ROBERT URICH FANBOARD

DISKUSSIONEN ZU SEINEN FILMEN => COMEDY, ROMANZEN (ROMANCES) & DRAMA => Thema gestartet von: Spenser in Dez 01, 2010, 07:04

Titel: Endgültig (Aftermath ; A long Way Home) - 2001
Beitrag von: Spenser in Dez 01, 2010, 07:04
US-Alternativtitel:
A long Way Home

Regie
Lorraine Senna

Buch (WGA)
Jean Abounader (story) &
Donna Kanter (story) ...

Jahr
2001

Cast:

Meredith Baxter ....  Carol
Robert Urich ....  Jack
Shawna Waldron ....  Tess
Michael Wayne ....  Will
Kristin Woodburn ....  Rain
übrige Besetzung in alphabetischer Reihenfolge
Benz Antoine ....  Police Officer
Anita Finlay ....  Female Therapist
Diane Ladd ....  Mother
Chad Michael Murray ....  Sean (as Chad Murray)
Joanne Robertson ....  Elizabeth


Inhalt:
Jack, Vater von zwei Kindern, vergeht sich an seiner Tochter Tess (Shawna Waldron). Als Ehefrau Carol (Meredith Baxter) davon erfährt, trennt sie sich sofort von ihm. Doch Jack gelobt Besserung. Die Familie versucht, das Problem mit Hilfe eines Therapeuten in den Griff zu bekommen. Unter strengen Auflagen darf Jack wieder einziehen. Aber das Vertrauen seiner Lieben hat er verloren... Lorraine Senna, die oft bei TV-Serien Regie führte (von "Denver-Clan" bis zu "Die Sopranos"), beweist ein Gespür für Frauenthemen. Allzu tiefgründig fiel ihre Auseinandersetzung hier jedoch nicht aus.
Titel: Re: Endgültig (Aftermath ; A long Way Home) - 2001
Beitrag von: Spenser in Jan 17, 2011, 06:16
...und nochmal treffen Robert Urich und Meredith Baxter aufeinander :)

Auch wenn Bob nicht gerade ein sympathischen spielt...zumindest anfangs vom Film

Hier mal Bilder
Titel: Re: Endgültig (Aftermath ; A long Way Home) - 2001
Beitrag von: Schimmi in Jan 17, 2011, 16:10
 :danke: Sehr schöne Bilder! :danke:
Titel: Re: Endgültig (Aftermath ; A long Way Home) - 2001
Beitrag von: Hawk in Jan 19, 2011, 00:55
Ja, schöne Bilder, aber der Film gefällt mir nicht!
Titel: Re: Endgültig (Aftermath ; A long Way Home) - 2001
Beitrag von: babs in Dez 06, 2011, 13:12
So habe mir den Film angesehen, naja.... nicht gerade ein toller Film...
Wobei man den Vater keinerlei Chance gegeben hat... naja... solche Sachen sind ein bißchen heikel, weil wer will einen Vater eine 2 chance geben.....

hoho mal sehen, ob ihr auch zur Diskussion bereit seit....... also ich hätte den Vater eine 2 chance gegeben. Okey was er getan hat ist unterste Schublade, aber er ist nicht mit ihr ins Bett gestiegen oder habe ich das jetzt falsch verstanden??? Die Tochter hatte keinerlei Chancen sich mit dem Vater einmal alleine zu unterhalten... da die Mutter sie nie aus den Augen ließ.... also bei sowas wäre ich wenn ich der Vater gewesen wäre, die Decke hoch gegangen... was soll er machen, Reue hat er gezeigt, wieder gutmachen kann man sowas nicht, entschuldigt hat er sich, das auch sowas nie wieder vorkommt, das hat er auch versprochen... ich frage mich warum hat die mutter muß auch die Tochter hier miteinbeziehen ihn nie die Chance geben es zu zeigen... naja wieder Film..... was wiederum auf eine ware Story zurück führt.... leider :-(

Ist mir auch klar, das die Mutter versucht die Tochter zu beschützen.... aber das sie ihrem Mann und der Tochter nicht die Chance gibt, das verstehe ich nicht...

