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Autor Thema: Le Mans (USA, 1971)  (Gelesen 4090 mal) Durchschnittliche Bewertung: 4
Dan Tanna Spenser
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« am: 28. Juni 2013, 22:03:46 »

Quelle: wikipedia

Le Mans ist ein Film über das 24-Stunden-Rennen von Le Mans von 1970, nach einer Idee von Hauptdarsteller und Co-Produzent Steve McQueen. Die Uraufführung des Films von Regisseur Lee H. Katzin fand erst am 9. Oktober 1971 statt, er gilt neben Grand Prix von 1966 als einer der bekanntesten Rennsportfilme und ist ein Dokument des Motorsports jener Epoche.

Inhalt:
In Le Mans wird das traditionsreiche 24-Stunden-Rennen von Le Mans, das in der gleichnamigen Stadt im Nordwesten Frankreichs ausgetragen wird, behandelt. Der Spielfilm mit Charakter einer Dokumentation beschränkt sich mit Ausnahme einiger Rückblenden auf das (fiktive) Rennen des Jahres 1970, für das Szenen des echten Rennens verwendet wurden. Er handelt von der Rivalität zwischen dem US-amerikanischen Rennfahrer Michael Delaney (Steve McQueen) auf einem Porsche 917, der im Jahr zuvor einen Rennunfall verursachte, bei dem sein Freund und Rennfahrerkollege Piero Belgetti tödlich verunglückte, und seinem deutschen Rivalen Erich Stahler (Siegfried Rauch), auf Ferrari 512S, die sich auf der Rennstrecke von Le Mans ein erbittertes Duell liefern. Delaney ist traumatisiert, seine Gefühle befinden sich im Widerstreit zwischen Schuldempfinden und sportlichem Ehrgeiz, trotzdem startet er erneut in Le Mans. Als zweiter Handlungsstrang entwickelt sich eine Liaison zwischen Delaney und der Witwe seines verunglückten Freundes, Lisa Belgetti (Elga Andersen), die ebenfalls vom Tod Belgettis belastet ist. Der Film vermittelt dem Zuschauer, auch durch einen teils dokumentarischen Stil, den Wagemut und die Gefahren, die viele prominente Rennfahrer mit ihrem Leben bezahlen mussten, aber auch den noch ursprünglichen Motorsport jener Epoche. Hinter den umfassenden und für diese Zeit spektakulären Rennaufnahmen, die teils von schnellen Schnitten durchsetzt sind, treten Dialoge und Handlung allerdings in den Hintergrund. So wird in den ersten 38 Minuten kein Wort von den Schauspielern gesprochen.

Entstehungsgeschichte:
Ursprünglich sollte der Film bereits 1966 erscheinen, zum Höhepunkt der Rivalität zwischen Ford und Ferrari, und war als Konkurrenz zu Grand Prix von John Frankenheimer gedacht. Allerdings verzögerten sich die Dreharbeiten aufgrund von Unpässlichkeiten des Hauptdarstellers McQueen. Im Jahr 1969 baute Porsche und dann Ferrari jeweils die von den Regeln verlangten 25 Exemplare eines neuen Fünf-Liter-Sportwagens. Dadurch konnten Kundenteams, und auch McQueen's Unternehmen, aktuelle Rennwagen der Werksteams erwerben. Die Idee zum Film stammt von Steve McQueen persönlich, der ursprünglich eine authentische Dokumentation über das 24-Stunden-Rennen plante[1]. Nachdem kein größerer Produzent sich für das Projekt gewinnen ließ, gründete er mit einigen anderen Investoren zusammen das Produktionunternehmen Solar Productions, um den Film doch zu realisieren. McQueen, selbst begeisterter Amateurrennfahrer, der unter anderem beim 12-Stunden-Rennen auf dem Sebring International Raceway in Florida 1970 beim Lauf zur Sportwagenweltmeisterschaft einen sensationellen zweiten Platz errang, wollte ursprünglich zusammen mit Jackie Stewart selbst auf einem Porsche 917 am 24-Stunden-Rennen in Le Mans teilnehmen, was ihm allerdings verwehrt wurde.

