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Autor Thema: Duell im Morgengrauen (Gunman's Walk) (USA, 1958)  (Gelesen 69 mal) Durchschnittliche Bewertung: 0
Dan Tanna Spenser
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« am: 10. Mai 2018, 22:50:47 »

Die ungleichen Brüder Davy und Ed Hackett lernen in Jackson City in Wyoming, im Laden von Purcell Avery, die junge Halbindianerin Cecily „Clee“ Chouard kennen. Ed behandelt die junge Dame anmaßend, wofür Davy sich bei ihr entschuldigt. Der Vater der beiden, der raubeinige Großrancher Lee Hackett, ist stolz auf seine Söhne, besonders auf Ed, führt aber auch ein eisernes Regiment. Ed ist, wie sein Vater, ein begeisterter Schütze, ohne allerdings dessen Verantwortungsgefühl für eine Waffe zu haben. Die Hacketts begleiten einen Viehtreck, für den sie weitere Hilfskräfte engagiert haben. Unterwegs fällt Ed auch hier durch seine rücksichtslose Art auf. Als er unbedingt eine weiße Mustangstute einfangen will, drängt er den Halbindianer Paul Chouard, den Bruder von Clee, rücksichtslose beiseite. Paul stürzt daraufhin mit seinem Pferd eine steile Klippe hinunter. Zwei Indianer beobachten die Szene aus der Ferne.

Davy kommt die Aufgabe zu, der jungen Frau die Nachricht vom Tode ihres Bruders zu überbringen. Von dem Ladenbesitzer Avery erfährt Davy, dass Clee bereits Bescheid wisse, sie sei unterwegs, um festzustellen wo und wie ihr Bruder gestorben sei. Als Davy meint, das sei doch ein Unfall gewesen, widerspricht Avery, es sehe nach einem Mord aus. Es kommt zu einer gerichtlichen Anhörung. Die Indianer „Schwarzes Pferd“ (Black Horse) und „Blauer Adler“ (Blue Eagle) sagen aus, was sie beobachtet haben. Auch Clee Choucard wird zum Sachverhalt angehört. Als der Richter eine Hauptverhandlung wegen Mordes anberaumen will, erhebt sich ganz überraschend ein Mann, der zugunsten von Ed Hackett aussagt. Er stellt sich als durchreisender Pferdehändler Jensen Sieverts vor und widerspricht der Aussage der Indianer. Daraufhin wird der Haftbefehl gegen Ed Hackett aufgehoben. Der Richter ist der Meinung, dass die Aussage eines weißen Mannes vor Gericht schwerer wiege als das Wort zweier Indianer, die noch dazu Blutsbrüder des Toten seien.

Als Ed sich bei Sieverts bedanken will, rückt der ohne Umstände damit heraus, dass er 100 Meilen weit weg gewesen sei, als das ganze passiert sei, aber er habe gehört, dass sein Vater ein sehr großzügiger Mann sei, wenn man ihm einen Gefallen tue. Während Ed sich betrinkt und allerlei anstellt, unterhält sich Davy mit Clee und beteuert, dass er seinen Arm geben würde, könnte das ihren Bruder zurückbringen. Er gesteht der jungen Frau seine Liebe und sie lässt es zu, dass er sie in die Arme nimmt. Sieverts hat sich inzwischen zehn Pferde von Lee Hackett ergaunert, der zwar weiß, was gespielt wird, aber in den sauren Apfel beißt. Unter den Pferden befindet sich auch der weiße Mustang, mit dem alles angefangen hat. Als Ed Sieverts mit den Pferden sieht und dieser die Stute nicht herausgeben will, schießt er auf den Mann, der zuerst seine Waffe gezogen hat, und verletzt ihn lebensgefährlich. Kurz darauf kommt Lee mit seinen Leuten zum Saloon, wo es zu einem Gespräch zwischen Vater und Sohn kommt, an dessen Ende Lee Ed seine Waffe abnimmt. Der bedroht ihn daraufhin indirekt. Der Arzt, der, wie die meisten in der Stadt, mit Lee Hackett befreundet ist, lässt ihn zu dem verletzten Sieverts hinein. Dort setzt Lee den Mann massiv unter Druck, dass er bei seiner Aussage zu bleiben habe.

Inzwischen gelingt es Ed mit einem Trick aus dem Gefängnis freizukommen, sich seine Waffe wieder anzueignen und zu fliehen. Dabei erschießt er den unbewaffneten Hilfssheriff Bob Selkirk. Einerseits wird er nun vom Sheriff und seinen Leuten verfolgt, andererseits will sein Vater ihn unbedingt zuerst finden. Davy lehnt die Bitte seines Vaters ab, mit ihm zu kommen, woraufhin er ihn verstößt. Lee findet seinen Sohn, der seine Hilfe jedoch mit Nachdruck ablehnt. Er gehe jetzt seinen eigenen Weg und sein Name werde größer sein als der seines Vaters je gewesen sei. „Ich hatte nie einen Vater“, schleudert er Lee entgegen, denn er hat sich immer im Schatten seines Vaters stehend empfunden. Als die Verfolger nahen, und Ed nicht aufgeben will, zwingt dieser seinen Vater zu einem Zweikampf mit der Waffe. Lee ist schneller. Es ist wohl der schlimmste Moment in seinem Leben, als er seinen toten Sohn in die Arme schließt. Wieder in der Stadt geht er auf Davy und Clee mit den Worten zu: „Ich bringe den Leichnam Deines Bruders nach Hause. Wenn Du und Deine zukünftige Frau mitkommen würden, wäre ich Euch sehr dankbar.“ Dann ist es mit seiner Fassung vorbei und er schluchzt hemmungslos. Davy und Clee nehmen ihn in ihre Arme.

    Van Heflin: Lee Hackett
    Tab Hunter: Ed Hackett
    Kathryn Grant: Cecily „Clee“ Chouard
    James Darren: Davy Hackett
    Mickey Shaughnessy: Will Motely
    Robert F. Simon: Harry Brill, Sheriff
    Edward Platt: Purcell Avery
    Ray Teal: Jensen Sieverts
    Paul Birch: Bob Selkirk, Hilfssheriff
    Will Wright: Richter
    Chief Blue Eagle: Black Horse
    („Schwarzes Pferd“)
    Michael Granger: Curly
    Bert Convy: Paul Chouard
    Paul Bryar: Barkeeper
    Harry Antrim: Doktor
    Everett Glass: Rev. Arthur Stotheby
    Dorothy Adams: Martha Stotheby

Gespeichert

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