
Schauspielkarriere
Götz George als Horst Schimanski

Sein Bühnendebüt hatte Götz George 1950 in William Saroyans Mein Herz ist im Hochland am Berliner Hebbel-Theater. 1953 bekam er neben Romy Schneider seine erste kleine Filmrolle in Wenn der weiße Flieder wieder blüht. Im selben Jahr spielte er erstmals, wie später noch oft, an der Seite seiner Mutter Berta Drews in Shakespeares Richard III.. Von 1955 bis 1958 studierte er am Berliner UFA-Nachwuchsstudio bei Else Bongers. In dem DEFA-Film Alter Kahn und junge Liebe stand er 1956 das erste Mal in einer Hauptrolle vor der Kamera. Die entscheidende schauspielerische Ausbildung erhielt er jedoch in der Zeit von 1958 bis 1963. Auf den Rat seiner Mutter hin spielte er am Deutschen Theater in Göttingen unter der Leitung von Heinz Hilpert. Nach dessen Tod schloss er sich nie wieder einem festen Ensemble an, er stand aber regelmäßig bei Tourneen oder Gastspielen auf der Bühne.

Hansgünther Heyme verpflichtete ihn 1972 an das Kölner Schauspielhaus, wo er den Martin Luther in Dieter Fortes Martin Luther und Thomas Münzer verkörperte. 1978 spielte er in Die tätowierte Rose von Tennessee Williams an der Seite von Sonja Ziemann. 1981 verkörperte er die Titelrolle in Büchners Dantons Tod bei den Salzburger Festspielen. 1986/87 inszenierte George, zusammen mit Eberhard Feik und Helmut Stauss, Gogols Revisor. Mit Tschechows Platonov ging George 1990 letztmals auf Theater-Tournee. Nach kleineren Kinorollen im Verlauf der fünfziger Jahre gelang George 1959 mit dem Film Jacqueline der Durchbruch bei Kritik und Publikum. Für seine Rolle wurde er mit dem Deutschen Filmpreis (Bester Nachwuchsschauspieler) und dem Preis der deutschen Filmkritik ausgezeichnet. 1961 wurde ihm der Bambi als beliebtestem Schauspieler verliehen.

In den 1960er Jahren spielte George in Filmen wie Kirmes und Herrenpartie. Einem breiten Publikum wurde er bekannt durch Filme der Karl-May-Reihe, die er 1962 mit Der Schatz im Silbersee begann. Er erhielt die Rolle des Farmersohns Fred Engel. George absolvierte seine Stunts alle selbst, auch in seiner Hauptrolle als Sheriff in Sie nannten ihn Gringo.

In den 1970er Jahren spielte er vornehmlich Theater und wirkte in Fernsehproduktionen mit, darunter in vielen Folgen von Der Kommissar, Tatort, Derrick und Der Alte. Erst 1977 besetzte man ihn für Aus einem deutschen Leben wieder in einer Kinohauptrolle – als Franz Lang, eine Figur, die aus der Biografie des Auschwitz-Kommandanten Rudolf Höß entwickelt wurde. 1988 stand er erneut bei der DEFA in Der Bruch gemeinsam mit Rolf Hoppe und Otto Sander vor der Kamera.

Seinen größten Zuschauererfolg hatte George in den 1980er Jahren im Fernsehen: Mit den Schimanski-Tatortfolgen des WDR, die von 1981 bis 1991 zu sehen waren. In dieser Rolle trat er 1990 auch in dem Fernseh-Kriminalfilm Unter Brüdern auf, dem einzigen Crossover der bundesdeutschen Krimireihe Tatort und der DDR-Krimireihe Polizeiruf 110.
George mit Janina Stopper während der Dreharbeiten zu Papa allein zu Haus (2009)

In den 1990er Jahren spielte er in Der Sandmann den vermeintlichen Serienmörder und Literaten Henry Kupfer. In Die Bubi-Scholz-Story legte George das Trauma eines gealterten, gebrochenen Boxers bloß. In Der Totmacher war er der Serienmörder Fritz Haarmann, was ihm unter anderem den Darstellerpreis der Filmfestspiele von Venedig und den bisher letzten von vier Deutschen Filmpreisen einbrachte. In Nichts als die Wahrheit übernahm er − mit Hilfe einer Latexmaske optisch gealtert − die Rolle des NS-Arztes und Massenmörders Josef Mengele. Komödiantisch angelegt waren seine Rollen in mehreren Filmen von Helmut Dietl: als Hamburger Reporter Hermann Willié in Schtonk!, als Regisseur Uhu Zigeuner in Rossini – oder die mörderische Frage, wer mit wem schlief und als todkranker Bundeskanzler in Zettl.

