Jim Rockford
Kriminal - Laborant

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Best of Private Detectives
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« Antworten #15 am: 05. Oktober 2017, 23:08:28 » |
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Eine der besseren deutschen Krimikserie, was aber eigentlich am genialen Siegfried Klowitz ähm Lowitz  liegt. Schaue mir hin und wieder die Folgen an  von mir.
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"Hallo, hier Jim Rockford - bitte ihren Namen, Rufnummer und ihre Nachricht...ich rufe zurck!
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McCormick
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« Antworten #16 am: 18. Februar 2023, 20:13:10 » |
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Günther Schramm der älteste noch Lebende des Main Cast hat heute Geburtstag er wurde 94 Jahre alt.
Man kann nicht alle Folgen haben es sei denn man hat sie damals im TV aufgenommen. Warum ist so? Es gibt drei Folgen die es nicht auf DVD geschafft haben.
hier gibt es Rechtliche Probleme Anonymer Anruf Das goldene Pflaster Die wird man sicher auch damals nur sehr schwer bekommen haben. Die wurde nie wiederholt. Der Mord an Doktor Winter
und nein es wird sicher nie die Möglichkeit geben die drei fehlenden Folgen zu sehen. Selbst wenn da Fans was zukommen.
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Dan Tanna Spenser
NOSTALGIE NERD
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Chief of Police, Deputy Commissioner
 
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TV SERIEN JUNKIE
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« Antworten #17 am: 18. Februar 2023, 21:34:17 » |
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Diese drei Folgen wurden auch stetig bei allen TV Wiederholungen ausgelassen. Wurden also seit der Erstausstrahlung nicht mehr aufgenommen...also sehr unwahrscheinlich, dass sie in den 60ern jemand aufgenommen haben kann  Happy Birthday, Günther Schramm! Möge der locker die 100 erreichen 
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The Saint
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« Antworten #18 am: 16. Dezember 2023, 17:15:19 » |
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Das goldene Pflaster war mal für kurze Zeit auf Youtube zu finden. Darin ging es um einen Mord im Gastarbeitermilieu, war wohl politisch nicht korrekt genug. Die Tatort-Folge Tod im U-Bahnschacht ging auch in diese Richtung und verschwand nach der Erstsendung für viele Jahre im "Giftschrank" der ARD.  Dabei müsste man eigentlich schon gemerkt haben, dass Dinge nicht verschwinden, wenn man die Augen zumacht ... Vom Kommissar gefallen mir die ersten beiden Produktionsjahre am besten, da sie die Atmosphäre der 60er Jahre widerspiegeln, wie ich sie aus meiner Kindheit in Erinnerung habe. Damals war ein "Mörder" ein Mensch, der etwas ganz Fürchterliches gemacht hatte und bis zum Ende seines Lebens ein "Mörder" blieb. Heutzutage scheint das nichts Besonderes zu sein, außer die Begleitumstände sind so außergewöhnlich, dass man sie in den Medien gut vermarkten kann.
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« Letzte Änderung: 05. März 2026, 19:56:02 von The Saint »
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The Saint
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« Antworten #19 am: 05. März 2026, 19:55:40 » |
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1. Toter Herr im Regen 03.01.69Die erste Folge hat mich noch nicht so beeindruckt. Allerdings gefällt mir auch hier schon Kommissar Kellers Art, zu beobachten und erstmal Eindrücke zu gewinnen, bevor er die ersten Schlüsse zieht, vom Stil her ähnlich der Maigret-Serie mit Rupert Davies. Heutzutage wimmelt es nur von Krimihelden im Fernsehen, aber damals war Der Kommissar die erste regelmäßige Krimiserie im Abendprogramm mit den gleichen Akteuren. In der ARD gab es seit 1967 schon Dem Täter auf der Spur mit Günther Neutze und Karl Lieffen, aber die kamen nur auf zwei bis drei Einsätze im Jahr. Kommissar Keller mit Walter, Robert, Harry, Helga und "Rehbein" wurden für sieben Jahre mit 97 Folgen zur Institution. Die Vorspann-Musik ist nur kurz, aber wenn sie damals direkt nach dem Mord über den Bildschirm peitschte, erzeugte das immer einen gruseligen Schauer. Im ersten Sendejahr musste ich meistens kurz danach ins Bett. Inzwischen bestimme ich selber, wie lange ich aufbleiben will 
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The Saint
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« Antworten #20 am: 05. März 2026, 20:23:43 » |
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2. Das Messer im Geldschrank 17.01.69 
Schon in der zweiten Folge ist Kommissar Keller verschnupft, so dass Harry den aktuellen Fall bearbeiten muss. Natürlich ist es am Ende der Chef, der den rätselhaften Mordfall löst.  Erst jetzt fällt mir auf, dass Lukas Ammann und Wolfgang Völz, die in der ARD Vorabendserie Graf Yoster gibt sich die Ehre als blaublütiger Meisterdetektiv und Diener Johann reihenweise durchtriebenen Verbrechern das Handwerk legten, in dieser Folge gemeinsam als undurchsichtige Herren mitspielen.    
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« Letzte Änderung: 05. März 2026, 21:19:29 von The Saint »
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The Saint
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« Antworten #21 am: 05. März 2026, 20:47:40 » |
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3. Ratten der Großstadt 31.01.69 
Dies war die erste Folge, die ich bis zum Ende sehen durfte und musste es gleich bereuen. Das Finale, in dem Walter von den Tagelöhnern als Polizist entlarvt wird, fand ich so aufregend, dass ich danach lange nicht einschlafen konnte.  Aber natürlich hat er es überlebt.  Der Böse ist mal wieder Horst Frank. Er und Günther Ungeheuer sind für mich die besten "Schurken" der damaligen Zeit, da sie die Verbrecher so schön diabolisch-verschlagen darstellen konnten.   
