43. Noch nicht in Deutschland erschienen (Silent Night) (2013)

Begonnen von Mr. Stepinfatchit, Apr 26, 2013, 10:32

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Mr. Stepinfatchit

Holla, das ging aber flott!
Ich habe bislang noch keine Benachrichtigung erhalten, aber da ich immer mehrere Sachen auf einmal laufen habe, werden diese dann oft zu einer Lieferung zusammmengefasst und ich muss dann oft ganz schön lang warten, bis alles beisammen ist. :( :gr: :wall:

Spenser

Und soeben habe ich das Buch aus meinem briefkasten gefischt! :freu:

Sieht wirklich schön aus. Hat 230 Seiten und die Zeilenabstände sind ähnlich wie bei Chasing the Bear - also recht großzügig ausgelegt.Zudem gibts riesengroße Kapielzshlen, die fast die halbe Seite einnehmen :D
"Mich kennen heißt mich lieben"
"Es bedarf schon einen harten Kerl um ein zartes Hühnchen zuzubereiten"
"I'm a professional Hero!"

Mr. Stepinfatchit

Klasse! :)
Bei der Aufteilung sollte es ja wirklich bequem in unserer Leserunde konsumiert werden können.

Spenser

Eigentlich schon :) Bin jedenfalls schon gespannt.

Und wegen der günstigen Vorbestellergarantie habe ich soeben sogar etwas mehr als 2 Euro von Amazon zurückerstattet bekommen :)
"Mich kennen heißt mich lieben"
"Es bedarf schon einen harten Kerl um ein zartes Hühnchen zuzubereiten"
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Seamus

Hat dein Buch auch 31 Kapitel?

Wenn ja, kann man es für unser Leseprojekt ja gut einteilen. :)

Mein Buch hat übrigens 127 Seiten...

Sehr schön finde ich ja, dass man die Kapitelzahlen in Eis gefroren hat. Auch das Design meiner E-book Datei finde ich herrlich!

Nur schade finde ich dass sich Helen Brann nicht ausführlicher vorgestellt hat, aber wenigstens gab es auf der letzten Seite ein paar kleine Infos von ihr, wie es zu diesem Werk kam. :)

Spenser

Ja, 31 Kapitel hat meines auch :)

Das eBook ist sicher von den Zeilenabständen anders und überhaupt weniger Zwischenräume, deswegen wohl der große Seitenunterschied

Wegen Helen Brann....stimmt, ist sehr mager!
"Mich kennen heißt mich lieben"
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Seamus

Zitat von: Spenser in Okt 23, 2013, 21:02
Das eBook ist sicher von den Zeilenabständen anders und überhaupt weniger Zwischenräume, deswegen wohl der große Seitenunterschied

Nein, da ist mein e-book Reader schuld! Der zählt manchmal 2 Seiten als eine (besonders bei Dateien im "epub" Format). Nur bei den PDF's scheint er es richtig zu machen, weshalb ich froh bin, dass wir unser Leseprojekt in Kapitel unterteilen und nicht in Seitenzahlen, da würde ich durcheinander kommen.  :D

Das erste Kapitel habe ich übrigens schon gelesen, aber verpassen tut man da noch nicht viel. Hängen geblieben ist mir nur der Einkauf und die Heilsarmee.  :D

Mr. Stepinfatchit

@ Seamus: Na, na, da konnte es wohl jemand nicht abwarten ;).
Ich freue mich auch schon mächtig auf unsere Leserunde :).

Spenser

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Spenser

Na, dann weihe ich mal unser Projekt ein ;) Bin mittlerweile recht weit - bis Seite 102 des Buches vorgedrungen :)

Spenser und Susan schenken sich also nichts - Susan sprach Spenser auf sein Abo von Victorias Secret an, das er "versehentlich" vergessen hatte, zu stornieren :D

Spensers Fall, das"Strassenkinder-Projekt" zu helfen, ist natürlich ein edles Thema zur Weihnachtszeit und Hawk hatte sich diesmal gleich - ohne gefragt zu werden, miteingeklingt

Hawk: Also, wor fangen wir an?
Spenser? Wir?  :D :D

Interessant auch das Gespräch, wie Hawk sich gefühlt hätte, wenn er damals in seiner Krankheit in so einem Projekt wäre.

Diese Jose, der Bruder von Jackie ist mir unsympathisch und könnte mir vorstellen, dass er Dreck am Stecken hat, auch wenn Spenser das nicht meint (sagte er ja jedenfall). Aber nur Geld  geben und dann bei einer solchen Aktion Spenser nicht zu unterstützen, finde ich schon recht merkwürdig....

