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Autor Thema: Südlich vom Pangani-Fluß (Mister Moses) (USA, 1965)  (Gelesen 99 mal) Durchschnittliche Bewertung: 4
Dan Tanna Spenser
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« am: 15. Juli 2017, 21:20:37 »

Joe Moses ist ein Diamantenschmuggler und Zyniker, der mit dem Wohnwagen durch Afrika reist. In einem Dorf gerät er durch widrige Umstände in die Situation, die Umsiedlung eines kompletten Eingeborenenstammes zu leiten. Vorwand der Umsiedlung ist der Bau eines Dammes, der das Land überfluten soll. Dabei gerät Moses in einige Schwierigkeiten – der Ritt auf einem Elefanten ist dabei nur das geringste Übel.


    Robert Mitchum as Joe Moses
    Carroll Baker as Julie Anderson
    Ian Bannen as Robert
    Alexander Knox as Rev. Anderson
    Raymond St. Jacques as Ubi
    Orlando Martins as Chief
    Reginald Beckwith as Parkhurst


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Dan Oakland
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« Antworten #1 am: 24. Oktober 2018, 22:20:02 »

Die zynischen Sprüche von Mitchum machen den Film wirklich sehr sehenswert und regen zum Schmunzeln an. Leider ein sehr unbekannter Film bei uns, aber sehenswert.
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Dan Tanna Spenser
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« Antworten #2 am: 17. März 2019, 05:33:05 »

Heute war nun dieser wirklich sehenswerte Abenteuerfilm dabei, der nicht nur im exotischen Afrika spielt, sondern zudem auch mit einer spannenden, wie auch witzigen Geschichte daherkommt. Habe bdiesen Film (denke ich) zum ersten Mal in meinen Leben gesehen, da er ungemein rar ist (in deutscher Sprache)

Die Co-Stars:
An Mitchums seite war diesmal die wie immer umwerfend hübsche Carroll Baker als Julie Anderson, die Mitchum anfangs nicht ausstehen kann und sich im Laufe des Films in das Schlitzohr verliebt. Ian Banner spielte ihren geschäftsorientierten Verlobten Robert. Alexander Knox spielte Bakers Vater, einen Reverend. Raymond St. Jaques spielte den durchtriebenen Ubi.

Synchronisation:
Robert Mitchum wurde diesmal von Heinz Engelmann, sonst einer der Stammsprecher von John Wayne, synchronisiert. Carroll Baker wurde von der bezaubernden Margot Leonahrd, bekannt auch als deutsche Feststimme von Diana Rigg in "Mit Schirm, Charme und Melone" gesprochen.  Herbert Weicker (deutsche Stammstimme von Leonard Nimoy in "Star Trek") sprach Raymond St. Jaques. Reinhard Glemnitz sprach Ian Bannen.

DVD & BluRay:
In Deutschland ist dieser Film ungemein selten! Er ist auch bisher weder auf DVD, noch auf BluRay bei uns erschienen, auch die letzte TV-Aufnahme liegt sehr viele Jahre zurück. Ich habe den Film durch einen Bekannten bekommen, der ihn einst beim ORF aufgenommen hat (in den 80er Jahren). Qualität ist zwar nicht sonderlich gut, das Bild ist grisselig und hier und da hatte er, als er den Film aufgenommen hatte, auch mal einen Bildausfall, so dass mal hier und da die eine oder andere Minute fehlte. Dennoch liess sich der film sehr gut folgen. Ich hoffe sehr, dass er mal im TV wiederholt wird oder noch besser - auf DVD oder Bluray erscheint, damit man die ganze Pracht dieses tollen Films geniessen kann.

Zum Film selbst:
Robert Mitchum spielt den schlitzohrigen Diamantendieb, Scharlatan und Lebemann Joe Jackson, der einst beim Würfeln einen Wohnwagen gewonnen hatte, der einen Doktor Moses gehörte, der durch seine selbstgepanschten Wundermittel sein Geld machte, dessen Werk Joe  nebenbei mit dortsetzt und sich nun "Joe Moses" nennt. Jüngst ist Joe aus einem afrikanischen Dorf hinausgeworfen wurden, indem man ihn samit seines Wohnwagens in einen Fluß schubste. Dort wurde Joe nach einiger Zeit durch einen afrikanischen Stamm gerettet. Dieser hat jedoch selbst Probleme. Der selbstverliebte Landvermesser Robert und seine Verlobte Julia mit ihrem Vater, einen Reverend, versuchen gerade, jenen Stamm zu überreden, ihren jahrhundertealten Lebensraum zu verlassen, da diese durch eine gewaltige Flutwelle vernichtet wird. Doch der ansässige Häuptling will nicht auswandenr - Grund ist, dass Robert den Stamm durch Hubschrauber hinausfliegen will, dadurch aber nicht die Tiere gerettet werden können. Durch den Reverend, der seinem Volk Religion beinringt, erfährt er die Geschichte von Noah und seiner Arche, der einst ähnliches durchmachen mußte, zudem auch die Geschichte von Moses, wie er ein Volk ins gelobte Land führte.  Nun hat der Häuptling den Irrglaube, dass eben jener neuer Moses - also Joe - eine Art Wiedergeburt ist und dazu bestimmt ist, sein Volk ebenfalls ins gelobte Land zu führen. Doch Joe, der ausser seinem eigenen Profit keinen Sinn sieht, anderen Leuten zu helfen, weigert sich....bis er schliesslich von der hübschen Julia überredet wird. Ausschlaggebend war zudem die Elefantendame Emily, die Joe anfangs nicht ausstehen konnte, bis Emily Joe im letzten Moment vor den Biss einer Giftschlange das Leben rettet und beide seitdem unzertrennlich sind.

