Ein geheimnisvoller Strahl zwingt die TARDIS zu einer Bruchlandung auf dem Planeten Lakertya. Der sechstet Doctor verkraftet diese nicht besonders gut und beginnt zu regenerieren. Die Rani lĂ€sst ich durch Urak, den AnfĂŒhrer der ihr ergebenen Tetrap (Fledermauswesen mit vier rund um den Kopf angeordneten Augen) in ihre Festung bringen, die bewusstlose Mel zurĂŒck lassend. Dort verkleidet sie sich als Mel und bringt den unter postregenerativer Amnesie leidenden siebten Doctor dazu, fĂŒr sie an einer geheimnisvollen Maschine zu arbeiten. WĂ€hrenddessen freundet Mel Ikona, einem Lakertyan (sehr menschlich aussehende Echsenwesen) an und erfĂ€hrt, dass die Rani diese als Sklaven benutzt, nachdem sie ihren AnfĂŒhrer gefangen genommen hat. Nach einigem hin und her kommt der Doctor nicht nur hinter die wahre IdentitĂ€t der Rani, sondern auch hinter ihren diabolischen Plan: Die Rani hat viele der groĂen Denker der Geschichte entfĂŒhrt, und deren Geist in einem rissigen kĂŒnstliche Gehirn verschmolzen. Dieses soll zu einem Zeitmanipulator werden, nachdem sie mit einer Rakete einen Asteroiden aus âstrange matterâ gesprengt hat - wobei aber der Planet Lakertya und alle seine Bewohner vernichtet werden wĂŒrde. Auch des Doctorâs gesĂ€t ist dieses Schicksal zugedacht, doch gelingt es im letzten Moment, die PlĂ€ne der Rani zu vereiteln. Und wĂ€hrend der Doctor und Mel ihre Reise fortsetzen und die Lakertyaner frei und glĂŒcklich einer besseren Zukunft entgegen sehen, sieht sich die Rani plötzlich als Gefangene der Tetrap, die gar nicht erfreut darĂŒber waren, dass sie als Kollateralschaden geopfert werden sollten âŠTime and the Rani besteht aus 4 Einzelepisoden, die vom 07. Bis 28. September 1987 erstmals ausgestrahlt wurden (am 28. September 1987 wurde ĂŒbrigens auch die Pilotfolge von TNG erstmals gesendet). Sylvester McCoy spielte mit einer blonden PerĂŒcke versehen (âI looked like Harpo Marx!â) auch den bewusstlosen sechsten Doctor, da Colin Baker ĂŒber seinen Rauswurf derart verbittert war, dass er nicht mehr zur VerfĂŒgung stand. Neben einem neunen Doctor gab es auch ein neues Serienlogo und ein neues Intro, dass erstmals Computeranimationen nutzte, die heute einen schon nostalgischen Charme haben.
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Die erste Folge des siebten Doctors weist zwar einige Schwachpunkte auf, aber McCoy reist durch seine Perfomance vieles raus. Er erinnert teilweise sehr an Troughton und sein an den Chaplinâschen Tramp angelegtes Spiel. Dabei wirkt er aber nie albern. Die Rani ist schön böse, ihr fehlt aber das Charisma des Masters, der als Gegner immer besser funktioniert hat. DafĂŒr hat ihr Plan etwas von der grotesken Sinnlosigkeit so vieler Master-PlĂ€ne (oder wir als Normalsterbliche sind einfach nicht fĂ€hig, da durchzusteigen

)
Was störte war zum einen das stÀndige Gekreische Mels (das hÀtte zu einem weibliche Companion der 60er Jahre gepasst, 1987 war es unpassend), zum anderen die Masken der Tetrap. Zwar ist es lobenswert, dass man eine wirklich fremdartige Rasse von Aliens kreieren wollte, aber das Maskenniveau erinnert dann doch zu sehr an das des Gorn aus TOS. Auch hier wÀre 1987 wohl schon mehr möglich gewesen
Insgesamt ĂŒberwiegt aber das positiv und ich hatte beim Anschauen der Episode groĂen Spass.