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Autor Thema: Der schwarze Abt (D, 1963)  (Gelesen 1593 mal) Durchschnittliche Bewertung: 4
Theo Kojak
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« am: 03. August 2013, 01:50:39 »



Nachdem in den Ruinen der Abtei von Fossaway ein gewisser Mr. Smooth, der Besitzer eines nahegelegenen Jagdhauses, ermordet worden ist, nehmen Inspektor Puddler und sein Assistent Horatio von Scotland Yard die Ermittlungen auf.

Sie nehmen im unweit gelegenen Schloss des undurchsichtigen Lord Chelford Quartier. Dessen Behauptung, dass es sich bei dem Mörder um ein altes Gespenst, den sogenannten „Schwarzen Abt“, handelt, teilen die Beamten allerdings nicht. Vielmehr vermuten sie das Interesse an einem sagenumwobenen Goldschatz, den man in der Abtei vermutet, als Motiv für den Mord.

Der Rechtsanwalt Arthur Gine hat Geldsorgen, da er große Beträge beim Pferdewetten verloren hat. Er arrangiert deshalb die Verlobung seiner Schwester Leslie mit Lord Chelford. Diese fühlt sich jedoch eher zu Lord Chelfords Cousin Richard hingezogen, der die Geschäfte des Lord führt. Der Bürovorsteher des Rechtsanwalts, Fabian Gilder, ist auch hinter Leslie Gine her. Er hat als Buchmacher Arthur Gine viel Geld abgenommen und besitzt von Gine gefälschte Wechsel, mit denen er Gine erpresst. Er tut sich mit Mary Wenner zusammen, die als Sekretärin im Schloss beschäftigt war, und behauptet, dass sie weiß, wo der Schatz liegt.

Nachdem diese einen geheimen Zugang zur Abtei finden, werden sie vom schwarzen Abt beobachtet. Sowohl Mary Wenner, Arthur Gine und Fabian Gilder als auch der Abt selbst, der sich als verkleideter Diener von Lord Chelford entpuppt, werden erschossen. Leslie Gine löst die Verlobung mit Lord Chelford, sie wird jedoch von diesem in die unterirdischen Gänge der Abtei verschleppt. Bei einem Schusswechsel bricht ein Teil des unterirdischen Ganges ein, wobei Lord Chelford verschüttet wird und der Schatz letztlich doch noch entdeckt wird.

Wußtet ihr, das...

    Hanns Wiedmann verfasste das Drehbuch unter seinem Pseudonym Johannes Kai bereits im Sommer 1962.
    Zum dritten Mal beteiligte sich eine französische Firma an den Produktionskosten eines Wallace-Krimis der Rialto Film.
    Regisseur Franz Josef Gottlieb hatte im Winter 1962/63 den von der CCC-Film produzierten Edgar-Wallace-Film „Der Fluch der gelben Schlange“ inszeniert.
    Die Innenaufnahmen entstanden in den Studios der CCC-Film im Berliner Bezirk Spandau. Die Außenaufnahmen fanden im Schloss Herdringen im Sauerland sowie in West-Berlin statt. Als erster deutschsprachiger Edgar-Wallace-Film enthält dieser Film keine London-Aufnahmen.
    Neben einigen in der Wallace-Serie bereits etablierten Darstellern spielten erstmals Grit Boettcher, Friedrich Schoenfelder und Kurd Pieritz in einem Film der Serie. Dieter Borsche und Charles Regnier wirkten zum zweiten und letzten Mal in einem Edgar-Wallace-Film mit. Außerdem waren in diesem Film Alice Treff und Eva-Ingeborg Scholz zu sehen.
    Nach einigen Kürzungen gab die FSK den Film ab 12 Jahren frei. Im Fernsehen wurde der Film in einer noch kürzeren Fassung im falschen Format und zeitweise zum Teil sogar seitenverkehrt ausgestrahlt. Der im Original farbige Vorspann wurde durch einen Schwarzweißvorspann ersetzt. Inzwischen wurde der Film in der ungekürzten Originalfassung veröffentlicht und ist ab 16 Jahren freigegeben.



