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Autor Thema: Eisstation Zebra (Ice Station Zebra) (USA, 1968)  (Gelesen 925 mal) Durchschnittliche Bewertung: 4
Dan Tanna Spenser
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« am: 17. Februar 2018, 04:25:57 »

Nachdem ein sowjetischer Spionagesatellit mitten im Kalten Krieg mit geheimem Filmmaterial ungeplant am Nordpol abgestürzt ist, machen sich beide Supermächte auf, in den Besitz des Filmes zu gelangen, denn darauf sind, durch einen Steuerungsfehler des Satelliten bedingt, die Raketenbasen nicht nur der amerikanischen, sondern auch der sowjetischen Seite abgelichtet.

James Ferraday, Kommandant des in Holy Loch, Schottland stationierten US-amerikanischen Atom-U-Bootes USS Tigerfish (SSN-509), bekommt ohne nähere Erklärung von höchster Stelle den Befehl, einen Zug Marineinfanteristen und den britischen Geheimagenten David Jones vom MI6 auf einer Route unter dem ewigen Eis des Nordpols zur Forschungsstation Zebra zu befördern. Offiziell dient die Mission dem Ziel, den Männern auf der Station, die fortwährend SOS-Signale senden, zu Hilfe zu eilen, da wegen der schlechten Wettersituation keine Hilfe per Flugzeug möglich sei. Doch es geht tatsächlich um den abgestürzten Satelliten, der in der Nähe der Station niedergegangen ist. Dass sich in dieser Kapsel durch die Sowjets entwendete britische Technik befindet, ist der Grund für Jones' Anwesenheit.

Unterwegs werden durch einen SH-2 Helikopter noch zwei weitere Passagiere an Bord des U-Bootes gebracht: der übergelaufene Russe Boris Vaslov, der nun als Agent für den Westen arbeitet und Jones' Vertrauen genießt, und der amerikanische Hauptmann Leslie Anders, der den Zug Soldaten befehligen soll und Vaslov mit Misstrauen begegnet. Es beginnt ein spannendes Rätselraten, wer Freund und wer Feind ist, denn das Atom-U-Boot gerät durch Sabotage u.a. an einem Torpedorohr nahe an einen Untergang unter dem Eis der Arktis.

Schließlich gelangt das U-Boot doch zum Ziel, der Eisstation Zebra, und neben der Versorgung der Überlebenden der durch ein Feuer zerstörten Station beginnt eine verzweifelte Suche nach dem abgestürzten Satelliten, denn beide Supermächte hatten in Zebra Agenten, die den Film an sich bringen sollten.

Bei aufklarender Wetterlage treffen erst sowjetische Jagdflugzeuge vom Typ MiG-21 und daraufhin Luftlandetruppen unter dem Kommando von Oberst Ostrovsky am Schauplatz ein, und es kommt zum Showdown, der schließlich dazu führt, dass die Kapsel zerstört wird und damit niemand in den Besitz des Films kommt.

     Rock Hudson: Commander James Ferraday
    Ernest Borgnine: Boris Vaslow
    Patrick McGoohan: David Jones
    Jim Brown: Captain Leslie Anders
    Tony Bill: 1st Lieutenant Russell Walker
    Lloyd Nolan: Admiral Garvey
    Alf Kjellin: Oberst Ostrovsky
    Gerald S. O'Loughlin: Lieutenant Commander Bob Raeburn
    Ted Hartley: Lieutenant Jonathan Hansen
    Ron Māsak: Paul Zabrinczski
    Murray Rose: Lt George Mills

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Dan Tanna Spenser
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« Antworten #1 am: 17. Februar 2018, 18:12:14 »

Habe mir den Film eben gerade wieder angesehen. Ein wirklich ausserordentlicher spannender und dramatischer Film, die Action ist hier jedoch au7f sehr niedrigem Niveau zu finden. Ungewöhnlich auch die Synchronisation: Rock Hudson Stammsprecher Gert Günther Hoffmann spricht hier Patrick McGoohan, während Michael Chevalier Hudson spricht. Schon etwas verwirrend.....

Ungewöhnlich auch, dass in dem gesamten Film keine einzige Frau dabei war. Da geht der Film 144 Minuten - und nicht eine einzige Frau, nichtmal in einer Kleinstrolle - war dabei. Ungewöhnlich....sowas kennt man sonst - höchstens bei Kriegsfilmen.

