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Autor Thema: Der Stachel des Bösen (Beyond the Forest) (USA, 1949)  (Gelesen 125 mal) Durchschnittliche Bewertung: 4
Dan Tanna Spenser
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« am: 18. Januar 2026, 04:14:49 »

n der Kleinstadt Loyalton in Wisconsin steht Rosa Moline wegen Mordverdachts vor Gericht. Ihr wird der Mord an Moose Lawson, dem Hausverwalter eines Jagdhauses, das dem wohlhabenden Industriellen Neil Latimer aus Chicago gehört, vorgeworfen. Rosa schwört, dass der Tod des Mannes ein Unfall war.

Fünf Monate zuvor: Rosa, ihr Mann Lewis und Moose fahren zu der Jagdhütte, um dort das Wochenende zu verbringen. Dort angekommen erreicht Lewis, der als Arzt in Loyalton arbeitet, die Nachricht, dass im Labor eine Probe von einem Patienten untersucht wurde. Rosa gibt vor, eine Knöchelverletzung zu haben, woraufhin Lewis die Rückreise alleine antritt. Rose versucht, Moose betrunken zu machen, denn sie erwartet die Ankunft von Latimer, mit dem sie eine Affäre hat. Rosa hat das Kleinstadtleben satt und will Latimer heiraten. Als sie ihm von ihren Plänen erzählt, beginnt Latimer zu lachen. Er erklärt ihr, dass er jedes Society-Mädchen in Chicago haben könnte, warum solle er also heiraten?

Carol Lawson, die Tochter von Moose, erscheint. Rosa probiert Carols Pelzmantel an, solch einen Mantel wünscht sie sich selber sehnlichst. Sie bittet ihren Mann um 200 Dollar für einen Einkaufstrip in Chicago, doch Lewis weigert sich, weil er nicht genug Geld hat. Es kommt zu einem heftigen Streit, Lewis gibt ihr das Geld und wirft sie aus dem Haus. Rosa reist nach Chicago. Dort erfährt sie von Latimer, dass der sich verliebt habe und heiraten wolle. Mit gebrochenem Herzen kehrt Rosa zu Lewis zurück. Es stellt sich heraus, dass Rosa schwanger ist.

Carol richtet für ihren Vater eine Geburtstagsfeier aus. Dort trifft Rosa wieder auf Latimer, der ihr heimlich zu verstehen gibt, dass er nun sie heiraten wolle. Am nächsten Tag soll es zu einer Jagd gehen. Moose, der das Verhältnis von Latimer und Rosa erahnt, warnt Rosa, dass Latimer sie nicht heiraten werde, wenn er von der Schwangerschaft erfährt. Er werde Latimer die Wahrheit sagen, wenn sie es nicht machen werde. Um dies zu verhindern, tötet Rosa Moose.

Das Gericht wertet den Tod des Hausverwalters als Jagdunfall und spricht Rosa frei. Rosa bittet ihren Mann um einen Schwangerschaftsabbruch. Als er sich weigert, erzählt sie ihm von ihrer Affäre mit Latimer und vom Mord an Moose. Lewis lehnt es immer noch ab, eine Abtreibung vorzunehmen. Rosa borgt sich Kleidung von ihrem indianischen Dienstmädchen und verlässt das Haus. Lewis sucht nach ihr und findet sie. Auf dem Weg zurück stürzt sich Rosa von einem Abhang, in der Hoffnung, so ihr Baby zu verlieren. Tatsächlich verliert sie es auch, doch sie erleidet eine Infektion. Rosa verfällt in ein Delirium, in dem sie Lewis die Schuld an ihrer Krankheit gibt. Dabei zerbricht sie die Flasche mit ihrer Medizin. Als Lewis zum Hospital fährt, um weitere Medizin zu besorgen, kleidet sich Rosa an. Sie verlässt das Haus und geht zum Bahnhof. Dort bricht sie zusammen und stirbt.