    Joachim Fuchsberger: Dick Alford
    Grit Boettcher: Leslie Gine
    Dieter Borsche: Harry Chelford
    Charles Regnier: Inspektor Puddler
    Klaus Kinski: Butler Thomas Fortuna
    Eddi Arent: Kriminalassistent Horatio W. Smith
    Eva-Ingeborg Scholz: Mary Wenner
    Werner Peters: Fabian Gilder
    Alice Treff: Lady Chelford
    Harry Wüstenhagen: Rechtsanwalt Arthur Gine
    Friedrich Schoenfelder: Dr. Loxon
    Kurd Pieritz: Mr. Smooth
« Letzte Änderung: 19. September 2022, 01:04:49 von Dan Tanna Spenser » Gespeichert

* DAN TANNA SPENSER IST AUCH THEO KOJAK *

...isses wahr!!!

...Entzückend, Baby!

Who loves ya, baby?

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Dan Tanna Spenser
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« Antworten #1 am: 03. August 2013, 17:23:40 »

Hach...als Kind war dieser Film (nach Die Toten Augen von London) jahrelang mein zweitgefürchteteser Film totlachen Lag sicher an den unheimlichen Kutten Grinsen

Heute ist dies einer meiner absoluten Lieblingsfilme von Wallace Happy

5 Sterne
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Jesse
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« Antworten #2 am: 04. August 2013, 11:39:19 »

Auch für mich ein absoluter 5-Sterne-Wallace-Film!  Happy

Besonders toll fand ich, wenn Eddi Arent sich als Horatio W. Smith vorgestellt hat...  Freuen
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« Antworten #3 am: 22. August 2017, 20:20:54 »

Gestern Abend habe ich mir noch mal "Der schwarze Abt" angeschaut und mich darüber geärgert, dass einige Sachen wirklich schlampig gemacht wurden. Der Wallace hätte viel besser werden können, wenn folgendes nicht passiert wäre

1.) Die Handlung ist unnötig kompliziert gestrickt. Man hätte z.B. darauf verzichten können, dass es mehrere Äbte gibt. So laufen ja abwechselnd Fuchsberger, Kinski und Arent mit der Kutte rum. Kinski hätte völlig gereicht.

2.) Die Erpressungen von Wüstenhaben, Peters und Eva Ingeborg Scholz verwirren den Zuschauer. Ich selber musste den Film 3mal sehen, um das richtig zu begreifen

3.) In der Abtei hätte man gruseligere Szenen drehen können (wie z.B. der Abt geduckt hinter jemandem her läuft).

4.) Fast alle Schauspieler im Film sind für sich individuell kriminell. Wüstenhagen tötet Scholz, Kinski begeht am Anfang einen Mord, Werner Peters tötet Wüstenhagen, Borsche tötet Peters und Kinski usw.

5.) Die Abteil-Kulisse war zu klein (eng und wenig "Räume") angelegt, eine größere Bühne oder eine Außenanlage hätte da helfen können, aber auch mehr gekostet

6.) Viele Aussenszenen sind unnatürlich stark ausgeleuchtet für Nachtszenen und Edgar Wallace-Filme, der Kontrast hätte auch stärker sein können

Ich schätze Mal, dass der Film besser geworden wäre, wenn Reinecker mehr Einfluss auf das Drehbuch gehabt hätte und die Regie Reinl oder Vohrer geführt hätten.

Bei der Besetzung bleibt anzumerken, dass Regnier mir als Kommissar nicht so gut gefällt, ebenso hätte man die Rolle des Arztes nicht durch Schoenfelder besetzen sollen. Auch Fuchsberger wirkt als Verwalter von Borsche nicht typisch. Man kennt ihn halt als Inspektor!

Leider daher für mich nur ein durchschnittlicher Film der Wallace-Reihe!

Gerade noch so Guter Film/Serie
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bernardo
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« Antworten #4 am: 08. September 2017, 23:02:08 »

Zuerst will ich sagen, dass mir DER SCHWARZE ABT sehr gut gefällt und ich ihn mir auch gerne ansehe. Vor allem die Besetzung ist eine der besten in der ganzen Reihe. Dennoch stimme ich euch zu, aus dem Film hätte wohl mehr gemacht werden können, als was dann am Ende dabei herauskam.

