NOSTALGIE CRIME BOARD
28. November 2020, 09:10:38 *
Willkommen Gast. Bitte einloggen oder registrieren.

Einloggen mit Benutzername, Passwort und Sitzungslänge
 

  Fanpage   Übersicht   Hilfe Suche Kalender Einloggen Registrieren  
NCB MUSIKBOX Facebook Link Facebook Link Meine anderen Foren und Homepages
Seiten: [1]
  Drucken  
Autor Thema: Nur die Sonne war Zeuge (Plein soleil) (F, 1960)  (Gelesen 836 mal) Durchschnittliche Bewertung: 4
Dan Tanna Spenser
NOSTALGIE NERD
Administrator
Assistant Chief
*****
Offline Offline

Geschlecht: Männlich
Beiträge: 61775


TV-Serien-Junkie


WWW
« am: 02. November 2018, 22:50:56 »

Der amerikanische Millionärssohn Philippe Greenleaf verbringt sein Leben zusammen mit seiner Freundin Marge in Italien. Im Schlepptau hat er seinen Landsmann Tom Ripley, den Philippes Vater gegen ein Erfolgshonorar von 5.000 US-Dollar beauftragt hat, Philippe zur Rückkehr nach San Francisco zu bewegen. Philippe, der Marge und Ripley zum Spielball seiner Launen macht, denkt jedoch nicht an Rückkehr. Ripley hat Gefallen an Philippes Lebensstil gefunden und beschließt, ihn umzubringen. Nach einem von Ripley inszenierten Streit zwischen Philippe und Marge während eines Bootsausflugs geht Marge zurück an Land, nur die beiden Männer bleiben an Bord. Ripley ermordet Philippe, wirft die mit einem Anker beschwerte Leiche über Bord und nimmt Philippes Identität an. In einem unter Philippes Namen aufgesetzten Brief erklärt er Marge das Ende ihrer Beziehung. Als ihm Philippes Bekannter Freddy Miles zufällig auf die Spur kommt, beseitigt er auch ihn. Dies hat zur Folge, dass die Polizei Philippe des Mordes an Freddy Miles verdächtigt. Ripley beschließt, wieder unter seinem eigenen Namen aufzutreten, täuscht Philippes Selbstmord vor und setzt Marge in einem gefälschten Testament als seine Erbin ein. Das Testament wird von Philippes Vater anerkannt. Ripley umwirbt erfolgreich Marge, um weiterhin in den Genuss von Philippes Vermögen zu kommen. Er scheint am Ziel seiner Wünsche angekommen zu sein, doch beim Verkauf von Philippes Boot wird dessen Leiche entdeckt – das Seil, mit dem diese umwickelt war, hatte sich in der Schiffsschraube verfangen. Ripley ist überführt.

    Alain Delon: Tom Ripley
    Maurice Ronet: Philippe Greenleaf
    Marie Laforêt: Marge („Margit“) Duval
    Erno Crisa: Inspektor Riccordi
    Billy Kearns: Freddy Miles
    Frank Latimore: O’Brien
    Elvira Popescu: Madame Popova

Gespeichert

Dan Tanna Spenser
NOSTALGIE NERD
Administrator
Assistant Chief
*****
Offline Offline

Geschlecht: Männlich
Beiträge: 61775


TV-Serien-Junkie


WWW
« Antworten #1 am: 02. November 2018, 22:52:42 »

Übrigens, der Film basiert auf dem Roman "Der talentierte Mr. Ripley" von Patricia Highsmith, welcher 1999 mit Matt damon neu verfilmt wurde.
Gespeichert

Lupos
EHRENTITEL: Richtiger WM-Tipper 2014!
Kriminal - Laborant
**
Offline Offline

Geschlecht: Männlich
Beiträge: 1274





« Antworten #2 am: 03. November 2018, 17:31:16 »

Das hört sich ja gar nicht so unübel an ......
Danke für den Tipp
Gespeichert
Dan Tanna Spenser
NOSTALGIE NERD
Administrator
Assistant Chief
*****
Offline Offline

Geschlecht: Männlich
Beiträge: 61775


TV-Serien-Junkie


WWW
« Antworten #3 am: 03. November 2018, 18:04:33 »

