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Autor Thema: Charlie Chaplin  (Gelesen 2076 mal) Durchschnittliche Bewertung: 0
sabine
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***D.C. Fan***



« am: 03. Februar 2006, 06:15:46 »

Sir Charles Spencer Chaplin K.B.E.
(* 16. April 1889 in London;  25. Dezember 1977 in Vevey, Schweiz)
war ein englischer Regisseur, Schauspieler, Komiker und Komponist.

Mehr ber ihn findet ihr hier --->Bio



Gemocht habe ich den nie, auch seine Stummfilme fand ich immer komisch. Ich denke das wird sich auch nicht mehr ndern.
Trotzdem mache ich mal den Anfang ber ihn [1]
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Libuda
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« Antworten #1 am: 30. März 2007, 22:57:21 »

Zitat
sabine schrieb am 03.02.2006 06:15 Uhr:
Sir Charles Spencer Chaplin K.B.E.
(* 16. April 1889 in London;  25. Dezember 1977 in Vevey, Schweiz)
war ein englischer Regisseur, Schauspieler, Komiker und Komponist.

Mehr ber ihn findet ihr hier --->Bio



Gemocht habe ich den nie, auch seine Stummfilme fand ich immer komisch. Ich denke das wird sich auch nicht mehr ndern.
Trotzdem mache ich mal den Anfang ber ihn [1]


Was sagt uns dieser Satz? Nicht gemocht, aber komisch gefunden?
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Ich habe viel von meinem Geld fr Alkohol, Weiber und schnelle Autos ausgegeben. Den Rest habe ich einfach verprasst.

(George Best- gestorben am 25.11.05)
Fall Girl
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Dagli Appennini alle Ande



« Antworten #2 am: 31. März 2007, 09:50:50 »

Komisch im Sinne von seltsam, nicht von lustig, denk ich mal.
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Libuda
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« Antworten #3 am: 31. März 2007, 13:40:25 »

Zitat
Fall Girl schrieb am 31.03.2007 09:50 Uhr:
Komisch im Sinne von seltsam, nicht von lustig, denk ich mal.


Ah! Jetzt habe ich's!
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Ich habe viel von meinem Geld fr Alkohol, Weiber und schnelle Autos ausgegeben. Den Rest habe ich einfach verprasst.

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Libuda
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« Antworten #4 am: 02. April 2007, 10:08:48 »

Ein Jahrhundertgenie wie Chaplin sollte in diesem Forum mehr als nur diese bislang geschriebenen Zeilen haben, also:
Biographie (aus: wikipedia.de)

1889-1913: Kindheit und Jugend
Charles Chaplin wurde am 16. April 1889 in London als Sohn von Hannah Chaplin (geb. Hill) und Charles Chaplin sen. geboren. Die Eltern waren beide Knstler an der Music Hall, seine Mutter als die beliebte Tnzerin und Imitatorin Lily Harley. Kurz nach der Geburt des kleinen Charles trennten sich die Eltern. Charles Chaplin sen. starb 1901 durch Alkoholmissbrauch. Hannah Chaplin litt schon seit der Kindheit ihres spter so berhmt gewordenen Sohnes  offiziell etwa seit 1895  unter psychischen Problemen, so dass der kleine Charles und sein Halbbruder Sydney (Sid) nicht nur bei ihrer Mutter, sondern auch in Heimen und Internaten aufwuchsen.

Chaplin begann seine Karriere mit fnf Jahren am Theater in England, wo er erfolgreich den Gassenjungen spielte, bis er fr diese Rolle zu alt war. Seine erste Titelrolle bekam er 1901.

1913-1919: Der Beginn der Filmkarriere

1913 wurde Chaplin auf seiner zweiten USA-Tournee (zusammen mit Stan Laurel) von der Keystone-Filmgesellschaft entdeckt. Er fing in der Truppe Mack Sennetts fr 150 Dollar in der Woche an. Chaplin, der nicht sehr gro war, sollte den voluminsen Fatty Arbuckle ergnzen. Bald ergaben sich allerdings knstlerische Differenzen zwischen Sennett und ihm, denn Chaplin wollte mehr Betonung auf den Charakter der Figur legen und sich nicht nur auf krperliches Spiel beschrnken.