George lebt seit 1997 mit der Hamburger Journalistin Marika Ullrich zusammen, die er 2014 geheiratet hat. [4] Von 1966 bis 1976 war er mit der Schauspielerin Loni von Friedl verheiratet. Der Ehe entstammt eine Tochter. Er ist Fan des TSV 1860 München.[5]
Soziales Engagement

Ab 2010 hat sich Götz George für die Deutsche Krebshilfe sowie deren Bekämpfung von Krebskrankheiten engagiert und kostenlos als Titelfigur an dem Benefiz-Projekt „Rainer Wahnsinn“ mitgewirkt. Außerdem nahm er an einer Kampagne des Weißen Ring teil, der sich u. a. gegen Kindesmissbrauch engagiert.
Filmografie
Kinofilme

    1953: Wenn der weiße Flieder wieder blüht
    1953: Ihre große Prüfung
    1957: Alter Kahn und junge Liebe
    1958: Solange das Herz schlägt
    1959: Jacqueline
    1960: Kirmes
    1960: Die Fastnachtsbeichte
    1961: Der Teufel spielte Balalaika
    1961: Ihr schönster Tag
    1961: Mörderspiel
    1961: Unser Haus in Kamerun
    1962: Der Schatz im Silbersee
    1962: Das Mädchen und der Staatsanwalt
    1962: Nur tote Zeugen schweigen (Ipnosis)
    1963: Liebe will gelernt sein
    1963: Mensch und Bestie
    1964: Herrenpartie
    1964: Wartezimmer zum Jenseits
    1964: Unter Geiern
    1965: Ferien mit Piroschka
    1965: Sie nannten ihn Gringo
    1966: Winnetou und das Halbblut Apanatschi
    1968: Ich spreng’ Euch alle in die Luft – Inspektor Blomfields Fall Nr. 1
    1968: Der Todeskuss des Dr. Fu Man Chu
    1968: Himmelfahrtskommando El Alamein (Commandos)
    1970: Ostwind (Le vent d'est)
    1977: Aus einem deutschen Leben
    1984: Abwärts
    1985: Zahn um Zahn
    1987: Zabou
    1988: Die Katze
    1989: Der Bruch (DEFA/WDR)
    1989: Blauäugig
    1992: Schtonk!
    1993: Ich und Christine
    1993: Die Sturzflieger
    1995: Der Totmacher
    1997: Rossini – oder die mörderische Frage, wer mit wem schlief
    1998: Das Trio
    1998: Solo für Klarinette
    1999: Nichts als die Wahrheit
    2001: Viktor Vogel – Commercial Man
    2003: Mein Vater
    2003: Gott ist tot
    2005: Maria an Callas
    2006: Der Novembermann
    2009: Mein Kampf
    2012: Zettl

