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Autor Thema: Die Letzten vom Red River (The Good Guys and the Bad Guys) (USA, 1969)  (Gelesen 108 mal) Durchschnittliche Bewertung: 5
Dan Tanna Spenser
King of the Private Eyes
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« am: 15. Juli 2017, 21:14:44 »

Handlung

Der alte Marshal Jim Flagg hat herausbekommen, dass sich ein ehemals berüchtigter Eisenbahnräuber in der Gegend herumtreibt. Weil in den nächsten Tagen ein Geldtransport bevorsteht, befürchtet er zu Recht einen Überfall. Doch Randy Wilker, der Bürgermeister des Städtchens, möchte kurz vor der anstehenden Wahl nichts davon wissen, vor allem aber möchte er Unruhe und Unsicherheit von der Bevölkerung fernhalten. Aus diesem Grunde enthebt er kurzerhand Flagg, der beharrlich den Einsatz einer Bürgerwehr fordert, seines Amtes. Flagg zieht nun auf eigene Faust los, trifft auch den alten Gauner John McKay, der von den jungen Mitgliedern der Bande und ihrem Anführer Waco nicht mehr ernst genommen wird, nutzt die Situation für sich, indem er sich mit ihm verbündet, und rettet nach einer abenteuerlichen Eisenbahnfahrt das Geld.

Produktionsnotizen
Die Außenaufnahmen entstanden in der Kleinstadt Chama (New Mexico) und an anderen Orten in diesem US-Bundesstaat sowie in Thousand Oaks, Kalifornien und in Silverton im US-Bundesstaat Colorado, die Innenaufnahmen in den Studios der Film- und Fernsehgesellschaft Warner Bros. Entertainment. Die Kostüme stammen von Patricia Norris.

Kritik
Der Evangelische Film-Beobachter kommt insgesamt zu einem eher positiven Urteil: „Humoriges Westernspektakel, das nicht ohne Selbstironie Western und Westernhelden der großen alten Zeit gutmütig verspottet. Anspruchslose Unterhaltung ab 14 Jahren.“Das Lexikon des internationalen Films meint: „Burt Kennedys auch formal hervorragender Western behandelt im Rahmen seiner abenteuerlich unterhaltenden Handlung auf komisch-heitere und ein bißchen tragische Weise Probleme des Alterns und der Gewissensverpflichtung.“


    Robert Mitchum: Marshal Jim Flagg
    George Kennedy: John McKay
    Martin Balsam: Bürgermeister Randy Wilker
    David Carradine: Waco
    Tina Louise: Carmel
    Douglas Fowley: Grundy
    Lois Nettleton: Mary
    John Carradine: Ticker
    Dick Peabody: Harold Boyle
    John Davis Chandler: Deuce
    Phil Vandervort: Simms
    Jimmy Murphy: Buckshot
    Dorothy Adams: Mrs. Pierce
    Nick Dennis: Ingenieur
    Kathleen Freeman: Mrs. Stone
    Marie Windsor: Polly

Gespeichert

Dan Tanna Spenser
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« Antworten #1 am: 20. April 2019, 22:06:16 »

Mein erster der beiden Mitchum-Filme war heute diese wundervolle Westernkomödie von Burt Kennedy, dessen Handschrift an dieser Westernkomödie mal wieder unverkennbar ist.

Sehr toll auch der Titelsong zu dem Film, der auch im Film immer wieder angespielt wurde. Der Sonf "The Ballad of Marshall Flagg" wurde entweder extra zu diesem Film gemacht, oder der Film wurde von dem Song gemacht - kommt drauf an, was zuerts da war Happy Gesungen wird er von Glenn Yarbrough.

<a href="http://www.youtube.com/watch?v=yrhv4jUvPq4" target="_blank">http://www.youtube.com/watch?v=yrhv4jUvPq4</a>

Die Co-Stars:
George Kennedy ("Joe Patroni" aus mehreren "Airport" - Katastrophenfilmen spielt Mitchums Erzfeind McKay, der wie Miotchum selbst, in die Jahre gekommen ist. David Carradine ("Kung Fu"), mit dem das Gespann Mitchum / Burt Kennedy  kurz zuvor den Western "Der gnadenlose Rächer" gedreht hatten, spielt diesmal den Oberbösewicht Waco. Douglas Fowley war als alter, mürrischer Kauz Grundy zu sehen. Martin Balsam spielte den selbstverliebten Bürgermeister Wilker, David Carradines Vater John Carradine spielte Ticker. In kleinen Nebenrollen spielten Nick Dennis (bekannt als Telly Savalas Schwager in einer wiederkehrenden Rolle in "Kojak"), der einen Zugführer spielt, sowie Buddy Hackett als Ladenbesitzer. Mitchums Sohn Christopher bekam eine kleine Rolle als Minenarbeiter.