    Bette Davis: Rosa Moline
    Joseph Cotten: Dr. Lewis Moline
    David Brian: Neil Latimer
    Ruth Roman: Carol Lawson
    Minor Watson: Moose Lawson
    Dona Drake: Jenny
    Regis Toomey: Mr. Sorren
    Sarah Selby: Mrs. Mildred Sorren

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Dan Tanna Spenser
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« Antworten #1 am: 18. Januar 2026, 04:16:47 »

Mein Rewatch Film für Sonntag nachmittag, Bericht im Anschluß
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Dan Tanna Spenser
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« Antworten #2 am: 18. Januar 2026, 19:00:34 »

Heutiger Rewatch Film aus meiner Film Noir - Filmreihe ist das Crime - Drama "DER STACHEL DES BÖSEN" aus dem Jahre 1949 mit Bette Davis, Joseph Cotten, David Brian, Ruth Roman, Dona Drake und Regis Toomey. Rosa Moline (Bette Davis) langweilt sich im Kleinstadtleben. Sie ist in den Chicagoer Industriellen Neil Latimer (David Brian) verliebt, der in der Nähe ein Jagdhaus besitzt. Rosa drängt die Patienten ihres Mannes, ihre Rechnungen zu bezahlen, um nach Chicago reisen zu können; auch die Geduld ihres Mannes wird auf die Probe gestellt: Er schickt sie weg und rät ihr, nie wiederzukommen. Dort angekommen, erklärt Neil ihr, dass er sie nicht will. Zurück in Chicago, schwanger, taucht Neil plötzlich wieder auf und will sie nun zurück. Der Hausmeister in Neils Jagdhaus droht, ihre Schwangerschaft zu enthüllen…Der Film beruht auf den gleichnamigen Roman von Stuart Engstrand.

Die Stars:
Bette Davis spielte die böse und selbstsüchtige Arzt-Ehefrau Rosa Moline, Joseph Cotten spielter ihrne gutherzigen Ehemann , den Hausarzt Lewis Moline, David Brian spielter den reichen Industriellen aus Chicago und Davis's Affäre Neil Latimer, Minor Watson spielte Cottens Freund und Hausverwalter Moose Lawson, Ruth Roman dessen lang verschollene Tochter Carol Lawson, Dona Drake spielte Cottens vorlautes Hausmädchen, die Indianerin Jenny und Regis Toomey spielte den achtfachen Familienvater Sorren, Sarah Selby dessen Ehefrau Mildred Sorren.

Synchronisation:
Die Synchronisation wurde erst 1994 erstmals angefertigt. Sollte es eine vorige Synchro gegeben haben, so ist mir darüber nichts bekannt. Bette Davis wurde von Hildegard Krekel gesprochen, Joseph Cotten von Hartmut Reck. Minor Watson wurde von Rolf Jülich gesprochen, Regis Toomey von Uli Krohm und Ruth Romas von Sabine Sebastian. Über weitere Sprecher ist nichts bekannt.

DVD & BluRay:
Leider ist dieser Film bei uns gegenwärtig noch nicht auf DVD oder Bluray erschienen. ich besitze von dem Film eine digitale Aufnahme in sehr guter Qualität.

Interessantes:
Der Film wurde am 21. Oktober 1949 in den USA uraufgeführt. In Deutschland erschien er als TV-Premiere am 18. Dezember 1994 im dritten Programm des WDR. Drehort war neben Chicago die Stadt Loyalton, die sich im US-Bundesstaat Kalifornien befindet. Die Kostüme stammten von Edith Head. Für Bette Davis war es nach 18 Jahren der letzte Film für die Gesellschaft Warner Bros. Davis war unglücklich über ihre Besetzung und wollte das Set vorzeitig verlassen. Erst als das Studio den Vertrag mit ihr kündigte, spielte sie weiter. Der Film erhielt 1950 eine Nominierung für den Oscar in der Kategorie Beste Filmmusik.