Große Teile des Films entstanden trotzdem während des 24-Stunden Rennens vom 14. Juli 1970. Der im Rennen teilnehmende Porsche 908/02, den McQueen in Sebring fuhr und der nun von Linge, Slotemaker und Williams gesteuert wurde, wurde mit drei Kameras bestückt, die während des Rennens über 10.000 Meter Filmmaterial aufnahmen. Durch die Wechsel der Filmrollen während der Boxenstopps verlor das Rennteam viel Zeit und wurde nicht gewertet, obwohl es zu den weniger als 10 Fahrzeugen gehörte, die 24 Stunden durchhielten. Zusätzlich zu den Originalaufnahmen beim Rennen wurden später Szenen nachgedreht. Hierzu wurden mehrere Rennsportgrößen mitsamt Originalfahrzeugen angeworben, unter anderem der Porsche-Werksfahrer und McQueen-Freund Jo Siffert sowie Vic Elford, Herbert Linge, Derek Bell, Rolf Stommelen und Herbert Müller. Zudem soll McQueen bei zahlreichen nachgestellten Rennszenen selbst am Steuer eines Porsche 917 gesessen haben. Bei den Unfallszenen wurden günstige Lola T70-Chassis mit entsprechenden Anbauten zerstört. Fahrer David Piper verlor einen Unterschenkel, dieses Opfer wird im Abspann erwähnt.

Le Mans konnte nach einer Produktionszeit von über einem Jahr erst im Oktober 1971 präsentiert werden. Insgesamt wurde der Film trotz eindrucksvoller Bilder, rasanter Schnitte und aufwendiger Produktion (die Dreharbeiten dauerten mehr als ein halbes Jahr) aufgrund einer dahinter zurücktretenden Handlung und mageren Dialogen kein großer Publikumserfolg, gilt jedoch als ein Meilenstein im Genre des Rennsportfilms.
Kritiken

    Atmosphärisch dichte und teilweise spektakuläre Bilder vom 24-Stunden-Rennen in Le Mans, kombiniert mit einer eher rudimentären Spielhandlung. Vom Schauspieler und Amateurrennfahrer Steve McQueen ursprünglich als aufwendiger Dokumentarfilm konzipiert, später aus Gründen der Publikumswirksamkeit den Konventionen der Hollywooddramaturgie angepasst – leider auf Kosten der Spannung. – Lexikon des Internationalen Films

Trivia

Fünf Tage vor der Uraufführung des Films, am 24. Oktober 1971, starb Jo Siffert bei einem Rennunfall während eines nicht zur Weltmeisterschaft zählenden Laufs der Formel 1 im englischen Brands Hatch. Wie McQueens Filmfreund Belgetti verbrannte auch er eingeklemmt in seinem Rennwagen.

Das tatsächliche 24-Stunden-Rennen von 1970 wurde, anders als im Film, nicht von dem Zweikampf zwischen Ferrari und Porsche dominiert, sondern vom Duell der Porsche-Teams Gulf-Wyer-Porsche und Porsche Salzburg, welches letzteres mit dem Sieg von Hans Herrmann und Richard Attwood für sich entschied. Das Duell Porsche 917 K gegen Ferrari 512S gab es so nicht, da der 1970 genutzte 512S dem 917 deutlich unterlegen war.

Es gibt im Film einen Cameo-Auftritt des 4-maligen Le Mans Siegerwagens Ford GT40. In der Anfangssequenz, welche die Verkehrsströme zeigt, die sich wegen des Rennens auf die Stadt zubewegen, taucht urplötzlich mitten in einer Straßenszene mit mehrheitlich französischen Kleinwagen ein Ford GT40 auf. Das Straßenschild das die Richtung nach Le Mans weist ist ebenfalls zu erkennen. Er ist quasi als Zuschauer zu dem Rennen unterwegs, zu dem er 1970 nicht mehr antreten wird. Steve McQueens Hommage an einen berühmten Rennsportwagen.

Auszeichnungen

    Golden-Globe-Nominierung für die beste Filmmusik 1972 (von Michel Legrand; verlor gegen Isaac Hayes für die Filmmusik von Shaft)


« Letzte Änderung: 11. Juni 2015, 23:16:39 von Dan Tanna » Gespeichert

Dan Tanna Spenser
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« Antworten #1 am: 28. Juni 2013, 22:05:39 »

Ein legendärer Rennfahrerfilm, nach "Grand Prix" mit James Garner mein Lieblingsfilm dieses Genres (wobei ich auch "Indianapolis" mit Paul Newman sehr mag!
Zitat
Hinter den umfassenden und für diese Zeit spektakulären Rennaufnahmen, die teils von schnellen Schnitten durchsetzt sind, treten Dialoge und Handlung allerdings in den Hintergrund. So wird in den ersten 38 Minuten kein Wort von den Schauspielern gesprochen.

