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Autor Thema: Das Geheimnis der grünen Stecknadel (D, 1972)  (Gelesen 2873 mal) Durchschnittliche Bewertung: 4
Theo Kojak
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« am: 03. August 2013, 02:28:31 »




Inspektor Barth von Scotland Yard muss dieses Mal auf der Jagd nach dem Mörder die berühmte „Stecknadel im Heuhaufen“ suchen. Im Londoner Hyde Park wird die Schülerin eines katholischen Mädcheninternats ermordet aufgefunden. Das einzige Indiz, das die Polizei am Tatort vorfindet, ist eine grüne Stecknadel.

Kommissar Barths erster Verdacht richtet sich gegen den Italienischlehrer Henry Rossini. Dieser hatte ein Verhältnis mit dem Opfer und verwickelt sich bei seiner ersten Vernehmung in Widersprüche. Rossini versucht nun mit eigenen Nachforschungen seine Unschuld zu beweisen und stößt auf ein Mädchen namens Solange.

Solange ist ein ehemaliges Mitglied einer eingeschworenen Internats-Clique. Das Erkennungszeichen der beteiligten Mädchen ist eine grüne Stecknadel. Mit diesem Wissen lüftet Kommissar Barth ein schreckliches Geheimnis.

Wußtet ihr, das...

    „Das Geheimnis der grünen Stecknadel“ war ursprünglich der Titel eines von Herbert Reinecker geschriebenen Drehbuchs, frei nach dem Roman „Das Geheimnis der Stecknadel“ (Originaltitel: The Clue of the New Pin). Der Film sollte 1969 unter der Regie von Harald Reinl u. a. mit Günther Schramm, Karin Hübner, Fritz Wepper, Stefan Behrens und Siegfried Schürenberg gedreht werden. Nach dem schlechten Geschäftsergebnis des Wallace-Films „Das Gesicht im Dunkeln“ wurde das Projekt jedoch nicht realisiert und der Titel stattdessen für diesen Film verwendet.
    Bis auf die Friedhofszene und Innenaufnahmen, die man in Rom drehte, fanden alle Aufnahmen in London statt.
    Der für seine Musik zu Italo-Western berühmt gewordene Komponist Ennio Morricone schrieb bereits die Filmmusik der in Deutschland als Bryan-Edgar-Wallace-Krimis vermarkteten Giallos „Das Geheimnis der schwarzen Handschuhe“ (1969) und „Die neunschwänzige Katze“.
    Günther Stoll war zunächst für die Rolle des Inspektors vorgesehen. Nach der Umbesetzung mit Joachim Fuchsberger übernahm er die Rolle des Professor Bawcombe, für die man ursprünglich Fritz Tillmann engagieren wollte.
    Fabio Testi wurde für die deutsche Fassung von Klaus Kindler synchronisiert. Die Stimme des Mörders stammte von Gerd Martienzen.
    Joachim Fuchsberger wirkte zum 13. und letzten Mal in einem Edgar-Wallace-Film mit. Auch Karin Baal (drei Filme) und Günther Stoll (vier Filme) nahmen mit diesem Film Abschied von der Reihe.
    Die deutsche Fassung des Films, die etwa sechs Minuten kürzer ist als die italienische, wurde von der FSK ab 16 Jahren freigegeben.

Joachim Fuchsberger: Kommissar Barth
Karin Baal: Herta
Fabio Testi: Henry
Günther Stoll: Professor Bawcombe
Claudia Butenuth: Brenda
Cristina Galbó: Elisabeth
Rainer Penkert: Schuldirektor
Camille Keaton: Solange
Marco Mariani: Reverend Webber
« Letzte Änderung: 03. Oktober 2022, 18:31:58 von Dan Tanna Spenser » Gespeichert

* DAN TANNA SPENSER IST AUCH THEO KOJAK *

...isses wahr!!!

...Entzückend, Baby!

