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Autor Thema: Miss Marple - Filme (1961 - 1965) - Margaret Rutherford  (Gelesen 3496 mal) Durchschnittliche Bewertung: 5
Dan Tanna Spenser
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« Antworten #30 am: 16. Juli 2022, 22:17:18 »

Vier Frauen und ein Mord ( Murder Most Foul ) ( UK, 1964 )

Heutiger Rewatch Film aus meiner Miss Marple - Reihe mit Margaret Rutherford ist der dritte Film "VIER FRAUEN UND EIN MORD" ("MURDER MOST FOUL") aus dem Jahre 1964, zusammen mit Stringer Davis, Charles 'Bud' Tingwell, Ron Moody, Dennis Price, Andrew Cruickshank und Megs Jenkins. Miss Marple (Rutherford) ist als Schöffin bei einem Gerichtsverfahren tätig und irritiert den Richter (Cruickshank), weil sie dabei strickt. Der schüchterne bleiche Angeklagte soll angeblich seine Zimmervermieterin ermordet haben. Miss Marple sorgt für eine Aufschub des Urteils und mietet sich in der Pension von Mr. McGinty ein. Ihre Spurensuche führt sie zu einer amateurhaften Schauspieltruppe, bei der sich Miss Marple engagieren lässt. Dort findet sie unter den Schauspielern den wahren Mörder, der auch ihr Leben bedroht...

Die Co-Stars:
Margaret Rutherfords Ehemann Stringer Davis spielte ihren besten Freund und Vertrauten Jim Stringer, Charles 'Bud' Tingwell spielte den liebenswerten und leicht genervten Inspektor Craddock, Ron Moody ("Hart auf Hart", "Die 13 Stühle") spielte den spleeniger Theaterstückdrehbuchschreiber und Produzenten H. Driffold Cosgood, Andrew Cruickshank spielte den frustrierten Richter Crosby und Dennis Price spielte den Schauspieler Harris Tumbrill.

Synchronisation:
Margaret Rutherford wurde von Ursula Krieg synchronisiert, Stringer Davis von Walter Bluhm, Charles 'Bud' Tingwell von Gert-Günther Hoffmann, Ron Moody von Erich Fiedler, Dennis Price von Heinz Spitzner und Andrew Cruickshank von Paul Wagner.

DVD & BluRay:
Ich besitze die DVD Gesamtbox mit allen 4 Filmen, zwar ohne Bonusmaterial, dafür wurden alle 4 Filme digital remastered. Die Box ist aus dem Jahr 2014. Bild und Ton sind sehr gut. Der Film aus dieser DVD Collection ist auch einzeln zu bekommen, welche schon 2011 veröffentlicht wurde. Die deutsche DVD Erst VÖ fand schon 2003 als Komplettbox statt.

Interessantes:
Wie bereits bei der zweiten Miss-Marple-Verfilmung (Der Wachsblumenstrauß) ist die Vorlage ein adaptierter Hercule-Poirot-Fall. In den USA wurde der Roman unter dem Titel Blood will Tell veröffentlicht, ebenfalls von Agatha Christie. 2008 wurde das Buch werkgetreuer neu verfilmt mit David Suchet in der Hauptrolle als Poirot in Mrs. McGinty ist tot. Dies ist auch der Originaltitel des zu Grunde liegenden Origianl-Romans zu diesem Film.Agatha Christie selbst soll mit dem Filmtitel Murder Most Foul höchst unzufrieden gewesen sein und ihn als rotten („lausig“) bezeichnet haben. Der Titel ist allerdings ein Zitat aus Shakespeares Hamlet (I.v.27-28), „Murder most foul, as in the best it is, / But this most foul, strange and unnatural.“ (Ja, schnöder Mord, wie er aufs beste ist, doch dieser unerhört und unnatürlich.|Hamlet, 1. Aufzug, 5. Szene), und passt somit zum Kontext des Theatersujets im Film. Am Ende des Films lehnt Miss Marple das Angebot Cosgoods, sein Theaterstück für eine Neuaufführung zu finanzieren, ab mit den Worten: „Ich bin kein Goldesel“. Im englischen Original ist sie charmanter, indem sie Bezug nimmt auf den im englischen gebräuchlichen Begriff des „Engels“ für Mäzen: „Mr Cosgood, whatever else I am, I am definitely no angel.“ Der Titel, der im Deutschen für den Film gewählt wurde, ist dabei irreführend: Wie schon bei dem Film Der Wachsblumenstrauß wurde der deutsche Titel der Romanvorlage gewählt, doch die im Buch vorkommenden vier Frauen existieren im Film so nicht; und es gab auch nicht nur einen Mord, sondern wie üblich drei.

Musikstücke:
Die Filmmusik zu den Miss-Marple-Filmen stammt von Ron Goodwin. Die Titelmelodie ist auf verschiedenen LPs und CDs erschienen. Eine Suite aus den Filmen ist auf der CD The Miss Marple Films, Label X LXE 706 vorhanden.