Großer Klassiker, sollte man mal gesehen haben (Gut, bei mir ist es auch schon sehr lange her) zwinkern
Gespeichert

Dan Oakland
Officer
*
Offline Offline

Geschlecht: Männlich
Beiträge: 896



E-Mail

« Antworten #4 am: 17. Dezember 2018, 14:06:14 »

Großer Klassiker, sollte man mal gesehen haben

Auf jedenfall. Große Schauspielerkunst, vor allem von Delon!
Gespeichert

Crockett
Azubi in der Police Academy
*
Offline Offline

Geschlecht: Männlich
Beiträge: 485





« Antworten #5 am: 15. Mai 2020, 15:33:13 »

Den habe ich vor ein paar Tagen nochmal auf arte gesehen.

Der Film hat eine klasse Atmo! Vor allem durch das südländische Flair, denn der Film spielt teilweise auf dem Meer, teilweise in Neapel und kleinen süditalienischen Küstenorten. Und Delon und die anderen Darsteller spielen großartig.

Und auch wenn man das Ende kennt, ist er ungeheuer spannend. Denn obwohl Delon hier einen durchtriebenen Schurken und mehrfachen Mörder spielt, fiebert man mit ihm mit und fragt sich immer, wie er aus der nächsten bedrängenden Situation wieder heraus kommt.

Patricia Highsmith war mit dem Film übrigens nicht ganz glücklich. Denn in ihrem Roman kommt Ripley (also Delon) am Ende ungeschoren davon. Der Film hingegen machte wieder das übliche moralische Zugeständnis an den (vermuteten) Publikumsgeschmack. Allerdings lobte Highsmith das Schauspiel von Delon.

 Sehr guter Film/Serie
Gespeichert
Dan Tanna Spenser
NOSTALGIE NERD
Administrator
Assistant Chief
*****
Offline Offline

Geschlecht: Männlich
Beiträge: 61775


TV-Serien-Junkie


WWW
« Antworten #6 am: 15. Mai 2020, 20:52:08 »

Habe den Film vor langer zeit zuletzt gesehen, brillant und autehntisch gespielt....das Remake habe ich bis heute noch nicht gesehen.  Müßte auch diesen film mal wieder sehen, wird wohl drankommen, wenn ich mal einen Alain Delon Rewatch machen sollte...
Gespeichert

Chrissie
Jura - Student
*
Offline Offline

Geschlecht: Weiblich
Beiträge: 332



E-Mail

« Antworten #7 am: 24. August 2020, 12:16:12 »

Das ist ja das Besondere an Patricia Highsmith's Kriminalromanen: man wuenscht allen ihren Schurken, dass sie unbehelligt davonkommen.
Ripley fuehrt dann noch durch drei weitere Romane hindurch ein faszinierendes Leben, die z. T. ebenfalls verfilmt wurden ("Der amerikanische Freund" von Wim Wenders, "Ripley's Game" und "Ripley Under Ground").
"Der Junge, der Ripley folgte" wurde bisher nicht verfilmt (und "Ripley Under Water" liest sich so grottenschlecht, dass ich es wirklich nicht empfehlen kann).

5 Sterne fuer René Clément's "Plein soleil" aka "Nur die Sonne war Zeuge", den ausgezeichneten Ur-Ripley.
4 Sterne fuer die spaetere Matt Damon Verfilmung "The Talented Mr. Ripley" von Anthony Minghella, die auch recht gut war.



Den habe ich vor ein paar Tagen nochmal auf arte gesehen.

Der Film hat eine klasse Atmo! Vor allem durch das südländische Flair, denn der Film spielt teilweise auf dem Meer, teilweise in Neapel und kleinen süditalienischen Küstenorten. Und Delon und die anderen Darsteller spielen großartig.

Und auch wenn man das Ende kennt, ist er ungeheuer spannend. Denn obwohl Delon hier einen durchtriebenen Schurken und mehrfachen Mörder spielt, fiebert man mit ihm mit und fragt sich immer, wie er aus der nächsten bedrängenden Situation wieder heraus kommt.