Man merkte Faraday (Hudson) an, dass er nicht begeistert war, weitgehenst im Unklaren  gelassen worden zu sein, was eigentlich seine Mission ist. Auf der Eisstation Zebra hatte es eine Explosion gegeben und der Kontakt brach völlig ab. Faraday dachte an eine Rettungsmission für die Überlebenen...doch sein Chef sagte ihm, dass dies zwar auch sei, aber dies nur der deckmantel  war, um einen viel wichtigeren Auftrag durchzuführen, über den Faraday eben im Unklaren gehalten wurde. Er versuchte dann ja auch von Jones (McGoohan) mehr rauszukitzeln. Doch der Top-Spion ist viel zu erfahren, um auf Faradays Masche reinzufallen. Im Gegenzug fragte Jones dann Faraday, ob er ihn sagen könne, wann sie die Eiszone erreichen und Faraday sagte "Sie dürfen fragen!" Aber eine Antwort gab er ihm nicht Grinsen

Dann wurden unterwegs der übergelaufene Russe Boris Vaslov (Borgnine) und der amerikanische Captain Anders per Heli an Bord des U-Boots geholt. Anders mißtraute Vaslovs von Anfang an (Klar....Amis und Russen eben...) Aber der Brite Jones legte für Vaslov seine Hand ins Feuer, da sie alte Freunde sind.

Dramatisch wurde es, als man unter dem Packeis auftauen wollte und die Anzeigen über die Dicke des Eises nicht genau waren, bzw. sich das Wetter insofern verschlechtert hatte, dass die Anzeigen nicht mehr up to Date waren (würde heute mit der sehr viel besseren Elektronik vermutlich nicht mehr passieren) und man stiess gegen das Packeis...zum Glück keine Schäde. Farady hatte dann die Idee, mit Hilfe eines Torpedos sich das Eis freizuschiessen. Jones fragte, ob man sowas schonmal gemacht hätte und Faraday sagte, es wäre ein Erstversuch Grinsen  Doch richtrig dazu kam es nicht, da die Torpedoausgangsluke sabotiert wurde und dadurch ein massiver Wassereinbruch erfolgte. Dem ersten Matrosen kostete es das Leben, als ihn die Wassermasse fortriss...gerade, wo er Sekundne vorher erfahren hatte, dass er an seinem Hochzeitstag , den er und seine Verlobte sich ausgesucht hatte, freibekommt und er deswegen voller Freude war....Sekunden später war er tot....sehr tragisch Traurig Das U-Boot sank wie ein Stein und Farady hatte die größte Mühe, entgegenzuwirken, was er denn im letzten Moment auch schaffte. Fraglich war nur....wer war der Saboteur?

Schliesslich konnte man an die Oberfläche tauchen, Faraday stelle ein Aussenteam zusammen um sich nach der Eisstation Zebra aufzumachen.  Als sie bei Zebra eintrafe, sahen sie die Tragik des Vorfalls. Vieles war verbrannt, sämtliche Kältesicherheiten waren zerstört und die meisten Leute waren alle tot. Man konnte lediglich in einem Raum die letzten Überlebenen retten, die allesamt stark unterkühlt waren und nur noch so gerade eben am Leben waren. Auf die Frage nach dem Kommandanten von Zebra kam zu Antwort, dass Hallyday tot sei, als er versucht hatte, die Station zu retten - ebenso ein Wissenschaftler, der mit das Kommando hatte. Jones machte sich auf die Suche nach seinem Auftrag. Er ist auf der Suche nach einer Kapsel, worin mit einer ganz neuartigen, hochmodernen Kamera ein Film aufgenommen wurde, der durch einen Steuerungsfehler des Satelliten bedingt, die Raketenbasen nicht nur der amerikanischen, sondern auch der sowjetischen Seite abgelichtet. Somit wäre auf beiden seiten sämtlich hochgeheimen Einrichtungen aufgedeckt. Der Besitz dieses Filmes würde zu einen emensen Vorteil für die sein, die in Besitz dieses Filmes sind.