Aber um ehrlich zu sein, der Film naja.... man kann ihn sehen, muß aber nicht sein... da hat Robert schönere Filme... und vorallem bessere Rollen als diese... :-)

Ich freu mich wenn sich jemand von euch beteiligt bei der Diskussion... okey ich würde es als Mutter auch anders sehen, wenn sowas bei mir in der Familie passieren würde.... aber nur mal durchzuspielen mit euch, wie hätte sich der Vater geben solln, damit wieder vertrauen in die Familie kommt....


Achso den Film habe ich bei ebay für 2.00 Euro bekommen :-) ein schnäppchen..

Titel: Re: Endgültig (Aftermath ; A long Way Home) - 2001
Beitrag von: Spenser in Dez 08, 2011, 00:40
Gehe mal davon aus, dass du ihn in englisch gekauft hast, da es den Film ja in deutsch nicht gibt. Für 2 Euro hätte ich den mir auch gekauft. Den gabs bei ebay.de ??? Muß ich wohl übersehen haben - naja, ist ja dein Glück :) Wäre ja auch sinnlos, wenn wir uns wegen einen Film gegenseitig überbieten :)

Stimmt dir aber zu, ich mag den Film auch nicht sonderlich - obwohl er darin wieder mit Meredith Baxter zusammenspielt, es liegt keineswegs an der Besetzung, dass er mir nicht gefällt...vielmehr ganz einfach an der Geschichte, die mir doch recht nahe gegangen ist...
Titel: Re: Endgültig (Aftermath ; A long Way Home) - 2001
Beitrag von: babs in Dez 08, 2011, 13:11
hey Spenser,

ja der ist leider in englisch, wobei ich da mein englisch ein bißchen auffrischen kann...
Ich war schon in mitten des Filmes am überlegen, ob ich den Rest mir noch ansehen soll oder nicht.... den so toll war er nicht..
Muß dir zustimmen, an den Schauspielern lag es nicht, wie du schon geschrieben hast eher an der Geschichte....

Das ich den Film für 2 euro bekommen habe war reines Glück, zumal der Engländer auch kein Porto wollte (hab mich schon gewundert).... aber andere Frage wer will schon ein haufen Geld ausgeben für so eine Geschichte.. :-( also ich nicht.... den nochmal werde ich ihn mir nicht ansehen.... leider :-( ... schade den Robert und Meredith sind ein tolles Schauspielerpaar.... :-)
Titel: Re: Endgültig (Aftermath ; A long Way Home) - 2001
Beitrag von: Spenser in Dez 10, 2011, 08:01
Das stimmt. ich habe den Film selbst auch nur einmal gesehen...muß ich zu meiner Schande gesethen. Da schaue ich mir leiber viele andere Filme mit Bob lieber einmal öfter an :)
Titel: Re: Endgültig (Aftermath ; A long Way Home) - 2001
Beitrag von: Seamus in Dez 28, 2025, 16:40
Einer meiner letzten fehlenden Filme mit Bob konnte ich heute anschauen (es gibt bei mir nur noch 4 ungesehene). :)

Das Thema war natürlich schockierend, aber ich fand es gut, dass man die zwei Male wo der Vater die Tochter unsittlich berührte, nur beiläufig erwähnte. Es wurde sachlich geschildert und ging nie zu weit, soll heißen dass es nicht grafisch beschrieben wurde. Das war positiv - denn alleine die Mimik der Betroffenen und die Therapiesitzungen verrieten ohne es genau zu benennen, sehr viel.

Die Handlung an sich ist schon schwer zu verdauen, weil es fassungslos macht, dass die Mutter den Vater wieder einziehen lässt. Das empfand ich schon als großes Fragezeichen. Die ersten 30 Minuten fand ich daher auch äußerst schwach und wäre es kein Film mit Bob, hätte ich ihn vermutlich nicht beendet.

Aber er wurde stärker und stärker was auch an Tess lag. Shawna Waldron spielte sie mit Bravour. Dass sie später ihre langen Haare abschnitt, sorgt erst mal für Humor beim jüngeren Bruder ("you look like a guy"). Aber nach alldem was sie erleiden musste, war es wie eine Befreiung vom alten Selbst. Geholfen hat ihr dabei natürlich die Gothic Chick - ihre Freundin Rain (Victoria). Sie war die Einzige die Tess so manche Details entlocken konnte.