Vor allem wäre es m.A. nach besser gewesen, man hätte den Abt selbst als Haupttäter dargestellt und die finale Szene wäre dann die Demaskierung des Abts gewesen. Sozusagen der Abt als Hüter des Schatzes, der jeden, der den Schatz rauben will, ermordet. Verbunden mit der unheimlichen Abtei und dem Geheimnis um die Identität des Abtes, hätte das eine äußert spannende Geschichte abgegeben. Daneben wäre ja immernoch Platz für diese ganzen Erpressungsgeschichten gewesen.

Die Idee, mehrere Äbte auftreten zu lassen, finde ich sehr gut, allerdings hätte man das Auftreten eines guten und eines bösen Abts dramaturgisch besser ausgestalten bzw. nützen müssen.
So ist das Finale zwar gut inszeniert, aber die ganze Spannung ist im Prinzip weg, weil es niemanden mehr zu entlarven gilt. Das macht das Ende irgendwie vorhersehbar.

Wie schon gesagt gefällt mir der Film trotz allem sehr gut, es sind wohl auch die Ungereimtheiten in der Story die den Film so faszinierend machen.

Sehr guter Film/Serie
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Dan Tanna Spenser
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« Antworten #5 am: 19. September 2022, 01:06:20 »

Mein Rewatch Betthupferl für heute nacht, Bericht im Anschluß.
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Dan Tanna Spenser
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« Antworten #6 am: 19. September 2022, 05:03:16 »

Heutiger Betthupferl - Rewatch Film mit Joachim Fuchsberger aus der Edgar Wallace Reihe ist der Krimi  "DER SCHWARZE ABT" aus dem Jahre 1963,  zusammen mit Grit Böttcher, Eva Ingeborg Scholz, Eddi Arent, Klaus Kinski, Werber Peters, Harry Wüstenhagen, Charles Regnier, Dieter Borsche und Friedrich Schoenfelder. Der alte Lord Henry Chelford (Borsche) ist Herr auf Schloß Fossaway. Er hat nur ein einziges Interesse: den sagenhaften Chelford-Schatz zu finden, der in den Ruinen der uralten Abtei von Fossaway verborgen sein soll. An seiner Seite ist sein mysteriöser Butler Thomas Fortuna (Kinski). Doch die Abtei wird von einer unheimlichen Gestalt in schwarzer Kutte bewacht - dem "Schwarzen Abt". In einer hellen Nacht ist die Gestalt einmal wieder zu sehen und tags darauf findet man den toten Jagdverwalter Smooth in den brüchigen Gemäuern der Abtei. Scotland Yard ist keineswegs davon überzeugt, daß ein Geist den zwielichtigen Smooth ermordet haben soll und Inspektor Puddler (Regnier) nimmt mit seinem Assistenten Horatio W. Smith (Arent) die Ermittlungen auf. Unterstützt werden sie von dem findigen Dick Alford (Fuchsberger), der sich jedoch mehr als verdächtig macht. Als sie alle zusammen im Schloß Quartier nehmen, scheinen sich die Ereignisse zu überstürzen...

Die Co-Stars:
Grit Böttcher spielte Fuchsbergers Love Interest Leslie Gine, Dieter Borsche spielte ihren Verlobten und Fuchsbergers Vorgesetzten Lord Harry Chelford, Werner Peters spielte den schmierigen Buchhalter Fabian Gilder, Friedrich Schoenfelder spielte Borsches Hausarzt Dr. Loxon, Charles Regnier spielte den forschen Insp. Puddler, Eddi Arent seinen schrägen Assistenten Sgt. Horation W. Smith, Eva Ingeborg Scholz spielte die durchtriebende Mary Wenner, Harry Wüstenhagen spielte Böttchers älteren Bruder Arthur Gine und Klaus Kinski spielte den undurchschaubaren Butler Thomas Fortuna  alias Slither.

