04. Noch kein deutscher Titel (Blue-eyed Devil) (2010)

Begonnen von Spenser, Aug 11, 2012, 22:05

Vorheriges Thema - Nächstes Thema

Seamus

Nein, nein, das ist schon ein Mensch namens Pearl, kein Tier.  :D Nicht das nachher noch jemand meint Everett Hitch wäre ein mutmaßlicher Zoophiler.  :shy:

Mr. Stepinfatchit

Wäre für einen Western allerdings mal ein echtes Alleinstellungsmerkmal :totlach:!

Seamus

Das schon, aber ich glaube das Robert Knott dann Probleme mit der Tierschutzbehörde bekommen könnte, wenn er eine derartige Charakterveränderung vornimmt.  :D

Spenser

Interessant ist es dennoch, wie Knott auf den Namen kam. Ob es doch eine Anspileung sein sollte? Parkers Hund hiess ja auch Pearl....und so konnte Knott den Namen auch hier verwenden.
"Mich kennen heißt mich lieben"
"Es bedarf schon einen harten Kerl um ein zartes Hühnchen zuzubereiten"
"I'm a professional Hero!"

Spenser

Kapitel 7 hatte mir sehr gut gefallen....die knisternde Spannung lag förmlich in der Lust, wie Callico versuchte Hich und Cole einzu....schüchtern :D 5 gegen 2....aber Cole und Hitch blieben ganz cool und hatten letztendlich das "Psycho-Duell" gewonnen. Naja....jedenfalls sagt Callico klipp und klar, dass er sie aus der Stadt haben will....redet nicht um den heißen Brei herum :D
"Mich kennen heißt mich lieben"
"Es bedarf schon einen harten Kerl um ein zartes Hühnchen zuzubereiten"
"I'm a professional Hero!"

Mr. Stepinfatchit

Allerdings, das war echt spannend.
Von daher ist es nur eine Frage der Zeit, bis beide Seiten wieder aufeinandertreffen und dann wird es bestimmt bleihaltiger werden.

Seamus

Ich lese den Roman ja nun zum 3. mal und bei den ersten beiden Malen ist mir gar nicht aufgefallen wie viel Humor darin enthalten ist. Nicht nur die Segmente mit Allie und dem Kochen, auch Virgil's Versprecher finde ich ganz ulkig. Wie er da immer bei Everett noch nachfragen muss, ob er das Wort auch richtig ausgesprochen hat.  :D

Mr. Stepinfatchit

Stimmt, war mir auch schon aufgefallen, ist eine nette Idee von Parker gewesen.

Seamus

Finde ich auch.

Knott hat die Idee fortgeführt, wenngleich Virgil, seit er die Reihe übernommen hat, weniger nachfrägt. Meist nur noch einmal pro Roman.  :D

Mr. Stepinfatchit

Reicht ja vielleicht auch, Knott wollte Virgil wahrscheinlich nicht als Dämlack dastehen lassen.

Seamus

In seinem ersten Roman Ironhorse (also sprich im 5. Roman) hat er Virgil sehr häufig nachfragen lassen. Aber schon im nächsten Band hat er diese Macke von Virgil dosierter eingesetzt. Im noch neuesten Roman der Reihe "Blackjack", kam das glaube ich nur noch einmal drin vor, als Virgil den Namen eines Schriftsteller's falsch ausgesprochen hat.

Ich finde es in Ordnung so. Klar, weiß der Leser das Hitch eine höhere Bildung als Cole hat, aber trotzdem darf man es nicht übertreiben, Virgil ist ja nun auch alles andere als ein Dummerchen.

Spenser

Da ich ihn erstmal zum ersten Mal lese, kann ich bisher darüber nur positives berichten - aber ich bin ja noch recht am Anfang des Buches, zu früh, um eine fundierte Bewertung zu geben.
"Mich kennen heißt mich lieben"
"Es bedarf schon einen harten Kerl um ein zartes Hühnchen zuzubereiten"
"I'm a professional Hero!"

Seamus

Für mich ist und bleibt er der schwächste Roman der Reihe. Ich habe beim Lesen dieses Buches immer das Gefühl, dass ich die Geschichte schon in dutzend anderen Parker-Romanen gelesen habe. Für mich ist der Roman eine Mischung aus Valediction und Potshot und er hat hier wieder mal eine seiner alten Kamellen frisch aufgewärmt und neu umschrieben. Eine Sache die mir an dem Autor absolut nicht gefällt und schon öfters aufgetreten ist. Wie gut das danach ein anderer Autor die Reihe fortführen durfte, sonst wäre es der Reihe genauso ergangen wie Jesse Stone und Sunny Randall. Die ersten 4 Stone-Romane waren wirklich spannend zu lesen, boten eine Menge an Überraschungen und waren auch gut durchdacht, aber ab dem 5. begann die Talfahrt. Bei Sunny waren die ersten 3 Romane erste Sahne, aber danach konnte mich die Reihe überhaupt nicht mehr fesseln.

Aber es ist nur meine Meinung. So richtig schlecht finde ich den Roman auch nicht, Blue-eyed ist mehr so Durchschnitt.

Spenser

Die Kapitel 9 und 10, die ich soeben gelesen hatte, fand ich auch wieder klasse. Schön, dass Pony wieder auftaucht :) Fand es nur etwas seltsam, dass Laurel ihm gleich in die Arme lief. Wußte nicht, wie herzlich ihre Verhältnis in "Brimstone" wohl doch noch gewesen ist.

Interessant zu wissen, dass Pony einen Halbbruder namens Kha-to-nay hat. Dieser scheitn ja eher übellaunig zu sein....jedenfalls wortkarg, kann aber aber auch verstehen, dass ja sehr viele Indianer auf Weiße nicht gerade gut zu sprechen sind. Und dieser steckt gleich in Schwierigkeiten wegen dem Zugüberfall...da sehe ich doch gleich schon dunkle Wolken aufziehen für die folgenden Kapitel ;)
"Mich kennen heißt mich lieben"
"Es bedarf schon einen harten Kerl um ein zartes Hühnchen zuzubereiten"
"I'm a professional Hero!"

Mr. Stepinfatchit

Also, Hitch und Cole haben ja einen Umgang: Ist ja echt der Hammer, dass der gute Pony seinem Halbbruder beim Knastausbruch geholfen hat.