Landlust oder nur Zufall

Begonnen von Seamus, Jun 06, 2013, 00:57

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Seamus

Bei einigen neuen Spenser Romanen und einem Stand Alone ist mir aufgefallen, dass Parker seit seinem Umzug von Boston nach Cambridge (etwa Ende der 80er) sich vom "Urbanen" immer mehr verabschiedet hat - was auch Einfluss auf seine Romanhelden und Stories hatte.

- Spenser und Susan kauften sich ein Haus im eher ländlichen Concord.
- Jesse Stone, sein neuer Romanheld lebt im idyllischen, kleinen und fiktiven Paradise
- er schrieb mit "Gunman's Rhapsody" seinen ersten Western und hatte kurz darauf mit Appaloosa sogar eine eigene Western-Reihe.
- Anstelle von Kopenhagen, L.A. oder New York besucht Spenser seit neustem größtenteils nur noch kleinere Städte und Dörfer.
- Susan zog wie er auch aus diversen Großstädten nach Cambridge an die ruhige Linnaean Street.

So ganz hat Parker aber das städtische Leben seiner Charaktere natürlich nicht aufgegeben. Spenser wohnt immer noch an der Marlborough Street und Sunny Randall hat den Schritt aus der Großstadt hinaus wohl auch noch nicht gewagt.

Aber dennoch ist eine gewisse Landlust in manchen Parker Romanen spürbar. Ob das wirklich nur mit seinem Umzug zu tun hatte, darüber streiten sich die Geister, aber die ländliche Schauplätze in den Romanen wuchsen.

Was meint ihr?

Und könntet ihr euch einen Spenser vorstellen, der mit Susan für immer aufs Land zieht? Denn mit Atkins hat Spenser nun jemanden der nebenberuflich sogar Farmer ist und auf einer historischen Ranch im ländlichen Bundesstaat Missisippi lebt.
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