Synchronisation:
Robert Mitchum wurde von einem seiner Stammsprecher, Arnold Marquis synchronisiert. Heinz Wiegner sprach George Kennedy, Dean-Martin-Stammsprecher Klaus Miedel wurde für Martin Balsam gebucht. Rolf Schult (u.a. Stammsprecher von patrick Stewart und Robert Redford) sprach David Carradine. Hans Hesslings unverwechselbare Stimme war auf Douglas Fowley zu hören und Louise deFunes Stammstimme Gerd Martienzen auf John Davis Chandler.

DVD & BluRay
Ich b esitze von dem Film die 2007 erschienene Erst VÖ von WARNER. Bild und Ton sind wirklich sehr gut, als Bonus gibt ein schönes Making-Of, den Original Kinotrailer und eine Trailershow.

Der Regisseur:
Robert Mitchum drehte seinen vorigen Western "Der gnadenlose Rächer" bereits mit Burt Kennedy und beide setzten ihre Zusammenarbeit in diesem western fort, der vom Humor her hier noch ein paar Schippen drauflegte. Von Kennedy gefallen mir persönlich sehr viele Filme, einer der bekanntesten dürfte sicher die Westernkjomödie "Auch ein Sheriff braucht mal Hilfe" mit James Garner sein, den Kennedy vor diesem Film drehte. Weitzere bekannter Film Highlights sind noch die John Wayne Western "Die Gewaltigen" und "Dreckiges Gold", mit Mitchum noichmal in "Die letzten vom Red River", "Die Rückkehr der glorreichen Sieben" mit Yul Brynner, "Nebraska" und  "Goldfalle" je mit Glenn Ford , mit Lee Marvin die Westernkomödie "Dirty Dingus" - zudem noch zwei m,einer weiteren Highlights fürs TV: "Die Supertypen" mit Tom Selleck und Jerry Reed und "Die Entscheidung am Long Hill" mit Bruce Boxleitner.  Mit James Garner drehte er dann auch noch "Latigo". Und eben noch weitere, nicht minder bekannter Film. Meistens im Western-Genre mit augenzwinkernden Humor.

Zum Film selbst:
Robert Mitchum spielt den in die Jahre gekommenen Marshall James Flagg, der dieses Amt seit über 20 Jahren ausübt und aus der einstigen Verbrecher-Hochburg ein friedliebendes Nest gemacht hat. Nun, kurz nach der Jahrhundertwende, wo das Automibil das Pferd mehr und mehr ersetzt, sind die Dienste eines Marshalls der "alten Schule" nicht mehr gefragt. Zu allem, weil der selbstverliebte Bürgermeister Wilker gerade vor der Wiederwahl steht und er die Stadt nun ins modern neue Zeitalter führen will.

Flaggs alter Freund Grundy hörte zufällig mit, dass ein Zugüberfall geplant ist.  In derm Zug wird eine größere Geldsumme transportiert und Grundy hörte mit, das der Anführer der berüchtigte McKay sein soll. Flagg wurde hellhörig. McKay ist sein alter Erzfeind, den Flagg seit über 20 Jahren hinter Gittern bringen will. Als er Wilker davon unterrichtet, verspottete der ihn nur, glaubte nicht mal, dass McKay,d er einst mit den James-Brüdern ritt, überhaupt noch lebt, bzw, in seinem Alter noch zu einem solchen Überfall in der Lage sei. Als Flagg drauf beharrte, merkte Wilker, dass Flagg für seine politische Karriere immer untragbarer wird und beschliesst, Flagg in Rente zu schicken. In Windesweile ordent er eine große Parade an, ihm wurde eine goldene Uhr üebrreicht, wo noch nichtmal die Zeit für eine Gravur bleib, und gleichzeitig präsentierte Wilker auch den Nachfolger - den völlig naiven und absolut unfähigen Boyle. Doch Flagg liess nicht locker, kommt sich verarscht vor und will nun die Bande im Alleingang stellen.

Im Glauben, dass McKay immer noch die Zügel der Bande in der Hand hielt, gelang es ihm, sich an die Bande heranzuschleichen und McKay zu stellen - da wurde ihm schon einer übergezogen und der großspurige Waco verspottete ihn, glaubte nicht, dass Flagg tatsächlich ein Marshall  ist oder waht, und ein sehr bekannter dazu.  Dabei erfuhr Flagg auch, dass McKay nichts weiter als eine Gallionsfigur der bande nur noch ist. Längst hat Waco sich die Bande annektiert und verspotter McKay alks alten, unnützen Trottel, der nun mitreiten durfte, da er sich in der Gegend auskennt.  Man liess McKay und Flagg zurück.