Auch klase, dass Spenser die "Autogespräche" mit Hawk erwähnte, dass es Tradition sei, Gespräche immer in Spensers Wagen zu führen und Spenser dann meinte. Nächstes Jahr müssen wir die Tradition mal ändern - dann finden die Gespräche in Hawks Wagen statt :D :D

Obwohl ich ja des englischen nicht sonderlich mächtig bin und auch zugegebener Maßen nicht alle Handlungsstränge genauestens deswegen verstehe, kann ich dem Kernthema des Buches jedoch (denke ich) gut folgen. Aber eben leider nicht alles und so "übergehe" ich so natürlich das eine oder andere interessante Detail in den Ermittlungen. Hoffe sehr, dass das Buch auch mal in deutscher Sprache erscheint - aber die Hoffnung dazu dürfte mehr als gering sein...
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Seamus

Habe heute wie versprochen, auch mit dem Roman angefangen und habe es momentan bis ins 4 Kapitel geschafft. Werde morgen dann die restlichen 11 der Woche lesen, da habe ich dann mehr Zeit, weil ich heute noch mein anderes Buch zu Ende lesen muss.

Wie Mel Farman vor einigen Wochen auf der FB Seite von RBP verriet, stammen die ersten 17 Seiten von Bob persönlich und das merkte man im ersten Kapitel so richtig. Die Dialoge waren schon sehr klasse, zB die Geschichte mit Susan's Frauengruppe, die jedes Jahr zu Weihnachten eine Art "Wichteln" veranstaltet, zu der Männer natürlich nicht eingeladen sind. :D

Die Sache mit den Juden und Weihnachten musste natürlich folgen - Weihnachtsverkäufe, werden den Weihnachtseinkäufen vorgezogen - sehr clever! :hawk:

Überrascht war ich als ich lesen musste, dass das Ritz gar nicht mehr Ritz heißt, sondern "Taj Boston". ??? Der neue indisch-angehauchte Name finde ich gar nicht mal so schlecht um ein bißchen Exotik mit nach Neuengland zu bringen, nur gewöhnen will ich mich daran noch nicht.

Kapitel 2 war dann der Hassliebe für Rudolph the Red-Nodes Reindeer gewidmet. Er mag praktisch also alles lieber als Rudolph. Wie gut dass Donner und Blitzen das nicht gehört haben.

Der Fall klingt auf den ersten Blick noch nicht so spannend, aber ein rührendes und passendes Thema zur Weihnachtszeit ist es allemal....noch, sollte man sagen.

In Kapitel 3 war dann Essenszeit. Auch hier waren die Dialoge wieder herrlich und es war somit auch das letzte Parker Kapitel des Romans, da die letzte Seite des Kapitels die Nummer 17 hatte (auf dem e-book Reader).

Kapitel 4 fing dann sehr gut an, mit einem philosophischen Hawk, dem Weihnachten wohl nicht so sehr zu sagt oder wie er es doch sehr gut gesagt hat "Fuck Christmas". Klasse waren hier auch die Konter von Spenser zb "This from a guy who drives a Jaguar".

Das Weihnachtsessen oder "Kwanzaa-Essen" scheint ja interessant zu werden, wenn Paul und Hawk eingeladen sind. Mal sehen wer noch so auftaucht...

Mr. Stepinfatchit

So, nun komme ich endlich mal dazu, etwas zu "Silent night" zu schreiben:

Zunächst muss ich sagen, es ist wie immer eine Freude, Spenser, Susan, Hawk etc. agieren zu sehen. Das Buch ist ausgesprochen flott und flüssig zu lesen, man kommt schnell voran.

Tja, die Handlung ist ja nun nicht sehr ausgefeilt und haut nun wirklich keinen Santa Claus vom Schlitten.
Spensers Klient Jackie hat Probleme mit seinem Jugendtreff und nach der Hälfte des Romans ist die einzige zwielichtige Person, die bislang aufgetaucht ist, sein Bruder Juan, von dem man nicht so recht weiß, wie er zu seinem nicht unbeträchtlichen Vermögen gekommen ist und der seltsame Schlägertypen beschäftigt, hmm, wer könnte da wohl Spensers Gegenspieler werden? :hmm:

Davon abgesehen, ist die Lektüre natürlich wieder ein einziger großer Spaß.
Schon das erste Zusammentreffen zwischen Spenser und Hawk ist wie immer große Klasse. Nachdem Hawk unmissverständlich geäußert hat, was er vom Fest der Liebe hält "Fuck Christmas", meint Spenser nur:
"Wow", I said. "And people say, you´re not sentimental. You still bitter that Santa Claus is a white man?"
Großartig!

