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Autor Thema: Nevada Pass (Breakheart Pass) (USA, 1975)  (Gelesen 1298 mal) Durchschnittliche Bewertung: 4
wbohm
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#DontKillSeanBean




« am: 02. Juni 2014, 17:46:38 »





Winter 1873. Ein Militärzug ist mit amerikanischen Kavalleristen und Versorgungsgütern unterwegs nach Fort Humboldt, wo eine Diphterie-Epidemie ausgebrochen sein soll. Bei einem kurzen Aufenthalt in Myrtle gesellt sich der stellvertretende US-Marshal Nathan Pearce (Ben Johnson) zu den Soldaten. Er führt einen gewissen John Deakin (Charles Bronson) als Gefangenen mit sich, der angeblich steckbrieflich gesucht wurde. Zu den Passagieren im Zug gehören auch Gouverneur Richard Fairchild (Richard Crenna) sowie die hübsche Marica (Jill Ireland), die ihren Vater in Fort Humboldt besuchen will. Schon in Myrtle verschwinden zwei Offiziere spurlos. Bald darauf stürzt der Heizer tödlich ab, als der Zug eine Brücke passiert. Der mysteriöse Tod eines Arztes entpuppt sich als Giftmord. Als sich dann auch noch drei mit Soldaten besetzte Waggons auf unerklärliche Weise vom Zug lösen und einen steilen Abhang hinabstürzen, verbreiten sich Angst und Schrecken unter den Überlebenden. In der folgenden Nacht nimmt Deakin, in Wirklichkeit ein getarnter Geheimagent, im Frachtwagen die Särge unter die Lupe, die für verstorbene Soldaten des Forts mitgeführt werden. Dabei macht er eine spektakuläre Entdeckung. Offensichtlich ist er einer Verschwörung auf der Spur.

Bestsellerautor Alistair MacLean lieferte Regisseur Tom Gries eine Story, die reichlich Action- und Spannungselemente enthält. Emmy-Preisträger Gries (1922 - 1977) trat vor allem mit Western und Abenteuerfilmen wie "100 Gewehre" und "Der Mann ohne Nerven" (ebenfalls mit Charles Bronson in der Hauptrolle) hervor.

Quelle: http://programm.ard.de/?sendung=2810610153404708
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« Antworten #1 am: 02. Juni 2014, 18:05:58 »

Eine Verfilmung des Romans von Bestseller-Autor Alistair MacLean (Eisstation Zebra, Die Kanonen von Navarone).

Etwas ungewöhnlich für eine MacLean Story spielt die Handlung diesmal nicht in den Kriegsjahren des 2.Weltkriegs oder der Nachkriegszeit sondern ist in der Zeit des "Wilden Westens" angesiedelt.  Es ist eine Mischung aus Western, Krimi und Agentenfilm.  Als Western würde er in das (von mir so genannte) "Eisenbahnwestern-Genre" passen, da sich fast die gesamte Handlung auf einem wunderschönen alten Eisenbahnzug, der durch atemberaubende Landschaft der Rocky Mountains fährt, abspielt.

Hier werden auch die "Kindertage" des Secret Service gezeigt. Bronson am Anfang völlig untypisch als Kartenbetrüger, der erwischt wird und sich nicht wehrt (köstliches Zitat von ihm "Ich bin kein Mann der Gewalt"  totlachen ) und dann als Gefangener in den Armeezug verfrachtet wird (was, wie wir später erfahren, das Ziel von ihm war).

Der Film ist gut gemacht, es kommt alles vor, was man erwarten darf von einem Western-Agenten-Krimi (also Indianer, undurchsichtige Personen und Tote Grinsen ). Das Prinzip ähnelt ein bisschen dem Agatha Christie Roman von den Zehn kleinen Negerlein (ups, ist das jetzt eigentlich noch "politisch korrekt" wenn ich das schreibe? zwinkern ).

Das Staraufgebot ist ganz gut für diesen Film, neben Bronson und seiner Frau Jill Ireland (die hier leider nicht so zur Geltung kommt) sind da noch u.a Richard Crenna, Charles Durning, Ed Lauter, Ben Johnson,Sally Kirkland. Die Filmmusik stammt von Jerry Goldsmith.

