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Autor Thema: Die Qualität der Drehbücher von Steven Moffat  (Gelesen 92 mal)
wbohm
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#DontKillSeanBean



« am: 16. April 2017, 12:39:36 »

Da Peter “Moffbad” Moffat ja demnächst endlich “Doctor Who” verlässt und weil ich ja immer noch die Hoffnung habe, dass und dem neunen running man die Serie wieder was für mich werden könnte, hatte ich letztens eine Freundin (biggest Whovian I know) gebeten, mir eine je eine Folge mit Smith und Capaldi zu empfehlen, die  ich davon überzeugen, dass Moffat-Who doch zumindest erträglich ist (ich hatte ja nach der ersten Hälfte von Staffel 6 das Handtuch geworfen). Und da besagte Freundin meinen Film- und Seriengeschmack ziemlich gut kennt, war ich zuversichtlich, dass sie schon was passendes für mich auswählt

Bei Capaldi wählte sie diese Folge für  ich aus.

Und wenn man sich die einzelnen Elemente ansieht, müsste man annehmen, dass sie ein gute Wahl getroffen hat. Der Orient Express im All, eine wandelnde und eifrig vor sich hin meuchelnde Mumie, Classic-Referenzen, … - das klingt alles nach einer gelungenen Folge. Und die Folge gilt allgemein ja wohl als die Beste der 8. Staffel.

Nun, wenn das das Beste war, will ich den Rest erst gar nicht sehen.
Auf mich wirkte die ganze Folge nie wirklich echt, emotionale Beteiligung, Spannung, Mitfiebern - all das kam bei mir nicht auf. Ich muss gestehen, das eine oder andere mal schaute ich gar zur Uhr um zu sehen, ob nicht bald Schluss ist.
Die Auflösung des Ganzen war so unspektakulär, und das Schicksal der Mumie interessierte einfach nicht. Es fehlte der emotionale Bezug. Und da klar war, das der Doctor nicht draufgehen würde, kam da im “großen Finale” auch keine Spannung auf.,
Der Zug im All erinnerte mich an die Titanic aus “Voyage of the Damned”, allerdings war die Titanic “glaubwürdiger”. Der Orient Experss war einfach nur … merkwürdig.
Das Dilemma, das Carla hat, war so ziemlich das eleich, dass Donna mit dem Doctor in “The Fires of Pompeii” hatte. Allerdings wurde eda um einiges glaubwürdiger dargestellt
Capaldi als Doctor … okay, er war für mich nicht so schlimm wie Smith, aber Begeisterung kann ich für ihn nicht empfinden

 Serie/Film kann man sich mal ansehen , aber Lust auf mehr hat sie nicht gemacht.


Wenn man schon mit einer total negativen Einstellung an eine Moffat (s. Moffbad) Geschichte rangeht, kann ja auch nichts anderes herauskommen. Sorry, aber ich weiß nicht, wie oft ich jetzt schon in den letzten 4 Jahren hier gelesen, wie sehr du Moffat verabscheust als Showrunner.  Sicherlich ist er kein Russell T. Davies, den ich sehr verehre und über den ich mir damals sogar bei BBC Books "The Writers Tale" kaufte. Aber so schlecht ist er nun auch wieder nicht, andernfalls würde er nicht so lange Hauptverantwortlicher Showrunner sein (und würde es weiterhin sein, wenn er nicht selbst Schluss macht nach dieser Staffel). Russell T.Davies hat auch so einiges an "Schrott" (relativ gesehen) produziert zum Schluss als man merkte, dass er langsam nicht mehr richtig bei der Sache war.
Egal, Geschmäcker sind verschieden.

Aber ich habe schon bei den ersten paar Sätzen hier in deinem Post gemerkt, dass dieser "Versuch" sich eine Folge "empfehlen" zu lassen vom (Zitat) "biggest Whovian I know" in die Hose geht. Obwohl ich die Mummy Folge gut finde, hätte ich sie dir nicht empfohlen, weil ich genau mit so einem Posting gerechnet hätte (s. negative Einstellung gegen Moffat).