Man erfährt später auch, dass sowohl Vater (Bob) als auch Mutter (Meredith) jeweils von ihren Vätern missbraucht worden sind. Das macht die Sachlage noch furchtbarer - wie konnte er es seiner eigenen Tochter antun?  ???

Es gab Momente, wo man Bob's Charakter regelrecht gehasst hat. Immer wenn es emotional wurde und die Tochter Support benötigte, wollte er mit einer Umarmung ihr Trost spenden - und merkte dabei nicht, wie sehr sie davor zurückschreckte. Das zeigte aber auch die ganze Misere. Einerseits will er wieder der normale Vater sein, aber nach alldem was passiert ist, kann er das nicht mehr.

Natürlich gab es kaum spannende Szenen, aber wenn man die englischen Dialoge begreift und das Acting miteinbezieht, kann ich durchaus  :4sterne: geben. Und mache das auch. Mich erinnerten die Interviews / Therapiesitzungen vom Stil sehr an Mockumentary, aber ohne die Komik. Es war nun mal ein Film zum Nachdenken. Das Ende war dann folgerichtig.

Da es nur wenige Ausenszenen gab, konnte ich nur den Stadtteil in Phoenix ausfindig machen, in der das Haus der Familie lag. Monte Vista Road:

(https://up.picr.de/50415405bd.png)

(https://up.picr.de/50415407ro.png)

(https://up.picr.de/50415409zp.png)

(https://up.picr.de/50415411km.png)

Und ein paar Screenshots mit HD Updates:

(https://up.picr.de/50415436lu.png)

(https://up.picr.de/50415440av.png)

(https://up.picr.de/50415441dh.png)

(https://up.picr.de/50415442my.png)

(https://up.picr.de/50415443ir.png)

(https://up.picr.de/50415445lc.png)
Titel: Re: Endgültig (Aftermath ; A long Way Home) - 2001
Beitrag von: Spenser in Dez 28, 2025, 22:13
muß ich auch mal wieder schauen...mein letztes Mal ist viel zu lange her.... :(
Titel: Re: Endgültig (Aftermath ; A long Way Home) - 2001
Beitrag von: Seamus in Dez 29, 2025, 20:28
Hast du den Film zweisprachig? :)

Einer der wenigen Bob-Filme wo ein anderer Schauspieler, in dem Fall, Shawna Waldron herausragte. Ich kannte sie zuvor nur aus wenigen Filmen und war echt erstaunt, wie gut sie die Rolle portraitierte.
Titel: Aw: Endgültig (Aftermath ; A long Way Home) - 2001
Beitrag von: Spenser in Sep 12, 2026, 01:34
Mein Rewatch Film für jetzt gleich, Bericht im Anschluß
Titel: Aw: Endgültig (Aftermath ; A long Way Home) - 2001
Beitrag von: Spenser in Sep 12, 2026, 05:56
Heutiger Rewatch Film aus meiner Filmreihe mit Robert Urich ist das erschütternde Familiendrama "ENDGÜLTIG" ("A LONG WAY HOME" AKA: "AFTERMATH")  aus dem Jahre 2002 mit Robert Urich, Meredith Baxter, Diane Ladd, Chad Michael Murray und Shawna Waldron. Jack (Robert Urich), Vater von zwei Kindern, vergeht sich an seiner eigenen Tochter Tess (Shawna Waldron). Als Ehefrau Carol (Meredith Baxter) davon erfährt, trennt sie sich sofort von ihm. Doch Jack gelobt Besserung. Die Familie versucht, das Problem mit Hilfe eines Therapeuten in den Griff zu bekommen. Unter strengen Auflagen darf Jack wieder einziehen. Aber das Vertrauen seiner Lieben scheint er verloren zu haben...

Die Stars:
Robert Urich spielte den pädophilen Familienvater Jack (Nanchame wurde nicht genannt), Meredioth Baxter spielte seine Ehefrau Carol, Shawna Waldron spielte die gepeinigte Tochter Tess, Diane Ladd spielte die namenlose Mutter von Baxter und Chad Michael Murray spielte Waldrons Love Interest Sean.

Synchronisation:
Robert Urich wurde von Detlef Bierstedt gesprochen, den er bereits früher in der Serie "Die knallharten Fünf" gesprochen hatte. Meredith Baxter voin Karin Buchholz. Shawna Waldron von Ranja Bonalona, Chad Michael Murray von Marcel Collè und Diane Ladd von Dagmar Altrichter.

