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Autor Thema: Sherlock Holmes (USA, 1922) - John Barrymore  (Gelesen 5062 mal) Durchschnittliche Bewertung: 3
Theo Kojak
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« am: 13. Juli 2014, 05:41:48 »

Sherlock Holmes ist ein amerikanischer Stummfilm aus dem Jahre 1922.

Ob der Film jemals in Deutschland zu sehen war, ist unbekannt.

Als einem jungen Prinzen ein Verbrechen vorgeworfen wird, das ihn in einen internationalen Skandal verwickeln könnte, kommt ihm der elegante Superdetektiv Sherlock Holmes zu Hilfe und findet schnell heraus, dass hinter dem Vorfall ein krimineller Drahtzieher steckt, der die westliche Zivilisation in Anarchie stürzen will.

Die Handlung basiert auf dem gleichnamigen Theaterstück von William Gillette.

Sherlock Holmes    
John Barrymore

Dr. Watson    
Roland Young

Alice Faulkner    
Carol Dempster

Professor Moriarty    
Gustav von Seyffertitz

Jim Craigin    
Louis Wolheim

Sid Jones    
Percy Knight

Foreman Wells    
William Powell

Madge Larrabee    
Hedda Hopper

Rose Faulkner    
Peggy Bayfield

James Larrabee    
Anders Randolf

« Letzte Änderung: 10. März 2024, 01:47:47 von Dan Tanna Spenser » Gespeichert

* DAN TANNA SPENSER IST AUCH THEO KOJAK *

...isses wahr!!!

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« Antworten #1 am: 13. Juli 2014, 05:42:14 »

Für mich sehr interessant - alleine schon, weil darin auch William Powell mitspielt! Freuen
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* DAN TANNA SPENSER IST AUCH THEO KOJAK *

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« Antworten #2 am: 10. März 2024, 01:37:58 »

Mein Rewatch Film für gleich, Bericht im Anschluß
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Dan Tanna Spenser
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« Antworten #3 am: 10. März 2024, 04:14:46 »

Heutiger Betthupferl - Rewatchfilm aus meiner William Powell Filmreihe ist der Detektivfilm und Stummfilm "SHERLOCK HOLMES" aus dem Jahre 1922. Powell hier leider nur in einer kleinen Nebenrolle. Die Hauptrollen spielen John Barrymore, Roland Young, Gustav von Seyffertitz, Carol Dempster, Reginald Denny, Louis Wolheim und Hedda Hopper. Als dem jungen Prinzen Alexis (Reginald Denny)  ein Verbrechen vorgeworfen wird, das ihn in einen internationalen Skandal verwickeln könnte, kommt ihm der elegante Superdetektiv Sherlock Holmes (John Barrymore) zu Hilfe und findet schnell heraus, dass hinter dem Vorfall ein krimineller Drahtzieher namens Professor Moriarty (Gustav von Seyffertitz) steckt, der die westliche Zivilisation in Anarchie stürzen will. An Holmes' Seite steht sein getreuer Freund Dr. John Watson (Roland Young). Der Film basiert auf die bekannten Charaktere von Sir Arthur Conan Doyle. Dieser Film basiert auf das gleichnamige Theaterstück von William Gillette.

Die Stars:
William Powell spielte den anfänglichen Dieb und späteren "Mitarbeiter" von Sherlock Holmes, Foreman Wells, John Barrymore spielte den Meisterdetektiv Sherlock Holmes, Roland Young seinen Freund Dr. John Watson, Gustav von Seyffertitz spielte Professor Moriarty, dem 'Napoleon des Verbrechens', Carol Dempster spielte Holmes' Love Interest Alice Faulkner, Peggy Bayfield ihre Schwester Rose Faulkner, der Verlobiten von Prinz Alexis - gespielt von Reginald Denny, Anders Randolph spielte James Larrabee, Hedda Hopper dessen Frau Madge Larrabee und David Torrence spielte den Graf von Stalburg.