Während Bronson am Anfang ja noch sagte, dass er kein Mann der Gewalt sei, lässt er es am Ende doch ordentlich krachen (im wahrsten Sinne des Wortes). Und Ed Lauter spielt diesmal auf Seiten der Guten....isses wahr  Schockiert

Achja, das Örtchen Myrtle City, wo der Zug am Anfang hält, besteht nur aus dem Bahnhof und ein paar Holzbaracken....und einem Puff  totlachen  (mit Sally Kirkland als einer der beiden dort tätigen "Damen" )

Mir gefällt diese Western-Krimi-Agentenmischung sehr, dazu noch Eisenbahnromantik und tolle Landschaften. Das reicht bei mir für  Sehr guter Film/Serie
« Letzte Änderung: 02. Juni 2014, 18:07:41 von wbohm » Gespeichert

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« Antworten #2 am: 19. Juli 2016, 12:12:11 »

Einer der besseren Bronson Filme. Tolles Casting, tolle Musik.

Highlight war für mich der Kampf zwischen Bronson und Ex Box Weltmeister Archie Moore auf dem Zug.

Meine Bewertung:  Sehr guter Film/Serie
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Sir Hilary
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« Antworten #3 am: 28. Juli 2016, 18:39:07 »


 Mir gefällt der Film seit ich ihn 1991 das erste mal gesehen habe ! Der "Ohrwurm" Soundtrack trägt auch einen großen Anteil an der gesammten Atmosphäre. Der Film ist ( beim ersten anschauen ) sehr spannend, und bietet in den Wiederholungen gute Abenteuerunterhaltung !
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« Antworten #4 am: 06. August 2016, 08:40:48 »

Habe den Film mir soeben auch mal wieder angesehen. Ein sehr mitreissender und packender film. Zuerst fängt der Film nach dem Kinderrein "10 kleine Negerlein"  an, dass nach und nach der Personen des Zuges dezimiert werden.

Herrlich fand ich den Dialog - den wbohm schon zitierte von Bronson "Ich bin kein Mann der Gewalt!".  Ja....klar....Bronson und kein Mann der Gewalt totlachen Diesen Satz sagte er ja am Anfang des Filmes häufiger und es sah ja auch wirklich nach aus, nachdem er sich von Ben Johnson verprügeln liess und er sich nicht wehrte. Es schein wirkjlich so, als ob Bronson ein Ganove wär, desto überraschender war es, das er sich als Secret Service Agen entpuppte. Jill Ireland war wieder hübsch wie eh und je und ein netter Hingucker in dem Film Happy

Ed Lauter spielte mal einen Guten....das war in seiner Filmographie auch eher selten vorgekommen....zudem auch noch recht sympathisch Grinsen

Interessant auuch, dass man in diesem Film die deutschen Sprecher Michael Chevalier und Günther Strack hörte. Beide waren ja die Stammsprecher von William Conrad ("Cannon", "Jake und McCabe") - und hier konnte man beide zusammen hörren. Chevalier wie gewohnt in der Rolle von Bronson und Strack sprach Charley Durning.  Durning mal wieder der durchtriebende, habgierige Bösewicht - wie so oft.

Wie wbohm auch schon schrieb - die Landschaft des Films war wirklich toll gewählt. Es machte richtig Spass, diese in den Film zu geniessen.

Dazu eine fast 15minütiger Showdown zwichen allen Beteiligten, wo man garnichtmehr zum Luftholen kommt Grinsen

Von mir gibts starke Sehr guter Film/Serie Freuen
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Sir Hilary
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« Antworten #5 am: 07. August 2016, 19:29:16 »


 Sehr schön zusammengefasst ! Ein Film den man immer wieder schauen kann  Happy
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McCormick
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« Antworten #6 am: 05. April 2021, 18:18:34 »

Tom Gries ist übrigens während der Dreharbeiten zu seinem letzten Film gestorben.

Nevada Pass war eine seiner letzten Regiearbeiten.

Löblich ist das Auftauchen von vielen Bekannten. der tollen Synchro. Es ist auch wieder ein Film wo man nicht anderer trauen kann.
 Sehr guter Film/Serie
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