Fernsehfilme und Serien

    1957: Kolportage
    1965: Alle meine Söhne
    1967: Schlehmihls wundersame Geschichte
    1968: Match
    1969: Ein Jahr ohne Sonntag
    1969: Spion unter der Haube
    1970: 11 Uhr 20
    1970: Der Kommissar – Tod einer Zeugin
    1971: Tatort – Blechschaden
    1971: Diamantendetektiv Dick Donald
    1972: Der Kommissar – Ein Amoklauf
    1972: Der Illegale
    1972: Tatort – Rattennest
    1972: Kesselflickers Hochzeit
    1973: Hamburg Transit – Eifersucht
    1973: Die Gräfin von Rathenow
    1973: Der Kommissar – Sommerpension
    1973: Zwischen den Flügen
    1974: Mandragola
    1976: Café Hungaria
    1976: Tatort – Transit ins Jenseits
    1976: Lancier, der Söldner (Les diamants du président)
    1977: Vermutungen über Franz Bieberkopf
    1977: Polizeiinspektion 1 – Verfolgungswahn
    1978: Derrick – Der Spitzel
    1978: Der Alte – Der schöne Alex
    1979: Der Alte – Der Auftraggeber
    1981: Überfall in Glasgow
    1981: Die Sonnenpferde (Les chevaux du soleil)
    1981: Tatort – Duisburg-Ruhrort
    1981: Der König und sein Narr
    1981: Tatort – Grenzgänger
    1982: Tatort – Der unsichtbare Gegner
    1982: Der Regenmacher
    1982: Tatort – Das Mädchen auf der Treppe
    1982: Tatort – Kuscheltiere
    1983: Tatort – Miriam
    1983: Das schöne Ende dieser Welt
    1984: Tatort – Kielwasser
    1984: Tatort – Zweierlei Blut
    1984: Abgehört
    1984: Tatort – Rechnung ohne Wirt
    1985: Tatort – Doppelspiel
    1985: Tatort – Das Haus im Wald
    1985: Tatort – Zahn um Zahn (Kinofilm)
    1986: Tatort – Der Tausch
    1986: Tatort – Schwarzes Wochenende
    1986: Tatort – Freunde
    1987: Tatort – Zabou (Kinofilm)
    1987: Tatort – Spielverderber
    1988: Tatort – Gebrochene Blüten
    1988: Tatort – Einzelhaft
    1988: Tatort – Moltke
    1989: Tatort – Der Pott
    1989: Tatort – Blutspur
    1989: Spielen willst du ja alles. Götz George – rastlos im Einsatz
    1989: Tatort – Katjas Schweigen
    1989: Schulz & Schulz
    1990: Baldur Blauzahn (WDR-Serie; Kurzauftritt als Schwuler Schorsch)
    1990: Tatort – Medizinmänner
    1990: Tatort – Schimanskis Waffe
    1990: Unter Brüdern (Gemeinsame Folge der Fernsehreihen Tatort und Polizeiruf 110)
    1991: Schulz & Schulz II
    1991: Tatort – Bis zum Hals im Dreck
    1991: Tatort – Kinderlieb
    1991: Tatort – Der Fall Schimanski
    1992: Schulz & Schulz III
    1992: Schulz & Schulz IV
    1993: Morlock I – Kinderkram
    1993: Morlock II – Die Verflechtung
    1993: Morlock III – König Midas
    1993: Schulz & Schulz V
    1994: Morlock IV – Der Tunnel
    1995: Das Schwein – Eine deutsche Karriere
    1995: Der König von Dulsberg
    1995: Der Sandmann
    1995: Der Totmacher
    1995: Der Mann auf der Bettkante
    1996: Tote sterben niemals aus
    1996: Tor des Feuers
    1997: Schimanski – Die Schwadron
    1997: Schimanski – Blutsbrüder
    1997: Schimanski – Hart am Limit
    1998: Schimanski – Muttertag
    1998: Schimanski – Rattennest
    1998: Schimanski – Geschwister
    1998: Die Bubi-Scholz-Story
    1999: Die Entführung
    1999: Schimanski – Sehnsucht
    1999: Racheengel – Die Stimme aus dem Dunkeln
    2000: Die Spur meiner Tochter
    2000: Schimanski muss leiden
    2001: Bargeld lacht
    2001: Schimanski – Kinder der Hölle
    2001: Liebe. Macht. Blind.
    2001: Tödliche Liebe
    2002: Mein Vater
    2002: Liebe ist die halbe Miete
    2002: Schimanski: Asyl
    2002: Der Anwalt und sein Gast
    2003: Verliebte Diebe
    2003: Geheimnisvolle Freundinnen
    2003: Familienkreise
    2003: Alpenglühen
    2003: Blatt und Blüte – Die Erbschaft
    2004: René Deltgen – Der sanfte Rebell
    2004: Schimanski – Das Geheimnis des Golem
    2004: Kein Himmel über Afrika
    2005: Einmal so wie ich will
    2005: Liebe versetzt Berge – Alpenglühen 2
    2005: Schimanski – Sünde
    2005: Kabale und Liebe
    2006: Commissario Laurenti – Die Toten vom Karst
    2006: Die Sturmflut
    2006: Als der Fremde kam
    2007: Die Katze
    2007: Schimanski – Tod in der Siedlung
    2007: Meine fremde Tochter
    2007: Der Novembermann
    2008: Schokolade für den Chef
    2008: Schimanski – Schicht im Schacht
    2010: Zivilcourage
    2010: Lüg weiter, Liebling
    2011: Schimanski – Schuld und Sühne
    2011: Papa allein zu Haus
    2011: Nacht ohne Morgen
    2011: Nachtschicht – Reise in den Tod
    2012: Deckname Luna (Zweiteiler)
    2013: Tod einer Polizistin
    2013: George
    2013: Schimanski – Loverboy
    2014: Besondere Schwere der Schuld

Auszeichnungen
Götz George (2001)
Stern von Götz George auf dem Boulevard der Stars in Berlin