<a href="https://www.youtube.com/watch?v=J9ILsxqdK7E" target="_blank">https://www.youtube.com/watch?v=J9ILsxqdK7E</a> <a href="https://www.youtube.com/watch?v=uLzZeXY6fMw" target="_blank">https://www.youtube.com/watch?v=uLzZeXY6fMw</a>

Zum Film selbst:
Zum dritten Mal schlüpft Margaret Rutherford in ihre Paraderolle als die etwas schrullige und sehr mordwisbegierige und überaus neugierige wie resolute Miss Jane Marple. Diesmal wurde Jane Marple als Zeugin in einem Mordfall geladen. Ein Mann soll angeblich die verwitwete Mrs. McGinty erhängt haben und wurde dabei von dem Polizisten Wells ertappt, wie er danach das Seil von ihrem Hals entfernen wollte. Wells hatte jedoch gerade sich durch einen Drink ablenken lassen, als hinterrücks ihm in der Wohnung entging, wie die Frau erwürgt wurde und dann zum Schein eines Selbstmordes aufgehängt wurde. Er kam erst dazu, als der angebliche Mörder das bedauernswerte Opfer des Strickes entledigen wollte und dieser fälschlicherweise annahm, er sei der Mörder. Vor Gericht waren sich alle einig - dieser Mann war der Mörder, zumal auch 100 Pfund an Bargeld gestohlen wurde. Miss Marple fiel dem Richter unangenehm auf, weil sie desinteressiert während des Falles gerade strickte und ihm sehr nervte....Marple meinte "Mir hilft es beim Nachdenken!". Der Richter antwortetete scharf "Mir aber nicht, also lassen sie das sein!" laut lachen Auch der Richter selbst, der die Geschworenen auf einer Weise manipulierte, dass sie selbst an die Schuld glauben mußten und sogar Inspektor Craddock waren von der Schuld des Mannes überzeugt - dennoch kam die Jury nicht zu einem einstimmigen Urteil - denn Jane Marple weigerte sich strikt daran zu glauben, dass dieser Mann der Mörder war und liess damit den gesamten Prozess platzen - sehr zum Ärger des Richters Crosby und Craddock laut lachen Auch die anderen geschworenen funkelten Marple mit bitterbösen Blicken an, wie sie denn einen einwandfreien Mörder davonkommen lassen wolle Grinsen Der Prozess wurde für ungültig erklärt und muß nun in absehbarer zeit komplett mit neuer Jury neu aufgerollt werden. Craddock liess seine Wut bei Marple freien Lauf:

Craddock: Ja...ich habe gehört das eine Geschworene ein Brett vor dem Kopf gehabt haben muß!
Marple: Das ist richtig...aber es ware nicht ein Brett, sondern 11 Bretter!"
totlachen

Jane Marple arbeitete nebenbei mit ihrem engsten Vertrauten Jim Stringer an einem Laien-Theaterstück. Marple und Stringer sind leidenschaftliche Theater-Fans und versuchten nun mit Gleichgesinnten eine eigenes Stück auf den Weg zu bringen - natürlich handelt es sich hierbei um einen Kriminalfall Grinsen

Marple unterrichtete Stringer, dass sie den Mordfall McGinty selbst untersuchen müssen Grinsen Getarnt als Kleidungs- und Ramschsammler für die Wohlfahrt erschlich sich Marple Zutritt in McGintys Haus, das nun von ihrer Schwester Gladys Thomas bewohnt wird um dort nach Beweisen zu suchen. Damit Gladys abgelenkt war, klingelte kurz darauf Mr. Stringer, der sich als Buchverkäufer ausgab. Aus dieser Situation zu beiden Seiten gab es zwei herrliche Szenen:

- Miss Marple entdeckte zuerst ein Buch und dann mehrere Theaterprogrammhefte zu Agatha Christie "16 Uhr 50 ab Paddington" - also der ersten Miss Marple Verfilmung und Marple war beeindruckt von dem guten Geschmack laut lachen

- Gladys machte sich an Jim Stringer ziemlich ran, baggerte förmlich an ihm, dass es ihm später peinlich war und er Miss Marple zu erklären versuchte, dass es nur von ihr ausging und nicht von ihm...er wollte gar nichts von ihr - aber Marple hörte da nur halbherzig zu...war in den Beweisen vertieft und sagte ihm  nur "Jaja...schon gut, Jim!" totlachen

Miss Marple nahm sich zur Tarnung einiges an Zeugs von Gladys mit und fand auch Beweisen...z.B. eine Tageszeitung, aus der diverse Worte herausgeschnitten wurde. Sie besorgte sich dieselbe Zeitung ebenfalls und kontrollierte, welche Worte herausgeschnitten wurde, schnitt sie dort auch heraus und setzte diese zu einem Brief zusammen, der auf den ersten Bliuck ihr jedoch erstmal nichts sagte. Da klingelte es an der Tür...es war Craddock - der sauer war, weil einer einer Leute sie und Stringer bei Gladys gesehen hatten und er wies sie scharf an, sie von ihr und besonders aus dem ganzen Fall, herauszuhalten :DS Marple gab kleinlaut vor, sie habe doch nur für die Wohlfahrt gesammelt...sie hatte auch all die Sachen tatsächlich dort abgegeben und sagte Craddock, er könne selbst anrufen und es sich bestätigen lassen laut lachen Craddock hatte keinen Zweifel daran, das dies auch stimmte - aber er kannte die gewievte Marple ja auch und wußte, das weit aus mehr dahintersteckte Grinsen

Marple und Stringer fanden heraus, dass McGinty eine Theatergruppe angehört hatte, zudem auch die Programmhefte passte. Sie vermutete, dass diese ausgescchnittenen Schnippsel Bestandteil zu einem Erpresserbrief sind...McGinty muß jemanden erpresst haben. Sie erfuhr, bei welcher Theatergruppe McGinty war und beschloss, sich ebenfalls dieser Gruppe anzuschliessen.

H. Driffold Cosgood war der Leiter und Drehbuchschreiber der Gruppe und Marple mußte, wenn sie zu seinem Ensemble gehören wollte, erstmal vorstellig werden und eine gewise Szene aus einem seiner Stücke nachspielen. Das tat sie auch...nur holte sie für seinen geschmack zu weit aus und wies sie ab, es abzukürzen, woraufhin sie meinte, dass dies sehr schwer sei, das es sonst alles aus dem Zusammenhang des Spielens gerissne werde Grinsen Marple bot eine beeindruckende Performance ab, was auch Cosgood erkannte, zeigte es ihr aber nicht, sagte ihr, er sei wenig beeindruckt, bot ihr aber an, als eine Art Lehrling für ihn als Statist zu arbeiten. Marple nahm, was sie kriegen konnte Grinsen  Marple begegnete der geheimnisvolle Eva, die erschrocken bei ihrem Anblick reagierte...ihr sagte, sie hätte sie letztens in einem Traum gesehen, der mit einem Mordfall zutun hatte.