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« Letzte Änderung: 05. März 2026, 21:19:43 von The Saint »
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The Saint
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« Antworten #22 am: 05. März 2026, 21:00:51 » |
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4. Die Tote im Dornbusch 21.02.69  Und noch ein Mord im Gaststätten-Milieu. Eine spannende Folge mit tollen Darstellern, allen voran Paul Albert Krumm, Jan Hendriks und Arthur Brauss.    
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« Letzte Änderung: 05. März 2026, 21:19:59 von The Saint »
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The Saint
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« Antworten #23 am: 05. März 2026, 21:19:05 » |
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The Saint
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« Antworten #24 am: 05. März 2026, 21:33:17 » |
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The Saint
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« Antworten #25 am: 07. März 2026, 10:03:08 » |
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7. Keiner hörte den Schuß 18.04.69  Ähnlich wie in der etwas später entstandenen Tatort-Episode Der Richter in Weiß spielt Erika Pluhar auch hier das Luxusweibchen, das den Männern nur Unheil bringt.  Eines der Mannequins, die Robert von seinen dienstlichen Pflichten ein bißchen ablenken, ist Amanda Lear, die ab Mitte der 70er mit ihrer tiefen Stimme den ein oder anderen Mann wahrscheinlich auch ein bißchen durcheinander gebracht hat.    
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The Saint
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« Antworten #26 am: 07. März 2026, 10:47:50 » |
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The Saint
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« Antworten #27 am: 07. März 2026, 11:07:48 » |
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9. Geld von toten Kassierern 16.05.69  Auch diese Folge ist eine gute Kombination aus einer spannenden Krimihandlung und interessanten Charakteren. Siegfried Lowitz gehörte zu den Schauspielern, die sowohl Ermittler wie Gauner überzeugend darstellen konnten. Kurt Jaggberg spielte über zwei Jahrzehnte Oberinspektor Mareks oft ungeselligen Mitarbeiter Wirz.    
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« Letzte Änderung: 07. März 2026, 11:10:25 von The Saint »
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The Saint
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« Antworten #28 am: 07. März 2026, 11:45:30 » |
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10. Schrei vor dem Fenster 06.06.69  In dieser Folge gibt es einige wilde Verfolgungs-Szenen, die auf der Grossbaustelle der Münchener U-Bahn gedreht wurden. Im Vorjahr wurde die Location bereits für Herbert Reineckers Dreiteiler Babeck genutzt, in dem Helmut Lohner mit noch mehr Tamtam von Bösewichten über die Baustelle gejagt wird.  Prägnanteste Darstellerin dieser Episode ist sicherlich Maria Schell als sehr dominierende Theaterschauspielerin Irene Pauli. Maria Schell war nie so ganz "mein Fall" und wahrscheinlich hat sie in dieser Rolle etwas dick aufgetragen, aber ich war überrascht, wie sehr sie in den anschließenden HörZu-Leserbriefen zerrissen wurde. Man kann häufig beobachten, wie schnell sich die Gunst des Publikums von Vergötterung zu bösartiger Häme und auch wieder zurück wenden kann. Ein ähnliches Beispiel ist Hildegard Knef. Nach dem Film Die Sünderin war sie scheinbar eine der schlimmsten Menschen in ganz Deutschland. Als sie nach diversen Erfolgen aus den USA zurückkehrte, war sie auf einmal "Unsere Hilde".  Am Ende der Folge zitiert Kommissar Keller aus Shakespeares Maria Stuart: "Möge euer Lohn nicht eure Strafe werden. Lebt wohl, jetzt habe ich nichts mehr hier auf Erden." Den Zusammenhang mit der Geschichte habe ich bisher noch nicht verstanden, aber der Spruch klingt gut.   
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« Letzte Änderung: 17. April 2026, 22:30:13 von The Saint »
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The Saint
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« Antworten #29 am: 07. März 2026, 12:26:13 » |
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11. Die Schrecklichen 11.07.69  Oft spielten die Krimis von Herbert Reinecker in Villen, aber gelegentlich konnte er auch ganz andere Milieus überzeugend darstellen, wie z.B. in dieser Episode. Die Schrecklichen ist die erste Folge, die von dem tschechischen Regisseur Zbynek Brynych inszeniert wurde. Zumindest an den Kommissar-Folgen kann man sofort seine Handschrift erkennen, denn ihre Wirkung ist ziemlich intensiv, aber mitunter auch recht anstrengend.  Wahrscheinlich ist die Episode wie einige beim Tatort für eine Weile in einer Art "Giftschank" verwahrt worden, denn bei der ersten Wiederholung ab 1978 war sie nach meiner Erinnerung nicht dabei. Wenn sich nach der Ausstrahlung bestimmte Berufs- oder Bevölkerungsgruppen beklagten, weil einer der ihren in einem Film der Mörder war oder irgendwas als politisch nicht korrekt angesehen wurde, taten die Öffentlich-Rechtlichen gerne so, als wenn sie den Film nie gedreht hätten. Inzwischen darf man Die Schrecklichen aber wieder sehen.  Mir gefällt die Folge sehr gut mit herausragenden Darstellern. Karl Walter Diess als verzweifelter Alkoholiker spielt sehr intensiv und Anita Höfer als "Die Susta" ist eine Marke für sich. Ebenso finde ich Dirk Dautzenberg als Wirt Panse wieder beeindruckend. Am besten gefällt er mir in Rollen, in denen er so schön quengelig-entrüstet aufbegehrt. Dautzenberg war ein Kind des Ruhrgebiets und in Dusburg-Meiderich geboren.   
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« Letzte Änderung: 07. März 2026, 12:27:47 von The Saint »
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