Synchronisation:
Da es sich hier um einen Stummfilm handelt, liegt keine Synchronisation vor.

DVD & BluRay:
Leider ist dieser Film nie in Deutschland in nirgendeiner Weise veröffentlicht wurden.

Interessantes:
Das von George Eastman House aufbewahrte Material diente als Grundlage für eine Rekonstruktion, die von Kevin Brownlow und William K. Everson erstellt wurde (in der Anfangsphase unterstützt von Regisseur Albert Parker selbst, dann in seinen späten 80ern), wobei eine zweite Rekonstruktion (unter Einbeziehung neu gefundener Elemente) durchgeführt wurde von Eastman House selbst im Jahr 2001. Bei der Beschreibung des ersten Rekonstruktionsversuchs im Jahr 1975 machte Everson deutlich, dass es keine triviale Aufgabe sei, das verfügbare Material wieder in eine sichtbare Form zu bringen: „Vor ein paar Jahren existierten von diesem Film nur Rollen und Rollen von Negativabschnitten, in denen jeder …“ Take – nicht jede Sequenz, sondern jeder Take – war durcheinander gebracht, mit nur wenigen Flash-Titeln[a] zur Orientierung  und einem Drehbuch, das sich in vielerlei Hinsicht vom Stück unterschied, was zu dem beitrug eine Herkulesaufgabe, alles zusammenzusetzen.“ Die Rekonstruktion von 2001 wurde 2009 von Kino International auf DVD in den USA veröffentlicht, wobei noch etwa 26 Minuten Filmmaterial fehlen. Im Dezember 2011 folgte eine Kino-Blu-ray-Veröffentlichung in den USA.

Zum Film selbst:
Sherlock Holmes damals noch am Anfang seiner "Karriere", wo er noch am College war: Der Cambridge-Student Prinz Alexis wird beschuldigt, die Sportgelder gestohlen zu haben. Freund und Kommilitone Watson empfiehlt ihm, die Hilfe seines Klassenkameraden Sherlock Holmes in Anspruch zu nehmen. Während Holmes seine Beobachtungsgabe auf dem Land verfeinert, stürzt er und wird bewusstlos. Eine junge Passantin, Alice Faulkner, kommt ihm zu seiner großen Freude zu Hilfe. (Wobei Holmes in der Szene, wie er fiel mehr wie ein Spanner wirkte... laut lachen ) Witzig aber, wie verliebt er Alice ansah und kurz darauf verdattert ihr nachsah, als sie mit der Kutsche fortfuhr. Grinsen

Holmes nimmt den Fall an und hat bald einen Verdächtigen: Forman Wells. Wells gesteht schließlich, dass er das Geld genommen hat, um Moriarty zu entkommen; Wells ist in Wirklichkeit der Sohn eines Gauners, der vom kriminellen Drahtzieher für einen späteren Plan vorbereitet wird. Fasziniert begegnet Holmes Moriarty von Angesicht zu Angesicht und bittet ihn unverschämt, ihn studieren zu dürfen, doch Moriarty weigert sich natürlich, zu kooperieren. Holmes informiert Watson, dass er seine Lebensaufgabe gefunden hat: Moriarty aufzuhalten.

Unterdessen trifft Alexis‘ Onkel, Graf von Stalburg, mit wichtigen Neuigkeiten ein: Seine beiden Brüder sind bei einem "Autounfall“ ums Leben gekommen. Er ist jetzt Kronprinz und kann daher Rose Faulkner, Alices Schwester, nicht heiraten. Mit gebrochenem Herzen begeht Rose Selbstmord.