Wenig später während einer Probe torkelte George Rowton,  einer der Schauspieler in ein Stück...scheinbar betrunken. Doch als er nach vorne kippte und Marple ihn untersuchte, stellte sie fest, dass er tot war. Craddock stellte fest, dass er mit Arsen vergiftet wurde...und war ausser sich, als er Miss Marple dort antraf laut lachen und wies sie an, sofort nach hause zu gehen...was sie nicht konnte, denn pflichtbewust arbeitet sie nunmal hier Grinsen Craddock wies alle Beteiligte an, die für morgen angesetzte Vorstellung ausfallen zu lassen, bis die Umstände dieses Todes geklärt sind.

Sofort begang unter allen Akteuren einge gegenseitig Beschuldigung, jeder hatte irgendwie einen grund gehabt, George zu töten. Bill war es schliesslich, dem das alles zuviel wurde und ausrastete...aber gleich danach es sich als Fake herausstellte, denbnb er hatte diesen Wutausbruch nur vorgetäuscht. Alle waren sauer auf ihn.

Am Abend fand Miss Marple ein Manuskript eines Stückes auf ihrem  Bett, welches H. Driffold Cosgood 1951 geschrieben hatte. Sie las es sich durch, empfand es als furchtbar und rief Stringer an, genaueres über dieses Stück zu erfahren. Stringer rief am folgenden Tag an, sagte, dass das Stück 1951 nur 1x aufgeführt wurde, es ein einziger Flop war und es nichtmal zu Ende  aufgeführt wurde, sondern inmitten von lauter Buh-Rufen abgebrochen wurde - was Marple gut verstehen konnte Grinsen Sie konfrontierte Cosgood darauf und er meinte...dieses Stück sei noch unausgereift...er arbeite noch dran - was nicht stimmte, da es ja schon 13 Jahre alt war.  Cosgood überfiel Marple damit, dass er ein ganz neues Stück proben will, worin Marple eine Detektivin spielen solle...denn sie würde das gewisse Etwas für diese Rolle mitbringen laut lachen

Ein kleiner Running Gag war, wie Marple und Sgt. Brick, Craddocks Assitent, Schach spielte und immer, wenn Brick fast davor war, zu gewinnne, machte sie Ernst und setzte ihn Schachmatt Grinsen Und er versuchte seitdem immer diese Partie Revue passieren zu lassen um eine Möglichkeit zu finden, sie das nächste Mal zu schlagen - doch vergebens Grinsen  Craddock setzte Marple davon in Kenntnis, dass George Selbstmord begangen habe. Marples Verdacht, dass sein Tod und der von McGinty zusammengehören, stiummten und es wurde nun so dagelegt, dass george McGinty ermordet und beraubt hatte und sich nun aus lauter Scham selbst gerichtet hatte. Marple glaubte das nicht und sagte es Craddock auch Grinsen Marple wußte, dass es zwar genauso insezniert war für die Polizei - was ja auch geklappt hatte, George als perfekten Sündenbock dazustellen.  Derweil verfolgte Marple eine andere Spur, die mit der Erpressung zu tun hatte und legte deswegen eine falsche Spur, um den wahren Mörder in Zugzwang zu bringen. Kurz darauf wurde die Schauspielerin Dorothy mit einem gas ermordet...Marple kam nur wenige Augenblicke zu spät- Sie konnte Craddock aber eindrucksvoll schildern, wie der Mörder diesen raffinierten Mord ausgeführt hatte, was sogar Craddock mit der Zunge schnalzen liess Grinsen

Marple kam zufällig dahinter, das vor 13 Jahren eine Schauspielerin namens Rose Kane für H. Driffold Cosgood gearbeitet hatte, die sehr talentiert war. Auf dem Erpresserbrief war das Wort "Rose" zu lesen gewesen...Marple dachte da an die Blume, ehe sie dahinterkam, dass es ein Vorname sein mußte. Rose sollte angeblich ihren Ehemann ermordet haben und sie soll danach Selbstmord begangen haben. Das Paar hatte eine gemeinsame Tochter, namens Evelyn, die damals ca. 12 Jahre alt gewesen war. Folglich müßte das Kind heute Mitte 20 sein, was genau zu Eve passen würde...doch Marple wußte, dass sie es nicht getan haben konnte. Marple kam dann dahinter, dass Dorothy das falsche Opfer war - der Mordanschlag sollte eigentlich sie treffen, nicht Dorothy und erzählte dies Craddock. Craddock und Stringer wollten, dass Marple sich ab sofort aus dem Fall raushält - doch natürlich dachte sie gar nicht daran Grinsen

Während der Ermittlung platzte der tolpatschige Sgt. brick inmitten einer Aufführung und machte aus der Tragödie eine Komödie als gerade der Satz von einem Mann kam "Gleich kommt die Person rein, die ich in Wahrheit immer geliebt habe..." und dann erschien Brick...das Publikum lachte totlachen Natürlich sollte ja eine Frau reinkommen Grinsen

