Das glaube ich, Sprotten esse ich zB auch sehr gerne.
Ich hol mir meinen frischen Fisch ja immer in dem russischen Supermarkt in unserem Stadtbezirk. Da merkt man auch wirklich den Unterschied. Zwischen dem vom Russen und dem von der Frischetheke aus dem Edeka liegen ungelogen Welten dazwischen.
Im Romanthread hab ich das ganz vergessen zu erwähnen: Spenser schwärmte nämlich von Lachsbagel mit Frischkäse. Wenn ich nur dran denke läuft mir schon das Wasser im Munde. :sabber:
Oh Mann, da sagst Du was!
Ich glaube, ich werde gleich nach diesem Post mal den Lachs aus der Tiefkühltruhe holen.
Habe zwar keine Bagels (wer hat die in good old Germany schon?),aber immerhin Toastbrot mit Frischkäse!
Falls es ein Aldi in deiner Nähe geben sollte, kannst du ja mal nach Bagels Ausschau halten. Unserer (Aldi Süd)hat die immer im Sortiment bei den Backwaren und die sind für Supermarkt-Bagel echt nicht schlecht.
Da ich keine Milchprodukte mehr esse, muss ich erst mal eine laktosefreie Frischkäse-Alternative finden, die mir gleichzeitig auch schmeckt. Und das ist gar nicht so einfach. Ansonsten würde ich halt den dänischen "Vegan-Block" Butter nehmen. Ist wirklich sehr lecker und kommt dem Original nahe.
Echt ????
Also, so etwas Tolles wie Bagels habe ich bei Aldi (allerdings Nord) noch nie gesehen, wie schade!
Weil das gestern so lecker war, gibt es heute wahrscheinlich noch einmal, neuen, frischen Bio-Lachs auf Sesambrötchen.
Unserer hat die Bagels immer im Regal. Kenne natürlich nicht die Unterschiede zwischen Nord und Süd (war seit Wacken nicht mehr bei einem Aldi Nord und das ist gut 8 Jahre her), aber dachte das die sich nur bei den Angeboten voneinander differenzieren.
Die Bagels gibt es nicht im Automat wo die frischen Backwaren angeboten werden, sondern verpackt in der Nähe der Hamburger-Brötchen. Vielleicht wirst du fündig, drücke dir die Daumen! :)
Habe vor zwei Jahren mal Bagels selbst gebacken, aber das ging total schief. Wahrscheinlich habe ich den Teig zu lange ruhen lassen, denn die Bagels hatten nur ein winzig kleines Loch (sah echt aus, als hätte ich es mit dem Zeigefinger durchbohrt). :totlach: Seither habe ich mich da nicht mehr herangewagt.
Das hätte ich auch nicht, wenn das Ergebnis so frustierend ist, schade!
Mache auch keinen weiteren Versuch mehr, da mir die Supermarkt-Bagel schmecken.
Spenser beschrieb das Gericht übrigens auf jiddisch - Beigl met Lox. Hört sich gleich viel schöner an, als auf hochdeutsch, finde ich. :hawk:
Finde auch, klingt richtig gut, fast schon ein wenig exotisch.
Wenn ich in einem Film, Roman oder Serie ein jiddisches Wort höre, erinnert mich es stark an süddeutsche Dialekte. Vor allem an das Schwäbische oder Alemannische.
Wir sagen zum Beispiel zu Junge auch Bubele. Baby heißt auf schwäbisch "Butzele", auf jiddisch "Petzele". Stückchen heißt auf schwäbisch "Schtückle", auf jiddisch "Shtickleh". Gibt wirklich noch viele weitere Gemeinsamkeiten, diese aufzuzählen würde sicherlich den Rahmen sprengen. Aber mit ein Grund warum die Netflix-Serie "Unorthodox" so gut gefallen hat, weil ich mehr als die Hälfte der Worte verstanden habe.
Ja, finde es auch interessanst, wie viel jüdische Worte Eingang in die deutsche Sprache gefunden haben, z. B. meschugge (wie komme ich jetzt bloß darauf :)?).
Finde ich auch. :) Chuzpe und "einen Reibach machen" sind ja auch jiddischen Ursprungs.
Genau wie viele weitere Gerichte zB Hefezopf (obwohl wir Schwaben ja immer behaupten, wir hätten's erfunden), Latkes (Kartoffelpuffer), Reuben Sandwich und ich glaube auch Borschtsch.
Beim Borschtsch bin ich mir nicht sicher, ist, glaube ich, eher russischen Urprungs. Ist aber egal, hauptsache, es schmeckt :).
Das stimmt!
Mir ist nur der Borschtsch eingefallen weil ich in meinem Regal ein Kochbuch mit jüdisch-amerikanischen Rezepten habe. Und da taucht dieses Rezept auch auf - muss aber nicht heißen das es jüdisch ist. Kann gut sein, das es in den Staaten eben als typisches Gericht der jüdischen Küche gilt, weil vermutlich Juden aus Osteuropa das Essen mit in die neue Heimat gebracht haben.
Mir schmeckt es jedenfalls auch sehr und das obwohl ich eigentlich nicht auf Eintöpfe stehe. :)
Ist ja witzig, geht mir ähnlich.
Eintöpfe sind nicht so meins, denke, das kommt schon von selbst, wenn man über neunzig ist und keine Zähne mehr hat,bis dahin sollte das Essen "Biss" haben.
Da denken wir ähnlich. Ich esse Eintöpfe in der Regel nur wenn ich krank bin. So im November wo ich eine Erkältung hatte und wo mein Corona-Test negativ war.
Wenn man es positiv ummünzt, bedeutet das, solange man nicht auf Eintöpfe angewiesen ist, geht es einem noch einigermaßen gut.