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Dan Tanna Spenser
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« Antworten #1 am: 03. August 2013, 17:15:52 »

Ein schon sehr aussergewöhnlicher Film. Mit erschrecdkend vielen Nacktszenen (von der Haarspitze bis zur Fußsohle!) und auch inhaltlich wirkte er wie ein drittklassiger Krimi, von den man eigentlich nicht glauben mag, dass es ein Wallace-Film ist.

Natürlich hatte er auch so seine Momente, wirkt aber ansonsten doch eher schwach....
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« Antworten #2 am: 22. August 2017, 23:25:54 »

Der gehaltvollste Wallace-Film und einer der besten. Beißend-fesselnder Soundtrack.
Karin Baal spielt hier ganz groß und sein feinfühlig. Ihr Make-up ist seitens der Maske etwas zu dick aufgetragen, finde ich, aber macht die Person der Rolle trotzdem sehr gut deutlich.
Ein überzeugender Fabio Testi in der zentralen Rolle, die geschickt etwas aus dem Mittelpunkt fließt während der Film relativ traumatisch zum Finale kommt.
"Blacky" spielt hier eine seiner besten Wallace-Rollen, reiht sich neben den "toten Augen" und der "Gräfin" ein. Wobei ich, als ich laß, dass Günther Stoll hier ursprünglich nochmal hätte ermitteln sollte, doch wieder dachte, dass es in diesem Film sehr ansprechend geworden wäre. Stoll spielt auch den Professor sehr gut und inhaltlich wertvoll, der Aussage des Films entsprechend.
Die Inszenierung ist großartig, da Scope-Format sehr gelungen eingesetzt.

Fazit: Rundum großes Kino. Die Story ist interessant und wichtig. Dallamano's Regie vermittelt Hintergründe, Botschaft, Problematiken. Die Charaktere sind sehr gut gewählt und relativ viele davon sehr gut ausgezeichnet. Der Soundtrack zwingt einen regelrecht sich von der Story aufrütteln zu lassen. Mit diesem Film war Wallace auf einem guten Weg, aber es ging ja auch ohne Wallace mit derartigen Werken weiter. Von Dallamano z.B. die Fortsetzung dieses Films: "Der Tod trägt schwarzes Leder".
Ein Wallace-Film den man, und in dieser Beziehung fällt er aus dem Rahmen, nicht vordergründig wegen des Unterhaltungswertes und des Thrills schauen sollte, denn das dürfte nach hinten losgehen. Der Thrill ist sehr gut inszeniert, aber man kann gar nicht um die sozialen Hinter- und Abgründe rumkommen, die der Film thematisiert.
Dallamano koppelt Giallo-Thrill mit "Sozialdramatik", wobei man das Wort nicht gestelzt verstehen darf. Eine interessante Mischung, die erstaunlicherweise nie wirklich reißerisch wirkt und somit möglich macht, dass ein breits Publikum mit den Themen des Films "konfrontiert" wird.

5/5 Punkten Geniale/r Film/Serie
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Dan Tanna Spenser
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« Antworten #3 am: 02. Oktober 2022, 19:29:17 »

Mein Rewatch Film für morgen und zugelich der Abschluß meines großen Joachim Fuchsberger Rewatchs Happy

Bericht folgt morgen abend.
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Dan Tanna Spenser
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« Antworten #4 am: 03. Oktober 2022, 18:31:38 »

Heutiger und zugleich letzter Rewatch Film mit Joachim Fuchsberger aus der Edgar Wallace Reihe ist der Krimi  "DAS GEHEIMNIS DER GRÜNEN STECKNADEL" aus dem Jahre 1972,  zusammen mit Karin Baal, Fabio Testi, Günther Stoll, Camille Keaton, Christina Galbo und Maria Monti. Im Londoner Hyde Park wird die verstümmelte Leiche eines Mädchens gefunden. Der einzige Hinweis am Tatort ist eine grüne Stecknadel. Wie sich herausstellt, handelt es sich dabei um das Erkennungszeichen einer Mädchenclique am benachbarten College. Dort gerät ein Lehrer namens Henry (Testi) in schweren Tatverdacht, da er eine Liaison mit der Ermordeten hatte. Doch es soll nicht bei einem Mord bleiben, immer mehr Verstrickungen entstehen, und somit hat Inspektor Barth (Fuchsberger) alle Hände voll zu tun... Letzter Edgar Wallace Film mit Fuchsbergers Mitwirkung.