Als Marple sich auf ihren Auftritt vorbereitete, platzte Eva mit gezückter Waffe hinein und kidnappte Marple. Eva vermutete, dass Marple die Mörderin ist und will sich absichern. Dabei liess Craddock Marple durch Brick bewachen...aber Brick ist eben Brick! laut lachen Doch als sie Marple einsperrte, ahnte sie nicht, dass sie sie zusammen mit dem wahren Mörder ein sperrte - Bill! Bill hiess mit richtigen Namen Evelyn (man weiß ja, dass der Name männlich sowohl weiblich ist - man denke alleine an dei Serie "Detektiv Rockford", worin Angels richtiger Name ja auch Evelyn ist - und er ist ein Mann Grinsen Bill war gekommen, um sich zu rächen: McGinty hatte es herausbekommen und wollte Bill erpressen, weswegen er sterben mußte. George kam nun auch  dahinter - wurde Opfer 2 und Dorothy starb aus Versehen, weil der Anschlag Marple gegolten hatte.  Marple konnte Bill überwältigen, nahm ihm die Waffe ab und als er sich auf sie stürzen wollte, kam Craddock herein, um sie zu retten. Marple schoß, ein Brett fiel runter und schlug Bill und Craddock zusammen K.O. laut lachen Dann kam Marple aus Veresehen an einem Hebel...der aufd er Bühne eine Luke öffnete und H. Driffold Cosgood, der während seines Aktes gerade draufstand, hinunterplumpste und sich ein Bein brach laut lachen

Es endete damit, dass Marple diverse Leute im Krankenhaus besuchen mußte. bill, der ja auch verhaftet wurde wegen dreifachen Mordes, Craddock mit schwerer Gehirnerschütterung und eben Cosgood mit gebrochenem Bein Grinsen Craddock erzählte stolz, dass er wegen der Auflösung der Fälle nun zum Oberinspektor befördert wurde Grinsen Das er dies eigentlich Marple zu verdanken hatte, wußte er natürlich, verschwieg es aber...und sie erwähnte es auch nicht Grinsen und Cosgood wollte Marple unbedingt als Hauptrolle für ein Flop-Stück, dass er überarbeiten will und welches schauspielerisch nur Marple retten könne laut lachen Dazu eben Marples passende Antwort "Ich bin doch kein Goldesel!" totlachen

Fazit:
Auch Film 3 sprudelt wieder nur so voller herrlicher Dialoge...das Trio Rutherford / Davis / Tingwell waren mittlerweile schon perfekt zusammen Grinsen Der deutsche Titel war natürlich auch hier absolut Banane und hatte mit der Handlung des Films absolut Null zu tun und wurde auch hier, wie beim "Wachsblumenstrauss" nur übernommen, weil der Romantitel so war ...als Wiederkennungswert...erhoffte man sich wohl mehr Zuschauer fürs Kino.  Ron Moody spielte wirklich klasse...große Bereicherung für den Film. Nett auch die kleinen Slapstickeinlagen...als Brick aus versehen auf die Bühne kam, Cosgoods unfreiwilliger Abgang aber auch wie Gladys Thomas sich merkbar an Stringer ranmachte Grinsen Oder eben Marples "Vorsprechen" Grinsen All diese sachen und das wirklich tolle Drehbuch machten auch diesen film wieder zu einem echten Highlight. Man höre auch - wie Cosgood Miss Marple 2x statt mit "Miss Marple" mit "Mrs. Marbles" anredete...hiess doch in der Krimipersiflage "Eine Leiche zum Dessert" die Marple - Ausgabe "Jessica Marbles" Grinsen Sicher war das später im Film keine absichtliche Anspielung - aber mir fiel es jetzt witzigerweise auf Grinsen Und Marple betsand natürlich darauf, mit "Miss" und nicht "Mrs." angeredet zu werden Grinsen Wiederkennungswerte zu den beiden Vorgängern gabs auch hier, ausser das Craddock erwähnte "Miss Marple...ich weiß, dass sie uns in der Vergangenheit ein paar Mal eechte Dienste geleistet hatten...."  und  die in allen Filmen vorgekommene gegenseitige Beschuldigung aller Verdächtigen, der standardmäßige "Es werden 3 Leute in dem Film ermordet" bis hin zum Ende, wo der Hauptgaststar sich stets in Marple verliebte und ihr einen Antrag machte - oder wie hier, die Hauptrolle in einem Stück geben wollte, um sie bei sich zu wissen Grinsen Es sind einfach herrliche kleine Visitenkärtchen eines Miss Marple Filmes mit Margaret Rutherford...die einfach dazugehören Happy

 Geniale/r Film/Serie natürlich auch hier Happy
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Dan Tanna Spenser
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« Antworten #31 am: 17. Juli 2022, 15:39:11 »

Heutiger Rewatch Film ist gerade der vierte und letzte Miss Marple Film mit Margaret Rutherford: Mörder ahoi von 1964. Bericht folgt heute abend.
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Dan Tanna Spenser
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« Antworten #32 am: 17. Juli 2022, 19:59:49 »

Mörder Ahoi! ( Murder Ahoy! ) ( UK, 1964 )

Heutiger Rewatch Film aus meiner Miss Marple - Reihe mit Margaret Rutherford ist der vierte und letzte Film "MÖRDER AHOI!" ("MURDER AHOY!") aus dem Jahre 1964, zusammen mit Stringer Davis, Charles 'Bud' Tingwell,Lionel Jeffries, Joan Benham und Nicholas Parsons. Als einzigster Miss Marple Film beruht dieser auf keinem Agatha Christie Roman, es wurden allerdings Motive aus Agatha Christies Roman "Fata Morgana" (im Original: They Do It with Mirrors) verwendet. Nach außen ist es eine schwimmende Erziehungsanstalt für jugendliche Straftäter, aber hinter der noblen Fassade ist einiges faul auf der "HMS Battledore" : In Wahrheit ist sie ein Ausbildungslager für künftige Schwerverbrecher. Und dass die findige Miss Marple (Rutherford) das Geheimnis lüftet, will der skrupellose Betreiber um jeden Preis verhindern...