Sie hätte dir stattdessen eine Episode von Chris Chibnall als Writer empfehlen sollen, dann hättest du schon mal schauen können, wie er sich als Writer von Doctor Who macht(e) bevor er dann nächste Saison als Showrunner übernimmt (und ich meine jetzt nicht die Folge für DT ("42"), sondern die für Matt Smith und Peter Capaldi. Die waren zwar jetzt auch nicht das gelbe vom Ei (z.B Dinosaurs on a spaceship) aber geben doch schon einen Eindruck von ihm als Writer.

Bevor Moffat als Showrunner für Russell T. Davies übernahm, war er ja für ihn auch als Writer diverser Who Folgen tätig, sowohl für Eccleston als auch Tennant als Doctor. Wie gefielen dir denn diese Stories?
« Letzte Änderung: 16. April 2017, 21:13:36 von wbohm » Gespeichert

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« Antworten #1 am: 16. April 2017, 19:38:41 »

Die Folgen, die Steven Moffat in den ersten vier Staffeln geschrieben hatte, waren tatsächlich die, die mir am wenigsten gefielen. Am schlimmsten fand ich den Zweiteiler mit dem Gasmaskenkind - obwohl da immerhin Jack Harkness ins Whoniversum eingeführt wurde. Das ist mir aber erst später aufgefallen. Ich und mir. Moffat pasen wohl einfach irgendwie nicht zusammen
Wbohm - welche Capaldi-Folge(n) würdest du mir denn empfehlen. Wie gesagt, ich fand ihn als Doctor besser als Matt Smith (den kann ich einfach nicht ab), wenn ich auch (noch) nicht begeistert von ihm war

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« Antworten #2 am: 16. April 2017, 20:09:17 »

Ich habe eure beiden Threads mal einen eigenen Thread gegönnt, weil es ja nur bedingt mit der einen Folge zu tun gehabt hatte, sondern eigentlich ja auf alle Moffat-Folgen bezogen ist. ich denke, hier läßt sich ungewzwungener darüber diskutieren, ohne OT zu werden Happy
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wbohm
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#DontKillSeanBean



« Antworten #3 am: 16. April 2017, 21:12:20 »

Ich habe eure beiden Threads mal einen eigenen Thread gegönnt, weil es ja nur bedingt mit der einen Folge zu tun gehabt hatte, sondern eigentlich ja auf alle Moffat-Folgen bezogen ist. ich denke, hier läßt sich ungewzwungener darüber diskutieren, ohne OT zu werden Happy

Ah, "mein persönlicher Thread-Eröffner" hat wieder zugeschlagen Grinsen

P.S: Habe mir erlaubt "mein" Startposting noch mit dem Originalposting von Ducky als Zitat zu verändern. Ohne das Zitat würde man nicht wissen, auf was ich mich eigentlich beziehe zwinkern
« Letzte Änderung: 16. April 2017, 21:15:13 von wbohm » Gespeichert

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« Antworten #4 am: 16. April 2017, 21:16:11 »

@wbohm: Stimmt! Das hatte ich vergessen, das gehörte natürlich auch mir dazu Happy
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Die mit dem Dalek tanzt


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« Antworten #5 am: 17. April 2017, 16:16:03 »

Ich würde an die Sache generell eher anders rangehen. Ich hatte damals, als Matt Smith gecasted wurde eher mit dem ein Problem, als mit dem Moffster. Ja, er hat einiges an Plotholes reinbgehauen, ja, mir gingen seine offenen Fragen irgendwann richtig auf den Kranz, aber ganz ehrlich... ich hab's nach einer Staffel - und Staffel 5 war wirklich absoluter Mindfuck, besonders am Ende - einfach auf mich zukommen lassen und ausgeblendet, wer als Writer wo jetzt hintersteht.