Die Co-Stars:
Fabio Testi spielte den engagierten Lehrer Enrico 'Henry' Rosseni, Karin Baal spielte dessen Frau Herta Rosseni, Christina Galbo spielte Testi's Love Interest, die Schülerin Elisabeth Seccles, Claudia Butenuth ihre Freundin Brenda Pilcard, Pilar Castel ihre Freundin Janet Bryant, Günther  Stoll spielte den Lehrer Professor Bascombe, Camille Keaton seine Stieftochter Solange Beauregard und Antonio Casale spielte den Spanner-Lehrer Mr. Newton.

Synchronisation:
Joachim Fuchsberger, Karin Baal, Günther Stoll und Claudia Gutemuth sprachen sich selbst, Fabio Testi wurde von Klaus Kindler (Stammstimme: Clint Eastwood) gesprochen, Christina Galbo von Dagmar Biner und Giovanna di Bernardo von Traudel Haas.

DVD & BluRay:
Ich besitze von dem Film die DVD Sammlerschuber-Box 08 von Leonnine aus dem Jahre 2004 aus der Edgar Wallace Reihe, zusammen mit "Die Tote aus der Themse", "Das Gesicht im Dunkeln",  "Der Mann mit dem Glasauge" und "Das Rätsel des silbernen Halbmonds" Der Film ist auf DVD auch einzeln erhältlich, vom selben Label. 2021 erschien der Film auch erstmals auf BluRay in einer riesigen Edgar Wallace Gesamtedition. Zudem erschien der Film 2017 als Mediabook auf BluRay von Elea Media. Jenes Mediabook ist als einzigste Fassung ungeschnitten, da sie vom italienischen Master verwendet wurde.

Interessantes:
"Das Geheimnis der grünen Stecknadel“ war ursprünglich der Titel eines von Herbert Reinecker geschriebenen Drehbuchs, frei nach dem Roman „Das Geheimnis der Stecknadel“ (Originaltitel: The Clue of the New Pin). Der Film sollte 1969 unter der Regie von Harald Reinl u. a. mit Günther Schramm, Karin Hübner, Fritz Wepper, Stefan Behrens und Siegfried Schürenberg gedreht werden. Nach dem schlechten Geschäftsergebnis des Wallace-Films „Das Gesicht im Dunkeln“ wurde das Projekt jedoch nicht realisiert und der Titel stattdessen für diesen Film verwendet. Bis auf die Friedhofszene und Innenaufnahmen, die man in Rom drehte, fanden alle Aufnahmen in London statt. Der für seine Musik zu Italo-Western berühmt gewordene Komponist Ennio Morricone schrieb bereits die Filmmusik der in Deutschland als Bryan-Edgar-Wallace-Krimis vermarkteten Giallos „Das Geheimnis der schwarzen Handschuhe“ (1969) und „Die neunschwänzige Katze“.  Günther Stoll war zunächst für die Rolle des Inspektors vorgesehen. Nach der Umbesetzung mit Joachim Fuchsberger übernahm er die Rolle des Professor Bascombe, für die man ursprünglich Fritz Tillmann engagieren wollte. Fabio Testi wurde für die deutsche Fassung von Klaus Kindler synchronisiert. Die Stimme des Mörders stammte von Gerd Martienzen. Joachim Fuchsberger wirkte zum 13. und letzten Mal in einem Edgar-Wallace-Film mit. Auch Karin Baal (drei Filme) und Günther Stoll (vier Filme) nahmen mit diesem Film Abschied von der Reihe. Die deutsche Fassung des Films, die etwa zehn Minuten kürzer ist als die italienische, wurde von der FSK ab 16 Jahren freigegeben. Inzwischen wurde die Originalfassung (103 Minuten) von dem Label Koch Media auf Blu-Ray und DVD veröffentlicht. In dem Set ist außerdem noch die deutsche Kinofassung und eine Dokumentation über die Edgar-Wallace-Krimis enthalten.