Später geht es ja so weiter als Spenser und Hawk deutsch ??? essen gehen.
Während Hawk den Cosmopoliten gibt und Paulaner Hefeweizen und Jägerschnitzel mit Spätzle bestellt, bleibt Spenser beim Bier bei Sam Adams, weil er seiner Meinung nach die heimische Wirtschaft unterstützen will und Hawk ihn dann auflärt, dass das Bier ganz woanders gebraut wird, verteidigt sich Spenser damit, dass er jedenfalls schon sein Bier getrunken habe, bevor Hawk fehlerfrei ein "Hefeweizen" bestellt habe. Köstlich, solche Dialoge könnte ich rund um die Uhr lesen.

Interessant fand ich auch, dass bei der Wohltätigkeitsveranstaltung, zu der Susan ihn mitschleppt, Spenser auffällt, dass auch von örtlichen Autoren Bücher versteigert werden. Ich nehme doch mal stark an, dass dies auch die Eintrittskarte von Parker zu derartigen Kreisen war, dass er eben als Bostoner Autor ein signiertes Werk für gute Zwecke zur Verfügung gestellt hat.

Tja, mal sehen, wie sich der Roman noch so entwickelt; eine Überraschung hinsichtlich des Bösewichts werden wir wohl nicht erleben, aber das ist ja auch egal, sollte sich die Lektüre weiterhin so unterhaltsam gestalten.

Spenser

Rita Fiore spielt Tennis mit John McEnroe gegen Martina Navratilova und diesen Juan....herrlich! :totlach:

Rita gewann natürlich und Spenser meinte "Rita ist eine Frau mit vielen Talenten!" :D
"Mich kennen heißt mich lieben"
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Seamus

Kapitel 5 war wirklich interessant mit Jackie. Mir war gar nicht klar, dass die Stadt Lawrence in MA eine so zahlreiche puertorikanische (und mexikanische) Diaspora aufweist. Ich dachte immer in der Stadt wären die größten Einwanderer, Somali's die wegen dem Bürgerkrieg dorthin geflüchtet sind, kann aber auch sein, dass ich sie mit einer anderen Stadt in Neuengland verwechselt habe.

Edit: Sorry, ich habe Lawrence mit Lewiston im Bundesstaat Maine verwechselt. Darüber habe ich nämlich kürzlich was gelesen. ;)

Danach kam dann Hawk's großer Auftritt mit dem Hefeweizen und dem Jägerschnitzel (überhaupt mal schön, ein paar deutsche Wörter zu lesen). Klasse Dialoge und wenn ich mich nicht irre, fand das Treffen in einem Lokal statt, wo sie bisher nicht waren (muss später nochmal nachschlagen, will sowieso wieder einiges auf meine Karte reinstellen).

Das Aufeinandertreffen mit dem Geistlichen und das folgende Kapitel waren für den Fall enorm wichtig, aber sonst gab es wenig an Highlights. Außer Spenser's Abneigung für Rudolph. :D

Ich frage mich ja wie lange das noch anhält und ob Helen Brann das jetzt bis zum Ende durchzieht. Wäre ja was...

Das 9. Kapitel mit der Wohltätigkeitsveranstaltung hat mir eher weniger gefallen. Da fehlten mir die starken Dialoge und die amüsanten Bemerkungen von Susan und Spenser. Dazu auch Juan, der mir unsympathisch ist...

Die nachfolgenden waren dann wieder besser. Wusste gar nicht das Hawk ein paar Brocken spanisch, wobei man das ja annehmen sollte, wenn man überlegt, wo er überall schon war. Eigentlich müsste er längst an die 5 Sprachen fließend sprechen, darunter burmesisch. :totlach:

Das war auch klasse:

Hawk: "I told them I was President Obama's cousin"
Spenser: "See how well the health-care system works, when you give it a chance". :D

Bisher würde ich sagen, dass sich der Roman im guten Mittelfeld bewegt. Wird wohl nie einer meiner absoluten Lieblingsromane der Reihe werden, aber auch kein wirklich schwacher (sofern sich nicht mehr viel zum negativen wandelt, was ich aber auch nicht glaube). Mal sehen wie es weiter geht...

Heute Abend kommt dann Kapitel 18 dran. :)

Mr. Stepinfatchit

Hallo Seamus,

der Laden, in dem Spenser und Hawk essen waren, heißt übrigens "Jake Wirth´s".