Die Co-Stars:
Margaret Rutherfords Ehemann Stringer Davis spielte ihren besten Freund und Vertrauten Jim Stringer, Charles 'Bud' Tingwell spielte den liebenswerten und leicht genervten Oberinspektor Craddock, Lionel Jeffries spielte den gestressten Schiff Captain Sydney De Courcy Rhumstone, Joan Benham spielte die Anstandsdame Alice Fanbraid, William Mervyn spielte den eigentlich schon pensionierten Breeze-Connington, Nicholas Parsons spielte den stets in Eile stehenden Arzt Dr. Crump . Derek Nimmo spielte den jungen, getreuen Lt. Eric Humbert, Norma Foster spielte dessen Verlobte, die junge Nachwuchsmatrosin Shirley Boston und Francis Matthews spielte den Schönling Lt. Compton, der auch in Shirley verliebt ist.

Synchronisation:
Margaret Rutherford wurde von Ursula Krieg synchronisiert, Stringer Davis von Walter Bluhm, Charles 'Bud' Tingwell von Gert-Günther Hoffmann, Lionel Jeffries von Erich Fiedler, William Mervyn von Heinz Giese, Nicholas Parsons von Joachim Pukaß, Francis Matthews von Lothar Blumhagen Joan Benham von Christine Gerlach

DVD & BluRay:
Ich besitze die DVD Gesamtbox mit allen 4 Filmen, zwar ohne Bonusmaterial, dafür wurden alle 4 Filme digital remastered. Die Box ist aus dem Jahr 2014. Bild und Ton sind sehr gut. Der Film aus dieser DVD Collection ist auch einzeln zu bekommen, welche schon 2011 veröffentlicht wurde. Die deutsche DVD Erst VÖ fand schon 2003 als Komplettbox statt.

Interessantes:
Das Drehbuch stammt von den beiden Autoren David Pursall und Jack Seddon, die auch für Bearbeitung der Vorlagen zu 16 Uhr 50 ab Paddington und Vier Frauen und ein Mord verantwortlich waren. Das für die Handlung wichtige Buch The Doom Box des Autors J. Plantaganet Corby, in welchem die Morde beschrieben sind, wurde für den Film erfunden. Weder Titel noch Autor existieren tatsächlich. Der Name Dusty Miller wurde in der deutschen Synchronisation in Heller Miller geändert. Die Namensänderung fällt in der deutschen Fassung besonders in der Szene auf, in der Miss Marple eine durch Lichtzeichen erhaltene Nachricht auf ein Stück Papier niederschreibt. Der Zuseher sieht in der Szene den Text „Job Must Be Done Tonight, Dusty“ groß eingeblendet, während man vom deutschen Ton „Ding muß heute gedreht werden, Heller“ hört. Die an Deck der fiktiven HMS Battledore spielenden Szenen wurden auf der Viermastbark Peking gedreht, die zu dieser Zeit in Großbritannien unter dem Namen Arethusa als stationäres Schulschiff diente. Mörder ahoi! ist die letzte von insgesamt vier Miss-Marple-Verfilmungen mit Margaret Rutherford in der Hauptrolle. Margaret Rutherford und Stringer Davis traten in ihren Rollen noch einmal in einer kurzen Sequenz im Poirot-Film Die Morde des Herrn ABC (The Alphabet Murders, 1965) mit Tony Randall in der Hauptrolle auf.

Musikstücke:

Die Filmmusik stammt auch im letzten Miss Marple Film von Ron Goodwin. Die Titelmelodie ist auf verschiedenen LPs und CDs erschienen. Eine Suite aus den Filmen ist auf der CD The Miss Marple Films, Label X LXE 706 vorhanden. Musikalisch bemerkenswert ist die Nachtszene an Bord, in der zuerst Miss Marple, danach verschiedene andere Crewmitglieder ihre Kabinen verlassen und verstohlen andere Räume aufsuchen (die Szene endet mit dem Tod eines weiblichen Crew-Mitgliedes): Die Begleitmusik hat hier die Form einer Fuge, bei der jedes Erscheinen einer neuen Person durch den Einsatz eines neuen Instrumentes untermalt wird. Der Mörder wird dabei gesondert behandelt und so hervorgehoben. Beim Erscheinen von Commander Breeze-Connington spielt die Querflöte den 3. Themeneinsatz. Sie ist in der Exposition der Fuge das einzige Blasinstrument. Miss Marple flüchtet nach der Kontrolle des Giftschranks hinter einen Vorhang. Der Arzt tritt ein, mit dem Themeneinsatz gespielt vom Vibraphon. In dem Moment, wo der Medizinschrank mit einer Flasche Gift zu sehen ist, erklingt ein Scheineinsatz des Themas in der Flöte, die zuvor eindeutig Breeze-Cunnington zugeordnet wurde. In diesem Film ist auch in der deutschen Fassung die Originalstimme von Margaret Rutherford zu hören, wenn sie, etwas eigenwillig, bei der Aufführung von Rule, Britannia! mitsingt.

