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Autor Thema: Kaltblütig (In cold Blood) (1967)  (Gelesen 954 mal) Durchschnittliche Bewertung: 5
Dan Tanna Spenser
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« am: 30. Januar 2009, 00:24:09 »

Sicher der bekannteste Film mit Robert. Bis heute noch ein Kultfilm. Ebenfalls in einer hauptrolle dabei: Gerald S. O'Loughlin - den wir alle natrlich als Lt. Eddie Ryker aus "California Cops" kennen. Auch diesmal spielt er einen Cop...

Die Ermordung einer vierköpfigen Farmerfamilie in Kansas durch zwei jugendliche Zuchthäusler. Verfilmung des "Tatsachenromans" von Truman Capote, der eine klinisch exakte Rekonstruktion darstellt und sich gleichzeitig durch Beschreibung der Vorgeschichte und der Folgen um eine Motivierung des Verbrechens bemht. Der Authentizität des Buchstils folgender, mit nachdrcklichem Ernst gestalteter Film, der in einem aufrttelnden Plädoyer gegen die Todesstrafe endet.

Kaltblütig ist ein US-amerikanischer Thriller des Regisseurs Richard Brooks aus dem Jahr 1967 nach dem gleichnamigen Roman von Truman Capote. Hintergrund des Filmes ist ein realer Mord an einer vierköpfigen Familie, die Polizeifahndung und die Verhöre der beiden Verdächtigen, sowie die Gerichtsverhandlung, das Urteil und dessen Vollstreckung.

Handlung

Kansas im November 1959: Der wegen Totschlags vorbestrafte Perry Smith und Dick Hickock planen, das Haus der Familie Clutter zu überfallen. Sie glauben, dass Mr. Clutter eine große Menge Bargeld in einem Tresor hat. Nachdem sie allmählich erkannt haben, dass es in dem Haus weder einen Tresor noch größere Mengen Bargeld gibt, tötet Smith das Ehepaar und zwei ihrer Kinder im Teenager-Alter.

Die Leichen der Opfer werden am nächsten Tag entdeckt. Sofort beginnen die polizeilichen Ermittlungen.
Spoiler  :
Der hinzugezogene Psychologe glaubt nicht an einen Raubmord (es fehlen nur ein paar Schecks, ein Radio und 43 Dollar). Die beiden Gesuchten versuchen, sich der Fahndung zu entziehen, doch als sie mit den gestohlenen Schecks bezahlen, werden sie verhaftet.

Die Polizei verhört die beiden und konfrontiert sie mit belastenden Indizien, so z. B. mit einem blutigen Stiefelabdruck, der genau in das Profil der Stiefel von einem der beiden passt. Durch Verweigerung von Antworten verzögert sich das Verhör. Man behauptet, sie haben einen Fehler gemacht und einen Zeugen hinterlassen. Zum Schluss gesteht Hickock, um einer Verurteilung zum Tode zu entgehen.

Eine Gerichtsjury befindet Smith und Hickock für schuldig und verurteilt sie zum Tode durch den Strang. 1965 werden sie in Lansing hingerichtet.

Hintergrund

Columbia Pictures versuchte, Paul Newman und Steve McQueen für die Hauptrollen zu gewinnen. Doch die beiden Stars hatten schon andere Projekte in Arbeit.

Um eine größtmögliche Authentizität zu erreichen, wurde der Film an Originalschauplätzen in Kansas gedreht, so im Originalhaus der Clutters und auch im gleichen Gerichtssaal. Sechs der damaligen Geschworenen wirkten auch als Geschworene beim Film mit. Die Familienfotos im Haus waren Originalbilder der Clutter-Familie. Auch die zwei Paar Augen auf den Filmpostern sind die der realen Mörder.

1996 wurde ein Remake für das Fernsehen gedreht. Sowohl in den USA als auch in Deutschland hatte der Film den gleichen Titel bzw. Originaltitel. In den Rollen der Mörder sind Anthony Edwards und Eric Roberts zu sehen. Den Detective spielt Sam Neill. Regie führte Jonathan Kaplan.

Kritiken

Das Lexikon des internationalen Films befand, es sei ein Film, „der eine klinisch exakte Rekonstruktion darstellt und sich gleichzeitig durch Beschreibung der Vorgeschichte und der Folgen um eine Motivierung des Verbrechens bemüht. Der Authentizität des Buchstils folgender, mit nachdrücklichem Ernst gestalteter Film, der in einem aufrüttelnden Plädoyer gegen die Todesstrafe endet.“Die Zeitschrift Cinema schrieb: „Richard Brooks gelang die kongeniale Verfilmung, im Doku-Stil und mit komplexen Rückblenden.“ Der Evangelische Film-Beobachter zog folgendes Fazit: „Pedantisch genaue Rekonstruktion eines tatsächlich begangenen Kapitalverbrechens, der Verfolgung, Ergreifung und Hinrichtung der Täter. Nüchterne und um Authenzität bemühte Verfilmung der literarischen Vorlage von Capote, die nach ernsthafter Auseinandersetzung verlangt. Empfehlenswert ab 18.“

Auszeichnungen

    Golden Globe-Nominierung als bester Film.
    Oscar-Nominierung für Beste Regie, Bestes adaptiertes Drehbuch, Beste Filmmusik und Beste Kamera
    Im Jahr 2008 Aufnahme in das National Film Registry.

    Robert Blake: Perry Smith
    Scott Wilson: Richard Hickock
    John Forsythe: Detective Dewey
    Paul Stewart: Jensen
    Garald S. O'Loughlin: Harold Nye
    Jeff Corey: Mr. Hickock
    Will Geer: Staatsanwalt
    John Gallaudet: Roy Church
    James Flavin: Clarence Duntz
    Charles McGraw: Tex Smith
    John McLiam: Herbert Clutter
    Ruth Storey: Bonnie Clutter
    Vaughn Taylor: Guter Samariter


Quelle: wikipedia


Gibts auch auf DVD. Regie führte übrigens Truman Capote

« Letzte Änderung: 10. April 2015, 22:13:09 von Dan Tanna » Gespeichert

Dan Tanna Spenser
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« Antworten #1 am: 30. Januar 2009, 08:07:06 »

Ich finde den Film sehr gut, wenngleich auch sehr traurig, spielt nach einer wagren Begebenheit...aber Robert Blake spielt hier sicher schauspielerisch seine beste Rolle...
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Tony Baretta
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« Antworten #2 am: 29. April 2009, 07:46:30 »

Ein absolute sehenswerter Film. Ein Film, der Robert Blakes Privatleben ja irgendwie eingeholt hat - nur mit besserem Ausgang fr ihn.

Ein Film, den jeder gesehen haben sollte. Truman Capote hat ein Meisterwerk geschaffen!
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Dan Tanna Spenser
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« Antworten #3 am: 10. April 2015, 22:12:49 »

Habe den Start-Thread etwas "aufgemotzt". Schauspielerisch für mich doppelt interessant: neben Robert Blake spielt auch Gerald S. O'Loughlin ("California Cops-The Rookies") mit Happy

Sehr guter Film/Serie
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Rosette
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« Antworten #4 am: 21. August 2017, 21:21:39 »

Mein Lieblingsfilm mit ihm! Beruht ja auf einer wahren Begebenheit. Sehr eindringlich gespielt.
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