Zum Film selbst:
Loyalton - eine ganz kleine Vorstadt vor Chicago. Der Film beginnt vor Gericht. Rosa Moline stand wegen Mordes vor Gericht, bestritt jedoch ihre Schuld. Rosa soll nun vor Gericht alles schildern.

5 Monate zuvor  - Rosa war zusammen mit ihrem Mann Lewis und ihrem gemeinsamen Freund, demn Hausverwalter Moose zu einem Angeltrip unterwegs. Da erreichte Lewis ein ärztlicher Notfall. Die hochschwangere Mildred Sorren liegt in den Wehen und braucht ihn. Was er nicht ahnte war, dass seine intrigantische Ehefrau Rosa das eingefädelt hatte. Gleichzeitig eingefädelt hatte sie auch, dass sie Moose, der nachdem er seine Frau durch, wie er schilderte eigener Schuld, verloren hatte, dem Alkohol zugeneigt war, eine Dreiviertelvolle Flasche Whiskey auf den Tisch stellte und er diesen "Köder" schlkuckte und sich zur Besinnungslosigkeit volllaufen liess. Dabei sollte Moose auf Rosa hier oben aufpassen, während Lewis weg war. Mit dem Wissen, nun "sturmfreie Bude" zu haben rannte sie aus der Hütte, hin über zu einer großen, anderen Hütte und bereitete dort alles für eine romantische Zweisamkeit vor. Kurz danach erschien der Chicagoer Groißindustrielle Neil Latimer er hocherfreut war, Rosa zu sehen. Beide haben bereits seit längerer Zeit eine Affäre und Rosas größter Wunsch war, dass Neil sie aus dieser Einöde und dem tristen Kleinstadtleben herausholt um in Chicago ein Leben in Saus und Braus führen zu können, gerne als Neil seine Ehefrau. Doch Rosa war für Neil einfach nichts mehr als eine Gelegenheitsaffäre, was er ihr jedoch  verheimlichte.

Einige Tage später wieder in Loyalton wurde Moose überrascht. Carol, seine Toichter, die er vorher noch nie gesehen hatte, hatte nach all den Jahren geschafft, ihn ausfindig zu machen. Die Freude war riesengroß, Rosa versucht derzeit, 300 Dollar zuammenzubekommen, um nach Chicago zu reisen, zu "ihrem Neil". Sie bittet ihren Mann unter Vorwand, sie brauche Geld, doch dieser lehnte ab, da er selbst dieses Geld nicht hatte. Zahlreiche Patienten schulden ihm viel Geld für ärztliche Dienste, die Lewis ihnen quasi auf Pump gemacht hatte mit der Aussicht, es dann zu bezahlen, wenn sie es können. Rosa ist sauer darüber und fordert ihren Mann auf, die Schulden nun einzutreiben, doch er lehnte ab. Rosa ergriff nun selbst das Heft und mahnte alle Patienten auf, ihre Verbindlichkeiten zu zahlen...was die Leute auch taten. Die, die nicht mit Geld zahlen konnten, zahlten mit Erträgen ihrer Ernte oder mit Wertgegenständen. Als Lewis davon erfuhr, war er ausser sich vor Wut und warf Rosa aus dem haus...das Bargeld dürfe sie behalten. Grinsend tat Rosa es, mit dem Wissen nun das Geld für Chicago zu haben, packte ihre Sachen und nahm den nächsten Zug.

