Dan Tanna Spenser
NOSTALGIE NERD
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TV SERIEN JUNKIE
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« Antworten #105 am: 12. April 2026, 00:10:23 » |
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In Hamburg läuft derzeit zu "Zurück in die Zukunft" ein Muswical. Hier eine Kritik von Rainer Bechtel aus der Zurück in die Zukunft Fangruppe bei Facebook, eines großen Fans der Filmreihe, der gestern dort war:
Das kann unter Umständen auch mit gemischten Gefühlen enden.
Negativ: · Die Zeitmaschine mutiert zu einer Art KITT und ist plötzlich sprachgesteuert. Die berühmte dreizeilige Zeitleitung gibt es nicht. · Offensichtlich „politisch korrekter“ Mist: Doc Brown wird nicht mehr von Libyern erschossen, sondern sein Strahlenschutzanzug versagt. Es gibt weitaus größere und aufwendigere Szenen im Musical als kurz einen VW-Bus einzublenden. · Im Café des Jahres 1955 gibt es Reklame für Coca-Cola! Marty bestellt sich im Film dort eigentlich eine „Pepsi ohne“. · Marty benutzt einige Ausdrücke wie „Boar“ etc. Das paßt nicht zu ihm. · Doc Brown läuft zu Marty, als der wieder ins Jahr 1985 zurückkehrt. Eigentlich macht sich Marty aber auf zur Twin-Pines-Mall und sieht, wie auf Doc geschossen wird. · Beim Eintritt ins Jahr 1955 (in der Scheune) sagt die Zeitmaschine an, wann sie sich befinden. Im Film wird Marty das erst klar, als er eine Zeitung aus dem Papierkorb am Rathausplatz fischt. · Marvin Berry, der Cousin von Chuck Berry, ist nun nicht mehr schwarz. Der Darsteller hätte einfach schwarz geschminkt werden können. Berry ist nun mal nicht hellhäutig, auch nicht nur ein bißchen bräunlich. · Doc Brown sagt kein einziges Mal „Grundgütiger“ · Marty benutzt das Wort „heavy“ anstatt „stark“. · Doc Brown hilft Marty dabei, den Kronkorken von der Cola-Flasche zu entfernen. Eigentlich macht das aber George McFly · Nachdem Marty Biff im Café schlägt, flüchtet er nicht auf einem improvisierten Skateboard, sondern es entsteht einfach ein wildes Chaos und Biff endet mit Spaghetti auf dem Kopf anstatt Mist im Wagen. · Mister Strickland hat keine Glatze und er unterbricht Marty sogar beim Vorspielen in der Schule. Eigentlich macht das aber ein anderer Lehrer, dargestellt von Huey Lewis. · Der Darsteller von Marty McFly ist zu groß und ist nicht der schelmische Teenager, den man im Kopf hat. · Der Darsteller von Doc Brown ist meiner Meinung nach leider ebenfalls nicht gut besetzt. · Die echte Filmmusik bekommt man erst kurz vor Schluß geboten und dann auch weniger als möglich gewesen wäre. Schade.
Positiv: Gut gefallen haben mir die Darsteller von George McFly und Lorraine. Beide spielen ihre Rollen sehr gut und haben auch optisch genau das, was man erwartet. Die Spezial-Effekte sind teilweise echt gut gemacht und verblüffen zum Ende hin positiv.
Meine Kritik soll niemanden von einem Besuch und Spaß dabei zu haben abhalten, aber im Vorfeld aufzeigen, auf was man sich einläßt. Und auch wenn Bob Gale das scheinbar abgesegnet hat, mir gefallen diese Änderungen nicht. Schließlich ist das Musical nicht nur optisch an den Film angelehnt.
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