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Corona und die Folgen

Begonnen von Mr. Stepinfatchit, Dez 28, 2020, 20:11

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Mr. Stepinfatchit

Ja, das ist wohl tatsächlich so. Gerade bei der Art und Weise, wie JFK ums Leben gekommen ist, verbieten sich eigentlich Witze.
Anders mag es vielleicht sein, wenn der Verstorbene es in Ordnung gefunden hätte, so wie Karl Dall, der ja schon immer mit seinem bevorstehendem Ableben kokettiert hatte.

Seamus

Ja, wenn der/die Verstorbene vor dem Ableben damit einverstanden war, finde ich es auch OK. Aber das ist echt ein schwieriges Thema, da man sich auch öfters selbst fragen muss, wie weit Kultur gehen darf.

Wenn ich zB was satirisches kreiere (wie die Wallpaper) achte ich auch sehr akribisch darauf, das ich niemanden verletze.

Mr. Stepinfatchit

Gut, dass Du darauf achtest, aber ich fürchte, in unserer immer dünnhäutiger werdenden Gesellschaft mit immer geringerer Toleranz ist es kaum noch möglich, irgendetwas zu tun, was irgendjemandem nicht gefällt.

Seamus

Gerade in der Onlinewelt ist vieles oberflächlicher geworden. Es wird halt lieber einen Like-Button gedrückt oder beleidigt. Ist echt schwer heutzutage noch sachlich miteinander zu diskutieren. Nicht nur die Toleranz schwindet, sondern auch der Respekt

Mr. Stepinfatchit

Allerdings, mit Respekt ist heutzutage nicht mehr weit her.
Habe mir für meine zukünftigen Praktikanten und Referendare eine neue Verhaltensmerkregel ausgedacht, die auch von Spenser hätte sein können.
AEG , also nicht die Elektrofierma, sondern die Umgangsformen oder Werte Anstand, Ehre, Gewissen.
Hätte nie gedacht, dass wir mal in Zeiten leben werden, in denen man das überhaupt erwähnen, geschweige denn vermitteln muss.

Seamus

Das machst du gut, weil man gerade heute ein Vorbild für die Jüngeren sein muss. Gerade bei Generation-Smartphone habe ich schon öfters feststellen müssen, das sie viele Werte die für uns eigentlich selbstverständlich sind, gar nicht kennen oder übermittelt bekamen.

Ich war ja mehr als zehn Jahre in der Pflege tätig und ich kann über sowas echt ein Buch schreiben. Eigentlich ist das ja ein Beruf, wo man anderen Menschen hilft. Nur gibt es einige, die das nicht kapieren. Ich hatte tatsächlich schon Kollegen die einen Bewohner aufgrund seiner Religionszugehörigkeit, Hautfarbe, oder auch politischer Gesinnung nicht pflegen wollten. Und sowas geht halt gar nicht. Das habe ich jedes Mal auch gemeldet und offen angesprochen, denn für Diskriminierung jedweder Art, ist auf der Arbeit kein Platz.

Mr. Stepinfatchit

Finde, das hast Du auch richtig gemacht, gehe aber mal davon aus, dass Du Dir damit nicht nur Freunde gemacht hast, was :)?

Seamus

Nein, das sicher nicht.  :)

Aber ich habe schon immer den Drang gespürt, gegen Ungerechtigkeiten jeder Art zu kämpfen. Bei Mobbing zB könnte ich auch nie wegsehen und gerade das Bullying hat ja in Zeiten der asozialen Medien (sorry, finde deine Bezeichnung einfach klasse und passend) leider mehr und mehr zugenommen. Besorgniserregend ist, das dadurch auch die Suizidrate unter Jugendlichen zugenommen hat.

Mr. Stepinfatchit

Ja, Mobbing ist einfach nur widerlich.

Bin ja theoretisch auch schon seit dem ersten Februar im Homeoffice, habe aber bis zum heutigen Tag mein Laptop noch nicht geliefert bekommen. Kann auch nicht mit der Wettersituation schön geredet werden, bereits am sechsten Januar hatte ich eins beantragt, da war noch kein Schnee und bei meiner Nachfrage Ende Januar auch noch nicht.
Na ja, Homeoffice ohne Arbeit für viel Geld und Inspector Bridges ist ja auch nicht zu verachten.

Seamus

Das ist ja wirklich schlimm und mir tut es leid, das Du solchen Ärger hattest und noch hast. Das zeigt auch wieder, das beim Thema Digitalisierung in Deutschland noch viel Luft nach oben ist. Einer Bekannten ging es auch so ähnlich. Lange Wartezeit bis der Laptop endlich ankam und hinzu kommt ja noch das sie gar kein Computermensch ist und dementsprechend unvorbereitet war.

Ich bin ja auch im Home Office und finde es OK, aber ich habe schon Eingewöhnungszeit gebraucht. Am schwierigsten sind die Ablenkungen die man im Büro oft nicht hat.

Mr. Stepinfatchit

Immer noch kein Laptop, keine Arbeit, kein Stress, was soll`s, Geld kommt!
Dafür macht Inspector Bridges Überstunden :)!

Seamus

Und das ist doch die Hauptsache! :)

Bin ja mal gespannt was Du zum Thema Home Office sagen wirst. Bisher gehen die Meinungen in meinem Bekanntenkreis ja sehr auseinander. Die Leute die Kinder haben sind häufiger genervt und abgelenkt im Home Office, als Singles oder Paare ohne Kinder. Ist halt schon nicht so einfach alles unter einem Hut zu bekommen, wenn die Schulen geschlossen sind.

Mr. Stepinfatchit

Habe bereits mal vor vier Jahren Homeoffice gemacht, so für knapp ein halbes Jahr und es hat mir, insgesamt gesehen, sehr gut gefallen. Die Anfragen waren recht zielgerichtet und viele überflüssige Fragen sind weggefallen, da sich die Kollegen nicht blamieren wollten und dann vielleicht auch mal selbst etwas nachgeschaut haben.
Insgesamt fand ich das Arbeiten also sehr effektiv und würde behaupten wollen, dass es rund ein Drittel schneller als im Büro mit Unterbrechungen und Ablenkungen ging.

Seamus

Da haben wir ja fast die selbe Meinung. Ich bin auch der Ansicht das man vieles im Home Office schneller erledigen kann, als im Büro da eben der Tratsch mit den Kollegen wegfällt und man dadurch auch weniger abgelenkt ist. Der einzige Nachteil ist zumindest bei mir, das ich im Home Office nun häufiger telefonieren muss und wenn man Kinder hat, klappt das häufig nicht ohne Hintergrundgeräusche. Aber mittlerweile habe ich mich daran gewöhnt.

Wir haben sogar feste Pausenzeiten fürs Home Office. Gerade das ist ja bei vielen noch nicht der Fall, aie ich schob von Bekannten gehört habe.  :D

Mr. Stepinfatchit

Bislang bin ich ja noch in der Wiedereingliederungsphase mit zwei Stunden für die nächsten zwei Wochen, danach habe ich dann eine Weile vier Stunden und wenn dann die Stundenzahl weiter erhöht wird, dann würde ich versuchen, über Mittag von 13 bis 14 Uhr Pause zu machen, mal schauen.