Am nächsten Tag machen sich Joe und der Stamm nun auf, um ins "gelobte Land" zu kommen, der immerhin stolze 40 Tagesmärsche entfernt liegt - nunkja, der wahre Moses brauchte einst immerhin 40 Jahre.... zwinkern Die Reise gestaltete sich schnell als schwierig. Endstation schien dann vor einer großen Schleuse zu sein, wo man nicht dranvorbeikommt, es sei man nimmt den Umweg über 60 Meilen, da man selbst 10 Meilen pro Tag schafft, wäre das ein 6 tage Umweg, und da der Stamm jetzt schon reichlich erschöpft ist, konnte Joe das nicht so akzeptieren. Zusammen mit dem verschlagenen Ubi, der vor einigen Jahren in Harlem, New York gelebt hatte um die amerikanische Kultur zu verstehen, gelang es den Schleusenwert auf einer schlitzohrig erpresserischen Weise zusammen mit Elefant Emily zu "überreden", die Schleuse zu öffnen, damit man den normalen Weg weiterführen kann Grinsen

Joe und Julia, die sich beide anfangs nicht ausstehen konnten, kamen sich näher und näher und Julia sah, wie sich der Egomane in einen echten Leader verwandelte, was ihr imponierte.  Joe merkte nicht, dass Ubi im Hintergrund seine eigenen Pläne verfolgte. Sein Ziel ist es, den jetzigen Häuptling zu stürzen und selbst der neue Häuptling zu werden. Dazu gehörte, dass er eines nachts die Karte und den Kompaß von Joe klaute, ihn dadurch  bloßstellte und somit auch den Häuptling, der seinen ganzen Glauben in Joe setzte, ins Wanken geriet. Es kam zu einer Meuterei, die erst Robert, als er mit seinem Heli kam, um zu sehen, wie weit die Reise war, zusammen mit Joe, der vorgeritten war als Scout, unterbinden konnte und Ubi gefangennehmen konnten.

Doch Ubi gab nicht auf. Mit Hilfe eines naiven Jungen gelang ihm die Flucht und mit einem Flammenwerfer, den Joe ihn vor einigen Tagen als Dank für seine Unterstützung bei der Schluese schenkte, konnte er sich vor dem Volk wiedre behaupten. Doch Joe, Robert und Rev. Anderson kesselten Ubi ein und ohne dass Ubi es merkte, versetzte er sich in seine eigene Flammenfalle und verbrannte elendig.

Robert hatte inzwischen mitbekommen, dass Jo ein Diamantendieb ist, und will ihn, sobald er das "gelobte Land" mit dem Stamm erreicht hat, verhaften. Doch Robert imponierte ebenfalls die Wandlung, die Joe bei dieser Reise durchmachte - ihm blieb aber auch nicht verborgen, wie seine Verlobte Julia sich mehr und mehr zu Joe hingezogen fühlte, statt zu ihm.

Als man das Ende der Reise erreichte und der Häuptling Joe ein Geschenk machte, begnadigte Robert Joe für seine ausserordentlich guten Dienste. Jedoch nur, wenn er augenblicklich verschwinden würde. Joe tat wie geheißen und verabschiedete sich. Julia war nun hin und hergerissen und auf Rat ihres Vaters begleitete Julia Joe, um mit ihm ein neues Leben anzufangen. Ob Robert das nun einfach so hinnahm, oder den Haftbefehl dadurch jetzt doch wieder aufnahm, wurde im Film nicht mehr bekannt.

Fazit:
Mir hatte der Film sehr gut gefallen, eine spannende Story, ein echter Abenteuerfilm, wie er sein sollte, dazu mit viel Humor, etwas Romantik und etwas Action. Natürlich blieb die Botschaft, dass man sich auch an wahre religiöse Bezüge hielt, nicht verborgen zwinkern

 Sehr guter Film/Serie
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