04. Noch kein deutscher Titel (Blue-eyed Devil) (2010)

Begonnen von Spenser, Aug 11, 2012, 22:05

Vorheriges Thema - Nächstes Thema

Seamus

Zitat von: Spenser in Jan 22, 2017, 18:31
Fand es nur etwas seltsam, dass Laurel ihm gleich in die Arme lief. Wußte nicht, wie herzlich ihre Verhältnis in "Brimstone" wohl doch noch gewesen ist.

Das wurde in Brimstone auch nicht groß erwähnt. Es ist in etwa so realistisch wie die Allie-Virgil Beziehung die ja in Rekordzeit ohne sich genau kennengelernt zu haben, zusammen gezogen sind.  :D  Nach Parker-Logik geht halt alles etwas schneller als sonst.  :D

Zitat von: Spenser in Jan 22, 2017, 18:31
Interessant zu wissen, dass Pony einen Halbbruder namens Kha-to-nay hat. Dieser scheitn ja eher übellaunig zu sein....jedenfalls wortkarg, kann aber aber auch verstehen, dass ja sehr viele Indianer auf Weiße nicht gerade gut zu sprechen sind. Und dieser steckt gleich in Schwierigkeiten wegen dem Zugüberfall...da sehe ich doch gleich schon dunkle Wolken aufziehen für die folgenden Kapitel ;)

Er ist wirklich nicht der gesprächigste Charakter, aber du wirst staunen was alles mit ihm noch passiert. Ich verrate aber noch nichts.

Mr. Stepinfatchit


Spenser

Everett macht imm alles, was Virgil macht - Vorwurf von Allie. Stimmt irgednwie...manchmal habe ich den Eindruck, dass Everett keinen richtigen eigenen Willen hat, sondern eine Art Marionette von Virgil ist. Es ist sehr selten, dass Everett anders reagiert, als Virgil. Das ist der große Untereschied bei Spenser / Hawk - wie ich finde :) Die machen zwar auh viel gemeinsam - aber nicht "so"

Pony zieht mit seinem Halbbruder nun ein...wird ja eine echte WG dort :D
"Mich kennen heißt mich lieben"
"Es bedarf schon einen harten Kerl um ein zartes Hühnchen zuzubereiten"
"I'm a professional Hero!"

Spenser

Kapitel 13 war wieder ein Hass-Kapitel für mich gegen Allie. Wie sie gegen Pony gewettert hat "Schick ihn weg...." und als Virgil sich weigerte "Buhu....keiner versteht mich!". Argh....typisch Allie! Vor Pony noch erzählt, wie gern sie ihn mag und dass sie hinter ihm stehe und sowas und dann sowas. Diese falsche Schlange!
"Mich kennen heißt mich lieben"
"Es bedarf schon einen harten Kerl um ein zartes Hühnchen zuzubereiten"
"I'm a professional Hero!"

Seamus

Ja, sie hat sich richtig hinterf***ig verhalten und das war ja nicht das erste Mal bei ihr der Fall. Das ist ein Aspekt den ich an dem Charakter nicht mag. Hier fand ich sie richtig unsympathisch. Wäre sie mutig gewesen, hätte sie ihm das ins Gesicht gesagt dass sie ihn nicht hier haben will.

Sie bringt zwar immer eine Prise Humor mit rein, aber manchmal geht sie mir auch gehörig auf die Nerven. Bei Blackjack gab es auch zwei Allie-Segmente, die ich am liebsten geskippt hätte.

Spenser

Ja....sowas mag ich garnicht. Zu einem nur geheuchelte nette Sätze sagen und hinterm Rücken denn sowas....das sind mit Gründe, warum Allie bei mir einfach nicht punkten kann.
"Mich kennen heißt mich lieben"
"Es bedarf schon einen harten Kerl um ein zartes Hühnchen zuzubereiten"
"I'm a professional Hero!"

Mr. Stepinfatchit

Ja, Allie ist schon eine Klasse für sich.
Gehe aber davon aus, dass Parker sie auch ganz bewusst ziemlich unsympathisch gestalten wollte.

Spenser

Eigentlioch ist Allie sogar in meinen Augen der unsympathischste Hauptcharakter aus dem "Parkerverse". Vllt. sehe ich aber das auch nur so.
"Mich kennen heißt mich lieben"
"Es bedarf schon einen harten Kerl um ein zartes Hühnchen zuzubereiten"
"I'm a professional Hero!"

Mr. Stepinfatchit


Seamus

@Stepin: Sehe gerade das von Dir noch eine Bewertung fehlt. Hast diesen ja auch gelesen.  :)

Wäre mir gar nicht aufgefallen, wenn ich nicht gesehen, das ich selbst vergessen habe zwei Romane der Reihe zu bewerten (Brimstone und Buckskin).

Mr. Stepinfatchit


Seamus

Danke Dir.  :danke:

Hatte aber nicht mit so einer hohen Wertung gerechnet. Aber ich sehe schon, Du bist von Chauncey genau so angetan.  :hawk:

Mr. Stepinfatchit

Die recht hohe Wertung kommt bei mir in der Tat daher, dass ich die vielschichtigen Nebenfiguren so interessant fand.

Seamus

Kann ich sehr gut nachvollziehen. Gab auch selten solche Kaliber wie Chauncey. Aber man sollte auch Kha-to-nay hervorheben, da man zu keiner Zeit wusste ob er nun Freund oder Feind ist und das machte die Story um ihn so spannend. Parker konnte solche Figuren einfach perfekt formen, man denke an Hawk ais Promised Land - da wusste man auch erst danach das er eher Freund des Hauptprotagonisten ist, als Feind.

Mr. Stepinfatchit

Ja, für außergewöhnliche Charaktere hatte Parker wirklich ein Händchen.