Zum Film selbst:
Joachim Fuchsberger spielte den Inspektor Barth von Scotland Yard, der mit der Lösung eines bestialischen Mordes an dem Mädchen-Internat betraut wird. Die 18jährige Internatsschülerin Hilda Erikson wurde am Seeufer nackt und ermordet aufgefunden. Ihr wurde ein Messer in die Vagina gerammt. Die 18jährige Internatsschülterin Elisabeth Seccles war zufällig teilweise Zeugin dieses Mordes, weil sie gerade am See ein intimes Stell-dich-ein mit ihrem Italienisch- und Sportlehrer Enrico Rosseni gehabt hatte. Als sie mit einem halben Auge die Tat beobachtete und aufschrie, glaubte Rosseni, dass sie es sich nur einbilde, um im letzten Moment vor dem Eindringen doch noch Gewissensbisse vor ihrem "ersten Mal" zu haben. Wütend und frustriert fuhr er Elisabeth, der er ständig vorgaukelte, sich von seiner Frau, ebenfalls Lehrerin hier am Internat, Herta, scheiden zu lassen um mit ihr eine neue Zukunft aufzubauen. Herta weiß von den mehreren Seitensprüngen ihres Mannes, schwieg jedoch dazu.

Rosseni hatte zudem auch ein Verhältnis mit der Ermordeten gehabt. Er hatte zudem die unrühmliche Aufgabe, den Schplerinnen vom Ableben Hildas zu informieren. Das Rosseni ein Verhältnis mit Hilda, als auch mit Elisabeth hatte, war unter den Mädchen ein offenes Geheimnis. Und auch seine Frau Herta weiß von den Fehltritten ihres Mannes, jedoch nicht mit wem und wie weit diese jeweils gegangen sind. Rosseni war, als er am Morgen von dem Mord am Seeufer erfahren hatte, vor Schulbeginn dort hingefahren, um sich zu vergewissern, ob es wirklich das war, was Elisabeth am Vorspätnachmittag beschrieben hatte. Er ahnte nicht, dass er von dem Polizeifotografen, der die Aufgabe gehabt hatte, unbemerkt die Zeugen, die sich angetümmelt hatten, zu fotografieren.

Barth fand am Tatort 2 Beweisstücke: Einen Kugelschreiber und eine grüne Stecknadel, direkt am Opfer. Als Barth die Fotos von den Leuten vom Tatort sah, fiel ihm Rosseni ins Auge. Was machte er auf dem Bil um soviele Kilometer abseits des Internats? Barth befragte die Lehrer und Rosseni noch intensiver, er merkte, dass er ihm mindestens etwas verheimlichte, er mehr wußte und setzte ihn auf die Verdächtigenliste nach ganz oben.

Elisabeth war nervlich am Ende, als sie vom Mord erfuhr, und dass sie das, was sie gesehen hatte, nicht eingebildet hatte und hatte seither nachts ständige Albträume, sah die tat jede Nacht erneut und wachte schweißgebadet auf.

Um intimier mit Elisabeth abseits vom Internat zu sein, mietete Rosseni sich für ihn und Elisabeth ein Liebesnest direkt in London, auch, damit sie vergessen kann und sich mehr auf ihn konzentrieren kann. Elisabeth war begeistert davon.  ein Unbekannter an, und legte auf, nachdem Elisabeth abgenommen hatte. In der folgenden Nacht schliefen Rosseni und Elisabeth erstmals zusammen in der Wohnung, doch während sie ein Petting machten, und Elisabeth die Augen schloß, kamen die grausamen Szenen vom See in ihr wieder hoch und sie schrie.