In Chicago angekommen machte sich Rosa auf den Weg zum riesigen Bürogebäude von Neil, blitzte jedoch bei seiner Sekretärin  ab und liess sie danach stundenlang erfolglos im Wartezimmer sitzen um ihr am Abend zu sagen, das Mr. Latimer längst nicht mehr im Hause sei Grinsen Rosa war sauer...fühlte sich verarscht. Tags darauf erreichte sie ihntelefonisch und er lud sie zu einem Gespräch ein. Rosa, voller Vorfreude, dass nun alles ihren Gang geht, traf Neil, der ihr jedoch mitteilte, dass ihre gemeinsame Zeit sehr schön gewesen sei, er aber kürzlich eine andere Frau kennengelernt hatte und sie gebeten hatte, ihn zu heiraten. Rosa platzte vor Wut und drehte förmlich surch. Neil bot ihr eine finanzielle Abfindung  an, doch sie lehnte erbost ab. Ziellos irrte Rosa durch Chicago herum, ging in einer Bar, nur um zu erfahren, dass alleinstehende Frauen hier keinen Zutritt haben Grinsen Danach lernte sie in Chicago das dreckige Gesicht der Stadt kennen, wurde von irgendwelchen Männern und Habenichtse angesprochen, die sie für eine Prostituierte hielten. Völlig desillusioniert flüchtete sie sich in ein Taxi, welches sie zum Bahnhof brachte. Rosa nahm den nächsten Zug zurück nach Loyalton.

Rosa klingelte bei Lewis an der Tür und bat ihn, sie wieder zurückzunehmen und sie entschuldigte sich. der gutmütige Lewis öffnete die Tür und nahm sie wieder zurück. Wenige Tage später gab sie vor, dass der Grund ihrer Rückkehr der war, dass sie von ihm schwanger sei. Lewis war überglücklich über diese Nacht, da er schon immer Vater werden wollte statt nur die Kinder seiner Patienten auf die Welt zu bringen.

Die Tage und Wochen vergingen, als inmitten bei Moose' Geburtstagsparty Neil aufkreuzte, unter den Vorwand, seinen Freund Moose zu besuchen und zu überraschen. Der tatsächliche Grund jedoch war, dass er Rosa treffen wollte um ihr mitzuteilen, dass er sich von seiner Verlobten getrennt hatte (möglicherweise hatte sie einfach nur seinen Antrag abgelehnt) zwinkern  und ihm nun klargeworden sei, dass er nur Rosa liebe und mit ihr eine Zukunft möchte - sofern sie noch wollte. Natürlich wollte Rosa und sagte sofort zu. Inmitten der versöhnungsaktion wurden sie von Moose überrascht. Beide versuchten den intimen Moment zu vertuschen, doch Moose durchschaute sie. Moose wußte durch Lewis von Rosas Schwangerschaft und will es nicht zulassen, dass seinem gruten Freund Lewis wehgetan wird und ihm sein Kind vorenthalten wird. Moose erpresst Rosa, indem er Lewis alles erzählen will, sollte sie mit Neil weglaufen.

Tags darauf trafen siuch alle zur Jagd. Rosa selbst ist eine ausgezeichnete Schützin und nahm als einzigste Frau daran teil. Die durch und durch durchtriebene Rosa nutzte diesen Moment, um Moose zu erschiessen und gab dann vor, dass Moose sich nicht an die Regeln gehalten habe und sie ihm in dem Dickicht für einen Hirsch gehalten habe.

Nun sind wir wieder am Anfang des Films. Rosa konnte plausibel erklären, dass die ganze Sache nur ein Unfall war und konnte damit auch die Geschworenen überzeigen. Sie bekam einen Freispruch. Rosa will nun schnellstmöglichst mit Nweil nach Chicago, doch Neil will, dass erstmal Gras über die Sache wächst, damit keiner stutzig wird. Er bittet Rosa, 6 Monate zu warten und ihm dann nach Chicago zu folgen. Rosa war frustriert...noch 6 weitere Monate in diesem Drecksloch, bei diesem Sägewerk gegenüber ihres Hauses, wo es Lärm gab und die ganze Nacht über Licht daherstrahlte, welches sie kaum schlafen lät. Lewis hatte sich längst daran gewöhnt, Rosa nie. Die Tage wurden immer unerträglicher für Rosa und schliesslich drehte sie durch. Sie gestand Lewis alles - die gesamte Affäre mit Newil und das sie die Absicht habe, zu ihm zurückzukehren, und ihn zu heiraten, soibald sie von Lewis geschieden war. Lewis war komplett schockiert...damit hatte er nie gerechnet. Rosa gin g noch weiter und berichtete, dass der Vorfall mit Moose kein Un fall, sondern geplanter Mord war, da er sie erpresst hatte, hatte Lewis nur noch Verachtung für sie übrig. Er kündigte an, dass sie gleich nach der Entbindung gehen kann. Vor Gericht könnte er nichts tun, da Rosa bereits freigesprochen war. Aber das Kind will Lewis nehmen.