Er entwickelte in den folgenden Filmen den Tramp-Charakter, der ihn spter weltberhmt machte. Er lieh sich ein altes Paar Schuhe von Ford Sterling und eine Hose von Arbuckle (die ihm viel zu gro war), eine Melone von Arbuckles Stiefvater, eine zu kleine Jacke von Charles Avery und den falschen Bart von Mack Swain. Die Sachen hatte er alle aus der Garderobe von Keystone.

Sennett passte dieser individuelle Stil zwar berhaupt nicht ins Konzept, aber der Erfolg gab Chaplin Recht, und daher gewhrte ihm das Studio einen greren Einfluss auf seine Filme. Chaplin bernahm Regie, Drehbuch und Schnitt.

Seine Beliebtheit wuchs rasant, er konnte sich vor Angeboten kaum noch retten. 1915 ging er fr 1.250 Dollar pro Woche und eine Einmalzahlung von 10.000 Dollar zu Essanay, 1916 fr 10.000 pro Woche plus einmalig 150.000 zur Mutual Corporation. Als die USA 1917 in den Ersten Weltkrieg eintraten, begann eine politische Kampagne gegen Chaplin (Brite), weil er sich nicht freiwillig als Soldat gemeldet hatte.

Er wechselte zur First National und war damit nur kurz vor Mary Pickford der erste Star, der einen Vertrag ber eine siebenstellige Summe abschloss. Seine Freiheiten gingen jetzt so weit, dass er seine Filme sogar selbst produzierte und auch die Rechte an ihnen hielt. Sein erstes so zustandegekommenes Werk war zugleich auch sein erster Langfilm: am 6. Februar 1921 wurde The Kid uraufgefhrt, ein Stummfilm von 51 Minuten mit teils autobiografischen Zgen. Im September 1921 startete Chaplin eine Europareise und schrieb ein Buch mit dem Titel My Trip Abroad dazu.

1918 heiratete der 28-jhrige Chaplin Mildred Harris, die erst 16 war. Beide hatten einen gemeinsamen Sohn, der aber drei Tage nach der Geburt starb.

1919-1927: Grndung der United Artists

Nachdem das Engagement bei der First National auslief, grndete Chaplin mit Mary Pickford, Douglas Fairbanks sen. und D. W. Griffith die United Artists Filmstudios.

1920 reichte Mildred die Scheidung ein. 1924 verliebte sich Chaplin bei den Vorbereitungen zu The Gold Rush (Goldrausch) in die 16-jhrige Lita Grey, die als seine Filmpartnerin vorgesehen war. Lita Grey erwartete von ihm ein Kind, Charles Spencer Chaplin Jr. Die Ehe wurde 1927 geschieden, nachdem 1926 Sydney Earle Chaplin geboren worden war. Die Scheidung wurde zum ffentlichen Skandal und in allen Details ausgebreitet.

1936: Moderne Zeiten

1936 erschienen der Film Moderne Zeiten, bei dem Chaplin fr beinahe alles verantwortlich zeichnete, sogar fr die Filmmusik. Der Film geriet in den USA unter heftigen Beschuss, er wurde als systemfeindlich und antikapitalistisch verurteilt.

1936 heiratete Chaplin heimlich die Schauspielerin Paulette Goddard.