Tags darauf war Barth bei den Rosseninis und fühlte Enrico aufg den Zahn, legte den am Tatort gefundenen Kugelschreiben unbemerkt auf den Tisch, bis Enrico sich verriet, dass es sich dabei tatsächlich um seinen handelte. Als Barth ihn dann konfrontierte, und Herta kurz draussen war, gestand Rosseni ihm nun, dass er am Tatort war, mit Elisabeth um "ungestört" zu sein und sie dabei den Schrei gehört hatte, weswegen er am nächsten tag zum tatort fuhr, weil er ihr erst geglaubt hatte, als er es im Radio gehört hatte.  Rosseni wußte nicht, dass Herta vom Nebenraum her gelauscht hatte und nun Bescheid wußte, dass er auch was mit Elisabeth gehabt hatte.

Der Mörder schlug erneut zu, als er die Schülerin Janet Bryant, die gerade ihr kleines Kätzchen aus dem Garten reinholen wollte, von einem ihr bekannten Mann angesprochen wurde und zu ihm ins Auto stieg und entführt und ermordet wurde. Bei ihrer Leiche fand man erneut eine grüne Stecknadel. Der Mörder brachte sie ebenfalls zu dem See und ermordete sie auf selbige Weise wie Hilda.  Elisabeth konnte sich derweil in einem ihrer Albträume näher an den Mörder erinnern, dass ere einen Bart hatte und scheinbar ein Priester gewesen war.

Als am nächsten Tag alle Lehrer des Internats eine Koferenz zu den beiden Mordfällen abhielten, kam Elisabeth dazu. Vorher hatte sie darüber mit Rosseni gesprochen. Sie sagte den Lehrern, was sie gesehen hatte. Sie ahnte nicht, dass der Mörder auch darunter war und dies nun mithörte und in Elisabeth nun eine ernsthafte Gefahr sah. Als sie am Abend in ihr und Rossenis Liebesnest in der Badewanne lag, schlich sich der Mörder in die Wohnung und ertränkte sie in der Badewanne.

Rosseni wurde nun des Mordes verhaftet, zwar fehlten barth noch die stichhaltigen Beweisen, doch alle Spuren und Indizien führten zu ihm. Die Verhaftung wirbelte Staub auf, da mehrere Passanten dabei zusehen und Rosseni als Mörder beschmimpften. Besonders die Eltern von Hilda und Janet forderten eine schnelle Verurteilung mit Todesstrafe. Herta wußte zwar, dass ihr Mann ihr untreu war, aber wußte auch, dass er kein Mörder ist. Durch Rosseni erfuhr Barth erst, dass Elisabeth einen Priester gesehen hatte und machte ihn Vorwürfe, nicht eher zu ihn gekommen zu sein. Barth liess sofort alle Priester der Gegend zusammentrommen, zumal sich ein weiterer Zeig gemneldet hatte, der aussagte, dass er den priester gesehen hatte, als er Janet abgeholt hatte und dieser einen bart trug. Doch durch die ganzen Priester, die zusammengetrommelt waren, wurde der Zeuge schnell genervt, weil irgendwie alle gleich aussahen Grinsen Der Pathologe konnte wenigstens sagen, dass der Bart unecht gewesen war, weil ees Spuren davon gab, die von "totem" Haar stammten . Der Zeuge war so sehr genervt, dass er den echten Priester nicht erkannte hatte und auf dem Nachhausewegn frustriert um sich schrie "Priester...Priester...ich sehe irgendwie nur noch Prietsre...verdammt...ich werde aus der Kirche austreten!" laut lachen In dem Moment kreute ein weiterer Priester gerade harmlos auf dem Weg aus und der Zeuge erschrak sich und fuhr ihn an "Da! Noch einer! Die ganze Stadt ist voll mit denen !" und rannte dann schnell weg! totlachen