Da es bis zur Entbindung noch ein paar Moinate dauerte, war Rosa dies zuviel, und das Eheleben mit Lewis wurde für sie immer unerträglicher, bis sie sich bei einem gemeinsamen Ausflug entschloß, durch einen absichtlich herbeigeführten Sturz einen Schwangerschaftsabbruch zu erreichen, der funktionierte. Doch durch diesen Vorfall bekam Rosa Komplikationen und wurde lkrank, bekam hohes Fieber und der immer noch gutmütige Lewis pflegte sie, dch die immer verbitterte Rosa lehnte die Hilfe ab, will nach Chicago zu Neil. Und eines Tages brach sie in ihren kranken Zustand von Zuhause aus um zum Bahnhof zu gelangen. Kurz vor dem Ziel brach Rosa dann tot zusammen. Lewis fand sie, konnte aber nur noch ihren Tod feststellen.

Fazit:
Einmal mehr zeigte Bette Davis ihre ganz bitterböse und tiefschwarze Seite und zeigte zudem, was für eine brillante Schauspielerin sie doch gewesen war. Einfach nur genial ihre Darstelleung der soziopathischen und selbstsüchtigen Rosa. Clever war siue wahrlich nicht gewesen, dass zeigte Rosa immer wieder in dem Film, die dämlichste Handlung war, dass sie Lewis alles gebeichtet hatte, anstatt die Zeit abzusitzen und dann nach Chicago zu reisen, wie Neil es wollte. Ihrem Mann alles zu beichten, inkl. dem Mord war schon ein Fehler. Doch Rosa zeigtre wie gesagt über dne gesamten Film hinweg, dass sie alles andere als clver oder schlah war, immer dne kürzesten Weg wollte und immer alles auf eine Karte setzte. Joseph Cotten als beherzter Ehemann, der seine Frau immer geliebt hatte, selbst nach alledem, was sie getan hatte. Cotten zeigte hier somit ein ganz anderes Gesicht als z.B. in dem Hitchcock-Thriller "Im Schatten des Zweifels". Cotten hinterfragte auch nie, ob er tatsächlich der Vater des Kindes war, möglicherweise käme ja auch Neil bestens dafür in Frage. Der Film ist schon ein echtes Meisterwerk, zeigte eine packende, selbstzerstörerische Handlung und eben eine absolut vorzügliche Bette Davis in einer ihrer dunkelsten Rollen.Die Handschrift von King Vidor als Regisseur war unverkennbar.

 4,5 Sterne
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holly
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« Antworten #3 am: 20. Januar 2026, 20:33:47 »

einer der umstrittensten bette davis filme-und einer meiner favoriten.davis mochte weder die rolle-noch den film.dabei zieht sie alle register und liefert alles, was ihre fans erwarten.so etwas gab es bei davis erst 1962 wieder, als sie baby jane spielte.selbst im film noir ist ein so selbstzerstörerischer, von unzufriedenheit zerfressener charakter selten.ein menschlicher abgrund.joseph cotton ist zu gut, um wahr zu sein.glaubwürdigkeit ist nicht die stärke von king vidors einzigen film noit-aber versuch mal, nur 1 minute wegzuschauen...es wird dir nicht gelingen.
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