Ich fand die Moffatfolgen der ersten vier Staffeln zu einem großen Teil sogar richtig gelungen. Gerade 'Blink' fand ich sehr genial, weil ich die Weeping Angels in ihrer damaligen, ersten Version einfach nur hammermäßig fand. Ja, über das Empty Child kann man sich sicherlich streiten, aber ich liebe diese Doppelfolge. Falls meine Mitbewohnerin und ich ihren Freund mit Wo anstecken wollen würden, würden wir definitiv diesen Zweiteiler nehmen und eventuell noch 'Dalek' aus S1. Gut, die ganze River Song Sache ab Staffel 4, besonders dann in S5 und S6 war wirklich gewöhnungsbedürftig und teilweise frustrierend, besonders beim ersten gucken. Aber wie gesagt, mir ging eher Eleven als solcher auf den Kranz - egal, wer gerade die Feder für ihn in der Hand hatte. Ab S7 wurde es dann auch endlich besser - spätestens als die Ponds endlich von der Bildfläche verschwunden waren und Clara dazukam.

Wenn ich jetzt was empfehlen müsste, was sowohl Smith, als auch Capaldi angeht, würde ich in eine ziemliche Zwickmühle geraten. Nicht alles ist jedermanns Sache und ich muss wbohm irgendwo auch leider Recht geben: wenn man von vornherein mit einer miesen Einstellung rangeht, kann das auch nichts werden. Es ist schwer, das auszublenden, aber es ist durchaus möglich, wenn man sich zumindest einen kleinen Ruck gibt.

Und es gibt auch unter der Fuchtel von Moffbad durchaus erträgliche bis gute Sachen. Ob andere genau das gut finden, was ich davon als 'gut' empfand, sei mal vollkommen dahingestellt.

Und ja, auch RTD hat zum Ende hin etwas Mist verzapft. Ich nehm ihm die Erfindung von "TenToo" aka dem MetaCrisis-Doctor nach wie vor sehr übel, weil das ein derartig erzwungenes Happy End für Rose geworden ist in meinen Augen. (Generell fand ich die Idee, dass Davros die Realität zerstören wollte, slebst für Dalekverhältnisse etwas extrem meschugge, denn mal ernsthaft: ich zerstöre alles und jeden und den gesamten Raum des Universums, in dme ich selbst noch drinhocke. Das wirkt auf mich jetzt, Jahre später, irgendwie nicht ganz zuende gedacht, auch, wenn die beiden Folgen an sich echte Knaller waren auf ihre Art und Weise.)

So. Um noch mal irgendwie auf den Punkt zu kommen... Da ich persönlich von den Smith-Staffeln die siebte mit am besten finde, würde ich unter Umständen zur ersten der besagten Staffel tendieren (Asylum of the Daleks) 'empfehlen', wenn ich es denn wirklich müsste. Gut, die Folge hat auch einen kleinen interessanten bis etwas verdrehten Touch, aber mein Gott... ich bin nach mehreren Staffeln unter Moffis Schreibe echt nicht mehr zu schocken, was das angeht. Das Jubiläumsspecial fand ich eigentlich auch ziemlich geil und würd's auch empfehlen. (vor allem, weil Bonus: Ten ist dabei!)

Bei Capaldi wird das etwas schwieriger, muss ich ganz ehrlich zugeben. Ich las schon verschiedene Meinungen zu ihm. Meiner Schweizer Freundin ist er zu grumpy, meine Freundin aus Sachsen mag ihn mittlerweile sogar lieber als Ten. Ich find ihn ehrlich gesagt ganz cool, spätestens seitdem das erste Mal die eGitarre aufgetaucht ist. Aus dem Stehgreif da was zu empfehlen ist echt schwierig. Ich würd's vermutlich drauf ankommen lassen und wirklich vorne anfangen und eben schauen, wie sich dieser Doctor eben nach und nach entwickelt. Er ist eben anders als Nine oder Ten und ein wirklich krasser Bruch zu Eleven, den ich nach wie vor echt nicht sooo pralle finde, aber ich denke, er ist es durchaus wert, dass er eine Chance bekommt.
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wbohm
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#DontKillSeanBean



« Antworten #6 am: 17. April 2017, 18:12:01 »


Ich fand die Moffatfolgen der ersten vier Staffeln zu einem großen Teil sogar richtig gelungen. Gerade 'Blink' fand ich sehr genial, weil ich die Weeping Angels in ihrer damaligen, ersten Version einfach nur hammermäßig fand.