    1960: Filmband in Silber (Bester Nachwuchsschauspieler) für Jacqueline
    1961: Kritikerpreis für Jacqueline
    1962: Bambi
    1984: Bambi
    1985: Deutscher Darstellerpreis für die Tatort-Serie
    1985: Filmband in Gold (Bester Darsteller) für Abwärts
    1985: Bravo Otto in Bronze (Schauspieler)
    1985: Jupiter (Kategorie: Bester Darsteller)
    1989: Adolf-Grimme-Preis mit Gold für Tatort – Moltke (zusammen mit Hajo Gies und Eberhard Feik)
    1989: Goldener Gong für Schulz und Schulz
    1992: Goldene Kamera
    1992: Berliner Bär (B.Z.-Kulturpreis)
    1992: Bambi
    1992: Bayerischer Fernsehpreis für Tatort – Der Fall Schimanski
    1992: Filmband in Gold (Bester Darsteller) für Schtonk!
    1993: Verdienstorden der Bundesrepublik Deutschland
    1994: DIVA-Award
    1995: Bayerischer Filmpreis (Bester Darsteller) für Der Sandmann
    1995: Coppa Volpi beim Filmfestival von Venedig (Darstellerpreis) für Der Totmacher
    1995: Telestar (Bester Darsteller in einem Fernsehspiel) für Das Schwein – Eine deutsche Karriere
    1996: Filmband in Gold (Bester Darsteller) für Der Totmacher
    1996: Adolf-Grimme-Preis mit Gold für Der Sandmann (zusammen mit Nico Hofmann)
    1996: Goldener Löwe von RTL (Bester Darsteller in einem Fernsehfilm) für Der Sandmann
    1996: Verdienstorden des Landes Nordrhein-Westfalen
    1998: Goldene Romy (Beliebtester Schauspieler)
    2000: Jupiter (Kategorie: Bester Darsteller)
    2000: Brussels International Film Festival: Silberne Iris für Darsteller für Nichts als die Wahrheit
    2001: Goldene Kamera (Publikumspreis für die besten Tatort-Ermittler) zusammen mit Eberhard Feik
    2001: Goldene Feder für sein Lebenswerk
    2003: Publikumspreis der Marler Gruppe für Mein Vater
    2003: Bayerischer Fernsehpreis für Mein Vater
    2003: Emmy für Mein Vater
    2003: Verdienstorden des Landes Berlin
    2004: Goldener Ochse – Ehrenpreis beim Filmkunstfest Mecklenburg-Vorpommern
    2007: Deutscher Fernsehpreis – Ehrenpreis der Stifter
    2009: Romy – Platin-Romy für sein Lebenswerk
    2010: Rheinlandtaler – als Identifikationsfigur für die Region (rheinisches Ruhrgebiet)
    2010: Stern auf dem Boulevard der Stars in Berlin
    2011: DIVA – Deutscher Entertainment Preis
    2011: Publikumspreis der Marler Gruppe für Zivilcourage (zusammen mit Dror Zahavi, Jürgen Werner und Carolyn Genzkow)
    2013: Deutscher Schauspielerpreis (Ehrenpreis für sein Lebenswerk)
    2014: Großes Bundesverdienstkreuz

Literatur

    Berndt Schulz: Götz George: Schauspieler und Superstar. Lübbe (Bastei-Lübbe-Taschenbuch 61134), Bergisch Gladbach 1988, ISBN 3-404-61134-9.
    Frank Becker, Frank Jaeger: Das große Schimanski-Buch. Lübbe (Bastei-Lübbe-Taschenbuch 71201), Bergisch Gladbach 1988, ISBN 3-404-71201-3.
    Heiko R. Blum: Götz George: seine Filme – sein Leben. Heyne (Heyne-Bücher 32), München 1989, ISBN 3-453-86106-X.
    Berndt Schulz, Petra Gallmeister: Götz George. Zsolnay, Wien 1993, ISBN 3-552-05108-2.
    Heiko R. Blum: Götz George: Beruf: Schauspieler. Henschel, Berlin 2003, ISBN 3-89487-457-0.
    Torsten Körner: Götz George: Mit dem Leben gespielt. Scherz, Frankfurt am Main 2008, ISBN 978-3-502-15029-9.