Kaum, das man bei zebra angekommen war, kam die Mitteilung von Raeburn, dass russische Kampffliefer im Anflug sind, die selbiges Ziel haben. Die Zeit drängt nun und man hat keine Ahnung, wo diese Kapsel versteckt wurde, nachdem Hallyday und der Wissenschaftlicher, der für die Russen arbeitete sich gegenseitig erschossen. Jones gelingt es, einen Peilsender zu finden, der den Standort der Kapsel verrät. Da wird Jones niedergeschlagen - von Vaslov Vaslov war also der Saboteuer (Ehrlich? War es so leicht?= Der scheinbar übergelaufene russische Agent war garnicht übergelaufen, sondern tat dies nur zum Schein, um seine Tarnung aufrecht zu erhalten?)  Anders konnte das beobachten und wollte vaslov stellen, doch Vaslov war schneller und zwanf Anders, seine Waffe fallenzulassen und trieb ihn an, dass Anders ihn mit einem Stahlrohr angreifen sollte. vaslov wollte erreichen, dass er ihn dann erschiessen kann und alle weismachen kann, dass Anders der Verräter war. Anders wollte auf das Spiel nicht eingehen, sah aber ein, keine andere Wahl zu haben und versuchte sein Glück: Er schaffte es tatsächlich, vaslov zu überlisten, doch in dem Moment erwachte Jones wieder, erkannte die Situation natürlich falsch und schoß auf Anders, den er ja eh immer verdächtigte - nie würde ihm in den Sinn kommen, dass es sein freund Vaslov sein könnte. Er erschoß Anders und Vaslovs Plan ging nun doch auf. Nur Farady war nicht so leicht zu überzeugen, als er dazukam. Mittlerweile waren die Russen angekommen und näherten sich Zebra. Durch den peilsender gelang es Vaslov und Jones, die Kapsel zu finden .  Da kamen auch schon die Russen mit 50 Mann an - unter der Führung von Oberst Ostrovsky (Alf Kjellin). Ostrovsky verlangte von Farasy die Herausgabe des russischen Eigentums. Doch Farady sagte, dass er ihn die Kapsel gerne geben würde, aber nur den Fiulm rausnehmen würde, der britisches Eigentum ist. Ostrovsky lehnte ab, da diue Herausnahme des Filmes offenabr zu gefährlich sei. Farady wußte natürlich, dass die Kapsel den Russel pipegela ist un d sie auch nur den Film wollte.  Ostrovsky gab Farady 2 Minuten bedebkzeit. In dieser Zeit gelang es Jones, den Film aus der Kapsel zu nehmen und Farady übergab Ostrovsky die Kapsel. Dieser merkte gleich, dass der Film fehlte und liess den Schießbefehl los. Faraday merkte, dass eine so keine Chance hatte und wies seine Männer an, nicht mehr zu schiessen und wies Jones an, Ostrovsky den Film  auszuhändigen. Jones erkannte mittlerweile, dass Vaslov der wahre Verräter ist, da er Ostrovsky die Infos zum fehlenden Film gab. Jones war enttäuscht von Vaslov und beide kämpften gegeneinander. Mürrisch übergab Jones Ostrovsky den Film. Ostrovsky gab ihn einen seiner Männer und mit Hilfe eines Heißluftballons sollte der Film in einen Heli gebracht werden. Doch Farady war schlau - er hatte an der Kampsel mit dem Film einen kleinen Sprengsatz angebracht und mit dem Peilsender verbunden. Er drückte auf einen Knopf und das Teil explodierte....Letztendlich gab es ein Unentschieden, dass keine WEltmacht den Film bekam.

Dafür machte man nun gute Presse....Ostrovsky und sein team taten so, als hätte man Faradys Männer beiu der rettung der Zebra-Leute geholfen und für die Presse war das ein beispielloses Verhalten zum guten Miteinander zwischen Ost und West Grinsen Voslov gabs als Gratis-Zugabe für die Russen Grinsen

Ich bezweifle, dass der film wirklich in der Arktis oder eine ebensokalten Landschaft gedreht wurde. Von allen Leuten sah man nie einen ihren eigenen Atem....bei diesen kalten Temperaturen wäre das eigentlich so gewesen....vermutlich wollte keiner der Schauspieler sich eine Erkältung ...oder kalte Füße holen laut lachen

Und es war wirklich so gewesen, dass der Russe für die Russen gearbeitet hatte....hätte nicht gedacht, dass es so leicht wäre Grinsen Ich hatte ehrlich gesagt, immer Jones in Verdacht Grinsen

Sehr guter Film/Serie bekommt dieser aussergewöhnlich spannende Film von mir. Zuerst  die erste Stunde die spannenden Situationen im U-Boot, dann die zweite Stunde eben bei der Eisstation.

Nervig fand ich immer, da es ja eine Romanverfilmung war, dass die Kapitel im Film auch so dargestellt wurden. Zwischen den Kapiteln war immer ca. 2-3 Minuten Standbild mit Text "Kapitel soundso", wo denn im Standbild nur Musik gespielt wurde, dazu auch gleich am Anfang, bevor die ganzen Credits kamen....ich dachte zuerst, meine DVD sei kaputt totlachen
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Dan Tanna Spenser
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« Antworten #2 am: 18. Februar 2018, 00:02:25 »

Hier übrigens noch ein Trailer:
#Ungültiger YouTube Link#
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