1940-1942: Der groe Diktator
Im Oktober 1940 war die Premiere Chaplins ersten Tonfilms The Great Dictator (Der groe Diktator). Chaplins satirische slapstick comedy des Faschismus richtete sich symbolisch auch gegen die US-Staatsmacht und den Militarismus allgemein. Diesen Anti-Hitler-Film wollte die US-amerikanische Zensurbehrde zuerst nicht genehmigen. Die Konservativen Amerikas unterschtzten anfangs Hitlers Machtwahn und hielten ihn fr einen groartigen Politiker, da er das Kriegsgeschft ankurbelte und quasi ein Verbndeter in Europa gegen den Bolschewismus bzw. den Kommunismus Stalins war. Chaplins Film passte ihnen also gar nicht ins Konzept.

Chaplin hat auf die Angriffe von Nationalsozialisten, die ihn (flschlicherweise) als Juden titulierten (z.B. in dem 1940 gedrehten antisemitischen Propagandafilm Der ewige Jude), aus Solidaritt mit den Verfolgten nie reagiert.

1942 wurde die Ehe mit Paulette Goddard geschieden. Kurz danach lernte Chaplin Oona ONeill, die Tochter des Dramatikers Eugene ONeill kennen und lieben. Mit ihr fand Chaplin sein Eheglck. Die beiden heirateten am 16. Juni 1943, Oona war damals 17 Jahre alt. 1944 wurde als ltestes der acht gemeinsamen Kinder die Tochter Geraldine geboren, 1946 folgte Michael Chaplin.

1947-1952: Politische Probleme und die Ausweisung aus den USA [Bearbeiten]

Im Oktober 1947 musste Chaplin wiederholt vor dem Komitee fr unamerikanische Aktivitten (House Un-American Activities Committee, HUAC) aussagen, und FBI-Chef J. Edgar Hoover, ein erbitterter Gegner Chaplins, versuchte, diesem die Aufenthaltsgenehmigung zu entziehen. Im Dezember 1947 verffentlichte der Filmstar in einer englischen Wochenzeitung den Artikel Ich erklre Hollywood den Krieg!.

Obwohl Chaplin seine grten Erfolge in den USA errang, behielt er seine britische Staatsangehrigkeit. Er selbst sah sich als Weltbrger. Charles Chaplin war liberal und kritisch und passte daher nicht ins Idealbild der Regierung von einem Filmstar. Auch stie man sich an seinem Lebenswandel.

Chaplin war in der Bevlkerung beraus beliebt und parodierte hintergrndig auch die amerikanische Gesellschaft; deshalb war er fr den Staatsapparat verdchtig. Ihm wurde mangelnde Verfassungstreue vorgeworfen. In den 1930er/1940ern konnte man in den USA schon durch die spttische Hinterfragung der herrschenden Gesellschaftsordnung als marxistisch oder kommunistisch verdchtigt werden.

1949 und 1951 bekamen die Chaplins zwei weitere Kinder: Josephine Chaplin und Victoria Chaplin.

Am 18. September 1952, zu Beginn der McCarthy-ra, verlie Chaplin die Vereinigten Staaten fr einen Kurzbesuch in England. Anlass war die Weltpremiere seines dort spielenden Films Rampenlicht. Als Hoover davon erfuhr, verhinderte er durch ein Verfahren (wegen subversiver Ttigkeiten) Chaplins Rckkehr in die Vereinigten Staaten. Dieser beschloss, in Europa zu bleiben, zog im Dezember 1952 in die Schweiz und lie sich im Anwesen Manoir de Ban oberhalb Corsier-sur-Vevey am Genfer See nieder.

1953-1957: Ein Knig in New York

1953 und 1957 wurden Eugene Chaplin und Jane Chaplin geboren.

1957 verarbeitete Chaplin seine bitteren Erfahrungen mit den USA in der Satire Ein Knig in New York (A King in New York.) In diesem Film prangert er auch den frhen Obskurantismus in den USA an. Chaplin: America is so terribly grim in spite of all that material prosperity.

1959-1977: Die Grfin von Hong Kong und Chaplins letzte Jahre

1959 und 1962 wurden Annette-Emilie Chaplin und Christopher Chaplin geboren.