Barth liess Rosseni frei, nachdem feststand, dass die gefundenen Haut- und Haarpartikel nicht von ihm stammten, zudem verbürgte sich seine Frau Herta für ihn, dass er kein Mörder ist. Zudem agte der Pathologe Barth, dass Elisabeth noch Jungfrau gewesen war. Dies erzählte er auch Herta, der ein Stein vom Herzen fiel, dass das verhältnis nicht alle Grenzen überschritten hatte. Die Eltern der ermordeten waren erbost, dass die Polizei den Mörder freigleassen hatte. Dennoch war Rosseni fürs Mädcheninternat (logischerweise!) untragbar geworden! Ein wegen zweifachen Mordes beschuldigter Lehrer und zudem erwiesene sexuelle Handlungen mit mindestens 2 der Schülereinnen waren natürlich sein berufliches Aus. Mich wundert es sowieso, dass er wegen Verführung Minderjähriger nicht dennoch verhaftet wurde...oider war das 1972 noch keine strafbare Handlung und galt als "Kavalliersdelikt") Huch

Herta und Enrico näherten sich wieder an, nachdem Herta die Wahrheit wußte, dass ihr Mann keinen geschlechtsverkehr mit Elisabeth gehabt hatte (was er mit Hilda gemacht hatte, stand jedoch nicht zur Debatte) zwinkern  Herta und Enrico beschlossen, den wahren Mörder auf eigene Faust zu suchen, der ihnen so  sehr das Leben schwer gemacht hatte. Währenddessen verhörte Barth alle Priester nach einem un bekannten Priester mit Bart - danach verhörte Barth die Schülerinnen und tatsächlich erinnerten sich 2 Mädchen, Brenda und Helen, daran, bei einem Priester mit Bart gbeichet zu haben. Auch Hilda, Janet und Elisabeth waren bei diesem Priester zur Beiche gewesen. Somit hatte Barth nun erstmals einen wirklichen Fortschriftt in seinem Fall.

Die Rossenis suchtend erweil den Akt-Fotografen Philip Sullivan auf, wo Hilda und auch Elisabeth mal gewesen waren. Von ihm erfuhr er, dass abseits des Internats die Mädchen Sexpartys veranstalteten, die natürlich geheim waren udn jedes Mitglied eine grüne Stecknadel bekommen hatte. Die Partys dort mündeten oftmals in Gruppensexpartys und schreckten auch vor lesbischen Sex nicht zurück. Die Rossenis waren schockiert. Elisabeth und Ulla waren jedoch an diesen Partys nie interessiert gewesen, hönnten aber ihren Freundinnen den "Spass". Zudem wußte er von einem Mädchen namens "Solange" die im Vorjahr auf dem Internet war und auch dabei geweisen war und seitdem spurlos verschwunden ist.

Wenig später fanden Barth und seine Leute ein viertes Opfer: Diesmal eine reife Frau, namens Mrs. Holden, die aber mit den Mädchen gut bekannt war und am Internat im Garten gearbeitet hatte und eine ehmalige Hebamme gewesen war. Derweil beobachtete Barth, wie der Lehrer Mr. Newton heimlich die Schülerinnen beim Duschen beobachtete. Vorher hatte er sie auch mehrfach im Schwimmunterriucht beobachtet, was Barth nicht wußte, man aber als Zuschauer erfahren hatte. Barth knöpfte sich ihn vor (uund hat ihn sicher auch der Internatsleitung gemeldet!) zwinkern

Barth fand heraus, dass Brenda auch eine enge Freundin war und Brenda auspackte, nachdem Barth etwas heftiger seine Befragungen fortsetzte, nachdem sie meinte, ihm auf der Nase herumtanzen zu können, berichtete Barth auch von den ausschweifenden Sex-Partys mit dem Kennzeichen der grünen Stecknadel. Barth erfuhr dabei auch von Solange.