Patricia Highsmith war mit dem Film übrigens nicht ganz glücklich. Denn in ihrem Roman kommt Ripley (also Delon) am Ende ungeschoren davon. Der Film hingegen machte wieder das übliche moralische Zugeständnis an den (vermuteten) Publikumsgeschmack. Allerdings lobte Highsmith das Schauspiel von Delon.

 Sehr guter Film/Serie
Gespeichert
Chrissie
Jura - Student
*
Offline Offline

Geschlecht: Weiblich
Beiträge: 332



E-Mail

« Antworten #8 am: 24. August 2020, 12:17:46 »

Uebrigens gibt es ein Cameo von Romy Schneider in der ersten Freddy Miles' Szene in Rom. Schneider und Delon waren damals liiert.



Übrigens, der Film basiert auf dem Roman "Der talentierte Mr. Ripley" von Patricia Highsmith, welcher 1999 mit Matt damon neu verfilmt wurde.
Gespeichert
Chrissie
Jura - Student
*
Offline Offline

Geschlecht: Weiblich
Beiträge: 332



E-Mail

« Antworten #9 am: 24. August 2020, 15:21:25 »

Der erste Ripley Roman entstand 1955 und liest sich ganz o.k.. Die beiden Verfilmungen von 1960 und 1999 finde ich ehrlich gesagt besser als den ersten Ripley Roman.
Richtig fesselndes Lesefutter sind hingegen Band 2 "Ripley Under Ground" (1970), Band 3 "Ripley's Game" (1974),und auch noch Band 4 "The Boy who followed Ripley" (1980), die Patricia Highsmith ueber einen langen Zeitraum und unterbrochen durch andere Krimis, die sie zwischendurch verfasste, schrieb.
Band 5 "Ripley Under Water" wurde 1991 veroeffentlicht, handelt in Nordafrika, aber ich fand ihn grottenschlecht, und kann ihn nicht empfehlen.

Patricia Highsmith's fruehe Werke mag ich zum groessten Teil, aber was sie seit "Edith's Tagebuch" geschrieben hat, konnte mich nicht mehr packen.

Ich las die Ripley Romane in den 80er und 90er Jahren immer wieder in der hervorragenden Anne Uhde Uebersetzung bei Diogenes. Mir fiel auf, dass Diogenes die fruehen Highsmith Werke vor einigen Jahren neu hat uebersetzen lassen.




Das hört sich ja gar nicht so unübel an ......
Danke für den Tipp
Gespeichert
Chrissie
Jura - Student
*
Offline Offline

Geschlecht: Weiblich
Beiträge: 332



E-Mail

« Antworten #10 am: 24. August 2020, 15:25:15 »

Leider war René Clement aufgrund der damaligen Moralvorstellungen gezwungen, den Schluss zu aendern. Im Buch wird Tom Ripley nicht gefasst, und erlebt noch die unglaublichsten Situationen in 4 weiteren Fortsetzungen.



Übrigens, der Film basiert auf dem Roman "Der talentierte Mr. Ripley" von Patricia Highsmith, welcher 1999 mit Matt damon neu verfilmt wurde.
Gespeichert
Chrissie
Jura - Student
*
Offline Offline

Geschlecht: Weiblich
Beiträge: 332



E-Mail

« Antworten #11 am: 24. August 2020, 15:29:02 »

Ich machte seit Oktober 2019 bis in dieses Jahr hinein eine Alain Delon Restrospektive mit 45+ Delon Filmen, die mir mein Mann (teils nur auf Franzoesisch) im Internet aufgenommen hatte.
"Plein soleil" ist mein Lieblingsfilm, aber "Fabio Montale" und "Frank Riva" gefielen mir auch ungeheuer gut.
Wann machst Du Deinen Delon Rewatch?




Habe den Film vor langer zeit zuletzt gesehen, brillant und autehntisch gespielt....das Remake habe ich bis heute noch nicht gesehen.  Müßte auch diesen film mal wieder sehen, wird wohl drankommen, wenn ich mal einen Alain Delon Rewatch machen sollte...
Gespeichert
Seiten: [1]
  Drucken  
 
Gehe zu:  


Meine anderen Foren und Homepages

Powered by MySQL Powered by PHP Powered by SMF 1.1.8 | SMF © 2006, Simple Machines LLC Prüfe XHTML 1.0 Prüfe CSS