21. Die unsichtbaren Killer (1994) - Walking Shadow

Begonnen von Spenser, Nov 29, 2010, 22:33

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Spenser

Auf einer Theaterbühne fällt der Hauptmime um. Das gehörte keineswegs zum Stück. Ein paar Besucher glaubten den Täter gesehen zu haben, konnten ihn aber nicht eindeutig beschreiben. Susan, Mitglied im Theatervorstands, bittet den trickreichsten und witzigsten Privatdetektiv der Szene, ihren Freund Spenser, um Hilfe...

216 Seiten

Rating: (2 ratings)
"Mich kennen heißt mich lieben"
"Es bedarf schon einen harten Kerl um ein zartes Hühnchen zuzubereiten"
"I'm a professional Hero!"

Spenser

Verfilmt wurden mit Joe Manetgna als Spenser (bei uns in Deutschland nicht ausgestrahlt wurden)

Den Roman finde ich einfach klasse...Spenser, Hawk und Vinnie Morris waren schjon ein tolles Team darin. Sehr spannend - einfach top :)
"Mich kennen heißt mich lieben"
"Es bedarf schon einen harten Kerl um ein zartes Hühnchen zuzubereiten"
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Spenser

So, wie in einem anderen Thread gesagt, habe ich heute angefangen, diesen Roman mal wieder zu lesen (übrigens das dritte Mal in meinem Leben).

Der Roman spielt übrigens  nach langer Zeit wieder in Port City - was heißt, dass deSpain auch wieder nach längerer Zeit dabei ist.

Der Anfang fängt schon lustig an - Susan outet sich als großer Theater-Fan und Spenser kann nicht verstehen, wie Schauspieler ein 4 Stunden lnages Stück aufführen können, ohne dass auch nur ein Schauspieler was von der Handlung weiß :D

Und Susan beauftragt Spenser zu einem neuen Fall:

Spenser: Ich verlange diesmal die doppelte Bezahlung
Susan: Wie hoch ist die einfache Bezahlung?
Spenser: Zwei Nächte voller Ekstase
Susan: Also sind das diesmal 4 Nächte voller Ekstase
Spenser: Genau, abzuzahlen innerhalb von 2 Wochen, kriegst du das hin?
Susan: Sicher. Aber die hättest du auch so bekommen
Spenser: ich weiß! :totlach:
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Seamus

Zitat von: Spenser in Feb 19, 2013, 15:51
Der Roman spielt übrigens  nach langer Zeit wieder in Port City

Gab es etwa noch einen Roman, der in Port City spielte? Ich meine das Walking Shadow der einzige ist. Wenn ich mich richtig erinnere, steht es so auch im Companion...


Spenser

Ich meine, dass "Playmates" oder "Crimson Joy" auch in Port City spielten, Spenser erwähnte das sogar in "Walking Shadow", dass er 1989 schon dort zutun hatte und dort auch mit deSpain zusammengearbeitet hatte...vllt. verwechsle ich das aber auch, weil ich das Buch ja vor einigen jahren schonmal gelesen hatte...
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Seamus

Also im Companion steht, das Port City nur in Walking Shadow auftaucht. Aber da dort gerne mal was ausgelassen wurde, wie mir schon auffiel, kann es natürlich sein dass die sich geirrt haben.

In Playmates das ich derzeit lese, hab ich noch nichts über Port City gelesen.

Spenser

Wie gesagt, kann ja auch so stimmen und ich habe was verwechselt, wenn man Bücher mehrfach liesst, passiert es schonmal....fand es nur so "witzig", dass Spenser am Anfang des Buches ja auch das schrieb, was ich meinte...muß aber ja nichts bedeuten, vllt. war er 1989 dort aber da gibts kein Buch drüber ;)
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Spenser

So, habe das Buch gerade eben abgeschlossen in meiner Mittagspause :)

War schön, es mal wieder zu lesen...tragisch hier der Schluß
Du darfst leider keine Spoiler sehen.

Du darfst leider keine Spoiler sehen.