Synchronisation:
Da dies eine deutsche Produktion ist, sprach jeder Schauspieler sich selbst.

DVD & BluRay:
Ich besitze von dem Film die DVD Sammlerschuber-Box 04 von Leonnine aus dem Jahre 2004 aus der Edgar Wallace Reihe, zusammen mit "Das indische Tuch", "Zimmer 13" und "Der Hexer". Der Film ist auf DVD auch einzeln erhältlich, vom selben Label. 2021 erschien der Film auch erstmals auf BluRay in einer riesigen Edgar Wallace Gesamtedition.

Interessantes:

(Quelle: wikipedia)
Ursprünglich wurden für Der schwarze Abt die Hauptdarsteller Heinz Drache und Richard Münch angekündigt. Auch bei der letztlich engagierten Besetzung verließ man sich größtenteils auf in der Filmreihe schon etablierte Schauspieler. Die weibliche Hauptdarstellerin Grit Boettcher sollte 1967 in Der Mönch mit der Peitsche eine weitere Rolle in einem Wallace-Film übernehmen. Die Dreharbeiten für den in Ultrascope produzierten Schwarzweißfilm mit farbiger Titelsequenz fanden vom 17. April bis 28. Mai 1963 statt. Ein Teil der Außenaufnahmen entstand bei Schloss Herdringen, das als Kulisse von Chelford Manor diente und bereits in dem Film Der Fälscher von London als Longford Manor zu sehen war. Die meisten Drehorte befanden sich allerdings im Park Klein-Glienicke in Berlin-Wannsee. Auf London-Aufnahmen konnte diesmal gänzlich verzichtet werden. Als Filmatelier dienten die Studios der CCC-Film in Berlin-Haselhorst. Die Filmbauten, darunter auch die Ruinen der Abtei, stammten von Wilhelm Vorwerg und Walter Kutz. Für die Kostümberatung war Irms Pauli verantwortlich. Aufnahmeleiter war Wolfgang Kühnlenz. Als Produktionsleiter fungierte Erwin Gitt. Als Regisseur zog man zunächst den Briten Terence Fisher in Betracht. Die Wahl fiel jedoch auf den Österreicher Franz Josef Gottlieb, der bereits erfolgreich Der Fluch der gelben Schlange inszeniert hatte. Der Regisseur nahm noch einige Änderungen am Drehbuch vor, das vergleichsweise nah an der Romanvorlage blieb. Der Roman Der schwarze Abt war erstmals 1926 unter dem Originaltitel The Black Abbot veröffentlicht worden. 1930 erschien die deutsche Erstausgabe im Wilhelm Goldmann Verlag, seit 1955 war das Werk als Goldmanns Taschen-Krimi Band 69 erhältlich.

Zum Film selbst:
Joachim Fuchsberger spielte den Schloßverwalter Richard 'Dick' Alford, dessen Vetter Lord Harry Chelford ist, und Besitzer des Schlosses ist. Chelford sucht händegringend eine Frau, um das Erbe weitertragen zukönnen, zudem ist er krankhaft bessen, den angeblichen Familienschatz zu finden. Was Chelford nicht ahnt: Seine Mutter, die er seit 2 Jahren für tot hält - lebt nich! Sie leidet unter einer fortschreitenden Geisteskrankheit, die unwiderruflich zum Tod führen wird. Dicks Vater mußte Lady Chelfords Gatten versprechen, dass harry dies nie erfährt, da mit ziemlicher Sicherheit er diese Krankheit weitervererbt bekommen hatte. Nach dem Tod von Dicks Vater ging diese Bürde an ihn selbst über. Lady Chleford lebt in einer nahe an der Kiesgrube gelegenen Zimmer. Damit Chelford sie nicht aus Versehen findet und auch von den vermeintlichen Schatz, der in der Kiesgrube liegen soll, fernzuhalten, nimmt Alford deswegen die Gestalt des schwarzen Abtes an, einer eigentlichen Legende von diesem Schloß als Bewacher des Schatzes, welches Alford ganz trefflich vorkam.

