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Autor Thema: The Bangles  (Gelesen 370 mal) Durchschnittliche Bewertung: 0
Crockett
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« am: 05. Juni 2019, 18:52:58 »

Manic Monday, Walk Like An Egyptian und Eternal Flame sind die bekanntesten Hits dieser – von mir sehr geschätzten – amerikanischen Girl-Band aus den 80ern, die noch heute existiert.

Vicky Peterson (Lead-Gitarre) und ihre Schwester Debbi (Drums) aus Los Angeles wollten 1981 eine Band gründen und lernten über eine Anzeige in einem Musikmagazin Susanna Hoffs (Rhythmus-Gitarre) kennen. Die drei Mädels (damals alle um die 20) schwärmten für die kalifornische und britische Rockmusik der 60er Jahre und wollten eine ähnliche Musik machen. Nachdem sie lange durch örtliche Clubs getingelt waren, gab ihnen 1984 das Label Columbia einen Plattenvertrag. Zuvor hatte sich ihnen als neue Bassistin Michael Steele (bürgerlich: Susan Thomas) angeschlossen.

Das rockige Debütalbum „All Over The Place“ war zwar noch nicht sonderlich erfolgreich, aber im Video zur ausgekoppelten Single „Goin’ Down To Liverpool“ konnten die Girls mit einem bekannten Gaststar aufwarten: Leonard „Mr. Spock“ Nimoy. Denn seine Familie und die von Susanna Hoffs waren eng befreundet. https://www.youtube.com/watch?v=Zj7OJeyhq2Q

Der Durchbruch kam dann mit der Single „Manic Monday“ (komponiert von Prince), die im Januar 1986 bis auf Platz 2 der US-Charts kam. Es folgten viele weitere Hits.

Obwohl alle vier Bangles auch optisch einiges hermachten (besonders Susanna Hoffs war der Traum vieler männlicher Fans), waren sie doch keine der überschätzten Pop-Sternchen der 80er, sondern talentierte Musikerinnen, die ihre Instrumente beherrschten und auch live ausgezeichnet spielen und singen konnten. Besonders beeindruckend – und für die 80er ungewöhnlich – waren ihr Sixties-Sound und ihre Harmonien. Auch spielten sie auf der Bühne wesentlich lauter und rockiger als auf ihren Platten. Wer sich davon überzeugen möchte, dem empfehle ich das Video ihres Konzerts in Pittsburgh von 1986. https://www.youtube.com/watch?v=t1q_9luFOww

Nach wachsenden Streitigkeiten erfolgte 1989 die Trennung der Band. 1999 wagte man aber einen Neuanfang und ging 2000 wieder gemeinsam auf Tour. 2003 erschien das Comeback-Album „Doll Revolution“. Susanna Hoffs und Debbi Peterson hatten inzwischen Familien gegründet und wollten deshalb nicht zu lange Konzertreisen unternehmen – was Bassistin Michael Steele nicht gefiel, die daraufhin 2005 die Band verließ. Seitdem waren Vicky, Debbi und Susanna wieder (wie am Anfang) zu dritt unterwegs. Seit einigen Jahren haben sie eine neue Bassistin – doch Fans vermissen immer noch Michael Steele…

Fazit: Wohl die beste weibliche Band ever, bei der es sich lohnt, auch mal über die Hit-Singles hinaus- und in die Alben hineinzuhören.  Cool
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