Dokumentarfilme

    Der will doch nur spielen - Götz George. Dokumentarfilm, Deutschland, 2013, 44 Min., Buch und Regie: Frank Bürgin, Produktion: Zeitlupe, WDR, Erstsendung: 19. Juli 2013 bei WDR, Inhaltsangabe von WDR, Interviewausschnitt.
    Nicht reden, machen – Eine Begegnung mit Götz George zum 70. Geburtstag. Dokumentation, 2008, 45 Min., Buch und Regie: Marika Ullrich, Produktion: WDR, Erstausstrahlung: 25. Juli 2008, Inhaltsangabe der ARD
    Alles Gute, Götz George! Dokumentation, 2008, 45 Min., Erstausstrahlung: 23. Juli 2008
    Beckmann im Gespräch mit Götz George. Produktion: NDR, Erstausstrahlung: 12. Mai 2008
    Götz George: Das Leben, die Kunst und ein deutscher Mime. Gespräch, 2008, 7:49 Min., ttt – titel, thesen, temperamente, Erstsendung: 4. Mai 2008
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Dan Tanna Spenser
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« Antworten #1 am: 23. Februar 2016, 14:17:45 »

Nanu - noch kein Post von schimmi hier Huch

Ich mag George vor allem als Horst Schimanski, aber auch aus anderen Actionfilmen und Krimis, die er gemacht hatte....mit den Melodramen konnte ich dagegen wenig anfangen, wobei ich weiß, dass diese schauspielerisch natürlich mehr abverlangen und einen Schauspieler besser als solchen zur Geltung bringen zwinkern

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« Antworten #2 am: 12. April 2016, 11:34:27 »

 Keine Ahnung Ich brauch wohl eine neue Brille.Der Thread ging an mir vorbei.Aber das wird hier gleich nachgeholt! Freuen

Götz George ist nach wie vor einer meiner Lieblingsschauspieler und wohl derjenige,der mir den deutschen Film näher gebracht hat.Bis ich Fan von ihm war,waren meine Favoriten ganz klar nur US-Stars wie Richard Hatch,Michael Paré,Jeff Wincott,Paul Michael Glaser etc......!ABER dann kam Götz mit seiner Reihe Schimanski und der Rest ist Geschichte.Innerhalb kürzester Zeit so viele Filme wie möglich geschaut,war begeistert und dann auch alle Tatorte mit ihm! Freuen

Zu erwähnen sei noch,dass ich damals als Kind dank meiner Mama Frl.Winnetou schon *Schimmi* im Tatort gesehen hatte und er mir schon damals in Erinnerung blieb,aber eben erst später richtiger Fan wurde! Grinsen

Sein Spektrum an Filmen und Charakteren ist beeindruckend und manche Filme sind einfach nur genial.

Hier eine kleine Auswahl,was mir besonders gut gefällt und mir gerade in den Sinn kommt:

Mein Vater                                       Geniale/r Film/Serie
Das Tor des Feuers                            Geniale/r Film/Serie
Besondere schwere der Schuld            Geniale/r Film/Serie
Lüg weiter Liebling                            Geniale/r Film/Serie
Der Regenmacher                             Sehr guter Film/Serie
Rossini                                           Sehr guter Film/Serie
Liebe ist die halbe Miete                    Sehr guter Film/Serie
Abwärts                                          Guter Film/Serie
Das Schwein                                    Geniale/r Film/Serie
Der Mann auf der Bettkante                Guter Film/Serie

Schimanski-Reihe:
Blutsbrüder
Asyl
Muttertag
Tödliche Liebe
Kinder der Hölle
Geheimnis des Golem
Schuld und Sühne
Loverboy
Die Schwadron

Tatort:
Kuscheltiere
Moltke
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« Antworten #3 am: 12. April 2016, 15:00:22 »

Wow, eine außergewöhnlich lange Liste an Film- und Fernsehauftritten. Hätte ich nie erwartet, dass Götz George dermaßen viel gedreht hat. Betenn / Anbeten
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LG, mara!

