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Autor Thema: Vertigo-Aus dem Reich der Toten (Vertigo, 1958)  (Gelesen 3215 mal) Durchschnittliche Bewertung: 5
Fran
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« Antworten #15 am: 21. Juni 2019, 22:15:30 »

 Geniale/r Film/Serie

Der "Wagner" unter den Hitchchockfilmen (Der Soundtrack zitiert eindeutig "Tristan und Isolde"). Es war auch der erste Hitchcock den ich mit ca. zwölf Jahren gesehen habe. Damals noch in Schwarz-weiß. Ich fand den Film furchtbar gruselig und habe ihn natürlich nicht verstanden, aber ich war fasziniert.
Hitchcock mochte Kim Novak nicht besonders, hielt sie für eine schlechte Schauspielerin ( die erste Wahl für die Rolle war Vera Miles gewesen, die die Frechheit besaß schwanger zu werden, was Hitchchock ihr nicht verziehen hat). Ich finde aber, gerade dies wirkte sich positiv auf Novaks Spiel aus. Man merkte ihre Unsicherheit und das paßte perfekt zu der Rolle. James Stewart, der aufrechte Amerikaner, hatte hier geradezu sadistische Züge und darf hier auch mal sexuelle Begierden haben. In seinen meisten Filmen ist er doch immer so anständig. Hier stellt sich auch die Frage: Welche Frau liebt er. Im Grunde eine die gar nicht existiert. Er liebt nicht Madeline, denn die hat er nie kennengelernt. Er liebt auch nicht Judy, den für sie wie sie ist, interessiert er sich auch nicht. Er liebt Madeline die ihm von Judy vorgespielt wird
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Some people think that catching fish depends on the fisherman. Some people think it depends on the fish. Well I kind of go along with the first group. No one ever asked the fish what they think.
holly
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« Antworten #16 am: 26. Juni 2019, 13:13:36 »

ja, der Liebestod aus tristan und isolde-vertigo lebt von der musik!ein ewiger klassiker, ich stimme dir in sachen kim novak 100% zu.die eigenartige, melancholische stimmung und die langsamkeit des films wirken heute noch stärker.
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Dan Tanna Spenser
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« Antworten #17 am: 26. Juni 2019, 13:51:42 »

Geniale/r Film/Serie

Der "Wagner" unter den Hitchchockfilmen (Der Soundtrack zitiert eindeutig "Tristan und Isolde"). Es war auch der erste Hitchcock den ich mit ca. zwölf Jahren gesehen habe. Damals noch in Schwarz-weiß. Ich fand den Film furchtbar gruselig und habe ihn natürlich nicht verstanden, aber ich war fasziniert.
Hitchcock mochte Kim Novak nicht besonders, hielt sie für eine schlechte Schauspielerin ( die erste Wahl für die Rolle war Vera Miles gewesen, die die Frechheit besaß schwanger zu werden, was Hitchchock ihr nicht verziehen hat). Ich finde aber, gerade dies wirkte sich positiv auf Novaks Spiel aus. Man merkte ihre Unsicherheit und das paßte perfekt zu der Rolle. James Stewart, der aufrechte Amerikaner, hatte hier geradezu sadistische Züge und darf hier auch mal sexuelle Begierden haben. In seinen meisten Filmen ist er doch immer so anständig. Hier stellt sich auch die Frage: Welche Frau liebt er. Im Grunde eine die gar nicht existiert. Er liebt nicht Madeline, denn die hat er nie kennengelernt. Er liebt auch nicht Judy, den für sie wie sie ist, interessiert er sich auch nicht. Er liebt Madeline die ihm von Judy vorgespielt wird

Sehr schön un eindringlich geschrieben. Ja, dass Hitch nicht immer "einfach" war, ist ja bekannt, aber das der Miles gegenüber....naja....man darf die Zeit nicht vergessen, eine Zeit, in der die Frauen meist eher die gehorsame Rolle einnehmen mußten - würde sich heute keine mehr gefallen lassen. Wobei es ja auch heute noch in Verträgen z.B. bei weibl. TV Stars drinstehen kann, dass sie während er gesamten Serie nicht schwanger zu werden haben, ohne dies jedenfalls audrücklich mit den Produzenten zu besprechen Grinsen
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Fran
Privatdetektiv

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« Antworten #18 am: 08. Juli 2019, 20:54:02 »

Hitchcock galt ja generell als nicht ganz einfach. Melanie Griffith bekam von ihm einen kleinen Spielzeugsarg mit einer Puppe die aussah wie ihre Mutter Tippi Hedren. Heute wäre Hitch auch ein Fall für #MeToo. Nicht zu vergessen, sein legendärer Aussprach: "Schauspieler sind Vieh".
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