08. Schicksal eines Stars (The nickle curve)

Begonnen von Spenser, Jul 19, 2011, 03:39

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Spenser

John und Dillon besuchen Verwandte, die sie länger nicht mehr gesehen haben. Aus Buffy Hawkins ist eine nationale Berühmtheit geworden - der Baseball-Star der Stadt, der von einer renomierten Baseballmannschaft einen Vertrag bekommen hat. Alle sind stolz auf ihn und keiner kennt sein dunkles Geheimnis. Buddy ist Alkoholiker. Er versursacht einen schweren Autounfall und wird angeklagt. John vetritt ihm, doch der arrogante Buddy sieht nicht ein, seinen Lebensstil zu ändern. John schafft es, Buddy milde davonkommen zu lassen, doch er trinkt und feiert weiter...
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"Mich kennen heißt mich lieben"
"Es bedarf schon einen harten Kerl um ein zartes Hühnchen zuzubereiten"
"I'm a professional Hero!"

Spenser

Thema Alkohol - die Familie Hawkins scheint es besonders fest in den Griff zu haben. In dieser Folge erfahren wir, dass auch Dillons Mutter Alkoholikerin war und bei ihrem tödlichen Unfall auch Alkohol im Spiel war. John berichtet, dass er selbst fast daran zugrundegegangen war und heute seit 10 Jahren trocken ist. Es wäre besser gewesen, wenn John den Fall verloren hätte und Buddy die ganze Härte getroffen hätte. Nun trinkt er weiter und fühlt sich immer noch als unbesiegbar. Auch das Treffen zu den anonymen Alkoholikern, zudem John ihn sogar begleiten wollte, schlug er aus. Und am Ende setzt er sich direkt vom Gerichtssaal wieder muter ans Steuern, obwohl ihm gerade der Führerschein entzogen wurde und macht am Steuer noch ein Bier auf! ??? Einfach unfassbar!
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Seamus

Ich fand es zur Abwechslung mal gut dass man in der Serie einen abgewrackten Typen gezeigt hat, der sein Leben in vollen Zügen genossen hat. Ich hatte ja während der Folge noch die Hoffnung das Buddy von dem "Gift" wie er es ja selbst bezeichnete weg kommt, aber durch die ganze Tragik war das vielleicht ganz gut, das man sich anders entschieden hat. Es kann eben nicht jeder gimpflich davon kommen, wie schon der erste Autounfall zu Beginn gezeigt hat.

Es gibt halt solche Menschen die man 10 Mal in Entziehungskuren stecken kann, sie zu den anonymen Alkoholikern lotsen kann, aber trotzdem unbeirrt und fröhlich weiter saufen. Da kann selbst ein Johnny nichts machen. Ich finde dies hat man gut und realistisch dargestellt.

Daneben gab es aber auch wieder einige schönere Szenen.

Dillon hat zu seiner eigenen Überraschung ein Mädchen kennen gelernt, das auf Baseball und Armdrücken steht und auch äußerlich mehr wie ein Junge aussieht. Ich hätte ja zuu gern gesehen, wie Sie ihn besiegt hat, aber leider kam dann schon die nächste Szene.  :D

Für mich sind das 5 Sterne. Eine meiner Lieblingsfolgen der ganzen Serie, schon beim ersten Schauen fand ich die klasse.



Spenser

Das realistische hatte mir auch sehr gut gefallen. Meistens ist es ja gerade in den älteren Serien so, dass es immer ein happy End gibt, selbst wenn dies quasi in der letzten Minute passiert. Sowas ist mir einfach zu unrealistisch und fand auch, dass es hier wirklich sehr gut ge und vor allem glaubhaft rübergebracht wurde.
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Mr. Stepinfatchit

Da sind wir uns wieder mal alle einig :). Ich fand es auch sehr gut, dass Buddy letztendlich uneinsichtig war, alles andere wäre zu sehr verkitschtes Happy End gewesen.

Spenser

Zitat von: Mr. Stepinfatchit in Jan 21, 2014, 09:15
Da sind wir uns wieder mal alle einig :). Ich fand es auch sehr gut, dass Buddy letztendlich uneinsichtig war, alles andere wäre zu sehr verkitschtes Happy End gewesen.

Ist so. Wäre die Folge in den 60gern gedreht wurden, wäre auf Teufel-komm-raus ein Happy end draus gemeisselt wurden :D
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