Brenda traf sich danach mit Helen und Ulla auf dem Jahrmarkt. Man wollte zusammenbleiben, für den Fall der Fälle. Als Helen und Ulla sich gerade ein Eis holten, bemrkte Bredna ein ihr bekanntes Mädchen auf einem Karussell: Solange! Sie sprach sie an, doch sie war völlig lethagisch, reagierte gar nicht, sass da wie versteinert. Berenda nahm sie herunter und  will sie nach Hause bringen, weil sie Monate lang verschollen war. Als Helen und Ulla zurückkamen, fanden sie Brenda natürlich nicht mehr. Brenda und Solange waren in ein Auto gestiegen. Brenda hatte Professor Bascombe, ebenfalls Lehrer an der Internatsscgulke, angerufen, der der Stiefvater von Solange war. Er brachte beide Mädchen zu sich. Brenda ahnte nicht, dass sie im Auto eines Mörders sass. Denn kaum zuhause, sperrte Bascombe sie in seinen Keller, überwältigte sie und zog sie splitterfasernackt aus, fesselte und knebelte sie und verging sich an sie. Danach sagte er ihr die ganze Wahrheit: Brenda, Hilda, Janet, Elisabeth, Helen und Ulla waren mit Solange auf dem Weg zu Mrs. Nolan, da Solange bei einer der Sexpartys geschwängert wurde und sie erst 17 war. Sie überredeten Solange, das Kind abtreiben zu lassen...weil Mutter mit 17? das Leben wäre vorbei! Solanbge wollte erst nicht, liess sich jedoch dann überreden. Mrs. Noland konnte als ehemalige Hebamme auch Abtreibungen vornehmen und riet olange ebenfalls dazu. Kurz vor ihrem Haus bekamen Elisabeth und Ulla Gewissensbisse, wollte Solange überreden, nicht abtreiben zu lassen , doch die anderen redeten auf sie ein. Elisabeth ud Ulla gingen wiederins Internat zurück. Während der Abtreibung ging allerdings etwas schied und Solange erlitt einen irreversibelen Schock, von dme sie sich ihr ganzes Leben lang nicht mehr erholen wird. Bascombe wußte, dass ihre Freundinnen von damals was damit zu tun haben müßten.

Bascombe wußte nie, wass seiner Solange widerfahren war, beschloss, sich als Priester auszugeben und auf dieser weise das Geheimnis der Mädchen zu entlocken, die  das auch als Beichte taten, und Bascombe rastete daraufhin aus und schwor blutige Rache, Rache an allen Beteiligten zu nehmen. Elisabeth gehörte auch dazu, obwohl sie ja abgesprungen war...aber vermutlich deswegen, weil sie ihn hätte erkennen können und sie sich hat Enrico hingegeben hatte, landete sie auch auf seine Liste. Brenda war die "Anführerin" gewesen, die das alles erst ins Rollen brachte und Bascombe sie deswegen "ganz besonders" an ihr Rache nehmen wollte. Helen und Ulla würden auch noch an die Reihe kommen. Mrs. Nolan hatte er ja bereits getötet.

Helen und Ulla hatten die Rossenis aufgesucht, nachdem Brenda verschwunden war und ihrnen auch alles erzählte, was Solange widerfahren war. Mit ihren Beweisen gingen die Rossenis zu Barth und sie erfuhren, dass Bascombe der Stiefvater von Solange waren, weswegen sie zu ihm fuhren. Sie fanden bei ihm das Italienschbuch von Elisabeth und auch einen Schrein zu Solange. Dann erschrien Bascombe aus dem Keller und Barth nahm ihn fest, konfrontierte ihn mit Enrico mit den Beweisen udn fragte ihn nach Brenda. Herta sah dann aufeinmal Solange,m wie sie die Kellertreppe hochkam und Herta mit Handzeichen bat, ihr zu folgen, was sie auch tat. Unten im Keller führte sie sie zu den immer noch entfesselten und geknebelten Brenda und Herta holte Barth. Barth kam sofort, befreite Brenda, die noch lebte aber völlig verängstigt war. Bascome wußte, dass er ausgespielt hatte, griff in eine Schubfach wo eine Waffe war. Enrico war bei ihm als Wache. Bascombe spie Enrico als Kinderschänder an und griff zu seiner Waffe.