Als zukünftigte Gattin hatte Chelford sich die junge, hübsche Leslie Gine ausgesucht. Er liebte sie zwar nicht, doch Liebe bedeutet ihm eh nichts, hielt sie für eine Lüge, für ihn zählt einzigst der Fortbestand seiner Blutlinie. Auch Dick hat ein Auge auf sie geworfen, wie sie auch auf ihn, doch Dick weiß, dass sie für ihn tabu sein muß. Ebenfalls ein Auge  auf Leslie hatte der schmierige Buchhalter Fabian Gilder geworfen, der eigens dafür extra das alte Jagdhaus vom kürzlich verstorbenen Mr. Smooth übernommen hatte. Smooth wurde vom schwarzen Abt - aber hier nicht Alford - getötet, nachdem er den Eingang zur Kiesgrube zufällig gefunden hatte.

Der düsterer Butler von Chelford, Thomas Fortuna, der jedoch in Wirklichkeit ein entlassener Sträfling namens Slither ist, der in den Diensten von Gilder als Spion steht, konfrontiert Alford mit einer Pfeife, die ihn gehört und die er neben der Leiche von Smooth entdeckt hatte und konfrontierte ihn indirekt damit, dessen Mörder zu sein. Alford wies es energisch zurück und drehte den Spiess um, was er denn um diese Uhrzeit dort verloren gehabt hätte - ob er nicht der Mörder gewesen sei (Spoileralarm: ja, er wars auch gewesen!) Grinsen )

Um das Beziehungschaos komplett zu machen, hatte Mary Wenner, einstige Sekretärin von Lord Chelford, selbst vor, den Lord zu heiraten, um somit den Adelstitel einer Lady zu bekommen und Aussichten auf den Familienschatz zu haben. Doch Chelford durchschaute sie und warf sie hinaus - doch sie gab nicht klein bei und tat sich schliesslich auch mit Gilder zusammen.

Insp. Puddler und sein tapsiger Assistent Horatio W. Smith übernahmen diesen Mordfall an Smooth und beschlossen, für die Dauer der Ermittlungen im Schloß zu wohnen, damit der lange, tägliche Anfahrtsweg aus London vermieden werden kann.  So konfrontierte Puddler Fortuna auch gleich mit seinem echten Namen, was ihn wunderte und noch meinte "Na, bei den Namen Fortuna sollte man annehmen, dass sie jetzt mehr Glück haben....Mr. Slither!" laut lachen

Chelford lernte Leslie einst durch seinen Rechtsanwalt Arthur Gine kennen, der Leslies älterer Bruder ist. Gilder erpresste Gine damit, weil er wußte, dass er Gelder von Chelford veruntreut hatte und forderte ihn dazu auf, die Ehe zwischen seiner Schwester unnd ihm zu verhindern, damit er sie haben kann. Gine vertraute sich Alford an, berichtete ihm das alles und bat ihn um Mithilfe.

Gilder hatte Leslie zu sich eingeladen, um ihr seine ernsten Absichten ihr gegenüber mitzuteilen, sagte ihr auch, dass Chelford sie nur heiraten wolle, weil er pleite ist und sie schönes Geld mit in die Ehe brächte und er selbst überhaupt nicht scharf auf ihr Geld sei, sie ihretwegen liebe. Doch Leslie hatte für den schmierigen Gilder absolut nichts übrig (was ich verstehen kann...Peters ist auch kein Frauen-Typ!) laut lachen Doch ein "Nein" wollte Gilder nicht akzeptieren und wurde rabiater, wollte sie küssen, um seine Liebe zu unterstreichen. Leslie schrie und Alford tauchte auf, schlug Gilder und "rettete" Leslie. Gilder war sauer auf Alford, doch Alford nahm ihn sich nun richtig zur Brust Grinsen Sagte ihm, dass er ihm von Gine ausrichten solle, dass er gefeuert sei als sein Buchhalter und Alford nzweifelte auch an, dss das Jagdhaus, was er bewohnte, er zurecht bewohnt, dass Alford es an Smooth verkauffte und Smooth einen Weiterverkauf nur mit Alfords ausdrücklicher Genehmigung veranlassen kann - die er nicht hatte und Alford auch nicht vorhatte, ihm zu geben...jetzt schon gar nicht mehr Grinsen

