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Autor Thema: Clue of the New Pin (UK, 1961)  (Gelesen 931 mal) Durchschnittliche Bewertung: 4
filmfan
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« am: 29. August 2017, 23:14:44 »



Regie: Allan Davis. Drehbuch: Philip Mackie (Buchvorlage „The Clue of the New Pin“, 1923: Edgar Wallace). Mit: Paul Daneman (Rex Lander), James Villiers (Tab Holland), Catherine Woodville (Jane Adfern), Bernard Archard (Superintendent Calver), Clive Morton (Ramsey Brown), Wolfe Morris (Yeh Ling), David Horne (John Trasmere), Leslie Sands (Sergeant Harris), Ruth Kettlewell (Mrs. Rushby), Maudie Edwards (Bardame) u.a.

Wie kommt ein Toter hinter eine Tresortür, wenn der Schlüssel auf der Innenseite liegt? Und wie floh sein Mörder? Superintendent Calver zermartert sich über diese Fragen den Kopf, während der smarte TV-Journalist Tab Holland das Rätsel auf spielerische Weise angeht. Neben der Methode, den Schlüssel auf den Tisch neben der Leiche zu befördern, hat er sich auch zum Ziel gesetzt, dem Neffen des getöteten Millionärs Trasmere die hübsche Freundin auszuspannen. Da geschieht plötzlich ein zweiter Mord!



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filmfan
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« Antworten #1 am: 29. August 2017, 23:16:38 »

In vielerlei Hinsicht gestaltet sich „Clue of the New Pin“ ähnlich wie „Clue of the Twisted Candle“. Der Roman definiert sich als locked room mystery, was der Film voll und ganz auskostet. Seine besten Momente hat er, als der Zuschauer en détail mitverfolgen kann, auf welche raffinierte Weise der Täter sein Werk vollendet. Man nimmt es dem Krimi deshalb nicht übel, dass die Frage nach der Identität des Schuldigen von Anfang an recht offen gestaltet ist und der Ansatz damit von der Vorlage abweicht, die erst am Ende mit der großen Auflösung auftrumpft. Das liegt auch daran, dass der betreffende Schauspieler seine Biedermannfassade schnell und effektiv gegen eine kaltblütige Fratze austauscht.
Ich würde nicht soweit gehen, diesen Stoff als einen von Wallace’ besten einzuordnen, doch für eine kurzweilige Filmadaption taugt er zweifelsohne. Der Cast wirkt stimmig, weil keiner der Darsteller einen unbedachten Führungsanspruch erhebt – vielmehr ergänzen sich Paul Daneman, James Villiers und Catherine Woodville recht gut, auch wenn Woodville gern mehr Szenen hätte haben dürfen (gerade wenn ich mich an einige spannende Stellen mit Ursula Adfern im Roman zurückerinnere). Als Ermittler taucht Bernard Archard auf, dessen französisch klingender Name schwer mit seinem unscheinbaren, urbritischen Erscheinungsbild in Einklang zu bringen ist. Der gebürtige Londoner gehörte mit insgesamt vier Auftritten bei den „Merton Parks“, darunter dreimal als Polizist, ebenso wie Lee zu den verlässlichen Größen. Später wird man auch in „Man Detained“, „Flat Two“ und „Face of a Stranger“ auf ihn stoßen.
Ein Wermutstropfen der Produktion besteht darin, dass einige Fäden am Ende sozusagen lose durch den Ventilationsschacht baumeln. Durch den knapp bemessenen Umfang steht keine Zeit mehr zur Verfügung, die Spur des Erpressers Brown zu verfolgen. Nach dessen Tod wird folglich nicht mehr darauf eingegangen, ob es nun noch einen anderen Trasmere-Nachkommen gibt und um wen es sich handelt. Ebenso bleibt ungeklärt, welche Beweggründe Trasmere dazu veranlassten, Jane Ardfern den Schmuck zu überlassen. In beiden Punkten hätte das Drehbuch von Routinier Philip Mackie sorgfältiger ausfallen und gern mit einer zusätzlichen Überraschung aufwarten dürfen. Diesem soliden Serienprodukt eilt ein latent überlebensgroßer Ruf voraus. Dass es trotzdem keine Enttäuschungen provoziert, liegt an der sauberen Inszenierung und den sympathischen Darstellern. Abzüge in der B-Note fürs etwas holprige Drehbuch. 4 von 5 Punkten Sehr guter Film/Serie
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« Antworten #2 am: 03. März 2024, 21:46:14 »


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Dan Tanna Spenser
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« Antworten #3 am: 03. März 2024, 22:09:07 »

Auch hier muß ich sagen, das dieser mir leider völlig unbekannt ist, sich aber von der Story her interessant anhört Happy
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« Antworten #4 am: 03. März 2024, 23:05:24 »

Diesen Film finde ich auch noch ganz nett, zumal Bernard Archard als Scotland Yard Inspektor ähnlich gut besetzt ist wie Bernard Lee in einigen anderen Filmen der Reihe.
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Dan Tanna Spenser
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« Antworten #5 am: 03. März 2024, 23:48:56 »

Diesen Film finde ich auch noch ganz nett, zumal Bernard Archard als Scotland Yard Inspektor ähnlich gut besetzt ist wie Bernard Lee in einigen anderen Filmen der Reihe.

Was zweifelsohne am selben Vornamen und derselben Schreibweise liegt... laut lachen
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