Das fand ich beim ersten Anschauen schon beeindruckend...38 Minuten Handlung ohne ein Wort der Schauspieler. Jedenfalls hatten wie Synchronsprecher nicht viel zu tun totlachen

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holly
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« Antworten #2 am: 11. Juli 2013, 13:45:06 »

hab auch alle 3 auf dvd!! Freuen
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Dan Tanna Spenser
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« Antworten #3 am: 11. Juli 2013, 14:19:33 »

hab auch alle 3 auf dvd!! Freuen

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« Antworten #4 am: 11. Juli 2013, 18:01:07 »

Habe ich mir erst vor knapp 3 Wochen wieder mal angeschaut. Wie jedes Jahr kurz vorm LeMans Rennen. Ist schon ein jährliches Ritual bei mir
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Dan Tanna Spenser
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« Antworten #5 am: 11. Juli 2013, 18:29:04 »

Habe ich mir erst vor knapp 3 Wochen wieder mal angeschaut. Wie jedes Jahr kurz vorm LeMans Rennen. Ist schon ein jährliches Ritual bei mir

...und jedes Mal gewinnt denn doch wieder derselbe! totlachen
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« Antworten #6 am: 21. August 2013, 16:19:51 »

 Freuen Hab mir die DVD gekauft und freu mich schon den Film zu sehen.Steve McQueen gehört zu den Darstellern,die ich ganz gerne sehe! Freuen
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« Antworten #7 am: 09. Oktober 2018, 21:50:25 »

Klasse Autorennfilm, superspannend und authentisch gefilmt.  Chips und Bier und los gehts Freuen
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holly
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« Antworten #8 am: 17. Oktober 2018, 19:02:03 »

sehr gut und innovativ gemacht-warum war der film damals eigendlich ein flop?mc queen war doch damals ein superstar??
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Dan Tanna Spenser
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« Antworten #9 am: 17. Oktober 2018, 20:32:25 »

warum war der film damals eigendlich ein flop?mc queen war doch damals ein superstar??

Tante Wiki schrieb:
Zitat
Insgesamt wurde der Film trotz eindrucksvoller Bilder, rasanter Schnitte und aufwendiger Produktion (die Dreharbeiten dauerten mehr als ein halbes Jahr) aufgrund einer dahinter zurücktretenden Handlung und mageren Dialogen kein großer Publikumserfolg, gilt jedoch als ein Meilenstein im Genre des Rennsportfilms.

Ich kanns auch nicht verstehen - es lag wohl daran, dass es kaum Dialoge gab und viele das wohl als zu langweilig empfanden.
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« Antworten #10 am: 19. November 2018, 23:11:32 »

Großartiger Film mit viel Authensität. In meinen Augen der beste Rennfahrerfilm, der je gedreht wurde.
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Dan Tanna Spenser
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« Antworten #11 am: 23. Juli 2019, 18:42:46 »

Heutiger Steve McQueen Film war der Rennfahrer - Film "Le Mans" aus dem Jahr 1971. McQueen war ja selbst begeisterter Hobby-Rennfahrer gewesen. Dieser Film stellt im halbdokumentarischen Stil das spannende und halsbrecherische Kult-Rennen dar. Neben McQueen spielen Siegfried Rauch und Elga Anderson. Die eigentliche Hauptperson des Films war das Rennen selbst, alles andere war eigenmtlich - inklusive McQueen - nur Beiwerk. Der gesamte Film ist sehr dialogarm, die meisten Dialoge hatte der Rennleitungs-Sprecher. Es dauerte gar bis zur 37. Minute, bis McQuen sein erstes Wort sagte, obwohl er vorher schon oft in Szene war. Das der Film wenig Dialog hatte, war auch einer der gründe, den viele am Film bemängelt haben. Um McQueen überhaupt in dem Film zu seinem schauspeilerischen talent zu entfalten und den Zuschauer Szenen abseits des Renngeschehens machte war, als McQueen durch einen Unfall ausgeschieden war und er sich um die Witwe seines durch sein verschulden verunglückten Kollegens aus dem Vorjahr machte.