Kurz darauf finden Gilder und Mary zufällig den Eingang in die Kiesgrube, und besser noch - sie fanden den vermeintlichen Schatz! Doch da stand der schwarze Abt vor ihnen, Mary schrie auf und beide flüchteten. Mary forderte Gilder auf, sie von hier wegzubringen, wobei Gilder nicht ohne den "Schatz" wegwollte, liess sich aber breitschlagen, um wenig später zurückzukommen. Diesmal wurde der Abt von Alford "gespielt". Alford wiess Dr. Loxon an, die Truhe aus der Kiesgrube zu holen, wo der vermeintliche Schatz drin ist. Loxon war übrigens in die Familienkrankheit der Chelfords informiert.  Dabei wurde Alford als Abt zufällig von Horatio gestellt, es kam zu einem Kampf und Alford mußte einsehen, dass Horation viel auf den Kasten hatte und Judo beherrschte - deshalb streckte Alford ihn mit einem Faustschlag nieder und Horatio meinte noch taumelnd "Das...war unfair...gegen die Regeln!" totlachen  Alford rannte dann weg. Kurz danach kam Horation wieder zu sich...knallte jedoch aus Versehen mit seinem Kopf gegen einen Felsen...und wurd erneut ohnmächtig totlachen Als Puddler ihn wenig später fragte, wo er die Beule her hatte, schilderte er sein Erlebnis und meinte dann "Naja, das war die Beule immerhin ja wert!" und JHoration antwortete kleinlaut "Jaja...das sagen Sie so einfach, das ist ja auch nicht ihre Beule!" totlachen

Als Gilder wieder zurück kam, war der "Schatz" weg..zu seiner Überraschung war auch Mary wegen dem Schatz wieder da und beide stritten sich, Gilder warf ihr vor, nur wegen ihrer Flucht den Schatz nun verloren zu haben. Mary ging mit dem Spaten auf Gilder los - da wurde Mary von einem Unbekannten erschossen.

Leslie hatte sich entschlossen, die Verlobung mit Chelford zu lösen - eine Ehe ohne Liebe wollte sie nicht und sie sah ein, ihn auch nicht zu lieben. Chelford fasste die Entlobung alles andere als gut auf und bekam einen Schub seiner Krankheit. Kurz zuvor hatte Chelford Leslie und Alford zusammen im Park gesehen und dachte nun, dass Alford der Grund der Entlobung sei - doch Alford hatte ihr nur klargemacht, dass er sie sehr mag, aber er seinem Vetter niemals die Braut ausspannen würde.  Mitten in der Nacht ging Chelford auf Alford  los, um ihn zu töten, doch Alford witterte ihn und überwältigte ihn und versuchte ihn zu beruhigen, doch Chelford rannte wie von Sinnen weg.

Gine hatte die Kiesgrube nun auch entdeckt (schon witzig - jahrzehntelang fand sie kaum einer und derzeit ist da mehr los wie auf einen Hauptbahnhof in der Rush Hour!) totlachen  Doch Fortuna hielt ihn als Abt verkleidet auf.

Puddler und Horatio wachten im Schloß...vielmehr Puddler wachte, denn Horation schnarchte neben ihn, bis Puddler ihn genervt weckte:

Puddler: Was tun Sie da, Smith?
Horatio: Ich suche im Geiste den Mörder!
Puddler: Bitte tun Sie mir den gefallen und machen sie das bitte leiser!
totlachen

