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Autor Thema: Heinz Drache  (Gelesen 557 mal)
Theo Kojak
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« am: 03. August 2013, 02:50:24 »

Heinz Drache (* 9. Februar 1923 in Essen; † 3. April 2002 in Berlin) war ein deutscher Schauspieler, Hörspiel- und Synchronsprecher.



Heinz Drache machte sein Abitur am Alfred-Krupp-Gymnasium in Essen-Frohnhausen. Seine Schauspielkarriere begann er am Theater. Er spielte in Nürnberg, Düsseldorf und Berlin. In Berlin lernte er auch Gustaf Gründgens kennen. Dieser holte ihn später nach Düsseldorf, wo Drache für eine Rolle in Friedrich von Schillers Die Räuber und in dem 1947 uraufgeführten Stück Der Schatten verpflichtet wurde. Zu seinen Kollegen zählten unter anderem Käthe Gold, Marianne Hoppe, Gustav Knuth und Elisabeth Flickenschildt.

Bereits in den 1950er-Jahren war Drache in zahlreichen Fernsehfilmen in Hauptrollen zu sehen. Berühmtheit erlangte er in den 1960er-Jahren in den Kriminalfilmen nach Edgar Wallace und Francis Durbridge. 1962 spielte er neben Albert Lieven in dem sechsteiligen „Straßenfeger“ Das Halstuch den Kriminalinspektor Harry Yates aus Littleshaw. Dies war zwar sein einziger Durbridge-Film, zugleich jedoch der erfolgreichste Fernseh-Mehrteiler aus Durbridges Feder. Aufgrund seiner Popularität erhielt Drache 1962 bei der Leserwahl der Jugendzeitschrift BRAVO den Goldenen Bravo Otto als beliebtester TV-Star. Von 1985 bis 1989 ermittelte er auch als Kommissar Bülow für den Tatort. „Don Flanello“, so Draches Spitzname wegen seiner Vorliebe für Maßanzüge, stand insgesamt für sechs Tatort-Folgen in Berlin vor der Kamera.

Seit 1946 war er umfangreich als Hörspielsprecher im Einsatz, vorwiegend beim NWDR Köln und dem daraus entstandenen WDR. Er gehörte in den meisten Produktionen zu den Hauptdarstellern, so 1951 neben Edith Teichmann und Max Eckard in Das kurze glückliche Leben des Francis Macomber nach Ernest Hemingway oder 1971 in Der Untertan als Diederich Heßling, mit u. a. Heiner Schmidt, Walter Andreas Schwarz, Heinz von Cleve und Irmgard Först als Partner.

Daneben arbeitete Drache auch in ausgewählten Parts als Synchronsprecher. Dabei lieh er ansonsten von anderen synchronisierten Hollywood-Größen wie Kirk Douglas, Glenn Ford, Frank Sinatra, Patrick McGoohan, Sean Connery oder Richard Widmark seine Stimme. Die wohl bekanntesten Synchronarbeiten von Heinz Drache sind die deutschen Fassungen von Apocalypse Now (Robert Duvall) und die Neusynchronisation von Der dritte Mann (Trevor Howard).

In seiner letzten Rolle stand er für die erste Folge der ARD-Serie Adelsromanzen vor der Kamera.

Heinz Drache war seit 1957 mit Rosemarie Nordmann (1928–2006) verheiratet, der Ehe entstammen drei Kinder. Aus einer früheren Beziehung zu der Schauspielerin Edith Teichmann stammt die 1948 geborene Tochter Angelika.

Er starb nach einem längeren Krebsleiden an einer Lungenentzündung in einem Berliner Krankenhaus. Sein Grab befindet sich auf dem Berliner Friedhof Dahlem im Feld 1.[1]
Filmografie (Auswahl)

    1953: Einmal kehr’ ich wieder
    1954: Bei Dir war es immer so schön
    1956: Spion für Deutschland
    1957: Kein Auskommen mit dem Einkommen
    1958: Gefährdete Mädchen
    1958: Madeleine Tel. 13 62 11
    1958: Die Straße
    1959: Bei Anruf Mord
    1959: Der Rest ist Schweigen
    1960: Die Frau am dunklen Fenster
    1960: Mit 17 weint man nicht
    1960: Der Rächer
    1962: Das Halstuch (Mehrteiler)
    1962: Die Tür mit den sieben Schlössern
    1962: Nur toten Zeugen schweigen
    1963: Der schwarze Panther von Ratana
    1963: Der Zinker
    1963: Das indische Tuch
    1964: Das Wirtshaus von Dartmoor
    1964: Ein Sarg aus Hongkong
    1964: Der Hexer
    1965: Sanders und das Schiff des Todes
    1965: Schüsse im 3/4 Takt
    1965: Neues vom Hexer
    1965: Die Zeugin aus der Hölle (UA: 1967)
    1966: Das Rätsel des silbernen Dreieck
    1966: Die 13 Sklavinnen des Dr. Fu Man Chu (The Brides of Fu Manchu)
    1967: Die sieben Masken des Judoka
    1967: Der Hund von Blackwood Castle
    1969: Sandy the Seal
    1977: Der Alte - Verena und Annabelle
    1979: Derrick - Das dritte Opfer
    1985: Tatort - Tod macht erfinderisch
    1986: Tatort - Die kleine Kanaille
    1986: Tatort - Tödliche Blende
    1987: Höchste Eisenbahn (Fernsehfilm)
    1988: Tatort - Schuldlos schuldig
    1989: Tatort - Keine Tricks, Herr Bülow
    1989: Tatort - Alles Theater
    1999: Sturmzeit
    2000: SOKO 5113 - Der Mann des Jahres
    2001: Jenseits des Regenbogens (Fernsehfilm)
    2002: Die Kristallprinzessin (Fernsehfilm)

