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Autor Thema: Das Geheimnis von Lismore Castle (D, 1986)  (Gelesen 181 mal) Durchschnittliche Bewertung: 2
filmfan
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« am: 28. August 2017, 14:30:32 »

Schauplatz des Geschehens ist Lismore Castle an der schottischen Küste. Dort wohnt der ca. siebzigjährige Selby Cliff gemeinsam mit seiner Frau Anita, die mindestens dreißig Jahre jünger ist. Was Selby nicht weiß: Anita hat ein Verhältnis mit ihrer Jugendliebe Frank O'Ryan. Die beiden treffen sich in einem Hotelzimmer. Dort erklärt Frank seiner Geliebten, dass er nach Lismore Castle muss, um dort ein Geschäft mit einem gewissen Selby Cliff abzuschließen. Anita offenbart ihm, dass Selby ihr Ehemann ist. In Lismore Castle angekommen, tun die beiden so, als ob sie sich nicht kennen würden. Selby Cliff scheint nichts von der Beziehung zwischen Anita und Frank zu bemerken. Doch einige mysteriöse Ereignisse lassen die beiden bald daran zweifeln: Frank wird fast von einem Stein erschlagen, Anita fällt beinahe aus dem ersten Stock in den Parterre, als sich ein Geländer löst und stürzt an einem Steg durch ein morsches Brett ins Wasser. Mr. Cliff erscheint nach angestellter Recherche immer mysteriöser. Hat er gar vor dreißig Jahren in Kanada einen Mann getötet? Wenn ja, steckt er auch hinter den mysteriösen Anschlägen? (Text © GP, Die Krimihomepage)

Ein hervorragend besetzter Fernsehkrimi, Tilly Lauenstein brilliert in einer Rolle die auch Elisabeth Flickenschild zugestanden hätte. Hans Clarin verstärkt die Atmosphäre als Butler dessen Dialoge auch von Eddie Arendt hätten sein können, "Ich schleiche nicht Sir, ich gehe nur unaufdringlich".  Gottlieb-typische Kameraeinstellungen und Schwenks, schöne Landschaftsaufnahmen in Schottland vor alten Kulissen. Weitere mysteriös wirkende Personen wie z.B. ein Messerschleifer, zieren das Geschehen. Die kammerspielartige Inszenierung erinnert ein wenig an das indische Tuch jedoch ist hier die  Atmosphäre, Gottlieb-Typisch, eher etwas entspannter. Carl Heinz Schroth gelingt es dramaturgisch geschickt für den Zuschauer immer ein Stück weiter undurchschaubar zu bleiben: "Ein Mensch der sich langweilt kommt auf die dümmsten Ideen".  Was dem Stück fehlt ist das WhoDoneIt, doch darauf wurde dieses Fernsehspiel nicht ausgelegt und das ist auch kein Kriterium für einen guten Film. Es fehlt eine passende Szenenmusik, vielleicht das größte Manko des sonst sehr gut aufgebauten Krimis, der in größeren Abständen durchaus sehenswert ist. (Havi17)

Selby Cliff    Carl Heinz Schroth
Anita Cliff, seine Frau    Vera Tschechowa
Frank O'Ryan    Christian Wolff
Kirsty McHarr, Haushälterin    Tilly Lauenstein
Lane, Butler    Hans Clarin
Sir Ralph Whitecombe    Günter Meisner
Jerry Miller, Notar    Henning Schlüter
Inspektor    Hermann Ebeling
Telefonistin    Monica Gruber
Portier    Peter Lehwald
der Messerschleifer    Karl-W. Schaper
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« Antworten #1 am: 28. August 2017, 14:31:25 »

Der Film basiert auf dem Wallace-Stoff: "The Man Who Changed His Name", der jedoch inhaltlich nichts mit dem dt. Wallace-Stoff "Der Mann, der seinen Namen änderte" zu tun har. Der Stoff "The Man Who Changed His Name" wurde bisher nicht ins Deutsache übersetzt. Angeblich wäre er in der DDR übersetzt worden und wäre auch dort erschienen. Bisher gibt's dafür jedoch keine 100%ige Beweise. Der Film selber ist tatsächlich so lala wie ich es noch so in Erinnerung habe - habe damals daher auch die Aufnahme gelöscht. 2 von 5 Punkte Serie/Film kann man sich mal ansehen
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