William Shatner - Unsympathisch?

Begonnen von Goliath, Sep 11, 2009, 17:30

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Goliath

Zitat von: Arcon Duke in Jul 30, 2013, 16:45
Lange war mir Shatner genauso symphatisch wie jeder andere Star. Kein Grund für Antiphatie und das Wissen, daß alle Stars letztlich "Pressehuren" sind. Soll heißen: In der Öffentlichkeit kann das Auftreten durchaus geschauspielert sein, die echte Person kennt man nicht automatisch. Das änderte sich bei Shatner schlagartig, als er 1997 auf der FedCon war. Da hat er sich den Fans gegenüber so mies verhalten, daß er für mich als Darsteller abgehakt war. Auch habe ich das Autogrammgeld dann bei anderen Stars gelassen. Inzwischen sehe ich zumindest das mit dem Autogramm etwas anders. Und das auch nur, weil ich das Star Trek Generations Poster mit den Autogrammen von Walter Koenig und James Doohan habe und nur Shatner fehlt...

Übrigens: Der Grund für die Autogrammpreise ist leicht erklärt. Normal wird den Darstellern auf Conventions nur Anreise, Zimmer und Verpflegung bezahlt. Mit den Autogrammen verdienen die ihre Gage selber.

Das stimmt nicht ganz. Die Hauptstars bekommen oft eine zusätzliche Gage. Ich habe ja für Larry Manetti (Rick aus Magnum) für die Fed Con "mitverhandelt". Aber bei 95 % ist es schon so, dass sie nichts sonst bekommen. Oft bekommen sie auch eine Gage, müssen aber dann die Gold-Tickets gratis unterzeichnen.

Lest einfach keine Biographien über Shatner oder von seinen Kollegen. Dann mag man ihn, sonst geht er gar nicht...

Arcon Duke

Hi Goliath,

meine Antwort war eigentlich nicht Fedcon-spezifisch sondern allgemein gehalten, auch wenn es durch die Fedcon-Erwähnung wohl nicht so klang - sorry, mein Fehler. Und auch wenn Dirk und ein paar andere es nicht gerne hören (Diese Diskussion hatte ich schon ein paar mal, nur darum diese Erwähnung): Es gibt nicht nur die Fedcon  ;)

Grüßli,
Arcon

Norbert

Dass es Autogramme nur gegen Bares gibt, ist eigentlich mehr oder weniger üblich. Immerhin gibt es immer wieder Goldgräber, die Autogramme von Stars hinterher zu Höchstpreisen verscherbeln. Da liegt es auf der Hand, dass die Stars auch ein Stück vom Kuchen abhaben wollen. Oder wäre irgendjemand hier begeistert, kostenlos Autogramme an Fans zu verteilen, um hinterher festzustellen, dass diese Autogramme von den "Fans" über Ebay & Co. zu drei- oder vierstelligen Summen angeboten werden?

Fans, die ihm mit Kirk anreden, scheinen Fantasie und Wirklichkeit nicht mehr auseinanderhalten zu können. Da Shatner in seinem Leben weitaus mehr gespielt hat als nur Väterchen Kirk, ist es durchaus verständlich, dass er nicht auf diese eine Rolle festgelegt werden will.

In einem Interview wurde er mal gefragt, was er mit seinem Geld macht. Er antwortete, dass er es investiere - in seine Pferdezucht und seine zweite Scheidung. :totlach:


Goliath

Wie eben geschrieben, gibt es ausser Leonard niemand, der nett über ihn spricht.

Andererseits hebt doch jeder ab, der so lebt oder so verehrt wird. Aber ich mag es nicht, wenn jemand Autogramme schreibt und nicht mal den Fan eines Blickes würdigt.

Jesse

Zitat von: Norbert in Jan 11, 2014, 14:56
In einem Interview wurde er mal gefragt, was er mit seinem Geld macht. Er antwortete, dass er es investiere - in seine Pferdezucht und seine zweite Scheidung. :totlach:

:totlach: :totlach: :totlach:

Mr. Majestyk

Shatner konnte es nicht vertragen, dass Nimoy populärer beim Publikum war, als er. Das kratzte an seinem Ego.

Der Toupet von Shatner in "T.J. Hooker" ist aber schon offensichtlich. Kannte ihn vorher kaum. Bin absolut kein Fan von "Star Trek" und habe bis heute keine einzige Episode gesehen. Mag solche Serien einfach nicht.

McCormick

Shatner wird auch hier gezeigt wie er damals den Dreharbeiten bei Raumschiff Enterprise war. Nur wie war er bei TJ Hooker oder bei Columbo

Dan Tanna Spenser

Sehr interessantes Video, einiges davon wußte ich bereits (Shatner, Doherty) aber der Rest war mir neu

Fran

Man sollte generell Werk von Schöpfer (oder in dem Fall Rolle von Schauspieler) trennen. Es heißt auch, wenn man nur noch Werke "guter Menschen" zulassen würde, wären alle Bibliotheken und Museen leer, und die Theater wüßten nicht, welche Werke sie aufführen sollten. Shatner galt ja immer als schwierig (Nimoy allerdings auch), was solls? Interessanterweise scheint es beim Film oder Fernsehen oft so zu sein, daß Schauspieler die auf die "Bösewichter" abonniert sind, privat als besonders nett und sympathisch gelten. Was nicht heißt, daß alle "Guten" im Film im Privatleben unsympathisch wären. Ich kann mir aber vorstellen, daß Shatner genervt war, als er feststellte, daß er nach "Star Trek" zwar berühmt war, aber eben auf die eine Rolle festgelegt.

Und eine Investition in die Scheidung ist sehr sinnvoll, für einen Star der in Hollywood lebt. Gerade die USA haben da schon ehefrauenfreundliche Scheidungsgesetze, vor allem Kalifornien und wenn der Anwalt noch Ehebruch des beklagten Ehemannes nachweisen kann wird es sehr teuer.