Alles tanzt nach meiner Pfeife (Originaltitel: L'Homme Orchestre) ist eine französisch-italienische Filmkomödie aus dem Jahr 1970. Der Film wird in den Kritiken eher als eine der schwächeren Komödien Louis de Funès' angesehen. Es ist gleichzeitig der vorletzte Film, in dem er mit seinem Sohn Olivier de Funès zusammenarbeitet. Die deutsche Erstaufführung fand am 20. November 1970 statt.
HandlungBalduin ist ein vielbeschäftigter Mann. Er arbeitet ebenso als Produzent, Regisseur, Musiker wie auch als Tänzer und Schauspieler. In erster Linie aber ist er Manager der berühmten Tanzgruppe ,,Evan Evans". Der tyrannische Balduin überwacht penibel, dass seine Tänzerinnen auf ihre Figur achten und immer fleißig üben. Vor allem achtet er darauf, dass seine Tänzerinnen keinen Kontakt zu Männern aufnehmen können.
Probleme hat Balduin mit seinem Neffen, dem Orchester-Schlagzeuger Philippe. Der feinfühlige junge Mann ist häufig neu verliebt, was seinem Onkel so gar nicht gefällt. Balduin ist entsetzt, als er eines Tages ein Baby in seinem Hotelzimmer vorfindet. Es stellt sich heraus, dass der kleine Junge angeblich das Produkt einer Beziehung seines Neffen mit einer der Tänzerinnen ist. Für Balduin ist klar, dass ein Baby die Disziplin seiner Truppe stören würde. Also versteckt er das vermeintliche Kind seines Neffen. Während Balduin und Philippe versuchen, die Mutter des Kindes aufzuspüren, taucht plötzlich ein zweites Kind auf. Diesmal ist es ein Mädchen und die Verwirrung ist perfekt.
KritikenDas Lexikon des internationalen Films beschreibt den Film als ,,unterhaltsame, doch unverbindliche Komödie mit Musik- und Tanznummern", die ,,handwerklich solide gemacht" sei. ,,Schräges Lustspiel in schrillem Dekor, bisweilen dilettantisch und hanebüchen, auf jeden Fall immer unterhaltsam", befand TV Spielfilm. TV Digital meinte schlicht: ,,Louis schwächelt mal." Der Evangelische Film-Beobachter bemerkt lapidar: ,,Harmlos-lautstarker Ulk der Balduin-Serie. Möglich ab 8 Jahren."
Louis de Funès: Monsieur Balduin
Olivier de Funès: Philippe
Noëlle Adam : Françoise
Paul Préboist: Hoteldirektor
(https://images-na.ssl-images-amazon.com/images/I/71WgQxwIE3L._SL1085_.jpg)
Ich hoffe das Filmjuwelen den mal Uncut auf DVD und Blu-ray hier bringt. Es gibt nun so viele de Funes Filme die Uncut hier sind nur der noch nicht :wall:
Dem schliesse ich mich an! Welches Label es machen will, ist mir egal, hauptsache uncut in einer vernünftigen Bild und Ton Qualität und in der richtigen Synchro!
Zitat von: McCormick in Jun 17, 2017, 19:49
Ich hoffe das Filmjuwelen den mal Uncut auf DVD und Blu-ray hier bringt. Es gibt nun so viele de Funes Filme die Uncut hier sind nur der noch nicht :wall:
Das wird schwierig, denn der Film ist im französischen doch ganz anders geschnitten als unsere Version. Ich glaube mich erinnern zu können, dass in der deutschen Fassung Stellen drin sind, die in der französischen Fassung fehlen und umgekehrt.
Die französische Blu-ray sieht sehr gut aus. Den Film zu vertonen war aber eine haarige Angelegenheit. Zum Glück gibt es solche Experten, die das können.
Zum Film: für mich mit der schwächste Louis de Funes Film. Konnte mit dem Film noch nie etwas anfangen.
Zitat von: gino in Jul 06, 2017, 21:27
Zitat von: McCormick in Jun 17, 2017, 19:49
Ich hoffe das Filmjuwelen den mal Uncut auf DVD und Blu-ray hier bringt. Es gibt nun so viele de Funes Filme die Uncut hier sind nur der noch nicht :wall:
Das wird schwierig, denn der Film ist im französischen doch ganz anders geschnitten als unsere Version. Ich glaube mich erinnern zu können, dass in der deutschen Fassung Stellen drin sind, die in der französischen Fassung fehlen und umgekehrt.
Die französische Blu-ray sieht sehr gut aus. Den Film zu vertonen war aber eine haarige Angelegenheit. Zum Glück gibt es solche Experten, die das können.
Zum Film: für mich mit der schwächste Louis de Funes Film. Konnte mit dem Film noch nie etwas anfangen.
Also kann sogar der französische Film nicht uncut sein, wenn dem Szenen fehlen, die die deutsche Fassung hat?
Ich schliesse mit ginos Meinung an, auch für mich der mit schwächste Film von ihm, zudem auch nahezu unlustig und trocken.
:1stern:
Hier kann man die ganze Problematik nachlesen: http://www.schnittberichte.com/schnittbericht.php?ID=1191
So übel finde ich den Film nicht. Es ist zwar ein untypischer de Funes-Film, weil Musik und Tanz darin eine so große Rolle spielen - also fast eher ein Revuefilm als eine Komödie.
Aber de Funes spielt den herrischen, cholerischen Leiter wie immer sehr überzeugend. :D
Peinlich wird es nur, wenn de Funes und sein Sohn Olivier plötzlich anfangen, miteinander zu singen - vor allem, weil Oliviers Synchronsprecher Thomas Danneberg nun so überhaupt nicht gut singen kann. :mist: Doch darüber kann man hinwegsehen bzw. -hören.
So gut fand ich den Film nicht. :2sterne: