CI-5: DIE PROFIS FANBOARD
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Autor Thema: Servent of two Masters  (Gelesen 1172 mal)
andy65
Detective Inspector
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Beiträge: 663



« am: April 03, 2007, 11:19:59 »

Transcript

Von andy65

Doppelleben
(Servent of two Masters)

Videoaufnahme

Cowley: Wie heien Sie?
Reilly: George Reilly.
Cowley: Ist das Ihr voller Name?
Reilly: Entschuldigung. George Arthur Reilly.
Cowley: Was hatten Sie vor?
Reilly: In Warenhusern Brandbomben zu legen. Ich kann Ihnen eine komplette Liste geben, ber all unsere Kontakte, Verstecke, Briefksten, wenn Ihnen das hilft. Martin wei bedeutend mehr als ich, er ist der Leiter der Gruppe. Ich will Ihnen helfen, soweit ich kann. Tut mir leid, dass wir Ihnen soviel rger gemacht hatten.

Zuschauerraum

Eduardo: Wie lange hats gebraucht, bis der soweit war?
Cowley: Er hat bereits zehn Minuten nach seiner Verhaftung ausgepackt. Aber nicht alle bringt man so leicht zum Reden.

Video

Reilly: Es tut mir wirklich leid, das wollte ich nicht. Ganz bestimmt nicht, glauben Sie mir, Sir.
Cowley: Jetzt beruhigen Sie sich. Erzhlen Sie mal der Reihe nach.
Reilly: Gut, ich werde Ihnen alles sagen, was ich wei.
Cowley: Wo hat man Sie angeworben?
Reilly: In London.
Cowley: Wo in London?
Reilly: Bei den Drei Dominos, das ist eine Kneipe in Paddington.
Cowley: Und wer hat Sie angeworben?

Zuschauerraum

Eduardo: Eine bejammernswerte Gestalt, weich wie Butter. Die Typen, mit denen wir in unserem Land zu tun haben sind harte Kerle.
Cowley: War der auch. Sehen Sie, das haben wir eine Viertelstunde vorher aufgenommen.

Video

Reilly (mit Geisel am Fenster): Zehn Minuten, zehn Minuten ihr Schweine, oder  ich lege sie um. Ich jage ihr eine Kugel in den Kopf. (Schiet mehrmals nach drauen)
Cowley (ber Lautsprecher): Wir knnen nur darber verhandeln, dass Sie sich ergeben. Werfen Sie die Waffe weg, es wird Ihnen nichts geschehen, ich gebe Ihnen mein Wort.
Reilly: Ihr Wort? (Schiet mehrmals in Cowleys Richtung) Ihr Wort, darauf kann ich verzichten. Ihr sollt meine Forderungen erfllen. Und zwar alle. Sonst erschie ich sie. Ich meine es ernst. Verlassen Sie sich darauf. Ich geben Ihnen zwei Minuten Zeit. Wenn Sie bis dahin meine Forderungen nicht erfllt haben, drcke ich ab.

Zuschauerraum

Cowley: Bejammernswert  ja, weich wie Butter aber nicht.
Eduardo: Wie haben Sie denn den Kerl so schnell erwischt?  
Cowley: Das werden Sie gleich sehen.

Video:

Cowley: Los Jankins, wir mssen es versuchen. Er ist wieder reingegangen. Na, was ist, beeilen Sie sich. (Jankins ldt Gewehr mit den PS2 Granaten) Hoffentlich klappts.
(Jankins zielt auf das offene Fenster  drckt ab  in der Wohnung ist Rauch zu sehen, wenig spter ergibt sich Reilly)

Zuschauerraum

Cowley: Nun zu den Geiseln. Alle waren in den Raum in den wir unsere Spezialgranate geschossen haben. Drei Tage spter waren sie wieder vllig in Ordnung. (stellt das Vorfhrgert ab)
Eduardo: Eine ntzliche Waffe, im Kampf gegen Extremisten.
Cowley: Wie Sie selbst welche sind.
Eduardo: Wie? Wie wir?
Cowley: Leider habe ich nicht die Mglichkeit die britische Regierung davon abzuhalten, die PS2-Granate an ein Regime zu liefern, dass die Menschenrechte derart mit Fen tritt.
Eduardo: Die Menschenrechte? Darber wird viel zu viel geredet.
Cowley: Ich versuche nicht nur darber zu reden. In diesem Fall haben wir uns nur ber den Preis zu einigen.

Intro

HQ

(Bodie und Doyle bei der Waffenausgabe)
Doyle: Wirklich schade, dass Cole schon so frhzeitig in Pension geht.
Bodie: Ja, ich werd ihn auch vermissen.
Doyle: Manchmal war er ein bisschen wunderlich. Sechs Formulare in doppelter Ausfertigung um eine Handfeuerwaffe zu bekommen und die Munition hat er zweimal kontrolliert.
(Lagerverwalter ffnet gerade die Gitter, ein anderer Agent kommt und wird sofort abgefertigt)
Lagerverwalter (zum Agenten): Was mchten Sie?
Agent: Das bliche.
Cole: Selbstverstndlich, Sir.
Bodie: Entschuldigen Sie mal.
Agent: Ja.
Bodie: Wir waren zuerst da.
Doyle: Hey, Moment mal, ich war zuerst da.
Bodie: Auf wessen Seite stehst du eigentlich?
Doyle: Auf meiner.

Zuschauerraum

Cowley: Sie ist so hnlich, wie eine Trnengasgranate. Aber der berraschungseffekt ist strker als damals bei Mogadischu. Als diese Spezialeinheit der Deutschen das Flugzeug strmte, (Plumb hrt Cowley im Keller ab) hatte sie durch Anwendung von einer Art Blendgranate sofort das Kommando in der Hand. Die PS2-Granate geht weiter, sie demoralisiert den Gegner. Er bietet nicht nur an sich zu ergeben, sondern bettelt sogar darum, auszupacken und alles sagen zu drfen.

Coles Abschiedsfeier

Doyle: Na schn, wer ist denn dann deine Meinung nach der beste Mann in Europa? Wer?
Bodie: Keegan!
Doyle: Ach, du verstehst nicht worauf
Bodie: Oh, doch. Ich hab dich genau verstanden.
Doyle: berhaupt nichts hast du verstanden.
Cole (unterbricht die beiden): Guten Abend.
Doyle: Nabend Cole.
Cole: Nen doppelten Scotch, wenn ihr nichts dagegen habt.
Doyle: Haben wir nicht.
Bodie: Nimm nen dreifachen.
Cole: Heute ist mein letzter Tag.
Doyle: Aber meine erste Runde.

Zuschauerraum

Cowley: Der chemische Bestandteil kann auch allein, durch ein Loch in geschlossene Rume geleitet werden. In eine Zelle zum Beispiel und erzielt dort dieselbe Wirkung. (Plumb hrt immer noch ab) Der Betreffende merkt nicht mal, dass er dieser Behandlung unterzogen wird.
Eduardo: Eine sehr attraktive Waffe. Aber leider ist der Preis zu hoch. Ich habe nmlich zufllig noch eine andere Bezugsquelle.
Cowley: Tatschlich?
Eduardo: Dort werde ich mich natrlich auch informieren. Das Produkt macht einen uerst guten Eindruck auf mich. Aber nehmen Sie es mir nicht bel, dass ich die Vorteile des freien Marktes auszunutzen versuche.
Cowley: Ganz und gar nicht.

Coles Abschiedsfeier

(Gste sind am singen)
Bodie: Wo ist Cowley?
Doyle: Keine Ahnung.
Bodie: Es wird ihm hier bestimmt gefallen, das ist genau sein Geschmack, die schottischen Gesnge.
Doyle: Wei ich doch.

Am nchsten Morgen, Doyle und Bodie beim Joggen auf einem Friedhof

Bodie: Weit du, was ich neulich ber Jogging gelesen habe? Es sollen schon Leute dabei tot umgefallen sein.
Doyle: Dann sind wir ja hier am richtigen Ort.
Bodie: Ach, komm, das reicht fr heute.
Doyle: Nein, wir fangen doch gerade erst an.
Bodie: Ich kann nicht mehr. Ich bin vllig kaputt.
Doyle: Dann rei dich ein bisschen zusammen.
Bodie: Tu ich ja.
Doyle: Weit du, warum du Schwierigkeiten hast?
Bodie: Nein.
Doyle: Du isst zu viel.
Bodie: Nach dem Essen hab ich immer noch Hunger.
Doyle: Dann gehst du in die Kche und isst was. Ich hab dich gestern genau beobachtet.
(Plumb steht an einem Weg und beobachtet die beiden  baut aus seinem Schirm eine Art Sitzgelegenheit)

Cowley beim Arzt

Arzt: Fr einen Mann in Ihrem Alter sind Sie ganz gut beieinander.
Cowley: Das hr ich gern.
Arzt: Aber so knnen Sie nicht weitermachen.
Cowley: Wie nicht.
Arzt: In dem Tempo. Ihre Lebensweise, die tgliche Aufregung.
Cowley: Aber Sie schreiben doch, dass ich gesund bin.
Arzt: Nein.
Cowley: Was?
Arzt: Das habe ich Ihnen schon so oft erklrt, George.
Cowley: Und ich hab immer Ihren Rat befolgt.
Arzt: Das sagen Sie so, die Fakten sprechen dagegen.
Cowley: Was sprechen sie denn?
Arzt: Generell hat der Mensch mit sitzender Beschftigung eine normale Lebenserwartung. Aber das lsst sich zum Beispiel nicht anwenden bei einer, einer Spinne, die auf der Lauer liegt und auf ihre Beute wartet. Genau das ist Ihr Problem, George. Ihre Nerven sind gespannt wie eine Spiralfeder, jederzeit bereit loszuschnellen.

Friedhof

(Plumb sitzt auf seinen Stuhl, beobachtet Bodie und Doyle)
Plumb: Guten Morgen.
Bodie und Doyle (im Vorbeilaufen): Morgen.
Bodie: Hast du auch mitgezhlt?
Doyle: Ich hab einen inneren Kilometerzhler.
Bodie: Der Kerl eben sah aus, wie John Plumb vom Innenministerium.
Doyle: Wahrscheinlich versteckt er Mikrofilme hinter dem dritten Grabstein links.  Meinst du wirklich, dass ers ist.
Bodie: Mit dem Gesicht, dass kann nur Plumb sein.

Cowley beim Arzt

Cowley: Ach ja, versuchen Sie mal einem alten Hund etwas beizubringen.
Arzt: Wenn der nicht will. Ein kluger alter Hund lsst die Welpen die Arbeit machen.
Cowley: Die Welpen sind mir zu ungeduldig. Die wollen Leithunde werden. (geht)

Friedhof

(die beiden kommen gerade wieder an Plumb vorbei)
Plumb: Mr. Doyle, Mr. Bodie knnt ich Sie einen Moment sprechen.
Doyle: Wie Sie sehen, sind wir im Augenblick leider beschftigt.
Plumb: Mein Name ist Plumb.
Bodie: So sehen Sie auch aus.
Plumb: ber meinen Namen sind bereits alle Witze gemacht.
Doyle: Du hast ein gutes Gedchtnis, Bodie, Kompliment.
Bodie: Was knnen wir fr Sie tun?
Plumb: Ich frchte, ich habe eine unangenehme Nachricht fr Sie.
Bodie: Sie wissen nicht zufllig ein Mittel gegen Kater?
Plumb: Doch, rechtzeitig aufhren.
Doyle: Wie unangenehm ist denn die Nachricht?
Plumb: Es handelt sich um Mr. Cowley. Ich habe das Gefhl, er legt sich was beiseite fr schlechte Zeiten.
Doyle: Cowley und korrupt, Sie sind verrckt.
Plumb: Alles deutet darauf hin.
Doyle: Cowley wrden wir unser Leben anvertrauen. Wir habens bisher ja auch getan.
Plumb: Das ist schon richtig, ihr sollt nicht von mir glauben, dass ich George etwas Unrechtes anhngen will. Ich, eh, habe nur die Befrchtung, dass er falsch spielt. Und ihr beide habt die ehrenvolle Aufgabe die Beweise gegen euren Chef zu liefern.

Telefonzelle an einer Tankstelle

Cowley: Natrlich, wei ich das zu schtzen.  Ja.  Ja ich wei auch, dass die Zeit drngt.  Aber es gibt eine Grenze, lnger kann ich da nicht warten.  Gut.  Haben Sie mit ihrer anderen Quelle schon Kontakt.  Dann tun Sie das, aber bedenken Sie, selbst wenn er billiger ist, ist er auch zuverlssig? Und kann er soviel liefern? Stelln Sie das fest. (legt auf)
Tankwart: Sir. (kommt mit Quittungsblock)
Cowley: Ah, ja Sieht nach Regen aus.
Tankwart: Nach dem Wetterbericht soll es besser werden.
Cowley: (unterschreibt) So, hier.
Tankwart: Danke.

Friedhof

(Plumb spielt Doyle und Bodie gerade den Mitschnitt aus dem Zuschauerraum vor)
Cowley:  an ein Regime zu liefern, dass die Menschenrechte derart mit Fen tritt.
Eduardo: Die Menschenrechte? Darber wird viel zu viel geredet.
Cowley: Ich versuche nicht nur darber zu reden. In diesem Fall haben wir uns nur ber den Preis zu einigen.
(Plumb stellt den Rekorder ab)
Bodie: Warum wir? Dafr haben Sie doch Ihre eigenen Leute.
Plumb: Aber ihr gehrt zu seiner Truppe. Auerdem seid ihr unverdchtig.  brigens, hab ich meine Befehle fr euch bis ins Detail ausgearbeitet. Guten Tag. (Plumb zieht ab)

Eine leerstehende Halle

(Cowley kommt angefahren)
Groves: Guten Morgen, Sir.
Cowley: Morgen, Groves.
Groves: War ein schnes Abschiedsfest fr Mr. Cole gestern Abend.
Cowley: So, und ich war nicht da. Sind die bald fertig?
Groves: Ich denke schon, Sir. Jetzt sind sie oben beim letzten Fenster. Sie amsieren sich wie zwei Seeleute
Cowley: Ja, ich wei schon, danke, Groves. (fhrt weiter)

Am letzten Fenster

(Doyle und Bodie sitzen an der Kante und halten ein Seil)
Doyle: Siehst du dasselbe, wie ich.
Bodie: Ja.
Doyle: Wir sagen ihm nichts.
Bodie: Ich jedenfalls nicht. Willst du nicht anfangen?
Doyle: Nein danke, nach dir.
Bodie: Ich bitte dich, nach dir.
Doyle: Na schn, dann gewinne ich eben. (springt, sich am Seil haltend nach unten  Bodie hinterher  durch ein geschlossenes Fenster  und landen auf einer Matte)
Bodie: Fnf Komma Sieben.
Doyle: Ach, ja.
Bodie: Ich habs doch gestoppt.
Doyle: Guten Morgen Sir.
Cowley: Schon aufgestanden? Ich hab einen Auftrag fr euch. Ihr sollt jemanden berwachen. Und zwar rund um die Uhr. Einen Mann namens Malek, dass ist ein Araber, der im Hotel Oxford abgestiegen ist. Angeblich ist er Kaufmann, aber ich mcht gern wissen, womit der handelt.
Doyle: Und warum ist das so wichtig?
Cowley: Hab so meine Informationen, riskiert nichts, passt gut auch euch auf.
Doyle: Bisher haben wir noch nie Schwierigkeiten gehabt.
Cowley: Diesmal knnte es aber sein.
Bodie: Malek ist bei denen wahrscheinlich ein Allerweltsname.
Cowley: Das ist mglich. Strkt euch aber vorher noch n bisschen, das ist ein Mann von ungeheurer Energie. Spielkasinos, Essen gehen, er ist unermdlich.
Doyle: Sollen wir Sie anrufen, Sir?
Cowley: Nein, schreibt einen Bericht. Ich lese ihn dann zu gegebener Zeit. (Cowley startet den Wagen)
Bodie: Dann zhlt das also nicht zur Dringlichkeitsstufe A, Sir.
Cowley: Es ist dringlich genug, dass ihr beide euch an seinen Rockzipfel hngt und dranbleibt. (fhrt los)
Bodie: Wr fast komisch, wenn es nicht so traurig wr.
Doyle: Ja,
Bodie: Ich hab ihm eine Wanze an den Motor gesetzt.
Doyle: Wann?
Bodie: Jetzt gerade.
Doyle: Der zieht dir die Ohren lang.
Bodie: Ja, - Wer ich Sir, ich doch nicht Sir, nein, ich wars nicht  
Doyle: Autoritt heit doch auch delegieren.
Bodie: Willst du unseren Auftrag weitergeben.
Doyle: An Charlie, der ist doch in allen Dicotheken zu hause. (ziehen los)
Groves: Fnf Komma Neun, das ist zu langsam meine Herren, viel zu langsam.

Vor der Halle

Doyle: Bist du sicher, dass der Wagen noch nicht eingesetzt worden ist?
Bodie: Hat der Mann, der ihn uns gegeben hat, jedenfalls behauptet.
(steigen in den blauen Kastenwagen ein)
Doyle: Und fhrt der auch?
Bodie: Wie ein Rennwagen.
(fahren los)

Im Auto

(verfolgen Cowley)
Bodie: Was denkst du, dass er vorhat? Ob das nur ein fingierter Auftrag ist?
Doyle: Ich glaube, er will uns da aus etwas raushalten.
Bodie: Du kombinierst toll, aber woraus?
Doyle: Das wei ich auch nicht, aber Plumb hat seine Nase bestimmt schon tief genug rein gesteckt.
Bodie: Ach, vielleicht htten wirs dem Alten doch sagen sollen.
Doyle: Nein, das drfen wir nicht. Da kriegen wir nur mit Plumb Scherereien, aber wir sollten versuchen herauszubekommen, was der Chef im Schilde fhrt.
Bodie: Im Moment sieht es ganz so aus, als ob er in die Stadt fhrt.
Doyle: Ich habs nicht eilig.
(Cowley hlt vor dem Waffenarsenal)
Bodie: Kommt mir hier ziemlich bekannt vor.
Doyle: Ja, nach unserer Peilung hat er angehalten.

Im Waffenarsenal

(Cowley betritt das Arsenal)

Vor dem Arsenal

(Doyle und Bodie kommen gerade an)
Bodie: Das ist das Waffenarsenal.
Doyle: Es kann nicht sein, was nicht sein darf.
(fahren weiter und parken)

Im Waffenarsenal

(Cowley weist sich aus)
1. Wache: Danke. (gibt Cowley die Unterlagen)
Cowley: Danke. (Cowley betritt den inneren Bereich)
2. Wache: Guten Morgen, Sir.
Cowley: Guten Morgen.

Im Inneren des Waffenarsenals

Agent: Hier, sieh dir die mal an.
Mitarbeiter im Waffenarsenal: Jetzt unterschreiben Sie noch, bitte.
Cowley: Morgen.
Mitarbeiter im Waffenarsenal: Guten Morgen, Sir.
(Cowley geht zu Coles Bro durch)
Cowley: Guten Morgen, Cole.
Cole: Morgen, Major.
Cowley: Tut mir leid, dass ich gestern nicht zu Ihrem Abschiedsfest kommen konnte. War beim besten Willen nicht zu machen. Ein Wunder, dass Sie schon so frh hier sind.
Cole: Gegen meinen Wecker sind die Glocken von Jerichow ein leises Gebimmel. Auerdem ist es Gewohnheit.
Cowley: Am Monatsende knnen Sie den Wecker dann ja wegwerfen.
Cole: Dann drehe ich mich auf die andere Seite und denke an euch. (Cowley gibt Cole einen Zettel mit seiner Bestellung)

Vor dem Waffenarsenal

(Doyle steigt gerade wieder ins Auto)
Doyle: Ich hab mit Charlie gesprochen.
Bodie: Ja?
Doyle: Ja. Rashid Malik ist in die Moschee gegangen.
Bodie: Ich denke der fhrt so ein ausschweifendes Leben.  
Doyle: Vielleicht betet er dafr, dass ers durchhlt.
Bodie: Und was hast du Charlie gesagt?
Doyle: Er soll auch in die Moschee gehen und sich die Schuhe zum Gebet ausziehen.

Im Waffenarsenal

(Cole holt aus Regal die Kisten mit den PS2-Granaten)
Cole: Die hat bisher noch niemand haben wollen, Sir.
Cowley: Ich hab sie schon hin und wieder eingesetzt, Cole.
Cole: Die stehen aber unter Geheimverschluss, deswegen bewahr ich sie auch gesondert hier drinnen auf.
Cowley: Wenn unsere Regierung sie verkaufen will, ich glaub kaum, dass der Kunde sich mit Attrappen zufrieden gibt.
Cole: Vermutlich nicht. Sie haben vergessen zu quittieren, Sir.

Vor dem Waffenarsenal

(Bodie und Doyle warten auf Cowley)
Bodie: So was knnte man doch als Angriff auf die Gefechtsbasis bezeichnen, oder?
(beobachten, wie Cowley die Granaten in seinem Wagen verpackt)
(Cowley fhrt ab)
Doyle: Dann sieh zu, wie du klarkommst. (Doyle steigt aus)
Bodie: Doyle, du wirst mir fehlen.
Doyle: Ich fang gleich an zu weinen.
(Bodie fhrt Cowley nach)
Bodie (beim Wenden des Wagens): Und versumpf nicht in irgendeiner Diskothek.
(Doyle betritt Waffenarsenal - weist sich bei der Wache aus)
Doyle: Morgen.
Wache: Morgen.
Doyle: Mein Gott, wie lange dauert das denn noch? Ist ja zum Auswachsen.
Wache: Sie kennen sich aus?
Doyle: Ja, danke.

Waffenarsenal

Mitarbeiter: Neunundzwanziger und Dreiiger natrlich.
Cole: Ja.
Mitarbeiter: Und hier
Cole: Fgen Sie dann einige P14 hinzu.
Mitarbeiter: P14. Wie viel meinen Sie, vielleicht fnf Dutzend.
Cole: Ja. Wrd ich sagen.
Mitarbeiter: Ich werde das sofort erledigen.
Cole: Gut.
Doyle: Cole.
Cole: Schon wieder einer.
Doyle: Wieso?
Cole: Ihr Chef war nmlich gerade da.
Doyle: Habt ihr wieder zuviel Broklammern auf Lager?
Cole: Nein, die sind so gut wie ausverkauft. (Doyle lacht) Was kann ich fr sie tun?
Doyle: Mit der Waffe stimmt irgendwas nicht. Ich glaub das Visier ist schlecht ausgerichtet. (bergibt Cole seine Dienstwaffe)
Cole: Haben Sie sie fallengelassen? Na, ich seh sie mir mal an. (geht in sein Bro, Doyle hinterher)
Doyle: Auerdem klemmt der Abzug.
Cole: Ja.

(Cowley fhrt auf einen Parkplatz)

Cole: Sie sollten mal einen Sehtest machen lassen.
Doyle: Ich sehe besser als ein Falke, auer wenn ich was getrunken hab.
Cole: Der Knarre fehlt weiter nichts als ein paar Tropfen l. Wie oft hab ich euch wohl schon gesagt
Doyle: (fallt ihm ins Wort) Der beste Freund des Menschen ist eine zuverlssige Waffe.
Cole: Genau. Sorgt fr sie und sie sorgt fr euch.
Doyle: Sie haben den falschen Beruf, sie htten Prediger werden sollen.
Cole: Ach, das Kostm gefllt mir nicht.
Doyle: Ich bin ja nicht neugierig, aber was will der Alte mit den PS2 Granaten?
Cole: Sie sind neugierig.
Doyle: Tja, das ist nun mal so. Ich bin eben ein wissbegieriger Mensch, das soll in meinem Beruf von Vorteil sein. Was ist denn an diesen Granaten besonderes?
Cole: Fragen Sie den Major. Hier ist Ihre Waffe. (gibt Doyle die Dienstwaffe zurck) Nicht unntig entsichern.

Parkplatz

(Bodie beobachtet Cowley, wie dieser die Granaten in ein anderes Auto umldt.  Cowley steigt in das andere Auto und fhrt wieder los)
Bodie: (zu sich selbst) Interessant.
(RT geht)
Bodie: 4-5?
Doyle: 3-7, was gibts?
Bodie: Der Alte hat uns reingelegt, mit diesen Malik. Er hat einfach den Wagen gewechselt, da ntzt uns unsere Peilwanze wenig.
Doyle: Glaubst du, dass er dich bemerkt hat?
Bodie: Nein.
Doyle: Hat er Funktelefon in dem neuen Wagen?
Bodie: Soweit ich es erkennen kann, nicht.
Doyle: Ich schnappe mir ein Auto, welche Richtung fhrst du?
Bodie: Wenn dus genau wissen willst, Richtung Norden. Hast du was rausgekriegt?
Doyle: Der Alte hat sich zwei Kisten PS2 Granaten geholt.
Bodie: PS2? Was ist denn das?
Doyle: (der mittlerweile im Auto unterwegs ist) Irgend so eine neue Wunderwaffe.
Bodie: Was?
Doyle: Ich glaub, dass unser Auftraggeber uns die Antwort geben knnte.
Bodie: Der htte uns ja auch gleich  die volle Wahrheit sagen knnen.
Doyle: Schalte solange auf Ausschlussfrequenz, bis ich das mit unseren Auftraggeber geklrt habe.
Bodie: Kannst du mich noch verstehen 4-5?
Doyle: So gerade noch.
Bodie: Er ist links in einen Feldweg eingebogen, an der Ecke steht ein groes weies Haus. Sieht aus wie die Zufahrt zu einem Flugfeld. Hast du verstanden?
Doyle: Verstanden, Ende.

Bei einigen Gebuden auf dem Flugfeld

(Bodie steigt aus  einige Mnner stehen in einiger Entfernung)
Bodie: Tag. Eine hbsche Anlage haben Sie hier.
Mann: Das ist Privatbesitz.
Bodie: Ach so ist das.
Mann: (mit Gewehr unter dem Arm) Der Flugplatz ist geschlossen. Schon seit Jahren.
Bodie: Ich bin einem Wagen gefolgt. Haben Sie ihn zufllig gesehen? So ein Combi, wie meiner.
Mann: Ja.
Bodie: Und in welche Richtung ist er gefahren?
Mann: Zur Manorfarm.
Bodie: Woher wissen Sie das?
Mann: Er hat danach gefragt.
Bodie: Ach so. Tja, hier kann man sich wirklich verfahren. Und was haben Sie ihm gesagt?
Mann: Hinter den alten Flugzeugteilen links. ber die Umgehungsstrae kommt man dann in den Wald. Das ist nicht weit.  
Bodie: Gut, danke. Vielen Dank. (Steigt wieder ein und fhrt weiter)

Auf der Farm

Cowley: Und die wollen Sie nun mit nach Sdamerika nehmen?
Frau: (sitzt auf einem Pferd, steigt dabei ab) Aus dem Grund sind wir hauptschlich hier. Eduardo hat zu Hause ein Gestt. Danke Carlo.
Cowley: Und wem gehrt das hier?
Frau: Dieses Gelnde gehrt einem von Eduardos Kompagnons.
Cowley: Und wo ist er?
Frau: Er macht Schiebungen.
Cowley: Das berrascht mich.
Frau: Warum?
Cowley: Ich dachte, dass bei Ihnen zu Hause genug geschossen wrde.
Frau: Eduardo bleibt gern im Training.
Cowley: Man kann ja nie wissen.

Im Wald

(Bodie stellt Auto ab)
Bodie: (ins RT) Von nun an musst du selbst herfinden, Lockenkpfchen.

Vor Waffenarsenal

(Plumb steigt gerade aus seinem Auto und betritt das Arsenal)
Plumb: Guten Morgen, Cole.
Cole: Morgen, Mr. Plumb.
Plumb: Der bliche Verwaltungskram, wren Sie so nett.
Cole: Da muss ich erst zur Rechnungsstelle. Wollen Sie warten?
Plumb: Selbstverstndlich.
Cole: Dauert nicht lange.
(Cole geht  Cole sucht Cowleys Quittung und reit sie aus dem Block)

Wald

(Bodie im Dauerlauf durchs Unterholz  Reiter kommt heran  entdeckt Bodie und verfolgt ihn  Reiter tritt Bodie von hinten in den Rcken  Bodie findet einen Ast und schlgt damit den Reiter vom Pferd)

Wohnhaus auf der Farm

Eduardo: Tut mir leid, Mr. Cowley. Aber bevor ich von meiner anderen Quelle nichts gehrt habe, hat es keinen Sinn weiter zu reden. (Telefon klingelt) Wrden Sie mich bitte entschuldigen.
Frau: Wir hatten angenommen, Sie wrden uns erst gegen Abend aufsuchen.
Cowley: Am helllichten Tag ist es manchmal weniger verdchtig.
Frau: Sie sind sehr versiert im Vertuschen von Dingen.
Cowley: Das ist mein Job.
Frau: Ein Vorteil fr uns.
Cowley: Das will ich hoffen.
Frau: Wollen Sie nicht zu uns kommen?
Cowley: Ach wissen Sie, alles zu seiner Zeit.
Frau: Eduardo sucht noch Leute fr leitende Positionen.
Cowley: Aber er bleibt der Chef.
Frau: Oh, ja.
Cowley: Und Sie sind seine rechte Hand?
Frau: Die meisten mgen mich.
Cowley: Wieso auch nicht.
Frau: Es gibt Leute, die sind da anderer Meinung.
Cowley: Die mssen bekehrt werden.

(Doyle auf dem Weg zu der Farm)

Im Wald

(Bodie bringt den verpackten Reiter zum Auto)
Bodie: Fass ja nichts an, der gehrt mir nicht. Und ich mchte auch nicht, dass er beschdigt wird. Hast dus bequem?
Reiter: Nein.
Bodie: Nein, das ist aber merkwrdig. Na macht nichts. Wiedersehn.

(Doyle auf dem Weg zu der Farm  kommt gerade an der Abzweigung bei den Gebuden an)

Farmgelnde

(Bodie sondiert das Gelnde)

Wald

(Doyle parkt das Auto ebenfalls im Unterholz)

Im Haus

Eduardo: Meine Quelle hat sie unterboten.
Cowley: Sie knnen mir viel erzhlen.
Eduardo: Das stimmt.
Cowley: Mein Preis ist mehr als anstndig. Wenn man das persnliche Risiko dabei bedenkt.
Eduardo: Verstehen Sie mich nicht falsch, Mr. Cowley. Ich will die PS2 Granaten. Aber warum soll ich sie von Ihnen kaufen, wenn Ihr Preis hher ist.
Cowley: Und die Menge? Ist er dann auch in der Lage so viele zu liefern?
Eduardo: So viele wie Sie.
Cowley: Ich hab meinen Konkurrenten wohl etwas unterschtzt.
Eduardo: So sieht es aus.

Wald

(Doyle findet das Auto mit verpackten Reiter)
Doyle: Hat der sich doch ein Mdchen aufgegabelt. (lacht)
(geht auf Auto zu, kann in der Scheibe den Mann vom Flugfeld erkennen)
Doyle: Immer schn artig bleiben.
(weicht dem Ast aus, mit dem der Mann Doyle von hinten niederschlagen will  kann den Angreifer berwltigen  wird aber von dem 2. Mann von hinten angegriffen  berwltigt auch diesen)

Haus

Cowley: Warum glauben Sie meinem Konkurrenten vertrauen zu knnen?
Eduardo: Das hat nichts mit Vertrauen zu tun, Mr. Cowley. Eines haben Sie beide nmlich bei diesem Geschft gemeinsam.
Cowley: Wir haben etwas gemeinsam?
Eduardo: Habgier. Eine fast kindliche Habgier. Und darauf kann man sich verlassen.
Cowley: Wenn man sie nicht unter Kontrolle hat.

Farmgelnde

(Bodie sondiert noch immer die rtlichkeiten  versucht das reiterlose Pferd anzulocken  Frau kommt aus dem Haus  fhrt das Pferd zum Stall)
Frau: Carlo, Ripp scheint gestrzt zu sein. Ihr solltet besser mal nach ihm suchen.
Carlo: In Ordnung.

Wald

(Doyle verpackt die beiden Mnner ebenfalls in dem Auto)
Doyle: Schnen Tag noch.

Haus

Eduardo: Was ist passiert?
Frau: Ripp muss gestrzt sein. Sein Pferd ist allein zurckgekommen.
Eduardo: Warum stellt er sich denn so dumm an. Ist das Pferd unverletzt?
Frau: Ja.
Eduardo: Tja, Mr. Cowley. Ziemlich ausweglos.
Cowley: Es gibt kein Problem, dass sich nicht lsen lsst. Und das hier ist ein hartes Geschft.

Farmgelnde

(Bodie wird von hinten angestubst  dreht sich um  hinter ihm steht Doyle)
Doyle: Ich bin es nur.

Haus

Cowley: Auf dem freien Markt muss man die Konkurrenz unterbieten. Stimmts?
Eduardo: Wie vernnftig Sie doch sind, Mr. Cowley. Aber Sie bekommen sie ja selber auch fr einen recht gnstigen Preis.

Wald

(Bodie und Doyle auf dem Weg zum Auto  Carlo auf der Suche nach Ripp)
Carlo: Ripp! Ripp!

Plumbs Bro

Plumb: (am Telefonieren) Ich wei alles ber Silva. (Sekretrin bringt Unterlagen) Danke mein Schatz. (wieder ins Telefon) Laut Auenministerium soll er in Sdamerika einen stabilisierenden Einfluss haben. Aber offiziell drfen wir mit ihm keine Geschfte machen. Er ist ein Diktator, rcksichtslos.
Doyle: Er hat auch eine Frau dabei.
Plumb: Seine Ehefrau wahrscheinlich.
Doyle: Ah, ja. Bodie mchte ihre Seele retten, weil in einem so hbschen Krper, kein so schlechter Kern stecken kann.
Plumb: Sagen Sie ihm, dass sie sich krzlich, als es rger gegeben hat, ein paar sehr ausgefallene Strafen fr ihre Mitarbeiter ausdachte. Auch fr ihren Liebhaber. Man knnte es so in etwa vergleichen mit Salome und Johannes dem Tufer.
Bodie: Ich sehe in allem das Gute. Aber ich verstehe was er meint.
Doyle: Er hat verstanden. Sollen wir weitermachen?
Plumb: Soll dass etwa heien, Doyle, dass Sie nach allem was Sie gehrt und gesehen haben Zweifel an Cowleys Schuld hegen?
Doyle: Ich hege berhaupt nichts, Sir.
Plumb: Und ich verstehe.
Doyle: Sollen wir die ganze Bande festnehmen?
Plumb: Nein, vorerst nur George, ich will ihn hinter Schloss und Riegel haben, dann kmmern wir uns um die anderen.
Doyle: Wir knnen doch Cowley weiter beschatten, bis wir den ganzen Handel bis zur Lieferquelle verfolgt haben.
Plumb: Nein. Nehmt Cowley fest, sobald er mit Silva gesprochen hat, dem drfen wir nichts tun. Rhrt Silva nicht an.
Doyle: Ja, ok. Aber was sind diese PS2 eigentlich fr Granaten?
Plumb: Kmmert euch um Cowley, die PS2 Granaten sind mein Problem.

Farmgelnde

(Cowley am  Auto  holt eine der Granaten aus der Kiste)
Cowley: Das ist sie. Sie hat sogar schon einen Spitznamen, und zwar Heulsuse.
Eduardo: Wenn man da an die Stinkbomben in der Schule denkt, ist das ein bedeutender Fortschritt (nimmt Cowley die Granate aus der Hand)
Cowley: Darf ich sie wiederhaben?
Eduardo: Natrlich. Gehen wir wieder rein, Mr. Cowley, wir knnen beim Essen weiterverhandeln.
Cowley: Diese Granate ist wirklich ein Fortschritt. Man kann sie fast als human bezeichnen. (verpackt die Granate wieder)

Wald

(Carlo noch auf der Suche nach Ripp  - findet das Auto)

Haus

Eduardo: Sie geben mir Rtsel auf, Cowley. Ich habe Sie berprfen lassen. Eine makellose Vergangenheit. Zuverlssiger Dienst im militrischen wie im zivilen Bereich. Auerdem stehen Sie kurz vor der Pensionierung. Und ganz pltzlich beschlieen Sie, Ihr Nest zu polstern.
Cowley: Ist das so absonderlich? Ich bin nicht der Einzige der sein Nest polstern mchte.
Eduardo: Korruption an hchster Stelle verbreitet sich wie ein Lauffeuer. Die dritte Welt hat da eine Menge zu bieten.
Cowley: Korruption gibt es in allen Gesellschaftsordnungen. Denn vom dialektischen Materialismus zum einfachen direkten Materialismus ist nur ein kleiner Schritt.
Eduardo: Genau deshalb will ich mit meinen Freunden die Wertbegriffe in unserem kleinen Land erhalten. Aber das drfte Sie nur wenig interessieren.
Cowley: Alte Werte bewahren oder anderen Rechte vorenthalten?
Eduardo: Wir haben so eine Art Sorgerecht fr ein Volk, das an Hunger und Krankheit zugrunde gegangen  wre, wenn nicht Leute wie ich, ihnen Krankenhuser gebaut und ihre Landwirtschaft mechanisiert htten.
Cowley: Und ihre Bodenschtze ausgebeutet htten.
Eduardo: Das empfinde ich nur als einen fairen Tausch.

Farmgelnde

(Bodie ungeduldig)
Bodie: Nun komm schon, Cowley.
(die befreiten Gangster knnen sich unbemerkt nhern  die beiden versuchen sich zu wehren  aber Carlo kommt von hinten auf dem Pferd)
Carlo: Halt. Nehmt ihnen die Waffen ab. Ins Haus mit ihnen.

Im Haus

Eduardo: Dollar oder Schweizer Franken?
Cowley: Schweizer Franken wre mir lieber. Die Berge halten die Whrung stabil.
Eduardo: Da haben Sie sich das richtige Nest ausgesucht.
Frau: Wahrscheinlich wollen Sie den hchsten Gipfel fr sich.
Cowley: Denken Sie an das Risiko. Wenn jemand in meiner Position bei einem Vergehen erwischt wird,
Eduardo:  verschwindet er sofort von der Bildflche.
Cowley: So ist es. Vielleicht sollte ich mich doch mehr um die Konkurrenz kmmern. Schlielich hat sie mein Risiko erhht.
Frau: Warum?
Cowley: Ohne Konkurrenz wrden wir nicht um den Preis feilschen. Sie knnten immerhin zu denen gehen und mich kompromittieren.
Frau: Ein Gentlemen-Agreement.
Cowley: Erfordert zwei Gentlemen.
(es klopft)
Eduardo: Herein. (Carlo betritt das Zimmer)
Carlo: Wir haben ein paar Eindringlinge festgenommen, Sir.
Eduardo: Wilderer?
Carlo: Wilderer mit solchen Waffen?
Eduardo: Bring sie rein.
(erst Doyle, dann Bodie kommen ins Zimmer)
Bodie: Nabend. Nabend, Mr. Cowley.
Eduardo: Freunde von Ihnen? Aber Sie kennen sie doch?
Cowley: Ja, den einen kenn ich. Der tut fr Geld alles.
Eduardo: Und der andere?
Doyle: Wir haben gehrt, Sie suchen Leute, die mit Waffen umgehen knnen. Fr ne kleine Party.
Frau: Wo haben Sie das gehrt?
Bodie: Och, so was spricht sich rum. Wir beide sind ein begehrtes Paar.
Cowley: Begehrt? Ihr seid doch wohl mehr fr eure Brutalitt bekannt.
Frau: Sie verkehren in den gleichen Kreisen?
Cowley: Eh, hin und wieder braucht man auch mal Kontakte zur Unterwelt.
Bodie: Unterwelt?
Doyle: Wir sind nur kleine Handlanger. Unsere Auftraggeber sind die groen Bosse.
Eduardo: Bring sie runter, Carlo. Nach dem Essen werden wir uns etwas ausfhrlicher unterhalten.
Bodie: Wollen Sie nicht lieber noch zwei Gedecke auflegen, Sir?
Eduardo: Raus mit Ihnen.
Carlo: Raus.

(Bodie und Doyle werden in den Keller gebracht)
Doyle: Bisschen khl hier unten, knnt ihr uns nicht einen Heizofen aufstellen.

Keller

Doyle: Da stellt uns dieser Cowley doch tatschlich mit Verbrechern auf eine Stufe.
Bodie: Vielleicht wollte er uns damit nur retten.
Doyle: Meinst du wirklich?

Esszimmer

Frau: Die Beiden sind genau im richtigen Moment gekommen.
Cowley: Sie wollen sie doch nicht etwa anheuern?
Frau: Wir knnten sie auch zwingen fr uns zu arbeiten.
Cowley: Sie haben ja gesehen, wie unverschmt die auftreten. Aber vielleicht suchen Sie so was.
Frau: Ich hatte eigentlich an etwas anderes gedacht. Als Versuchskaninchen fr Ihre Spezialgranate.
Eduardo: Tja, vielleicht erfahren wir da was Interessantes, Mr. Cowley.

Keller

(Doyle untersucht Kellerfenster)
Doyle: Siehst du einen Ausweg?
Bodie: Nicht direkt.
Doyle: Das ist doch ganz viel versprechend.
Bodie: Ja. Wirklich ausgesprochen zuvorkommend von unseren Gastgebern.
Doyle: Was meinst du?
Bodie: Ein groer Schlafraum mit einem frstlichen Badezimmer.
Doyle: Sehr komisch. Hilf mir lieber mal, ja. Ich will versuchen das rauszukriegen.
Bodie: Sitzt ganz schn fest.
Doyle: Dann zieh mal.
Bodie: Jetzt. (Ein Ruck und die innere Vergitterung ist raus) Ach, ein Vorhngeschloss. Wenn du mir den Schlssel gibst, sind wir in zwei Minuten drauen.
Doyle: Vielleicht liegt er unter der Matte.
Bodie: Wir brauchen nur ein Brechstange und einen ordentlichen Hammer. So was kann man von einem gut aufgerumten Keller doch wohl erwarten.
(Beide machen sich auf die Suche nach Werkzeug  Doyle findet einen Schraubenzieher)
Doyle: Hier, probier den mal.
Bodie: Warst du mal Pfadfinder?
Doyle: Nein, leider nicht.
Bodie: He, ein Jammer. Dann httest du nmlich mehr im Kopf. Aber Cowley war sicher Pfadfinder.

Esszimmer

Cowley: Das gibt aber einen ziemlich lauten Knall. Was ist mit den Nachbarn?
Eduardo: Wir sind hier weit und breit allein.
Frau: Sie werden doch jetzt nicht pltzlich ngstlich, Mr. Cowley?
Cowley: Durchaus nicht.
Eduardo: Dann wollen wir mal. Holen Sie Ihre Zauberkiste.
Cowley: Na schn.

Keller

(Bodie und Doyle versuchen das Gitter aufzukriegen)
Bodie: Ah, verdammt. So ein Mist. Geht nicht. Es bewegt sich kein Stck.
Doyle: Es gibt noch eine Mglichkeit.
Bodie: Das sagst du mir jetzt. Mir reichts. Ich geh jetzt nach Hause.
Doyle: Wie wrs mit diesem Krummsbel?
Bodie: Versuchs mal.
Doyle: Immer das Gehirn schonen, so lange man es mit roher Gewalt auch schafft. Denken verbraucht nur graue Zellen. Und die sollte man mglichst sparen. (versucht jetzt sein Glck) Komm schon.  Das verdammte Ding bewegt sich doch nicht.
Bodie: Versuchs mal auf der anderen Seite.

Hof

(Cowley geht zum Auto  holt eine Granate aus dem Kofferraum  hrt dabei die Gerusche aus dem Keller)

Keller

Doyle: Den Schraubenzieher.
Bodie: Versuch es am Vorhngeschloss.

Hof

(Cowley schlgt die Klappe des Kofferraums laut zu - Gerusch wird von den Beiden gehrt  Cowley geht noch mal in Richtung des Kellers)

Keller

Bodie: Wo ist der Schraubenzieher?
Doyle: Runter gefallen.
Bodie: Du Idiot.

(hren wie Cowley nher kommt  dieser sieht den Schraubenzieher und stt ihn zurck)
Doyle: Da scheint uns jemand zu mgen.
Bodie: Hauptsache wir haben den Schraubenzieher.

Esszimmer

Frau: Die mssen Cowley verfolgt haben. Einen solchen Zufall gibt es nicht.
Eduardo: Carlo. Cowley soll die Wunderwaffe an sich selbst ausprobieren.
Carlo: Mmh?
Eduardo: Sperren Sie ihn im Keller ein. Zusammen mit seinen Freunden.
Frau: Und was ist mit PS2? Er hat doch nur ein paar Proben mitgebracht.
Eduardo: Da wende ich mich an meine andere Quelle.  Denn diesem Mr. Cowley traue ich von Minute zu Minute weniger.
(Cowley kommt wieder herein)
Cowley: So, da bin ich wieder. Ziemlich kalt drauen. Darf ich noch einen?
Eduardo: Ja, selbstverstndlich.
Cowley: Danke.

Keller

Doyle: Jetzt versuch ich diese Schrauben noch mal.
Bodie: Die geben nach, nicht?

Esszimmer

Cowley: So. Mal sehen ob ich diese kleine Sprhdose zum Znden bringe. Das wrs. Wo ist der Keller?
Eduardo: Carlo.
(Carlo und Cowley gehen in den Keller)

Keller

Doyle: Jetzt gehts. (Gitter ist jetzt ab)

Kellergang

Carlo: Geradeaus.

Keller

Bodie: Schnell. (Klettern aus dem Kellerfenster)

Vor der Kellertr

Carlo: Fertig?
Cowley: Moment noch. Ok.
(Cowley wirft die Granate in den Keller  wird von Carlo hineingestoen  Granate explodiert  Gas wird freigesetzt)

Esszimmer

Frau: Ab wann ist es ungefhrlich rein zu gehen?
Eduardo: Keine Ahnung.

Keller

(Cowley sucht einen Ausgang  kommt zum Kellerfenster  Doyle hilft ihm raus, muss dazu aber noch mal selbst in den Keller  Carlo ffnet die Kellertr und kann nur noch sehen, wie die Drei entkommen sind.  Die Drei auf dem Weg zu Cowleys Auto.  knnen gerade noch rechtzeitig verschwinden, bevor Eduardo durch die Haustr kommt)

Vor dem Haus

Carlo: Ich hol den Wagen.
Eduardo: Das brauchst du nicht.
Frau: Cowley ist gefhrlich.
Eduardo: Wieso, was soll er machen? Sich bei der Polizei beschweren, dass wir eine Granate gegen ihn eingesetzt haben, die er selbst gestohlen hat?
(gehen wieder ins Haus)

Im Auto

Bodie: Wie geht es ihm?
Doyle: Sein Puls ist langsam aber gleichmig, sonst alles normal.

Im Haus

(Eduardo am Telefon)
Eduardo: Ich akzeptiere Ihre Bedingungen. Meine Leute werden die Ware dann bei Ihnen abholen. Gut. (legt Hrer auf  zu Carlo gewandt) Fahrt da hin.

(Plumb verlsst seine Wohnung)

(Gangster treffen sich mit dem 2. Lieferanten)
Gangster: Dann wollen wir mal sehen, was er uns zu bieten hat.

Waffenarsenal

Cowley: Was sollen wir denn hier?
Doyle: Wir besuchen einen Freund von Ihnen.
Cowley: Alles umsonst, nur weil ihr wieder eure Nase hineinstecken musstet.
Doyle: Ach so sehen sie dass. Immerhin haben wir Sie aus einem PS2 verseuchten Keller befreit.
Cowley: Ich wr nie in dem Keller gelandet, wenn ihr nicht so dumm gewesen wrt, euch erwischen zu lassen.
Bodie: Was ist PS2 berhaupt?
Cowley: Ein Produkt meiner beflgelten Phantasie.
Bodie: Das aber gleichzeitig den Blutdruck erhht.
Cowley: Ein gasfrmiges Beruhigungsmittel, sonst nichts. Warum seid ihr mir gefolgt, anstatt meine Befehle auszufhren und Raschid Malik zu beschatten?
Doyle: Malik hat den Vormittag in der Moschee verbracht und den Nachmittagsmaschine nach Bahrain genommen.
Cowley: Ihr httet besser mitfliegen sollen. Wen habt ihr auf ihn angesetzt?
Bodie: Charlie.
Cowley: Wer hat euch, verdammt noch mal, auf mich angesetzt?

(aus Coles Bro)
Plumb: Ich.

Treffen Gangster mit anderen Lieferanten

Gangster: Wo bleibt der denn?
(Cole kommt)
Cole: Tut mir leid, dass Sie warten mussten. Die explodieren beim Starten, gehen wir?

Waffenarsenal

Cowley: Er hat euch den Auftrag gegeben, mich zu beschatten?
Doyle: So ist es.
Cowley: Auf Befehl des Ministers?
Doyle: Hat er behauptet.
Cowley: Zeigen Sie mir den Befehl.
Plumb: Sie haben kein Recht mir Anweisungen zu geben.
Cowley: Sie lgen. Knnen Sie das auch vor einem Untersuchungsgericht verantworten?
Plumb: Vor diesem Untersuchungsgericht werden Sie stehen, Cowley, und es wird Sie wegen Landesverrats verurteilen. Ich verstehe eure Loyalitt, aber Cowley kann euch doch nicht so benebelt haben, dass ihr ihn fr unschuldig haltet. Alles spricht gegen Sie, Cowley. Ich habe hier gestern alles berprft. Sie haben zwei Kisten PS2 Granaten abgeholt. Warum? Warum?
Cowley: Weil ich endlich die Leute stellen wollte, die seit Monaten Ihre Abteilung und meine hintergehen und mit unterschlagenen Waffen Handel treiben. Darum. Und was tragen Sie dazu bei? Sie hetzen meine eigenen Leute gegen mich auf.
Plumb: Knnen Sie auch beweisen, was Sie da behaupten.
Cowley: Im Gegensatz zu Ihnen Plumb, war ich so klug, mir fr mein Vorgehen ministerielle Rckendeckung zu holen. Die Schwachstelle muss auf hchster Ebene liegen. Und da spricht alles gegen Sie.
Plumb: Aber. Das ist blanker Unsinn.
Cowley: Ich bin gespannt, was Eduardo Silva dazu auszusagen hat.
 
Ein Flugplatz

(Handel mit den Granaten geht gerade ber die Bhne)
Cole: Dass Sie sich die PS2 Granaten nicht haben vorfhren lassen. Oder haben Sie so unbegrenztes Vertrauen zu mir?
Eduardo: Sagen wir lieber, ich bin ein guter Menschenkenner, Cole.

(Cowley, Bodie und Doyle kommen  gehen in Deckung  werden beschossen)
Cowley: Aus der Sackgasse kommen Sie nicht mehr raus, Mr. Silva. Cole, wenn ich jemals im Leben zu jemanden Vertrauen hatte,
Cole:  dann zu mir. Ich wei. Bei meinem Gehalt. Und jetzt kriege ich nicht mal meine Pension.
Cowley: Dafr kostenlose Unterkunft und Verpflegung.
Cole: Ich bin ein guter Schtze, wissen Sie noch?
Cowley: Ja, ich wei, aber ich auch. Und Doyle ebenfalls.
Cole: Doyle lsst doch seine Waffe immer fallen.
Doyle: Sie htten Ihren Abschied frher nehmen sollen.
Cole: Kommen Sie erst mal in mein Alter, Doyle, dann merken Sie, wie dankbar  sich Vater Staat fr alle unsere Verdienste zeigt.

Cowley: Entschuldigen Sie, Plumb.
Bodie: Was wird jetzt aus ihm, Sir?
Cowley: Vielleicht wird er Standesbeamter auf den Galappagosinseln. Es sei denn er will sich um einen Parlamentssitz bewerben. In der Arktis soll das ziemlich einfach sein. Und als Pinguin fllt er ja nicht weiter auf.
Doyle: Joggen wir morgen frh wieder? Bist auch n Pinguin.

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