Absolut meine Meinung. Die Blink Folge ist für mich sogar eines der Highlights der gesamten "Russell T.Davies" Ära. Und damit meine ich nur dieses erste Auftreten der Weeping Angels (später hat man es dann meiner Meinung nach übertrieben, speziell in der letzten Folge der "Ponds"). Aber das erste Mal war einfach überwältigend. Liegt bei mir auch daran, dass hier Carey Mulligan auftrat

Zitat
Ja, über das Empty Child kann man sich sicherlich streiten, aber ich liebe diese Doppelfolge.

Auch hier stimmen wir überein. Klar, gewöhnungsbedürftig, aber vom ganzen "Ambiente" her eine hammermässige Story mit viel "Flair" für diese Epoche

Zitat
Falls meine Mitbewohnerin und ich ihren Freund mit Wo anstecken wollen würden, würden wir definitiv diesen Zweiteiler nehmen und eventuell noch 'Dalek' aus S1. Gut, die ganze River Song Sache ab Staffel 4, besonders dann in S5 und S6 war wirklich gewöhnungsbedürftig und teilweise frustrierend, besonders beim ersten gucken. Aber wie gesagt, mir ging eher Eleven als solcher auf den Kranz - egal, wer gerade die Feder für ihn in der Hand hatte. Ab S7 wurde es dann auch endlich besser - spätestens als die Ponds endlich von der Bildfläche verschwunden waren und Clara dazukam.

Ich sehe schon, dass wir beide bzgl NewWho wohl ähnlich "ticken". Ich habe auch so meine Probleme mit Matt Smith, den ich für den bisher schwächsten der 4 NewWho Doctoren halte obwohl er sehr gute Momente hatte (z.b liebe ich die "Lodger" Folge irgendwie) und als endlich die beiden Ponds verschwanden habe ich "Na endlich" gerufen.  Karen Gillian war anfangs noch sehr sympathisch, später ging sie mir gehörig auf den Geist. Und Rory? Naja, den konnte ich von Anfang an nicht leiden (auch ein Grund, warum ich bis heute nicht "Legends of Tomorrow" schaue)

Zitat
Wenn ich jetzt was empfehlen müsste, was sowohl Smith, als auch Capaldi angeht, würde ich in eine ziemliche Zwickmühle geraten. Nicht alles ist jedermanns Sache und ich muss wbohm irgendwo auch leider Recht geben: wenn man von vornherein mit einer miesen Einstellung rangeht, kann das auch nichts werden. Es ist schwer, das auszublenden, aber es ist durchaus möglich, wenn man sich zumindest einen kleinen Ruck gibt.

Du must mir "leider Recht geben"? Ist es dir schwer gefallen? zwinkern   Liest sich jetzt (vielleicht) anders als es eigentlich gemeint ist.  Ich würde auch niemanden der von vornherein negativ eingestellt ist hier etwas empfehlen (obwohl ich ja vorhin schrieb, dass ich z.B die Lodger Folge mag, würde ich sie trotzdem nicht empfehlen, weil ich z.b eine ganz andere Einstellung zu NewWho habe.  Generell mag ich auch die Folgen mit der sogenannten "Paternoster Gang" (ich habe hier irgendwann sogar mal was darüber geschrieben, dass das guter Stoff für ein Spin off wäre (was ja wohl auch mal "angedacht" war) und dann natürlich die Folge mit Mutter/Tochter Diana Rigg / Rachael Stirling, die für mich als alten Diana Rigg Fan aus Avengers Zeiten natürlich von vornherein zu den guten Folgen gehört (zumal ich ihre Tochter in "The Detectorists" mittlerweile auch sehr zu schätzen weiß). Das war übrigens das 1.Mal, dass Mutter und Tochter gemeinsam vor der Kamera standen. 

Die Folge heißt "The Crimson Horror" und ist eine Matt Smith/Jenna Coleman Folge. Schreiber der Folge ist übrigens Mark Gatiss!!!!!!