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Hatte den Roman damals auf 5 Sterne bewertet...reduziere dieses nun auf 4 Sterne, für den fünften...fehlte mir noch das gewissen Etwas ;)
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Seamus

Habe gestern Abend mit diesem Buch angefangen und es bis ins 7. Kapitel geschafft. Auch wenn der Plot spannend klingt, gefesselt hat mich der Roman bislang nicht. Einzig die Dialoge zwischen Spenser, Hawk & Susan waren klasse zB den hier:

Zitat"'This place is so Cambridge," Susan said, "it gives me goose bumps".

"Cambridge give you goose bumps?" I said to Hawk.

"Hives", Hawk said.

Aber sonst liest sich das relativ unspektakulär. Port City ist als Standort schon irgendwie faszinierend, aber verglichen mit anderen fiktiven Städten zu untypisch für einen Spenser Roman.

Seamus

Bin jetzt schon wieder mit dem Buch weiter gekommen, aber irgendwie will der Funke noch nichts so richtig überspringen. Interessant finde ich jedoch DeSpain. Am Anfang musste man ziemlich lange warten bis Spenser ihn wirklich mal traf und jetzt taucht er aus heiterem Himmel doch auf und sorgt für etwas Spannung.

Sonst aber bleibe ich bei der Meinung und sage Port City passt so gar nicht zu einem Spenser Roman. Ein griechischer Theaterbesitzer in einer düsteren ekligen Hafentadt mit einer schönen Downtown wo sonst nur Portugiesen und Chinesen wohnen und wo seltsame Schatten ihr Unwesen treiben....so ganz will mir das einfach nicht gefallen, besonders realistisch klingt es nicht und wenn man sich die Beschreibungen so durchliest, klingt es wie eine Stadt in einem Horrorroman. :D  Ich kann mir Spenser darin irgendwie noch nicht so recht vorstellen und warum hat sich Susan ausgerechnet so ein Theater ausgesucht? Wie auch immer man es drehen und wenden will, für mich ist Walking Shadow bislang einer der untypischten Spenser Romane überhaupt.

Highlights sind bislang auf alle Fälle DeSpain und die Dialoge zwischen Susan, Hawk und Spenser. Einen fand ich wieder mal toll, denn auch ich finde manche israelische Personennamen nicht unlustig:

"What's funny," I said.
"Jascha Heifetz?" she said.
I shrugged.
"Sometimes I say Yehudi Menuhin."  :D

und auch der war nicht von schlechten Eltern:

"I settled for spring water, hoping not to sever a limb with the Sawzall, and Lee did the same. Susan had a Diet Coke, warm. Farrell stared at it."

"Diet Coke? Warm?"

"I hate cold things," Susan said.

"People clean battery terminals with warm Diet Coke," Farrell said.

"That's their privilege, Susan said and drank some."


Mal schauen was die nächsten Seiten noch so bringen. Der Roman hat sich jedenfalls gesteigert und er gefällt mir momentan wieder etwas besser als der sehr zähe Beginn. Fertig lesen kann ich ihn wohl doch erst im Urlaub, weshalb mein endgültiges Fazit sich etwas verzögern wird...

Seamus

Wie geschrieben habe ich den Roman im Urlaub ausgelesen und gerade das Ende hat mir dann doch ganz gut gefallen. Besonders die Verstrickungen von den deSpain waren richtig spannend und seine Geschichte fand mit Vinnie Morris einen starken Abschluss, wenn mir deSpain auch etwas leid tat, aber ewig hätte er so auch nicht weiterleben können...

Übrigens erwähnt Spenser doch ganz kurz das Port City sich nahe an der Grenze von Maine befindet, also gab es doch einen klitzekleinen Hinweis auf die geografische Lage. Fragt sich nur welche Stadt in Mass Pate stand, Swampscott (Paradise) kann ja nicht sein - ich vermute daher Newburyport.

Spenser

Ja, mit deSpain war traurig....hatte auch nicht mit gerechnet, dass es so melancholisch mit ihm endet..... :(

Newburyport kann natürlich sehr gut hinkommen...
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