<a href="https://www.youtube.com/watch?v=J9ILsxqdK7E" target="_blank">https://www.youtube.com/watch?v=J9ILsxqdK7E</a> <a href="https://www.youtube.com/watch?v=ys-lLIeZXHw" target="_blank">https://www.youtube.com/watch?v=ys-lLIeZXHw</a> <a href="https://www.youtube.com/watch?v=RH14l9DIaro" target="_blank">https://www.youtube.com/watch?v=RH14l9DIaro</a>

Zum Film selbst:
Zum vierten und letzten Mal schlüpft Margaret Rutherford in die Rolle der schrullig-resoluten Hobbyermittlerin Miss Jane Marple und treibt damit den frischgebackenenen - jetzt Oberinspektor Craddock, wie auch ihren engsten Vertrauten Jim Stringer zur Verzweiflung. Jane Marple ist die Enkelin des Mitbegründers Sir Bertram Marple, einer britischen Marineflotte, die schon seit ewigen Zeiten ein Programm ins Leben gerufen hatten, um gestrauchelte Jugendliche auf einen rechten Weg durch Disziplin und Ordnung vorzugeben. Mittlerweile füllt Jane Marple diesen Platz mit ein und wurde zu der hiesigen Jahreshauptversammlung geladen. Zu diesem Zweck kaufte sie sich eine passende Uniform - inkl. Kapitänsmütze und fiel damit auf nach dem Nachhauseweg laut lachen

Bei der Vorstellung griff Marple aus Versehen in die Schnupftabakdose von Vorstandsmitglied Cecil Ffolly Hardwicke, der daraufhjin nicht gerade gut auf sie zu sprechen war Grinsen Empört wollte er kurz darauf eine Beschwerde loswerden, da er bis gestern zu Überwachungszwecke auf der  HMS Battledore gewesen war und dort von scheinbar schlechten Umständen berichten wollte. Doch bevor er loslegen konnte, brach Hardwicke tot zusammen - scheinbarer Herzinfarkt. Während alle aufgescheicht und erschrocken waren, war bei Schnüffelnase Marple gleich ihr Detektivinstinkt angeregt wurden Grinsen Sie bemerkte, wie jemand durchs Fenster hineingestiegen war und die Schnupftabakdose von Hardwicke, die noch aufd en Tisch stand, gestohlen hatte. Bei ihrer Spurensuche lief sie den benachrichtigten Oberinspektor Craddock in die Arme, der nicht gerade begeistert war, dassMarple offenbar sich wieder in einem seiner Fälle einmischte laut lachen Sie liess ihm auch im Unklaren, was sie bisher herausgefunden hatte, machte nur Andeutungen, die Craddock nicht verstand und auch nicht für voll nahm Grinsen

Kaum wieder zuhause angekommen verständigte sich bihren Vertrauten Jim Stringer. Marple hatte die verschütteten Reste des Schnupftabaks, in der sie aus Versehen in Berührung kam, mitgenommen, ebenso wie ein Schriftstück, auf dem Hardwicke immer wieder die Zahl "33" notiert hatte. Nach verschiedenen Experimenten stellte Marple fest, dass der Tote durch eine Strychnin Vergiftung gestorben ist und Marple kombinierte, dass der Mörder auf der HMS Battledore zu finden ist, wovon Hardwicke ja erbost berichten wollte.  Also beschloss sie kurzerhand ihr gutes Recht als Vorstandsmitglied auszunutzen, um eine Nacht auf der HMS Battledore zu verbringen um dort nach Hinweisen zu suchen, wohlwissend, dass ihr Aufenthalt sicher länger andauern wird. Als Verbindungsmann quartierte sie Stringer am Hafen in ein Hotel ein. Da das Übungsschiff immer still nur ein paar 100 Meter vom Festland strandet, vereinbareten Sie zu einer festgelegten Zeit sich per Morsezeichen zu verabreden, so dass jeder den anderen auf das auf den neuesten Stand bringen konnte, was er / sie erfahren hatte Grinsen

Captain Rhumstone war alles andere als begeistert, als Marple kam, hoffte aber, sie für die paar Stunden irgendwie ertragen zu können, stellte sie allen Offizieren an Bord vor und regte sich über ihr Outfit aus und sagte zu seinem Stellvertreter: "Für wen hält die sich eigentlich? Für Neptuns Mutter?" totlachen Als Marple eröffnete, über Nacht bleiben zu wollen, fiel der Captain aus allen Wolken...mußte aber gute Mine zum bösen Spiel machen. Da kein leeres Quartier freistand, mußte Rhumstone wohl oder übel ihr auch noch sein Kapitänsquartier überlassen Grinsen Beim "Auszug" liess er ausserdem , weil er die Hände voll hatte, die letzte Flasche seines Schnapses edlen Jahrgangs fallen und war noch angepisster Grinsen Die andere Flasche mußte er wohl oder übel Marple überlassen Grinsen Dadurch, dass der Captain "umziehen" mußte, mußte nun jeder Offizier sein Quartier wiederum um ein Zimmer verrücken so das ein munterer Zimmertausch, den keiner wollte entstand und der rangniedrigste letztendlich auf einer Hängematte in der Besenkammer nächtigen mußte! laut lachen

Am Deck wurde wegen Miss Marple eigens ein Ständhcne gesungen - Rule Britannia und Miss Marple liess es sich nicht nehmen, lauthals mit einzusteigen laut lachen (siehe unter Musikstücke). Marple fiel auch auf, dass die junge Shirley Boston offenbar gleich 2 Liebhaber an Bord hatte. Zum einen ihren, wie sich später herausstellte, Verlobten Lt. Eric Humbert, zum anderen den Frauenschwarm Lt. Compton. Während des Ständchen legte Shirley ihren Arm unbemerkt über Humberts Rücken, während Compton seinen über sie gelegt hatte Grinsen Marple beschloß nun entgültig ihren Aufenthalt auszudehnen und manövrierte dabei Rhumstone aus, der sie aus reiner Nettigkeit zum Bleiben einlud, im Wissen, dass dies nie passieren wird, nur das sie die Einladung herzlichst annahm und Rhumstone sauer auf sich selbst war, genau das Gegenteil von dem, was er wollte erreicht hatte Grinsen Auch die anderen Offizieren waren nicht begeistert, noch länger im Quartier des anderen nächtigen zu müssen Grinsen

