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Autor Thema: (Doku) Robert Mitchum - Hollywoods Bad Boy  (Gelesen 1335 mal) Durchschnittliche Bewertung: 0
Ulf
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« am: 22. April 2018, 13:59:16 »

Auf Arte gibt es heute, Sonntag, 22.04.2018 von 21:50 bis 22:45 eine Dokumentation über Robert Mitchum. Die Doku lässt sich schon jetzt mit dem MediathekView herunter laden, für alle die es schon jetzt sehen wollen oder später.

https://www.arte.tv/de/videos/073431-000-A/robert-mitchum-hollywoods-bad-boy/

Zitat
Ein saufender, lärmender Schläger mit zynischem Blick, auch auf sich selbst: Das war das Image von Robert Mitchum, Hollywoods liebstem Bad Boy. Doch hinter der Fassade verbarg sich eine komplexe Persönlichkeit. Anhand von Familienarchiven und den Erinnerungen von Mitchums Sohn Christopher zeigt der Film, wie aus Robert ein Star wurde – von 1942 bis 1997, in mehr als 120 Filmen.
Ob als harter Kerl mit lakonischem Macho-Charme oder als kaltblütiger Bösewicht – er spielte gerne die Rolle des Bad Boys, aber sein wahres Wesen war ganz anders: Robert Mitchum war der unkonventionellste Star in Hollywoods goldenem Zeitalter. Er brach sämtliche Gesetze dieser ebenso gnadenlosen wie perfekt geregelten Welt und setzte sich über deren Normen hinweg. 1948 stand er wegen des Besitzes von Marihuana vor Gericht und wurde zu sechs Monaten in einem Arbeitslager verurteilt. Als nach seiner Freilassung die Journalisten fragten, wie es denn gewesen sei, sagte er ganz cool: „Wie in Palm Springs – natürlich ohne den ganzen Aufwand.“ Palm Springs ist ein beliebtes Feriendomizil von Millionären. Das Publikum liebte diesen Kerl, der so anders war als die ganzen Verführer, Gentlemen, Capra-Helden und formatierten Stars. Er war einer von ihnen, ein Mann von der Straße, der Method Acting für Quatsch hielt und doch alles spielen konnte, Gutmenschen wie Bösewichte. Das Porträt zeigt, wie der unangepasste Schauspieler, der sich den Regeln Hollywoods nie beugte und gegen Werbekampagnen von Studios oder Agenten sperrte, von 1942 bis 1997 in mehr als 120 Filmen zum Star wurde – und das, obwohl er gerne trank, sich ab und an prügelte und eine gesunde Verachtung für Dummköpfe sowie sich selbst und seine Rollen an den Tag legte. Bereits mit 30 Jahren hat sich Robert Mitchum seinen Platz in Hollywood neben wohlerzogenen Glamourboys wie Gregory Peck und Kirk Douglas erobert. „Fahr zur Hölle, Liebling“ (1975), „Ryans Tochter“ (1970), „El Dorado“ (1966) und „Der längste Tag“ (1962) zählen zu seinen herausragenden Filmen. Anhand von Familienarchiven und den Erinnerungen von Mitchums Sohn Christopher wird deutlich, wie der Hollywoodstar es schaffte, in „Die Nacht des Jägers“ (1955) einen der stärksten Bösewichte der Filmgeschichte zu spielen, ohne dass dies seiner Karriere schadete, und wie er lästigen Zeitgenossen, Studiobossen, Produzenten, cholerischen Regisseuren und sogar dem mächtigen Komitee für unamerikanische Umtriebe die Stirn bot. In den Zeiten eines an Hysterie grenzenden Kalten Krieges muss er vor diesem Komitee den Beweis liefern, ein guter Amerikaner zu sein, vorzugsweise durch die Denunzierung kommunistischer Kollegen. Mitchum verweigert die Aussage. Seine Begründung: Er rede nicht mit Menschen, mit denen er nicht auch einen trinken gehen würde.
« Letzte Änderung: 22. April 2018, 20:02:26 von Dan Tanna Spenser » Gespeichert
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« Antworten #1 am: 22. April 2018, 17:53:36 »

Oh, danke für den Tipp...programmiere ich mir gleich mal! Danke sagen
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Ulf
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« Antworten #2 am: 22. April 2018, 19:19:48 »

Ich habe sie mir schon angesehen und hätte nicht gedacht, dass er so ein Hallodrie war. Zwei mal im Gefängnis, ein mal mit Ausbruch und Flucht. Eine sehr interessante Doku.
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Dan Tanna Spenser
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« Antworten #3 am: 22. April 2018, 20:01:02 »

Ja, Mitchum war immer so der "Anti-Held" gewesen. Ich habe ja auch 2 Bücher über ihn, wo das auch erwähnt wurde, dass er meist immer gegen den sonstigen Hollywood-Strom schwamm Grinsen
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Ulf
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« Antworten #4 am: 22. April 2018, 20:37:16 »

Und er hatte auch in einem Laurel und Hardy Film mitgemacht. Das sah für mich etwas falsch aus. Aber doch sehr interessant. Leider scheint die Doku etwas oberflächlich zu sein und kurz.
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Dan Tanna Spenser
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« Antworten #5 am: 23. April 2018, 00:02:41 »

Habs mir aufgenommen und eben geschnitten, was ich bisher so gesehen habe, sieht sie sehr interessant aus - ich schau es mir die Tage mal komplett an Freuen

Nochmals Danke sagen für den tollen Tipp, hätte es sonst verpasst!
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Ulf
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« Antworten #6 am: 23. April 2018, 07:11:32 »

Ich bin auch nur durch meine Fernsehzeitschrift aufmerksam geworden.  zwinkern
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« Antworten #7 am: 23. April 2018, 11:02:00 »

Habe ich total übersehen in der Programm-Zeitschrift. Gut, dass es die Mediatheken gibt. Werde ich mir dort die Tage mal anschauen.
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« Antworten #8 am: 23. April 2018, 13:50:58 »

Als Mitchum damals gestorben war, hatte irgendein Kritiker oder so...weiß nicht, obs aus der Cinema war, jedenfgalls ihm zu Ehren einen Filmmarathon starten wollen, kam in einer Videothek, war, wie er schrieb, schon angetrunken...fragte ob sie was von "Mitch" hätten " und sie es verneinten und er dazu schrieb. Klar, einen der letzten harten Kerle. und meine Videothek konnte mir keine Filme dazu geben! totlachen

ich fands geil geschrieben...Mitchum like eben Grinsen

Hätte den bericht damals aufheben sollen, hätte ich ihn jetzt einscannen können.
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