Aber wie gesagt: Keine Empfehlung von mir, weil die Voraussetzungen für alle beschriebenen Folgen bei mir völlig anders sind.

Zitat
Und ja, auch RTD hat zum Ende hin etwas Mist verzapft. Ich nehm ihm die Erfindung von "TenToo" aka dem MetaCrisis-Doctor nach wie vor sehr übel, weil das ein derartig erzwungenes Happy End für Rose geworden ist in meinen Augen. (Generell fand ich die Idee, dass Davros die Realität zerstören wollte, slebst für Dalekverhältnisse etwas extrem meschugge, denn mal ernsthaft: ich zerstöre alles und jeden und den gesamten Raum des Universums, in dme ich selbst noch drinhocke. Das wirkt auf mich jetzt, Jahre später, irgendwie nicht ganz zuende gedacht, auch, wenn die beiden Folgen an sich echte Knaller waren auf ihre Art und Weise.)

Das meinte ich damit das RTD zum Schluss auch ein "bisschen Schrott" produzierte. Dieses ganze "Timelord Victorious" Kram war für mich zum Schluss einfach nur übel. Gigantomanie ....und ich war froh, dass RTD dann Schluss machte. Wer weiß, wie es mit ihm weitergegangen wäre. Aber nicht falsch verstehen, trotz dieses für mich enttäuschenden Schlusses der RTD Ära bin ich ihm natürlich 1000fach dankbar, dass er den Doctor wieder etablierte.


Zitat
Bei Capaldi wird das etwas schwieriger, muss ich ganz ehrlich zugeben. Ich las schon verschiedene Meinungen zu ihm. Meiner Schweizer Freundin ist er zu grumpy, meine Freundin aus Sachsen mag ihn mittlerweile sogar lieber als Ten. Ich find ihn ehrlich gesagt ganz cool, spätestens seitdem das erste Mal die eGitarre aufgetaucht ist. Aus dem Stehgreif da was zu empfehlen ist echt schwierig. Ich würd's vermutlich drauf ankommen lassen und wirklich vorne anfangen und eben schauen, wie sich dieser Doctor eben nach und nach entwickelt. Er ist eben anders als Nine oder Ten und ein wirklich krasser Bruch zu Eleven, den ich nach wie vor echt nicht sooo pralle finde, aber ich denke, er ist es durchaus wert, dass er eine Chance bekommt.

Ich schrieb's schon mehrfach. Peter Capaldi ist mittlerweile mein Lieblings-Doctor von den neuen (vor Eccleston) und das liegt nicht (nur) daran, dass er mehr mein Jahrgang ist. 
« Letzte Änderung: 17. April 2017, 18:15:24 von wbohm » Gespeichert

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« Antworten #7 am: 17. April 2017, 19:37:53 »


Zitat
Wenn ich jetzt was empfehlen müsste, was sowohl Smith, als auch Capaldi angeht, würde ich in eine ziemliche Zwickmühle geraten. Nicht alles ist jedermanns Sache und ich muss wbohm irgendwo auch leider Recht geben: wenn man von vornherein mit einer miesen Einstellung rangeht, kann das auch nichts werden. Es ist schwer, das auszublenden, aber es ist durchaus möglich, wenn man sich zumindest einen kleinen Ruck gibt.

Du must mir "leider Recht geben"? Ist es dir schwer gefallen? zwinkern   Liest sich jetzt (vielleicht) anders als es eigentlich gemeint ist.   

Oh Gott, wie ekrläre ich das jetzt am besten, ohne, dass ich irgendwem von euch auf die Füße trete? Grinsen
Das leider bezog sich nicht darauf, dass es mir schwer fiel, dir recht zu geben. Es bezog sich mehr auf den Umstand, dass ich mit Partei gegen die Ansicht eines Kumpels, in diesem Falle Ducky, ergreifen musste. Okay... Das klingt jetzt vermutlich noch verkehrter, als es vorher schon war, aber ich hab vermutlich eh schon zuviel gesagt zwinkern Nee, im Ernst, das Wörtchen hätte ich eventuell einfach streichen sollen, damit es nicht zu Missverständnissen kommt. (Aka, ich rede Freunden einfach ungern ins Gewissen, auch, wenn ich weiß, dass es manchmal besser wäre.)