In der kommenden Nacht morsten Marple und Stringer untereinander, was sie bisher erfahren hatten...u.a. auch ihren verlängerten Aufenthalt.  Stringer hatte herausgefunden, dass welche von den Jugendlichen an Land kamen und offenbar dort Einbrüche begingen und Juwelen stehlten, so dass das Schiff keine "Besserungsanstalt" sondern eher eine Ausbildungsstätte für die nächste Generation Krimineller zu sein schien Grinsen

Als Stringer kurz darauf Marple erneut erewichen wollte, sie aber nicht mehr da war, "lieh" er sich ein Ruderboot aus, ruderte zum Sciff herüber und Marple dies persönlich mitzuteilen. Dabei wurden sie von lt. Compton belauscht, der ganz und gar nicht begeistert war, was sie herausgefunden hatte und weswegen marple offenbar nur an Bord war. . Doch ausgerechnet Compton war derjenige, der gleich darauf erwürgt wurde und dessen Leiche auf einen Fahnenmast gehievt wurde.  Zu diesem Mordfall eilte Craddock herbei und schlußfolgerte aufgrund der Beweise, dass Hardwicke und Compton offenbar verbrecherische Partner waren und das Compton Hardwicke ermordet hatte und Compton von seinem Partner an Bord - vermutlich aus Habgier, getötet wurde. Craddock hörte, dass ein Ruderboot entwendet wurde, womit zum Schiuff gerudert wurde und schlußfolgerte, das dies nur der Mörder von Compton gewesen sein kann - dabei wars ja der arme Stringer, der zu Miss Marple gerudert war und schwupps...stand Stringer unter Mordverdacht Grinsen Stringers Pech war zudem, dass er am Hafen von einem Obdachlosen beobachtet und vor Craddock exakt beschrieben wurde Grinsen

Marple liess sich nun zum Hafen bringen, um Stringer zu warnen, dass die Polizei ihn wegen Mordes sucht und Stringer fiel dabaei fast aus allen Wolken laut lachen "Wer? Ich? Mord? Ich...ein Mörder?" totlachen  Marple konnte Stringer gerade noch aus dme Zimmer bringen, als Craddock mit seinen Männern erschien und Marple verhaftetenn, als Komplizin, weil sie Stringer zur Flucht verhalf und dafür, dass sie bei Mordermittlungen im Weg steht. Craddock hatte sie in den vorigen Filmen ja immer wieder gewarnt, dies mal zu tun - diesmal machte er ernst laut lachen

Natürlich schaffte Marple es, Craddock zu beweisen, dass weder sie noch Stringer etwas mit dem Mord zu tun hatten und Craddocks nächster Verdacht fiel dann auf Humbert, weil diverse Beweise gegen ihn gefunden wurden. Doch Marple war sich sicher . Humbert war es nicht gewesen.  In der folgenden Nacht schlich Shirley sich aus ihrem Zimmer - sie gehörte zu den Dieben mit dem Juwelenraub und wollte die letzte Beute verstecken - wählte unglücklicherweise jedoch ein Versteck, was von jemand anderem bereits als Versteck genutzt wurde, und der eine Mausefall mit Gift präpariert dort zurüpckliess, in die Shirley nun reinfasste und Sekunden später starb - und damit das dritte Opfer wurde.  Damit wurde in jedem Miss Marple Film mit Rutherford immer jeweils 3 Personen ermordet Grinsen  Erneut mußte Dr. Crump vom Festland zitiert werden, der den Totenschein unterschrieb. Ein Running Gag des Films war, dass Dr. Crump immer sehr in Eile war und jedesmal nach einem dieser drei Mordfälle als nächstes eine Entbindung auf ihn wartet, zu der er schnell hin muß laut lachen

Rhumstone war derweil frustriert und sauer, soviel Polizei derzeit auf seinem Schiff...und Unglücksfälle - und alles erst, seitdem Marple an Bord ist. Er wies Craddock an, dass er Marple unverzüglichst vom Schiff schaffen soll, da sie ganz offenbar Pech bringt Grinsen

Marple versuchte Craddock zu beweisen, das Humbert unschuldig sei...denn immerhin würde er von den "Rutherfordschen Humberts" abstammen...herrlich....Rutherford...hatte sie ihren eigenen Nachnamen mit eingebunden! totlachen Marple gelang es auf Umwegen auch, Craddock von dem Versteck im Versteck mit der Mausefalle zu überzeugen.Mitten in dem Gespräch wurde Craddock von einem Stein durchs Fenster getroffen und brach benommen zusammen. Am Stein befand sich ein Zettel - den Stein hatte Stringer durchs Fenster geworfen und Craddock dabei zufällig am Kopf erwischt! laut lachen  darin war die Nachricht, dass neben dem Juwelenraub auch noch ein zweites Verbrechen auf dem Schiff gibt, was Marple schon wegen dem "Versteck im Versteck" vermutet hatte. Und auf diesem Zettel befanmd sich der Beweis. Als Craddock wieder zu sich kam, war er sauer...woltle Stringer schon verhaften lassen wegen dem Steinwurf auf ihn Grinsen Marple weihte Craddock in das wichtigste ein und setzte sich - einmal mehr - als Lockvogel für den Mörder aus.

