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Autor Thema: Der schwarze Abt (1963)  (Gelesen 768 mal) Durchschnittliche Bewertung: 4
Theo Kojak
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« am: 03. August 2013, 01:50:39 »



Nachdem in den Ruinen der Abtei von Fossaway ein gewisser Mr. Smooth, der Besitzer eines nahegelegenen Jagdhauses, ermordet worden ist, nehmen Inspektor Puddler und sein Assistent Horatio von Scotland Yard die Ermittlungen auf.

Sie nehmen im unweit gelegenen Schloss des undurchsichtigen Lord Chelford Quartier. Dessen Behauptung, dass es sich bei dem Mörder um ein altes Gespenst, den sogenannten „Schwarzen Abt“, handelt, teilen die Beamten allerdings nicht. Vielmehr vermuten sie das Interesse an einem sagenumwobenen Goldschatz, den man in der Abtei vermutet, als Motiv für den Mord.

Der Rechtsanwalt Arthur Gine hat Geldsorgen, da er große Beträge beim Pferdewetten verloren hat. Er arrangiert deshalb die Verlobung seiner Schwester Leslie mit Lord Chelford. Diese fühlt sich jedoch eher zu Lord Chelfords Cousin Richard hingezogen, der die Geschäfte des Lord führt. Der Bürovorsteher des Rechtsanwalts, Fabian Gilder, ist auch hinter Leslie Gine her. Er hat als Buchmacher Arthur Gine viel Geld abgenommen und besitzt von Gine gefälschte Wechsel, mit denen er Gine erpresst. Er tut sich mit Mary Wenner zusammen, die als Sekretärin im Schloss beschäftigt war, und behauptet, dass sie weiß, wo der Schatz liegt.

Nachdem diese einen geheimen Zugang zur Abtei finden, werden sie vom schwarzen Abt beobachtet. Sowohl Mary Wenner, Arthur Gine und Fabian Gilder als auch der Abt selbst, der sich als verkleideter Diener von Lord Chelford entpuppt, werden erschossen. Leslie Gine löst die Verlobung mit Lord Chelford, sie wird jedoch von diesem in die unterirdischen Gänge der Abtei verschleppt. Bei einem Schusswechsel bricht ein Teil des unterirdischen Ganges ein, wobei Lord Chelford verschüttet wird und der Schatz letztlich doch noch entdeckt wird.

Wußtet ihr, das...

    Hanns Wiedmann verfasste das Drehbuch unter seinem Pseudonym Johannes Kai bereits im Sommer 1962.
    Zum dritten Mal beteiligte sich eine französische Firma an den Produktionskosten eines Wallace-Krimis der Rialto Film.
    Regisseur Franz Josef Gottlieb hatte im Winter 1962/63 den von der CCC-Film produzierten Edgar-Wallace-Film „Der Fluch der gelben Schlange“ inszeniert.
    Die Innenaufnahmen entstanden in den Studios der CCC-Film im Berliner Bezirk Spandau. Die Außenaufnahmen fanden im Schloss Herdringen im Sauerland sowie in West-Berlin statt. Als erster deutschsprachiger Edgar-Wallace-Film enthält dieser Film keine London-Aufnahmen.
    Neben einigen in der Wallace-Serie bereits etablierten Darstellern spielten erstmals Grit Boettcher, Friedrich Schoenfelder und Kurd Pieritz in einem Film der Serie. Dieter Borsche und Charles Regnier wirkten zum zweiten und letzten Mal in einem Edgar-Wallace-Film mit. Außerdem waren in diesem Film Alice Treff und Eva-Ingeborg Scholz zu sehen.
    Nach einigen Kürzungen gab die FSK den Film ab 12 Jahren frei. Im Fernsehen wurde der Film in einer noch kürzeren Fassung im falschen Format und zeitweise zum Teil sogar seitenverkehrt ausgestrahlt. Der im Original farbige Vorspann wurde durch einen Schwarzweißvorspann ersetzt. Inzwischen wurde der Film in der ungekürzten Originalfassung veröffentlicht und ist ab 16 Jahren freigegeben.



    Joachim Fuchsberger: Dick Alford
    Grit Boettcher: Leslie Gine
    Dieter Borsche: Harry Chelford
    Charles Regnier: Inspektor Puddler
    Klaus Kinski: Butler Thomas Fortuna
    Eddi Arent: Kriminalassistent Horatio W. Smith
    Eva-Ingeborg Scholz: Mary Wenner
    Werner Peters: Fabian Gilder
    Alice Treff: Lady Chelford
    Harry Wüstenhagen: Rechtsanwalt Arthur Gine
    Friedrich Schoenfelder: Dr. Loxon
    Kurd Pieritz: Mr. Smooth
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* DAN TANNA SPENSER IST AUCH THEO KOJAK *

...isses wahr!!!