1967 drehte Chaplin den Film Die Grfin von Hongkong (A Countess from Hong Kong), in dem er selbst nur in einer kleinen Nebenrolle zu sehen ist. Nach Vervollstndigung des Filmes traten immer fters krperliche Beschwerden auf, sein robuster Gesundheitszustand wich der Gebrechlichkeit der letzten Jahre.

1972 kehrte er noch einmal kurz zur Verleihung des Ehrenoscars in die USA zurck.

Chaplin verstarb whrend des Schlafes am 25. Dezember 1977 in Vevey in der Schweiz im Alter von 88 Jahren.


Zwei Monate nach Chaplins Tod wurde seine Leiche vom Friedhof in Corsier-Sur-Vevey (Schweiz) gestohlen. Die Tter wollten von den Hinterbliebenen Geld erpressen. Der Plan scheiterte, sie wurden gefasst und Chaplins sterbliche berreste wurden erneut beerdigt. Nach dem Tod seiner Witwe Oona hat man das Grab zubetoniert.

Eine Skulptur Charlie Chaplins, geschaffen von dem englischen Bildhauer John Doubleday, steht an der Seepromenade in Vevey, Genfer See.

Ein Spazierstock des Weltstars wurde bei einer Auktion von Filmrequisiten in London 2004 fr 47.800 Pfund versteigert. Zwei Schnurrbrte zum Film Der groe Diktator erzielten knapp 12.000 Pfund bzw. rund 18 000 Pfund.

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« Antworten #5 am: 09. Oktober 2007, 19:50:40 »

@Libuda

Danke fr die ausfhrliche Biographie. Ich mochte seine frhen Filme bzw. Stummfilme sehr und ich konnte herzlich ber ihn lachen, im Gegensatz zu den heutigen sogenannten Comedians.
Er war und ist ein Genie
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« Antworten #6 am: 09. Oktober 2007, 20:56:11 »

Zitat
serpico schrieb am 09.10.2007 19:50 Uhr:

Er war und ist ein Genie


Absolut! Da drfte wohl keiner was anderes behaupten. Trotzdem mag ich seine Filme nicht so sehr, werde einfach nicht warm mit ihm...
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« Antworten #7 am: 10. Oktober 2007, 16:56:57 »

arte-Themenabend am 14. 10.07, abe 20.45 Uhr
Lachen ber Hitler?

Mit seinem Spielfilm "Der groe Diktator" wurde der 1889 in rmlichen Verhltnissen in England geborene Charles Spencer Chaplin zu einer internationalen Symbolfigur des knstlerischen Widerstandes gegen die Nazidiktatur. Dieses filmische Meisterwerk aus dem Jahr 1940, das weltweit zum erfolgreichsten Film Chaplins wurde, zeigt, wie Satire, Karikatur und Komdie Diktaturen auf ihre Art entlarven.
ARTE widmet seinen Themenabend dem Regisseur, Produzenten, Schauspieler, Komdianten, Satiriker und Komponisten Charlie Chaplin im Rahmen des Programm-Schwerpunktes "Demokratie - fr alle?"

(aus: arte.de)

20.45 Uhr Der groe Diktator

22.50 Uhr Der Tramp und der Diktator (Dokumentation von 2002)
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« Antworten #8 am: 31. Oktober 2007, 22:27:29 »

ich finde seine filme langweilig, kann ich nix abgewinnen
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« Antworten #9 am: 01. November 2007, 02:39:17 »

Zitat
lanie schrieb am 31.10.2007 22:27 Uhr:
ich finde seine filme langweilig, kann ich nix abgewinnen


Kulturbanause! [14]  [10]

Heutzutage mssen es wohl immer actionanimierte Szenen mit berlauter Musik , zweitklassigen Schauspielern, mit Special Effects vom Feinsten und hauchdnner Story sein - wie furchtbar! Der eigentliche Sinn und die Qualitt eines Filmes und die des Schauspielers ist heute doch weitgehend verlorengegangen  [3]
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