Aber es freut mich, wbohm, dass wir anscheinend wirklich etwas ähnlich ticken, was New Who angeht. Wobei ich aber auch sagen muss, dass der kurze Gottkomplex, der Time Lord Victorious mich nicht ganz so dramatisch gestört hat, wie eben der geklonte Ten, mit dem Rose nun in Petes World rumknutscht und Spaß hat *lol* (In Sachen TLV hebt mich eher eine Sache aus der Comicreihe "Four Doctors" extrem ab... Aber, das is'n anderes Thema. *räusper* )

Ich denke, jeder Autor hat irgendwo mal seine Höhen und Tiefen, besonders als Showrunner. Moffat konnte in der RTD-Ära in meinen Augen relativ gut schreiben, wenn es wirklich um diese einzelnen Folgen bzw Doppelfolgen ging. Da hat mir das auch echt Spaß gemacht, dass er teilweise mit alten Ängsten Spielt (Dunkelheit, bewegende Statuen, Leute mit Gasmasken etc). Das ganze dann auf eine Serie in Staffellänge zu übertragen ist schwierig. Während RTD mehr die emotionale Schiene bedient hat, ist Moffi da eher... wie soll ich sagen? Der legt eben seinen Fous eher auf andere Dinge, als auf zwischenmenschliche Beziehungen. Das fällt mir besonders bei Amy und Rory auf. Ich mag Rory im Gegensatz zu wbohm eigentlich ganz gerne. Er tut mir sogar ziemlich Leid, weil Amy einfach - sorry, aber so seh ich das - ein echtes Arsch zu ihm ist. Ich habe dieser Frau nur ein einziges Mal wirklich glaubhaft abnehmen können, dass sie diesen Mann liebt und das war, als sie beide gemeinsam vom Dach gesprungen sind.
Das zwischen River und Twelve dagegen wirkte wiederum einfach herrlich. River und Eleven ging für mich shconmal gar nicht, weil zwischen Alex Kingston und Matt Smith einfach optisch eine zu große Spanne liegt, um wirklich funktionieren zu können in meinen Augen.
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« Antworten #8 am: 17. April 2017, 19:42:59 »


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Wenn ich jetzt was empfehlen müsste, was sowohl Smith, als auch Capaldi angeht, würde ich in eine ziemliche Zwickmühle geraten. Nicht alles ist jedermanns Sache und ich muss wbohm irgendwo auch leider Recht geben: wenn man von vornherein mit einer miesen Einstellung rangeht, kann das auch nichts werden. Es ist schwer, das auszublenden, aber es ist durchaus möglich, wenn man sich zumindest einen kleinen Ruck gibt.

Du must mir "leider Recht geben"? Ist es dir schwer gefallen? zwinkern   Liest sich jetzt (vielleicht) anders als es eigentlich gemeint ist.   

Oh Gott, wie ekrläre ich das jetzt am besten, ohne, dass ich irgendwem von euch auf die Füße trete? Grinsen
Das leider bezog sich nicht darauf, dass es mir schwer fiel, dir recht zu geben. Es bezog sich mehr auf den Umstand, dass ich mit Partei gegen die Ansicht eines Kumpels, in diesem Falle Ducky, ergreifen musste. Okay... Das klingt jetzt vermutlich noch verkehrter, als es vorher schon war, aber ich hab vermutlich eh schon zuviel gesagt zwinkern Nee, im Ernst, das Wörtchen hätte ich eventuell einfach streichen sollen, damit es nicht zu Missverständnissen kommt. (Aka, ich rede Freunden einfach ungern ins Gewissen, auch, wenn ich weiß, dass es manchmal besser wäre.)

Grinsen

Mach' dir mal keinen Kopf. Ich hab's schon beim 1.Mal richtig verstanden (habe ja auch ein zwinkern angehängt deswegen), konnte aber der Versuchung nicht widerstehen....
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