Im Keller hörten Barth, Herta und Brenda einen Schuß und eilten nach oben. Bascombe hatte sich mit seiner eigenen Waffe erschossen. Enrico stand mit offenem Mund daneben...er ging davon aus, dass er ihne rschiessen und dann fliehen wollte, doch er wußte, dass er verloren hatte...

Fazit:
Der letzte Edgar Wallace Film mit Joachim Fuchsbergers Beteiligung. Gedreht zu einer Zeit, wo der Zenit der Wallace Filme eigentlich schon längst überschritten war und man es besonders diesen Film anmerkte. Alle eihgentlich Wallce bekannten Muster, alles was einem Edgar Wallace Film ausmachte, fehlte hier. Vielmehr wirkte es wie ein normaler Kriminalfilm oder ein Frühwerk der "Tatort" Reihe. Fuchsberger selbst spielte auch nur bedingt die erste Hauptrolle, im Gruznde war Fabio Testi derjenige, mit der meisten Screentime. der Film bot ungemein viele freizügige Szenen, so gabs sehr viele splitterfasernackte Frauen zu sein, Szenen, die in den 70er Jahre Film wohl als normal galten, aber für einen Wallace Film...eigentlich nicht wirklich hingehören. Vieles erinnerte somit schon fast an diese Softsexfilmchen wie "Schulmädchen Report" und Konsorten, nur im Krimigewand. ich besitze von dem Film zwar nur due deutsche Fassung, die ja um 10 Minuten gekürzt ist. Mittlerweile gibts den Film als Mediabook ja uncut mit dem italienischen Master mit der deutschen Tonspur unterlegt. 10 Minuten sind natürlich schon sehr viel, doch wenn es sich bei diesen fehlendne Szenen nur um weitere freizügige Szenen oder gar Sexszenen von diesen Partys handelte...kann ich auch getrost darauf verzichten Grinsen Dann kann ich mir gleich einen Porno ansehen! totlachen Aber ich will nicht unfair sein, der Film war durchaus spannend mit einer im Grunde guten Story, die leider durch unnötige Nacktszenen  verwässert wurde. Einige nennen den Film als "besten Wallace Farbfilm". Nunja...das mag jeder für sich selbst entscheiden, für mich gehört er, was den Namen "Wallace Film" angeht, eher zu den aus der unteren Schublade udn es ist schade, dass ausgerechnet dieser Film Fuchsbergers letzter gewesen war...vielleicht hätte er sich diesen sparen sollen, da in meinen Augen die Wallace Filme gegen Ende der 60er Jahre immer weniger mit den zu tun hatten, was ein Wallace Film - jedenfalls für mich - bedeutet. zwinkern Vielleicht war auch der starke, italienische Einfluß Schuld daran. Karin Baal war bestensfalls nur Beiwerk zum Film, hatte bis auf wenige Szenen, wenig zur Handlung beizusteuern.  Lustige Szenen sucht man in diesem Film vergebens, bis auf die eine Szene mit diesem Zeugen, der der Priester identifizieren sollte. Es hätte auch an einem Schauspieler gefehlt, der für den Wallace-filmtypischen Humor gesorgt hätte und auch Fuchsberger wirkte hier eher lustlos. Wie gesagt, die eigentliche Handlung war schon spannend (wenngleich mehr "Tatort-tauglich" statt Wallace-Film) zwinkern aber dennoch recht ordentlich. Hervorzuheben ist natürlich die Filmmusik von Ennio Morricone!

 Guter Film/Serie mehr ist auch nach diesem Rewatch für mich nicht drin und damit in meinen Augen der schwächtse Wallace mit Fuchsberger.
« Letzte Änderung: 03. Oktober 2022, 18:37:04 von Dan Tanna Spenser » Gespeichert

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