Jahre vergehen. Holmes wird in einer Zeitung dafür gelobt, dass er ein Rätsel gelöst hat, das Scotland Yard vor ein Rätsel stellte. Seinen Ermittlungsfähigkeiten ist es nicht gelungen, Alice Faulkner ausfindig zu machen, aber ihre Wege kreuzen sich erneut. Moriarty ist wegen Erpressung hinter Rose Faulkners Liebesbriefen des Prinzen her. Er hat ihre mittellose Schwester Alice von "G. Neville Chetwood“, eigentlich einem Handlanger namens James Larrabee, als Sekretärin einstellen lassen. Als der Prinz Holmes bittet, den Fall zu übernehmen, weigert er sich zunächst, da er den Prinzen für Roses Tod verantwortlich macht, überlegt es sich aber anders, als er erfährt, dass Alice darin verwickelt ist.

Holmes lässt Forman Wells als neuen Butler in den Larrabee-Haushalt einschleusen. Grinsen Durch einen Trick bringt Holmes Alice dazu, zu verraten, wo sie die Briefe versteckt hat, aber seltsamerweise gibt er sie ihr zurück, sobald er sie in seinen Händen hat, obwohl sie beabsichtigt, sie zu veröffentlichen, um ihre Schwester zu rächen. Er informiert Watson, dass die Briefe der Köder sein werden, um Moriarty aus seinem Versteck zu locken.

Moriarty seinerseits ist frustriert darüber, dass Holmes‘ unerbittliche Verfolgung ihn immer weiter in den Untergrund treibt. Er lässt Alice in eine "Gaskammer“ (eben ein Raum, der mit Gas versetzt war) bringen (wo er andere entsorgt hat). Holmes tappt wissentlich in die Falle, schafft es aber trotzdem, Alice zu retten.

Dann setzt Moriarty seine gesamte riesige Organisation in Bewegung, um zu versuchen, seinen Erzfeind zu töten. Holmes ist der Herausforderung jedoch gewachsen. Die meisten von Moriartys Handlangern werden von der Polizei gefangen genommen, und als Moriarty persönlich (verkleidet) erscheint, um den Job zu erledigen, schnappt sich Holmes auch ihn. Holmes plant daraufhin seine Flitterwochen mit Alice.

Fazit:
In meinen Augen nur eine recht mäßige Umsetzung von Sherlock Holmes. Was leider ziemlich auf der Strecke blieb war das, was Holmes auszeichnet: Seine messerscharfe Kombinationsgabe. Alleine  am Anfang, wie er es schaffte, Prinz Prinz Alexis zu entlasten, war nun keine Kunst, weil es sehr leicht war, die Spur zu Moriarty zu finden. Interessant wiederum fand ich, dass man quasi hier am Anfang noch Holmes Anfänge sah, wie er am College war, quasi Watson kennenlernte und er er sich seine Sporen als detrektiv noch erst verdienen mußte. Auch die Verkleidungskunst von Holmes und Moriarty war gelungen. John Barrymore war eine wirklich gute Wahl für Sherlock Holmes, rein vom Aussehen und auch vom Auftreten her hatte mit Barrymore sehr gefallen. Auch Gustav von Seyffertitz bot einen guten Moriarty - so wie er ausstaffiert und gekleidet wurde, sah er zudem richtig gruselig aus, das auch zu einem Horrorfilm gepasst hätte Grinsen Die Rolle von William Powell war letztendlich doch um einiges größer als sie den Anschein hatte und er in den Credits geführt war. Übrigens auch einer der wenigen Filme, wo Powell noch ohne Schnauzbart unterwegs war - aber klasse seine Wandlung von einem Dieb zu einemk Vertrauten von Holmes. Ziemlich merkwürdig der Schluß, dass Holmes und Alice geheiratet hatten...wobei doch schon damals jeder wusste, dass Holmes nie geheiratet hatte und für Frauen was übrig hatte (ausser vielleicht für Irene Adler) Grinsen Aber damals für einen Film mußte es wohl was fürs Herz am Ende geben laut lachen Aber alles in allem eine doch eher schwache Umsetzung für einen Sherlock Holmes - Film. Die Restauartion war jedenfalls sehr gelungen, schade nur, dass man von den knapp 137 Minuten langen Film nur knappe 86 wieder herstellen oder finden konnte.

 2,5 Sterne
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