Bisher kenne ich ja nur die ersten 3 und sitze gerade am vierten. Was mir durchgehend auffiel ist, dass es in jedem Roman darum geht, dass irgendein Großkotz die Stafdt in seinen Griff hat, und darauf seinen pers. profil zu ziehen und Cole und Hitch ihm das Handwerk legen müssen. Schade, dass Parker nicht auch mal eine andere Richtung einschlagt....der Wilde Westen ist ja groß, da bieten sich viele verschiedenen Themen an. Meine Frage an die, die schon mehr kenen: Ändert sich das noch später?
Zitat von: Spenser in Jan 05, 2017, 00:47
Meine Frage an die, die schon mehr kenen: Ändert sich das noch später?
Mir fallen da nur die Antagonisten aus dem 6. Roman 'Bull River' und dem 7. Roman 'The Bridge. Die waren von einem anderen Schlag und so ziemlich die atypischten (Haupt-)Bösewichte der Reihe.
Der aus dem 6. Roman unterschied sich von den anderen schon sehr. Zum einen war er ein reicher Mexikaner und kein Ami und zweitens hatte er keine Stadt unter seiner Kontrolle. Er wirkte auf dem ersten Blick auch nicht unsympathisch, weil er cool rüber kam und Sprüche auf Lager hatte, die man sonst von den anderen Schurken nicht gewohnt war.
Der böse Bube aus dem 7. Roman war ein nobler, sehr gebildeter Geschäftsmann der diese eine Brücke um die es hauptsächlich geht, mitfinanzierte.
Durch Knott haben sich die Antagonisten gewandelt. Er hat etwas mehr Würze mit rein gebracht, so einen typischen Parker-Antihelden gibt es, seit er die reihe fortführt, nicht mehr.
Die Ausnahme bildet der 8. Roman Blackjack. Der dortige Schlamper hätte auch von RBP stammen können.
Ah, OK - danke :) Das freut mich zu hören, dass im Laufe der Romane - dank Knott - auch mal andere Kernthemen aufgegriffen werden :)
Meine ehrliche Meinung dazu: das ist ein Unterschied wie Tag und Nacht.
So eine Story wie die im 5. Roman, die zu einem Großteil in einem Zug spielt (ganze 40 Kapitel umfasst der Eisenbahnaufenthalt unserer beider Helden) hätte Parker doch nie gebracht.
Auch nach Veracruz hätte er das Duo wohl nicht geschickt. Die Location von Bull River kann man ja fsst schon als Regenwald bezeichnen, befindet sie sich ja schon an der Grenze zum Bundesstaat Chiapas.
Und von einem Wanderzirkus der ein magisches Elixier an die Bewohner Appaloosa's verteilt, hätte man unter Parker auch nie gelesen. :D
Ich finde es gut dass jeder der beiden Autoren so seine eigenen Ideen hat/te. Knott orientiert sich was die Sprache und den Humor angeht, an seinem Vorgänger, aber Handlungen und Charaktere kann man nicht vergleichen. Das ist wie mit den Birnen und den Äpfeln. ;)
Hoffe sehr, auch mal in den Genuss der späteren Romane zu kommen. Schade nur, dass Knott auf einige liebgewonnene "Recurring Characters" verzichtet hat (Rose, Cato, Pony, tbc...) :(
Pony vermisse ich gar nicht mal so sehr, was aber mit einer Sache aus dem 4. Roman zu tun hat, die ich aber jetzt nicht ausplaudern werde. Dass er nicht mehr mit den Charakteren Cato & Rose plant, finde ich auch schade, waren sie doch mit das unterhaltsamste was der 2. und der 4. Roman zu bieten hatte. Er hat zwar in seinen Romanen auch tolle Charaktere eingeführt die alles andere als farblos sind, aber wirklich Konkurrenz können sie den beiden Burschen nicht machen.
Wenigstens sehen wir in den Knott Romanen zumindest 3 alte Bekannte wieder. Vince (Bragg's rechte Hand), Willis McDonough (Barkeeper) und Tilda (Kellnerin/Bardame), naja und Allie, aber die habe ich mal nicht mitgezählt, sie ist ja fast schon eine Art Hauptcharakter in den Romanen 7 und 8. :D