Marple zitierte bei allen Offizieren von der Mausefalle und den Morden und dass sie einen Verdacht hat, den sie auch bald beweisen kann. Witzig war, das die ganzen Tipps, auf die Marple bei diesem Fall kam, aus einem der Kriminalromane aus ihrem Haus stammte...natürlich hier genau das Buch, auf dem dieser Film ja auch teils auf Motiven basiert Grinsen (Fata Morgana (im Original: They Do It with Mirrors)

Craddock und sein Assistent sollten sich auf der Lauer legen und Marple zur Hilfe kommen, sobald sich der Mörder ankündigt. An diesem Abend gab es eine Party auf dem Festland wo nahezu alle ausser Marple - und eben der Mörder - anwesend waren - perfekte Gelegenheit somit für den Mörder, Marple loszuwerden. Es dauerte einige Zeit...dann erschien einer der Offizieren. Doch...er war nicht der Mörder, fühlte sich aber durch die Mausefalle "überführt", weil er vor Marple angab, dass den Säbel, den er hatte, von seinem urgroßvater hatte, der in der Schlacht am Trafalgar gekämpft hatte - was gelogen war, ere hatte ihn für einige Dollar vom Flohmarkt gekauft und es war ihm peinlich Grinsen Marple versprach ihm, das Geheimnis für sich zu behalten Happy Doch kurz darauf erschien Commander Breeze Connington - der wahre Mörder, den marple auch in Verdacht hatte. Marple und Stringer hatten herausgefunden, was es mit der zahl 33  auf Hardwickes Notiz zu bedeuten hatte. Auf dem Schiff sollten 45 Leute sein - doch es waren nur 33, mittlerweile nur noch 29 Grinsen 3 Tote und eben jener Commander, der eigentlich nun in Rente sein sollte.  Doch er erledigte immernoch den Bürokram. da der zuständige Vorstand die ganzen Gelder zahlte, zahlten sie natürlich für 45 Leute...es blieb somit einiges übrig, was er sich für sich einheimste, da dies sein zustehender Sold sei, da er nie in Ruhestand wollte und er jetzt schon Admiral hätte sein sollen und sich somit mit diesem Geld sich selbst honorierte. Dies hatte Hardwicke herausgefunden und mußte sterben. Compton genauso und Shirley war ja nur ein Unfall gewesen. Nun sollte Marple sterben.

Craddock und sein Assitent hatten sich auf dem Schiff in einer kleinen Bodenluke verkrochen, doch der Commander hatte aus Versehen, als er zu Marple ging, die Luke geschlossen, als er mit seinem Fuß gegenstiess und beide sassen somit fest Grinsen  Als der Commander Marple nun töten wollten griffen bei zu ihrem Degen - Marple war 1932 Champion der Frauen und der Commander gab an, es im selben Jahr für die Herren gewonnen zu haben Grinsen Beide lieferten sich einen tollen kampf, doch der Commander war einfach stärker und geübter. Marple rief nach Craddock...keiner kam (natürlich!). gerade, als der Commander Marple soweit hatte, um zuzustechen...wurde er hinterrücks niedergeschlagen - von Mr. Stringer Grinsen Er hatte sich auch an Bord geschlichen was keiner wußte, und Marple somit das Leben gerettet Grinsen Dann befreiten die beiden Craddock und seinen Assistenten Grinsen

Rhumstone erklärte dann noch, dass er abdanken müsse...denn er pflegte seit Jahren ein Verhältnis mit Alice Fanbraid hier an Bord - und Beziehungen untereinander sind hier verboten, weswegen er kürzlich auch Shirley und Humbert kritisierte. Doch marple wollte davon nichts wissen und boxt im Eiltempo durch, dass dieser Teil aus den Vorgaben gestrichen wird Grinsen Beid ekonnten nun endlich heiraten Grinsen Und Rhumstone meinte zu Alice noch "Also diese Marple...eine ganz wunderbare Person...ich hatte sie vom ersten Anblick aus gemocht!" totlachen

Fazit:
Dies war nun der letzte Auftritt von Margaret Rutherford und Stringer Davis als Miss Jane Marple und Jim Stringer - naja...fast, nur ein Jahr später absolvierten beide Schauspieler in ihrer Paraderolle noch einen Cameo-Auftritt in der Agatha Christie Verfilmung "Die Morde des Herrn ABC" mit Tony Randall als Meisterdetektiv Hercule Poirot. Obwohl dieser Film ja nur auf Teilen von einem Christie Roman beruhten, hatte mir dieser Film auch sehr gut gefallen und fügte sich sehr gut in den vorigen Filmen ein, was auch daran lag, da das selbe Team auch für diesen Film verantwortlich war. Stringers Rolle war diesmal auch etwas größ0er. Ein highlight mal wieder die Kabbeleien zwischen Marple und Craddock laut lachen  Klasse auch die Roman-Anspielungen an Christie und eder Blick an Miss Marple ihrer Kriminalbuchsammlung, bei denen u.a. zahlreiche Christie Verfilmungen bei waren, freilich auch alle bisher verfilmten Miss Marple Romane Grinsen Etwas frivol diesmal auch, dass Shirley scheinbar ein Dreierverhältnis an Bord hatte...fast schon etwas Christie untypisch, aber vermutlich gehörte dies auch zu den Szenen, die nicht von Christie stammten.  Witzig auch dieser Arzt, der stets inj Eile waren und alle dies merkten und drauf ansprachen "Toller Arzt...und immer in Eile...." Und immer auf den Sprung zur nächsten Entbindung laut lachen Letztendlich waren dies 2 verschiedene Fälle gewesen - zum einen die Raubüberfälle und zum anderen der Betrug.  Und auch witzig, wie Marple es immer wieder schaffte, Rhumstone das Wort im Mund herumzudrehen, so dass er am Ende immer das Gegenteil von dem erreichte, was er gegen Marple vor hatte Grinsen Schade, dass es nur 4 Verfilmungen mit Rutherford gab...hätte sehr gerne mehr gesehen.

 Geniale/r Film/Serie auch für den letzten Miss Marple Film mit Margaret Rutherford Happy
« Letzte Änderung: 17. Juli 2022, 20:04:58 von Dan Tanna Spenser » Gespeichert

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