Erst jetzt merkte McKay, wie er von Waco verarscht wurde und beschloss, mit Flagg gegen seine ehemalige Bande zu kämpfen. Um McKay vollends zu überzeuigen, mußte Grundy Flagg erst noch retten. Flagg und McKay ritten in die Stadt. wo Flagg McKay dem neuen Marshall übergeben wollte. Doch Wilker glaubte Flagg nicht, dass so ein  alter Zausel ein verbrechen geplant hätte. Flagg nahm McKay zu sich nach hause, in einem Hotel, wo er sein Zimmer hat. Bei einem drink schwelgten die beiden Erzfeiunde in gemeinsamen erinnerungen und beklagten die jeweiligen Freunde, die man im Kampf verloren hatte.  McKay war ganz angetan davonb, dass man mittlerweile die Toilette innerhalb des Hauses hat Grinsen und probierte sie erstmal aus Grinsen

Waco und seine Bande waren auch in der Stadt und tranken im Saloon, wo sich waco an eine Frau ranmachte. Grundy, der mit der Frau bekannt war, passt es nicht und rettete die Ehre der Frau. Im Gegenzug erschoß Waco Grundy. Dieser sinnlose Mord sorgte dafür, dass Flagg sich noch stärker reinkniete, um seinen letzten verbliebenen Freund zu retten. Auch McKay erkannte nun, dass die Werte seiner Bande, einem wehrlosen alten Mann in den Rücken zu schiessen , längst nicht mehr seine eigenen sind und bietet Flagg seine Hlfe im kampf gegen Waco und seiner Bande an.

Nun wußte auch Wilker Bescheid, was die Stunde geschlagen hat. Außerdem war der neue Marshall Boyle spurlos verschwunden und voller Angst versuchte Wilker nun, Flagg wieder ins Am,t zu holen, der jedoch ablehnte, aber dennoch die Bande erledigen will.  Da Wilker sich weigerte, den Zug umzuleiten, beschlossen Flagg und McKay, dem Zug entgegenzureiten und die Zugführer zu überzeugen, anders zu fahren. Mit letzter Kraft gelang es den beiden alten herren sich vom Pferd aus auf einen fahrenden Zug zu werfen  totlachen doch kaum an Bord, konnte Flagg sich nicht als Marshall verifizieren, dass er seine Marke ja nicht mehr hat - stattdessen wurde McKay als berüchtigter Zugräuber erkannt und beide wurden sogleich festgesetzt Grinsen Flagg und McKay mußten sich erstmal befreien und dann versuchen, den Überfall zu vereiteln. Dadurch, dass der Zug nun eher führerlos fuhr, nahm der Zug immer mehr an Fahrt auf. Witziog war, dass ein älteres Ehepaar mit ihrem Auto in den Schienen steckenblieben, der Mann ganz ruhig bleib mit "Der Zug wird schon bremsen", während seiner Frau immer nervöser wurde Grinsen und der zug natürlich mitten durch das Auto bretterte  totlachen Mit diesem Affenzahl schoß der Zug auch durch den bahnhof, wo der verduzte Wilker sich wunderte, wieso er nicht hielot. Und auch Waco und seine Bande mußten umdenken und ritten schiessend dem Zug hinterher. Wilker bemerkte jetzt erst, was Waco plante und ritte mit Männern der Stadt wirsch hinterher....per Auto, zu Pferd und Motorrad...Wilker selbst fuhr mit einer Drasine dem Zug hinterher Grinsen Dabei gingen verschiedene Fahrzeuge zu Bruch durch den nervösen Fahrstil Zugräuber zu verfolgen Grinsen

Um den Reitern besser zu entkommen, koppelten Flagg und McKay mehrere Wagen ab, darunter auch den Passagierwagen um keine Opfer zu riskieren. Dann folgte eine kaputte Brücke, die Bauarbeiter gelang es nicht, die Zugleute zu warnen - in vollem Tempo. Flagg, McKay und der zugführer gelang es gerade noch, vom Zug zu springen, als der Zug in die Schlucht stürzte. Waco und seine Bande freuten sich, jetzt nur noch das Geld aus dem Zug holen zu können. Doch Flagg und McKay machten ihm das Leben schwer und schafften es die Bande entsprechend zu dezimieren. Flagg gelang es, den Mörder von Grundy zu erschissen und McKay knöpfte sich waco in einem fairen Duell  vor, wo er Waco erledigte.

Flaggs Ruf war wiederhergestellt und Wilker wollte ihn wieder als Marshall einsetzen, doich Flagg lehnte ab. Wilker liess sich von der Presse als großen Held feiern, der alles vorhergesehen hat und Wacos Bande im Alleingang stoppte  totlachen Immerhin brachte ihn das eine Nominierung zum Gouverneur ein, was seinem Ego natürlich noch mehr schmeichelte Grinsen

Flagg und McKay verliessen gemeinsam die Stadt - doch McKay war im Glauben, jetzt gemeinsam mit Flagg zu reiten...Flagg legte ihm handschellen an...und freute sich, ihn endlich nach 20 Jahren doch dingfest gemacht zu haben...während McKay Gift und Galle spuckte  totlachen

Fazit:
Eine wirklich erstklassige Westernkomödie mit einer tollen Story, witzigen Dialogen undSzenen und spannender handlung. Warum der Film eine FSK: 6 bekam, erschliesst sich mir nicht so ganz, ich hätte mich für eine FSK: 12 entschieden...

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