DVD & BluRay:
Leider ist dieser Film in Deutschland weder auf DVD noch auf BluRay erschienen. Ich besitze von dem Film eine sehr alte TV-Aufnahme vom ZDF den ich mir vor Jahren digitalisiert hatte.

Interessantes:
Dieses war der letzte Film mit Robert Urich- Im April 2002 erlag er seinem Krebsleiden. Als Herstellungsjahr wird bei vielen Seiten 2003 angegegen, weil er in diesem Jahr erst in dne USA ausgestrahlt wurde. Rein vom Drehen her war dies Urich vorletzter Film, denn "Die Nacht des Wolfs" drehte Urich nach diesem Film, jedoch wurde er vor diesem Film in den USA ausgestrahlt. Urich in einer seiner extrem seltenen Rollen als Bösewicht. In seinem letzten Film spielte er vermutlich seine schockierenste Rolle. Dieses war der fünfte und letzte gemeinsame Film zwischen Robert Urich und Meredith Baxter.


Zum Film selbst:
Die erst 14jährige Tess wurd dreimal von ihrem eigenen Vater Jack nachts vergewaltigt, ehe er beim dritten Mal von seiner Frau Carol erwischt wurde, sie ihn hinauswarf und Jack nun bei der Polizei als Pädophiler geführt wurde. Jack schwor sich daraufhin Besserung, bereuhte seine Fehltritte.

Gut ein Jahr später, nachdem Jack, Carol und Tess stetige Psychotherapeuten aufgesucht hatten beschloß Carol in Abstimmung mit ihrer Tochter Tess, ihren Vater nochmal eine Chance zu geben. jack hatte an sich gearbeitet und Carol liebte ihren Mann noch immer und zudem befürchtete sie, für den Rets ihres Lebens alleine zu bleiben. Will, der jüngste Sohn der Familie, hatte von all dem nichts mitbekommen und konnte nicht verstehen, wieso sein Vater nicht mehr bei ihnen wohnen durfte. Obwohl Tess zu Liebe ihrer Mutter akzeptierte, dass Jack wieder nach Hause darf, blieb sie trotzdem skeptisch und blieb ihren Vater auf Distanz. Immer wieder wurden psychologische Einzelgespräche geführt.

Mit Argusaugen beobachtete Carol, wie er mit Tess umging und Jack wurde manchmal auch zutraulich, aber eben genau so wie es ein Vater bei seinem Kind sein sollte...aber es war dennoch mehr im Spiel und Carol befürchtete dies und deswegen kam es immer wieder zu Streitigkeiten. Jack bot an, auszuziehen - doch Carol lehnte dies ab. Carol wollte von Jack wissen, wieso er es einst tat und Jack erzählte ihr Einzelheiten. Zu seiner Psychologin räumte er ein, dass sein damaliges beruflisches K.O. (der Verliust seiner Arbeit) und seine Nutzlosigkeite als Mann Gründe mit gewesen waren, das er tat, was er getan hat und dass Carol ihn nicht mehr als den Mann ansaha, der er einst gewesen war und er deswegen die Bewunderung der Tochter genoss.

Tess selbst war davoin überzeugt, dass alleinig sie Schuld daran gewesen war, weil sie ihren Vater nicht gesagt hatte, er solle es nicht tun und Tess irgendwie sogar ein teils perfides Vergnügen daran hatte. Carol als auch Jack machten ihr jedoch klar, dass nichts davon ihre Schuld gewesen war - doch Tess mochte es einfach  nicht glauben.

Als sich Tess ihren Vater wegen eines emotionalen Problems nvertraute und Jack sie einfach nur in den Arm n ehmen wollte, um sie zu trösten, kam Carol dazu und verstand die Situation falsch und stellte Jack zur Rede.

Carol plagte immer mehr Albträumne...davoin wie Jack ihre Tochter vergewaltigt hatte doch mehbr und mehr bemerkte sie Ungereimtheiten - zumal sie beim Akt ja nicht dabei war, verstand sie nicht, wieso sie sich an detaillierte Einzelheiten erinnerte. Mehr und mehr wurde klar, dass es gar nicht um Tess Vergewaltigung ging - sondern um ihre eigene! Sie erinnerte sich aus Tess Not heraus wieder daran, dass sie in dem Alter selbst sexuell mißbraucht wurde - ebenfalls von ihrem eigenen Vater! ??? Sofort machte Carol sich auf um ihre Mutter pikante Fragen zu stellen. Diese wich jedoch aus...fand das alles unmöglich und es kam zum Streit zwischten Mutter und Tochter.