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« Antworten #4 am: 12. April 2016, 16:21:24 »

Ich bin ja wie gesagt nicht "so" der Fan von ihm, aber er hatte scxhon einige klasse Sachen gemacht: EWiniges von ihm habe ich auch, weil mir der Film auch so gefiel oder ein anderer Schauspieler mitspielte:

Unter Geiern  Sehr guter Film/Serie
Wartezimmer zum Jenseits  Guter Film/Serie
Winnetou und das Halbblut Apanatschi  Sehr guter Film/Serie
Mad Jo (Ich spreng euch alle in die Luft, Superbulle)  Guter Film/Serie
Himmelfahrtskommando El Alamein  Guter Film/Serie
11 Uhr 20 (Dreiteiler)  Geniale/r Film/Serie
Diamantendetektiv Dick Donald  Sehr guter Film/Serie
Tatort: Ermittler Schimanski / Thanner  Geniale/r Film/Serie
Abwärts  Sehr guter Film/Serie
Die Katze  Sehr guter Film/Serie
Der Sandmann  Sehr guter Film/Serie
Solo für Klarinette Serie/Film kann man sich mal ansehen
Das Tor des Feuers  Geniale/r Film/Serie
Schimanski (Nachfolgeserie) Im Schnitt:  Guter Film/Serie
Tod einer Polizistin  Guter Film/Serie
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« Antworten #5 am: 12. April 2016, 19:01:19 »

In Solo für Klarinette war ich sogar im Kino und am Ende lief mir doch eine Träne runter.Götz eben,der schafft es,dass man mit ihm leidet!Bei Besondere schwere der Schuld saß ich 90 Min aufgeregt da,hatte Mitleid mit ihm und war am Ende über das Ende froh! Betenn / Anbeten
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« Antworten #6 am: 12. April 2016, 19:52:12 »

In Solo für Klarinette war ich sogar im Kino und am Ende lief mir doch eine Träne runter.Götz eben,der schafft es,dass man mit ihm leidet!Bei Besondere schwere der Schuld saß ich 90 Min aufgeregt da,hatte Mitleid mit ihm und war am Ende über das Ende froh! Betenn / Anbeten

Ja, den sah ich damals auch im Kino aber eben....war doch recht anttäuscht über den Film, hatte mir garnicht gefallen.
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« Antworten #7 am: 13. April 2016, 19:26:58 »

Wie die Mutter so die Tochter. Mein Vater hat mich den Krimis nahe gebracht und ich habs weiter gegeben. Götz in Karl May- Filmen und der tolle Schimanski. Schimmi, du könntest ruhig auch erwähnen, dass ich nicht nur Krimis und Aktion mit dir geschaut habe. Die Sendung mit der Maus war auch dabei! laut lachen laut lachen laut lachen
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« Antworten #8 am: 13. April 2016, 19:35:00 »

Mein Vater hat mich den Krimis nahe gebracht und ich habs weiter gegeben.

Nach dem Motto "Wie die Mutter zum Kind" Grinsen

Dein Vater wäre sicher eine große Bereicherung fürs Forum....alleine sein Wissen, gerade bei den alten Serien Happy
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« Antworten #9 am: 14. April 2016, 09:29:30 »

Mein Vater hat mich den Krimis nahe gebracht und ich habs weiter gegeben.

Nach dem Motto "Wie die Mutter zum Kind" Grinsen

Dein Vater wäre sicher eine große Bereicherung fürs Forum....alleine sein Wissen, gerade bei den alten Serien Happy

 Traurig Wäre er in der Tat gewesen.Mein Opa hatte was die Serienhelden betrifft,meinen Geschmack.Er mochte wie ich die nach außen hin harten Jungs mit sanftem Kern-wie z.B. Nick Barkley oder eben Schimanski! Grinsen Mein Opa war es,der sogar vor mir Michael Paré in Houston Knights entdeckt hatte.Er mochte ihn also schon lange vor mir! ich werde verrückt
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« Antworten #10 am: 14. April 2016, 13:51:37 »

Dann wissen wir ja, von wem du es "geerbt" hast Happy
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« Antworten #11 am: 14. April 2016, 15:39:25 »

Dann wissen wir ja, von wem du es "geerbt" hast Happy

So sieht es aus.Mir wurde das praktisch in die Wiege gelefgt.Somit ich kann nichts dafür so in Serie vernarrt zu sein! totlachen Nebenbei,Supernatural wäre auch eine Serie für meinen Opa gewesen und ihm hätten auch beiden Jungs gut gefallen! zwinkern
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Dan Tanna Spenser
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« Antworten #12 am: 16. März 2018, 22:52:00 »

Gerade eben nochmal angesehen....Götz George ätzt gegen Tommy Gottschalk in "Wetten dass?" Grinsen (1998)
<a href="http://www.youtube.com/watch?v=F7YRXFJ5MeY" target="_blank">http://www.youtube.com/watch?v=F7YRXFJ5MeY</a>
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Dan Tanna Spenser
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« Antworten #13 am: 19. Juni 2020, 21:41:08 »

Heute vor 4 Jahren ist Götz George verstorben.... Traurig
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