Die Co-Stars:
Gabs eigentlich kaum in dem Film, ausser zahlreiche Rennfahrer, die aber garnicht bis minimalen Dialog hatte. Der deutsche Schauspieler Siegfried Rauch spielte McQueens stärksten Kontrahenten Erich Stahler. Trotz der großen Rivalität hat man starken gegenseitigen Respekt zueinander und man pflegt einen profihaften Kontakt miteinander. Elga Andersen spielte Lisa Belgetti, die Witwe des im Vorjahr verstorbenen Rennfahrers, in dessen schweren Unfall auch McQueen involviert war. Ronald Leigh-Hunt spielte David Townsend, der Porsche Chef des Rennstalls, wo McQueen arbeitet. Fred Haltiner spielte Johann Ritter, McQueens Rennpartner. Luc Merenda  spielte den französischen Rennfahrer Claude Aurac und Christopher Waite McQueens an deren Teamkollegen Larry Wilson.

Synchronisation:
Michael Chevalier lieh Steve McQueen mal wieder die Stimme, so wenig Dialog wird er in einem McQueen Film sicher noch nie lernen müssen Happy Weitere Synchronsprecher sind nicht bekannt, ich denke aber, dass Siegfried Rauch sich selbst synchronisiert hat.

DVD & BluRay
Ich besitze die deutsche EV aus dem Jahr 2003 von Paramount. Bild & Ton sind ganz gut. Bonusmaterial gibts leider garnicht. Seit 2011 giubts den Film bei uns auch auf BluRay Über Bonusmaterial ist mir dort nichts bekannt.


Wissenswertes:
Das erste Le Mans Rennen fand nach dem 1. Weltkrieg, am 26.05.1923 statt und wurde von Charles Faroux und Georges Durand ins Leben gerufen. Damals waren nur Serienwagen erlaubt. Bis in die 1980er Jahre wurden die Rennen von Zwei-Mann-Teams gefahren, heute wechseln sich drei Fahrer ab. Alles über die Entstehungsgeschichte, sowie Fakten und Infos sind hier zu erfahren. Nachdem McQueens Engagement 1966 an dem Formel 1 Film "Grand Prix" gescheitert, die Rolle ging bekanntermaßen an James Garner, somit war dieser Film McQueens einzigster Rennsport-Film. Steve McQueen, selbst ein erfolgreicher Rennfahrer, fuhr seine meisten Rennen auf der grauenvollen 8,5-Meilen-Strecke in Le Mans - oft schneller als 200 Meilen pro Stunde. Die Rennstrecke beträgt 13,469 Kilometer, also jeweils eine Runde.

Zum Film selbst:
Steve McQueen spielt den Porsche-Rennfahrer Michael Delaney, der erneut nach Le Mans kommt, um an dem 24 Stunden Rennen teilzunehmen. Mit Schrecken erinnerte er sich ans Vorjahr zurück, als ihm ein halsbrecherischer Unfall in dem Rennen beinahe das Leben kostete. Weniger Glück hatte sein Ferrari-Rivale Belgetti, der in dem Unfall involviert war und ihm sein Leben kostete. Voller Demut geht Delaney an die Todesstelle und erinnert sich an die schrecklichen Szenen zurück.  Danach widmete er sich der Vorbereitung zu dem neuen Rennen.

Dann erfolgte die Startvorbereitung, die von der Spannung und Atmosphäre wie bei einem Duell in einem Western war. Alles war muxmäuschenstill, alle Fahrer hochkonzentriert, letzte Blicke auf Schaltinstrumente und Spiegel. Man hätte die Luft schneiden können...dann der Startschuß und das Rennen begann. Delancey fuhr für sein Duo als Erster und absolvierte einen guten Anfang, eher er dann seinem Kollegen den nächsten Teilabschnitt überliess. Delaney traf Lisa belgetty, die Witwe des letztjährigen schweren Unfalls. Delaney hatte starke Gewissensbisse, fühlte sich am Tod ihres Mannes schuldig und fühlte sich auf eine fast schon leicht perversen Weise von ihr angezogen. Er suchte ein zögerndes gespräch, das auch stattfand und sie ihn fragte, ob es ihm leicht gefallen wäre, in den Rennzirkus zurückzukehren, was Delaney bejahte.  Dann begegnete Delaney aus seinen langjährigen deutschen Rivalen Erich Stahler, die ebenfalls Smalltalk hielten und beide voreinander den höchsten Respekt als Rennfahrer haben und sich beide auf ehrlich gemeinte Weise viel Glück für dieses Rennen wünsten.

Dann setzte der angekündigte Regen ein, das Rennen wurde schwieriger, die ersten Ausfälle kamen, andere Bereifung mußte aufgezogen werden. Die Nacht brach ein. Mittlerweile waren von den 51 Fahrzeugen (als 104 Gahrer) nur noch 25 Fahrzeuge im Rennen, viele durch technische Defekts oder Versagen des Fahrers oder eben durch - bisher leichte - Unfälle.

Dann passierte im Ferrari Stall ein schwerer Unfall, der Wagen überschlug sich mehrfach, der Fahrer konnte mit knapper Not sich retten, ehe der Wagen explodierte. Für einen Bruchteil fühlte sich Delaney paralysiert, an seinen eigenen Unfall des Vorjahres erinnert - und für den Bruchteil einer Sekunde wäre er fast auf ein anderes Fahrzeug aufgefahren. Delaney  drehte sein Lenkrad zur Seite und verlor bei hohem Tempo die Kontrolle über sein Auto und erlitt ebenfalls einen schweren Unfall. Delaney selbst kam nur mit Kratzern und Schurfwunden davon, der Wagen erlitt einen Totalschade. Sein Rennstallleiter David Townsend war sauer, sein bester Fahrer ist aus dem Rennen. Delaney wurde ins Krankenhaus gebracht, doch schnell wieder als "alles OK" entlassen. Delaney war sehr enttäuscht, hatte hohe Ziele in diesem Jahr doch er kennt das Geschäft, weiß wie gefährlich es ist und man muß Profi genug sein, auf alle Eventualitäten gewappnet zu sein. Delaney suchte erneut das Gespräch mit Lisa und Lisa schien keinen großen Groll gegen Delaney zu spüren, doch Delaney konnte sich selbst nicht wirklich vergeben.

Als dann ein weiteres Fahrzeug von Porsche einen technischen Schaden erlitt und das Rennen nur noch 8 Minuten dauerte, wechselte Townsend den Fahrer aus. Er traute seiner Nummer 2, Johann Ritter, es nicht zu, nochmal entscheidend ins Renngeschehen eingreifen zu können und bat Delaney das Rennen zu Ende zu fahren. Ritter war sehr enttäuscht, denn dies ist sein letztes Rennen, er hört danach auf und so wollte er eigentlich nicht abtreten...doch auch er kennt die Regeln. Auch der Ferrari von Stahler hatte einen technischen Schaden und fiel länger aus. Stahler und Delaney  konnten nahezu zeitgleich wieder ins Renngeschehen eingreifen und landeten auf de Plätze 3 und 4. Larry Wilson, ebenfalls Porsche war derzeit Zweiter und Ferrari Pilot Claude Aurac führte. Kurz vor Ziel mußte auch Aurac wegen einer Reifenpanne aufgeben - er war völlig frustriert, war führender und 2 Minuten vor Ende dann sowas. Wilson war nun neuer führender, Delaney konnte gegen Stahler immer wieder auf die Plätze 2 und 3 kämpfen. Delaney wußte, dass er selbst nicht mehr gewinnen kann, seine Hauptaufgabe bestand nun dafür, dass er seinen Teamkameraden Wilson den Rücken freihält gegen Stahler - und das tat er auch. Wilson gewann, Delaney wurde Zweiter. Doppelsieg für Townsends Porsche Team! Happy

Fazit:
Ein wirklich sehr spannender und mitreissender Film, der halbdokumentarische Stil  passte zu dem Film und vllt. sorgte gerade das noch weitere Spannung. Ich selbst hätte mir neben "neben dem Rennen" Szenen gewünscht, aber es war eben so, dass das Rennen der eigentliche Star des Films war.

 Sehr guter Film/Serie
« Letzte Änderung: 23. Juli 2019, 19:01:02 von Dan Tanna Spenser » Gespeichert

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« Antworten #12 am: 12. März 2023, 01:09:32 »

 3,5 Sterne
Die Rennszenen sind die Highlights auch der Cast ist super aber all das darum ist schon Random.

Die Blu-ray hat ein Making Of als Extra über die Dreharbeiten.
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« Antworten #13 am: 12. März 2023, 17:08:06 »

Die Blu-ray hat ein Making Of als Extra über die Dreharbeiten.

Danke für die Ergänzung Happy
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