Chelford rannte wie von Sinnen durch den Park und traf dort zufällig auf seine Mutter, die gerade dort langging und nun wars um seine Psyche ganz vorbei - er sah seine Mutter, die seit 2 Jahren tot sein sollte und kam mit ausgestreckten Armen auf ihn zu.l Chelford schoß auf die Frau, die daraufhin zusammenbrach...dann merkte er, dass  er vom schwarzen Abt verfolgt wurde und schoß auch auf ihn, der tödlich zusammensackte. Puddler, Horatio, Leslie und Alford hörten die Schüsse und rannten in den Park, fanden die schwer verletzte Lady Chelford, um die sich Dr. Loxon kümmern sollte. Dann fanden sie den toten Abt, nahmen die Kapuze ab und es war Thomas Fortuna. Alford wußte, dass es Chelford war, wollte ihn beschützen, bevor er verhaftet wird, fand ihn, nahm seine Waffe an sich, als Puddler kam und Chelford zur Rede stellte - fand aber keine Waffe bei ihm. Er vermutete, dass Alford sie hatte - was ja auch stimmte, doch auf die Frage hin verneinte Alford es.

Gine drehte nun den Spiess um, und wollte Gilder erpressen mit dem, was er nun über ihn wußte. Doch Gilder hatte eine Waffe und erschoß Gine. Kurz darauf stellte Puddler Alford erneut zur Rede wegen der Waffe...und Alford gestand es, teilte Puddler mit, dass Chelford psychisch krank sei. Kurz darauf berichtete Dr. Locon, dass Lady Chelford ihrer Schußwunde erlegen war.  Puddler ahnte, dass Alford der schwarze Abt war, konfrontierte ihm und erschrocken gestand Alford ihm das auch, erklärte ihn auch den wahren Grund. Dann hörten sie Schreie - Chelford hatte Leslie entführt und schleppte sie in die Kiesgrube. Alford, Puddler und Horation rannten hinterher. Auch Gilder hatte die Schreie gehört, und will seiner "Geliebten" helfen, doch Chelford überraschte ihn und erschlug ihn. Horatio stürzte bei der Jagd in einen Brunnen Grinsen Das hatte aber auch was gutes, denn dadurch konnte er sehen, wo Chelford Leslie gefangen hielt und konnte Bericht erstatten, ehe sie ihn hochzogen.  Sie fanden Gilders Leiche und sahen Chelford. Sie beschossen sich, wobei Chelford Horatios Melone "killte" und er meinte "Schon wieder ein Loch...beim letzten Fall auch, jetzt kann ich wieder eine neue Melone kaufen!" totlachen  Alford bekam einen Schuß in die Schulter. Chelford war wie von Sinnen...glaubte, dass jeder seinen Schatz will Durch die ganzen Erschütterungen der Schüsse, und weil Chelford nicht aufgeben wollte, stürzte ein Schacht ein und begrub Chelford untersuch...dabei fiel auch der echte Schatz hinunter Grinsen Leslie und Alford fielen sich in die Arme...da kam der schwarze Abt...alle waren schockiert...doch dann nahm er die Kapuze ab - es war Horation, der sagte

Horatio: Mir war doch so kalt, war vom Brunnen völlig durchnäßt!
Puddler: Und weswegen hatte sie die Kapuze auch auf?
Horatio: Na...ich wollte nicht, dass mich  der schwarze Abt sieht!
totlachen

Fazit:
Ein recht verworrener Wallace - zudem mal ein Film, wo Fuchsberger mal einen  sehr undurchsichtigen Charakter spielte. Lange Zeit war nicht klar, ob er nun ein Guter oder ein Böser war, besonders als er als Abt Arent angriff und verletzte. Werner Peters mal wieder in seiner Paraderolle...ebenso wie Arent, der wieder die besten Sprüche drauf hatte Grinsen Grit Böttcher hatte mir persönlich nicht so gut gefallen, irgendwie...war sie nicht charismatisch genug.  Auch Klaus Kinski war schonmal diabolischer in einem Wallace Grinsen  Charles Regnier hatte mir als Inspektor sehr gut gefallen und auch Dieter Borsche machte einen tollen Job!  Wiueder ein eher etwas unheimlicher Wallace, der besonders gut wirkt, wenn man ihn nachts schaut Grinsen Deswegen auch gut, dass ich ihn als Betthupferl heute gesehen hatte Grinsen

 Geniale/r Film/Serie bleibt weiterhin beim letzten Rewatch dieses Films Happy
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