Tess vertraute sich an ihrer Schule ihrer besten Freundin Rain an. Später glaubte Tess, dass Rain alles Tess' festem Freund Sean erzählt hatte und stellte und war sauer auf Rain. Doch sie erklärte, dass sie nichts gesagt hatte. Sean mochte Tess wirklich doch Tess ihre  schnell wechselnden und unkontrollierbaren Launen machten es ihm schwer. Als Tess sich immer mehr von allem eingengt fühlte, schnitt sie sich ihre langen Haare ab und verbluffte damit Familie und Freunde.

Jack undCarol näherten sich mehr und mehr wieder an - was Tess, obwohl sie ihnen sagte, es billigte - so tat sie es nicht. Dies ärgerte Carol und stellte ihre Tochter zur Rede. Nachdem Jack und Carol nach einem romantischen Essen beinahe Sex gehabt hätten, wurde Carol durch eine Begegnung aus ihrer Vergangenheit zu ihrer eigenen Vergewaltigung getriggert und brach den Akt ab, bevor es einer werden konnte. Sie erinnerte sich nun wieder an alles und stellte ihre Mutter am nächsten Tag. Doch ihre Mutter konnte serh wenig dazu erzählen.

Nachdem sich Tess und Sean gestritten hatten, weil Tess wieder eine ihre unkontrollierten Panikattacken ergriff, als sie mit Sean zutraulicher wurde, rannte sie aufgelöst nach Hause wo nur Jack da war und sie vertraute sich Jack an. Da kam Carol dazu und verstand die Situation falschb (oder aber goldrichtig, da sie merkte dass beinahhe wieder was vorgefallen wäre!) Doh als Tess Paniuk hatte als Jack sie väterlich berührte, verstand Jack, das ses das Beste  sei, auszuziiehen...ein ganz neues Leben anzufangen. Carol war derselben Meinung und war traurig, dass ihr Plan gescheitert war.  Gersaght, getan...

Beim nächsten Psychologen-Besuch erzählte Carol mit Off-Stimme, dass sie das gemeinsame Haus verkauft habe und sie wieder wie früher als Lehrerin arbeitete. Ob sie Jack jemals wiedergesehen hate, erfuhr man nicht.

Fazit:
Ein sehr mitreissender und schockierender Film. Robert Urich in seiner schockierensten Rolle - und dies in seinem letzten (oder vorletzten - kommt drauf an, wie man es sehen will) Film. Ich konnte Carol nicht wirklich verstehen, wieso sie Jack ins Haus und somit in ihr Leben zurückholte. Er sagte, er habe sich gebessert, er sagte es täte ihm leid - und all dies stimmte tatsächlich aus..aber eine solche Hürde nach all dem was vorgefallen war, kann man einfach nicht wieder kitten....jedenfalls "nicht so". Interessant waren die psychologischen Einzelgespräche...hatten irgendwie was von diesen 1:1 Gesprächen bei "Big Brother" oder auch aus der serie "Modern Family" :D Es war ein sehr ruhiger Film und als immer mehr klar wurde, dass auch Carol in ihrer Kindheit vergewaltigt wurde von ihrem eigenen Vater schockiertre der Film gleich noch mehrSchauspielerisch waren Urich und Baxter einfach brillant. Der Film forderte eine große Intensität und obwohl ich Mitleid mit Jack hatte, konnte auch ich ihm einfach nicht vergeben und der Schlußpunkt, dass jack auszog (und sich danach vermutlich scheiden liess) war für mich die richtige Lösung. Tess mußte einfach komplett aus sich herauswachsen...und Jack durfte da nicht dabei sein auch folgerichtig der Hausverkauf,  wie Carol am Ende des Films ihren Therapeuten berichtete. Alles in allem wie gesagt ein mitreissender, sehr gut gespieltes Familiendrama...aber für meinen geschmack alles etwas zu ruhig, es fehlten mit teilweise doch die nötigen Emotionen, die der Film nur selten erzeugte.

:3sterne: