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Autor Thema: Oscar Verleihung 2011  (Gelesen 1606 mal)
Spenser
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« am: 26. Januar 2011, 03:06:17 »

Alle waren sehr gespannt, als die Nominierungen der Academy endlich bekannt gegeben wurden. Bis auf kleinere Ausreißer gibt es aber eigentlich keine großen Überraschungen. Dass sich The King's Speech allerdings über 12 Nominierungen ist dennoch erstaunlich. Dem Streifen mit Colin Firth folgen die Coen-Brüder mit True Grit und zehn Nominierungen.

Am 16. Januar wurden die diesjährigen Golden Globes verliehen und mit vier Preisen für das Facebook-Drama The Social Network geht dieser nun auch als große Favorit ins Oscar-Rennen. Bei den Hauptdarstellerinnen wird sich bei der tatsächlichen Verleihung der Oscars am 27. Februar 2011 alles zwischen Annette Benning und Natalie Portman abspielen, während Hauptdarsteller Colin Firth als stotternder König in The King's Speech ganz fest mit einer Auszeichnung rechnen darf. Erstmals in diesem Jahr sind nun auch fünf Filme in der Sparte „Beste visuelle Effekte“ nominiert, was größere Chancen für eher Oscar-untypische Filme zulassen soll. Die Liste der nominierten wird angeführt von The King's Speech mit sage und schreibe 12 Nominierungen. Bereits jetzt über einen Oscar freuen darf sich Regisseur Francis Ford Coppola, der für sein Lebenswerk ausgezeichnet wird.

Zum Anlass der großen Veranstaltung folgt auch dieses Jahr wieder eine Prognose bezüglich der möglichen Gewinner.

Alle nominierten:
http://www.moviemaze.de/specials/oscars-2011.phtml
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Spenser: "Es braucht schon einen harten Mann, um ein zartes Hühnchen zuzubereiten"
Spenser
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« Antworten #1 am: 26. Januar 2011, 03:07:43 »

True Grit - ist ja klasse, John Wayne hatte 1969 mit selbigen Film seinen ersten und einzigsten Oscar seiner Karriere bekommen. Mal sehen, ob das Remake dem nachkommt, aber bei 10 Nominierungen wird sicher der eine oder andere Oscar abfallen Happy
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Spenser: "Es braucht schon einen harten Mann, um ein zartes Hühnchen zuzubereiten"
Dabney
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« Antworten #2 am: 27. Januar 2011, 11:23:55 »

Die einzige Überraschung dürfte ja sein, dass The King's Speech so viele Nominierungen erhalten hat. Ansonsten war das alles so in etwa erwartbar. Die letzten Jahre hatte ich immer in mindestens 3 Kategorien einen Kandidaten, dem ich wirklich fest die Daumen gedrückt habe und bei dem ich es mir sehr gewünscht habe, dass er den Award gewinnt. Diesmal ist mir das irgendwie alles relativ egal. Mal schauen, ob ich mir die Verleihung dann überhaupt ansehen werde.
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« Antworten #3 am: 26. Februar 2011, 11:36:47 »

In der Nacht von Sonntag auf Montag ist es soweit, ProSieben beginnt seine Berichterstattung um 1.10 Uhr, sendet dann ab 1.25 Uhr vom roten Teppich und überträgt ab 2.00 Uhr live die Verleihung. Am roten Teppich steht wie in den Jahren zuvor Steven Gätjen, der, und mit der Meinung stehe ich vermutlich ziemlich alleine da, das bisher sehr souverän und gut gemeistert hat.

Meine Prognose für die wichtigsten Kategorien (wohlgemerkt meine Erwartungshaltung, nicht meine Favoriten):



Bester Film: The Social Network

Bester Regisseur: David Fincher (The Social Network)

Bester Hauptdarsteller: Colin Firth (The King's Speech)

Beste Hauptdarstellerin: Natalie Portman (Black Swan)

Bester Nebendarsteller: Geoffrey Rush (The King's Speech)

Beste Nebendarstellerin: kann ich nicht sagen, da ich nur zwei der Nominierten gesehen habe (Hailee Steinfeld und Helena Bonham Carter), und bei beiden die Oscar-Chancen als eher gering einstufe.

Bestes Original-Drehbuch: Christopher Nolan, Inception

Bestes adaptiertes Drehbuch: Aaron Sorkin, The Social Network

Bester Animationsfilm: Toy Story 3

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« Antworten #4 am: 28. Februar 2011, 05:57:27 »

So, das waren sie also. Relativ ausgeglichen, The King's Speech und Inception jeweils mit 4 Trophäen, The Social Network mit 3. Wobei The King's Speech natürlich die deutlich wichtigeren Kategorien gewann. Etwas überraschend vielleicht, dass True Grit bei 10 Nominierungen komplett leer ausging.

Die komplette Liste der Gewinner:

Bester Film

The King’s Speech – Iain Canning, Emile Sherman und Gareth Unwin

    127 Hours – Christian Colson, Danny Boyle und John Smithson
    Black Swan – Mike Medavoy, Brian Oliver und Scott Franklin
    The Fighter – David Hoberman, Todd Lieberman und Mark Wahlberg
    Inception – Christopher Nolan und Emma Thomas
    The Kids Are All Right – Gary Gilbert, Jeffrey Levy-Hinte und Celine Rattray
    The Social Network – Scott Rudin, Dana Brunetti, Michael De Luca und Ceán Chaffin
    Toy Story 3 – Darla K. Anderson
    True Grit – Ethan Coen, Joel Coen und Scott Rudin
    Winter’s Bone – Anne Rosellini und Alix Madigan


Beste Regie

Tom Hooper – The King’s Speech

    Darren Aronofsky – Black Swan
    Ethan Coen, Joel Coen – True Grit
    David Fincher – The Social Network
    David O. Russell – The Fighter


Bester Hauptdarsteller

Colin Firth – The King’s Speech

    Javier Bardem – Biutiful
    Jeff Bridges – True Grit
    Jesse Eisenberg – The Social Network
    James Franco – 127 Hours


Beste Hauptdarstellerin

Natalie Portman – Black Swan

    Annette Bening – The Kids Are All Right
    Nicole Kidman – Rabbit Hole
    Jennifer Lawrence – Winter’s Bone
    Michelle Williams – Blue Valentine


Bester Nebendarsteller

Christian Bale – The Fighter

    John Hawkes – Winter’s Bone
    Jeremy Renner – The Town – Stadt ohne Gnade
    Mark Ruffalo – The Kids Are All Right
    Geoffrey Rush – The King’s Speech


Beste Nebendarstellerin

Melissa Leo – The Fighter

    Amy Adams – The Fighter
    Helena Bonham Carter – The King’s Speech
    Hailee Steinfeld – True Grit
    Jacki Weaver – Königreich des Verbrechens


Bestes Originaldrehbuch

The King’s Speech – David Seidler

    Another Year – Mike Leigh
    The Fighter – Scott Silver, Paul Tamasy und Eric Johnson
    Inception – Christopher Nolan
    The Kids Are All Right – Lisa Cholodenko und Stuart Blumberg


Bestes adaptiertes Drehbuch

The Social Network – Aaron Sorkin

    127 Hours – Danny Boyle und Simon Beaufoy
    Toy Story 3 – Michael Arndt, John Lasseter, Andrew Stanton und Lee Unkrich
    True Grit – Ethan und Joel Coen
    Winter’s Bone – Debra Granik und Anne Rosellini


Bester Animationsfilm

Toy Story 3 – Lee Unkrich

    Drachenzähmen leicht gemacht (How to Train Your Dragon) – Dean DeBlois und Chris Sanders
    L’Illusionniste – Sylvain Chomet


Bester fremdsprachiger Film

In einer besseren Welt (Dänemark) – Regie: Susanne Bier

    Biutiful (Mexiko) – Regie: Alejandro González Iñárritu
    Kynodontas (Griechenland) – Regie: Giorgos Lanthimos
    Die Frau die singt – Incendies (Kanada) – Regie: Denis Villeneuve
    Hors-la-loi (Algerien) – Regie: Rachid Bouchareb


Bester animierter Kurzfilm

The Lost Thing – Shaun Tan und Andrew Ruhemann

    Day & Night – Teddy Newton
    Der Grüffelo (The Gruffalo) – Jakob Schuh und Max Lang
    Let’s Pollute – Geefwee Boedoe
    Madagaskar – Ein Reisetagebuch (Madagascar, carnet de voyage) – Bastien Dubois


Bester Kurzfilm

God of Love – Luke Matheny

    The Confession – Tanel Toom
    The Crush – Michael Creagh
    Na Wewe – Ivan Goldschmidt
    Wish 143 – Ian Barnes und Samantha Waite


Bestes Szenenbild

Alice im Wunderland – Robert Stromberg und Karen O’Hara

    Harry Potter und die Heiligtümer des Todes: Teil 1 – Stuart Craig und Stephenie McMillan
    Inception – Guy Hendrix Dyas, Larry Dias und Douglas A. Mowat
    The King’s Speech – Eve Stewart und Judy Farr
    True Grit – Jess Gonchor und Nancy Haigh


Beste Kamera

Inception – Wally Pfister

    Black Swan – Matthew Libatique
    The King’s Speech – Danny Cohen
    The Social Network – Jeff Cronenweth
    True Grit – Roger Deakins


Bestes Kostümdesign

Alice im Wunderland – Colleen Atwood

    I Am Love – Antonella Cannarozzi
    The King’s Speech – Jenny Beavan
    The Tempest – Sandy Powell
    True Grit – Mary Zophres


Bester Dokumentarfilm

Inside Job – Charles H. Ferguson und Audrey Marrs

    Exit Through the Gift Shop – Banksy
    GasLand – Josh Fox
    Restrepo – Tim Hetherington und Sebastian Junger
    Waste Land – Lucy Walker


Bester Dokumentar-Kurzfilm

Strangers No More – Karen Goodman und Kirk Simon

    Killing in the Name
    Poster Girl
    Sun Come Up – Jennifer Redfearn und Tim Metzger
    The Warriors of Qiugang – Ruby Yang und Thomas Lennon


Bester Schnitt

The Social Network – Kirk Baxter und Angus Wall

    127 Hours – Jon Harris
    Black Swan – Andrew Weisblum
    The Fighter – Pamela Martin
    The King’s Speech – Tariq Anwar


Bestes Make-Up

Wolfman – Rick Baker und Dave Elsey

    Barney’s Version – Adrien Morot
    The Way Back – Edouard F. Henriques, Greg Funk und Yolanda Toussieng


Beste Filmmusik

The Social Network – Trent Reznor und Atticus Ross

    127 Hours – A. R. Rahman
    Drachenzähmen leicht gemacht – John Powell
    Inception – Hans Zimmer
    The King’s Speech – Alexandre Desplat


Bester Filmsong

Toy Story 3 – Randy Newman (We Belong Together)

    127 Hours – A. R. Rahman, Rollo Armstrong und Dido (If I Rise)
    Country Strong – Tom Douglas, Hillary Lindsey und Troy Verges (Coming Home)
    Rapunzel – Neu verföhnt – Alan Menken und Glenn Slater (I See the Light)


Bester Ton

Inception – Lora Hirschberg, Gary Rizzo und Ed Novick

    The King’s Speech – Paul Hamblin, Martin Jensen und John Midgley
    Salt – Jeffrey J. Haboush, William Sarokin, Scott Millan und Greg P. Russell
    The Social Network – Ren Klyce, David Parker, Michael Semanick und Mark Weingarten
    True Grit – Skip Lievsay, Craig Berkey, Greg Orloff und Peter F. Kurland


Bester Tonschnitt

Inception – Richard King

    Toy Story 3 – Tom Myers und Michael Silvers
    Tron: Legacy – Gwendolyn Yates Whittle und Addison Teague
    True Grit – Skip Lievsay und Craig Berkey
    Unstoppable – Außer Kontrolle – Mark P. Stoeckinger


Beste visuelle Effekte

Inception – Paul Franklin, Chris Corbould, Andrew Lockley und Peter Bebb

    Alice im Wunderland – Ken Ralston, David Schaub, Carey Villegas und Sean Phillips
    Harry Potter und die Heiligtümer des Todes: Teil 1 – Tim Burke, John Richardson, Christian Manz und Nicolas Aithadi
    Hereafter – Das Leben danach – Michael Owens, Bryan Grill, Stephan Trojansky und Joe Farrell
    Iron Man 2 – Janek Sirrs, Ben Snow, Ged Wright und Daniel Sudick
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« Antworten #5 am: 28. Februar 2011, 06:48:29 »

Schon ein paar kleine Überraschungen dabei. Schon erstaunlich, dass "True Grit" bei 10 Nominierungen nicht eine einzige bekommen hatte, dass hatte die John-Wayne-Verfilmung damals besser gemacht Grinsen Aber gegen "The Kings Speech" kam der Film wohl einfach nicht an...
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« Antworten #6 am: 07. März 2011, 19:45:50 »

Colin Firth und Christian Bale  Freuen Freuen Freuen Freuen
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Dr. John H. Watson
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