...Entzückend, Baby!

Who loves ya, baby?

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Dan Tanna Spenser
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« Antworten #1 am: 03. August 2013, 17:23:40 »

Hach...als Kind war dieser Film (nach Die Toten Augen von London) jahrelang mein zweitgefürchteteser Film totlachen Lag sicher an den unheimlichen Kutten Grinsen

Heute ist dies einer meiner absoluten Lieblingsfilme von Wallace Happy

5 Sterne
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Jesse
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« Antworten #2 am: 04. August 2013, 11:39:19 »

Auch für mich ein absoluter 5-Sterne-Wallace-Film!  Happy

Besonders toll fand ich, wenn Eddi Arent sich als Horatio W. Smith vorgestellt hat...  Freuen
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filmfan
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« Antworten #3 am: 22. August 2017, 20:20:54 »

Gestern Abend habe ich mir noch mal "Der schwarze Abt" angeschaut und mich darüber geärgert, dass einige Sachen wirklich schlampig gemacht wurden. Der Wallace hätte viel besser werden können, wenn folgendes nicht passiert wäre

1.) Die Handlung ist unnötig kompliziert gestrickt. Man hätte z.B. darauf verzichten können, dass es mehrere Äbte gibt. So laufen ja abwechselnd Fuchsberger, Kinski und Arent mit der Kutte rum. Kinski hätte völlig gereicht.

2.) Die Erpressungen von Wüstenhaben, Peters und Eva Ingeborg Scholz verwirren den Zuschauer. Ich selber musste den Film 3mal sehen, um das richtig zu begreifen

3.) In der Abtei hätte man gruseligere Szenen drehen können (wie z.B. der Abt geduckt hinter jemandem her läuft).

4.) Fast alle Schauspieler im Film sind für sich individuell kriminell. Wüstenhagen tötet Scholz, Kinski begeht am Anfang einen Mord, Werner Peters tötet Wüstenhagen, Borsche tötet Peters und Kinski usw.

5.) Die Abteil-Kulisse war zu klein (eng und wenig "Räume") angelegt, eine größere Bühne oder eine Außenanlage hätte da helfen können, aber auch mehr gekostet

6.) Viele Aussenszenen sind unnatürlich stark ausgeleuchtet für Nachtszenen und Edgar Wallace-Filme, der Kontrast hätte auch stärker sein können

Ich schätze Mal, dass der Film besser geworden wäre, wenn Reinecker mehr Einfluss auf das Drehbuch gehabt hätte und die Regie Reinl oder Vohrer geführt hätten.

Bei der Besetzung bleibt anzumerken, dass Regnier mir als Kommissar nicht so gut gefällt, ebenso hätte man die Rolle des Arztes nicht durch Schoenfelder besetzen sollen. Auch Fuchsberger wirkt als Verwalter von Borsche nicht typisch. Man kennt ihn halt als Inspektor!

Leider daher für mich nur ein durchschnittlicher Film der Wallace-Reihe!

Gerade noch so Guter Film/Serie
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bernardo
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« Antworten #4 am: 08. September 2017, 23:02:08 »

Zuerst will ich sagen, dass mir DER SCHWARZE ABT sehr gut gefällt und ich ihn mir auch gerne ansehe. Vor allem die Besetzung ist eine der besten in der ganzen Reihe. Dennoch stimme ich euch zu, aus dem Film hätte wohl mehr gemacht werden können, als was dann am Ende dabei herauskam.

Vor allem wäre es m.A. nach besser gewesen, man hätte den Abt selbst als Haupttäter dargestellt und die finale Szene wäre dann die Demaskierung des Abts gewesen. Sozusagen der Abt als Hüter des Schatzes, der jeden, der den Schatz rauben will, ermordet. Verbunden mit der unheimlichen Abtei und dem Geheimnis um die Identität des Abtes, hätte das eine äußert spannende Geschichte abgegeben. Daneben wäre ja immernoch Platz für diese ganzen Erpressungsgeschichten gewesen.

Die Idee, mehrere Äbte auftreten zu lassen, finde ich sehr gut, allerdings hätte man das Auftreten eines guten und eines bösen Abts dramaturgisch besser ausgestalten bzw. nützen müssen.
So ist das Finale zwar gut inszeniert, aber die ganze Spannung ist im Prinzip weg, weil es niemanden mehr zu entlarven gilt. Das macht das Ende irgendwie vorhersehbar.

Wie schon gesagt gefällt mir der Film trotz allem sehr gut, es sind wohl auch die Ungereimtheiten in der Story die den Film so faszinierend machen.

Sehr guter Film/Serie
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