02. Terror auf Stiles Island (Trouble in Paradise) - 1998

Begonnen von Spenser, Nov 30, 2010, 00:59

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Spenser

Habe das Buch gestern nun ausgelesen. Ich fand es wirklich superklasse und sehr spannend. Kann mich wbohms Meinung nur anschliessen. Kann es auch absolut nicht verstehen, warum gerade dieses Buch nicht verfilmt wurde.

Spannung, Dramatik, Action und etwas Humor - dieses Buch bietet alles.

Für mich satte 5 Sterne!

Besonders delikat:
Du darfst leider keine Spoiler sehen.
"Mich kennen heißt mich lieben"
"Es bedarf schon einen harten Kerl um ein zartes Hühnchen zuzubereiten"
"I'm a professional Hero!"

Seamus

Morgen oder am Mittwoch werde ich nun diesen Roman lesen, damit ich bei dieser Reihe auch endlich mal weiterkomme. Ich kann unmöglich warten bis die Bücher 5 und 6 auf deutsch erscheinen, von daher werde ich anschließend alle weiteren auch auf englisch lesen um mir dann auch ein Bild von Brandman zu machen und rechtzeitig fertig zu werden, bis der neue Roman von Coleman erscheint.

Mr. Stepinfatchit

Junge, da hast Du Dir aber ganz schön etwas vorgenommen, viel Spaß dabei!

Seamus

Zitat von: Mr. Stepinfatchit in Mai 12, 2014, 22:22
Junge, da hast Du Dir aber ganz schön etwas vorgenommen, viel Spaß dabei!

Danke!  :)

Wie gut dass ich heute die Spätschicht habe, so konnte ich heute Morgen schon mit dem Roman beginnen. Finde es gut dass sich momentan die Macklin-Kapitel und die Jesse Stone-Kapitel abwechseln, so bekommt ein gutes Bild auf beide und bisher sind sich die beiden auch noch nicht begegnet.

So ganz drin bin ich in der Story ja noch nicht und so ganz fesselnd finde ich die bisher auch nicht. Manches wirkt bei Macklin und seiner Faye recht unglaubwürdig zB wie sie sich da mit falscher Identität bei dem Sicherheitschef als Mr. und Mrs. Smith durchschlängeln konnten. In der Realität sieht das doch bei Gated Communities/Privadas anders aus und ist alles andere als einfach.
Die Pokergeschichte fand ich jetzt auch nicht so spannend, aber wird schon noch werden, bin ja momentan erst im 13. Kapitel.

Jenn hat ja im Debutroman bereits erwähnt dass sie viel lieber in Massachusetts leben möchte, als wie vorher in Kalifornien. Damit, dass sie nun aber die neue Wetterfee ist, hätte ich nicht gerechnet. :D

Seamus

Crow ist ja mal ein wahnsinnig interessanter Charakter. Erinnert mich an eine Mischung aus Sixkill (ist ja ein amerikanischer Ureinwohner) und Hawk (schreckt genauso wenig davor zurück, jemanden auszuschalten). Bisher ein Grund warum mir die Story nun doch besser gefällt.

Macklin und Faye finde ich aber weiterhin farblos. Wirkt noch etwas uninspiriert und da ich mittlerweile beim 36. Kapitel angelangt bin, verlange ich nach Action! Muss noch an Fahrt gewinnen und die Dialoge zwischen den beiden sind jetzt auch nicht so der Bringer. Ich habe das Gefühl als ob ich das alles schon mal in einem Spenser Roman gelesen habe, nur natürlich um Klassen besser.

Jesse und Jenn Segmente skippe ich mitunter, dafür habe ich aber kaum noch ein Problem mit def Erzählperspektive. Habe mich wohl doch dran gewöhnt. Und mit Tony Marcus und Lennie Seltzer gibt es Charaktere die man ja aus Spenser kennt.

Ich wollte ja zusätzlich mal eine Karte zu Jesse Stone kreieren, aber das kann ich mir echt sparen. Gründe sind ganz einfach: Erstens gibt es die meisten Plätze nicht da fiktiv und zweitens lässt Parker die Jesse Charaktere die gleichen Lokale besuchen, die man aus Spenser schon kennt. Als Macklin da in das exakt gleiche Restaurant in Atlanta gegangen ist, wo Spenser auch schon dutzende Male war, hat mich das schon geärgert. Kannte Parker wirklich keine Alternativen?

In Los Angeles und New York ist es das gleiche Trauerspiel. Immer ist es Beverly Hills und die Gegend östlich des Central Park's. Echt schade. :(

Und bei Boston ja das gleiche. Alles was unterhalb der Dudley Street liegt, existierte für Parker nicht.

Gut das Atkins das abgeschafft hat und Spenser nun auch die ärmeren Stadtteile besuchen darf. Macht meine Karten gleich viel interessanter!

Seamus

Fand den Roman gegen Ende hin dann doch noch besser und vor allem das Finale war spannend zu lesen. Ich hoffe wir werden Crow irgendwann noch mal begegnen, war er doch der interessanteste von all den Schurken die hier drin vorkamen. 5 Sterne kann ich nicht geben (dafür hat gerade Am Anfang und in der Mitte viel gefehlt und vieles war streckenweise lahm), aber dafür 4 Sterne.

Kann nicht begreifen warum man diesen Roman nie verfilmt hat, auch wenn "Trouble in Paradise" ein Abklatsch der Dashiell Hammett-Kurzgeschichte "The Gutting of Couffignal" ist.