Hörspiele

    1946: Nun singen sie wieder (nach Max Frisch) – Regie: Theodor Mühlen
    1946: Die guten Feinde – Regie: Theodor Mühlen
    1948: Das Geheimnis des Pater Brown; 3. Folge: Das Lied an die fliegenden Fische – Regie: Eduard Hermann
    1948: Die Orgel darf nicht schweigen – Autor und Regie: Wilhelm Semmelroth
    1949: Ballade vom Eulenspiegel, vom Federle und von der dicken Pompanne – Regie: Wilhelm Semmelroth
    1949: Faust II (nach Johann Wolfgang von Goethe) – Regie: Ludwig Berger
    1949: Weh' dem, der lügt (nach Franz Grillparzer) – Regie: Wilhelm Semmelroth
    1950: Alle meine Söhne (nach Arthur Miller) – Regie: Wilhelm Semmelroth
    1950: Madeleine 5 – Regie: Raoul Wolfgang Schnell
    1950: Der Familientag – Regie: Wilhelm Semmelroth
    1951: Venus im Licht – Regie: Wilhelm Semmelroth
    1951: Der Bote – Regie: Ludwig Cremer
    1951: Major Barbara (nach George Bernard Shaw) – Regie: Edward Rothe
    1951: Das kurze glückliche Leben des Francis Macomber (nach Ernest Hemingway) – Regie: Ludwig Cremer
    1951: Ein kleines Lied – Regie: Wilhelm Semmelroth
    1951: Der heilige Schustergeselle – Regie: Wilhelm Semmelroth
    1952: Albert und Angelika – Regie: Wilhelm Semmelroth
    1952: Faust (nach Johann Wolfgang von Goethe) – Regie: Wilhelm Semmelroth
    1952: Erasmus im stillen Winkel – Regie: Wilhelm Semmelroth
    1952: Nebeneinander – Regie: Wilhelm Semmelroth
    1952: Kampf gegen den Tod; 1. Folge: Das göttliche Erbe – Regie: Ludwig Cremer
    1952: Der Brückenbauer – Regie: Eduard Hermann
    1952: Das letzte Gepäck – Regie: Raoul Wolfgang Schnell
    1952: Kampf gegen den Tod; 2. Folge: Engel mit den schwarzen Schwingen – Regie: Ludwig Cremer
    1952: Achtung, Selbstschuß! – Regie: Raoul Wolfgang Schnell
    1952: Das Thüringer Spiel von den zehn Jungfrauen – Regie: Wilhelm Semmelroth
    1952: Der Biberpelz (nach Gerhart Hauptmann) – Regie: Wilhelm Semmelroth
    1952: Flandrischer Herbst – Regie: Ludwig Cremer
    1952: Der Besuch des Fremden – Regie: Wilhelm Semmelroth
    1952: Unsere Straße – Regie: Ulrich Erfurth
    1953: Die Straße nach Cavarcere – Regie: Edward Rothe
    1953: Lorenzaccio – Regie: Wilhelm Semmelroth
    1953: Das einsame Haus – Regie: Franz Zimmermann
    1953: Clarius findet einen Stern – Regie: Werner Honig
    1953: Die Entscheidung fiel um 10.30 Uhr – Regie: Hermann Pfeiffer
    1953: Man springt doch nicht vom Eiffelturm – Regie: Hermann Pfeiffer
    1953: Der Hammer – Regie: Wilhelm Semmelroth
    1953: Der Menschenfeind (nach Molière) – Regie: Wilhelm Semmelroth
    1953: Ich kannte die Stimme – Regie: Franz Zimmermann
    1953: Minna von Barnhelm (nach Gotthold Ephraim Lessing) – Regie: Lothar Müthel
    1953: Kampf gegen den Tod; 8. Folge: Der unvergängliche Zweikampf, 2. Teil – Regie: Wilhelm Semmelroth
    1953: Heimkehr – Regie: Erwin Piscator
    1953: Die Sündflut – Regie: Ludwig Cremer
    1953: Goethe schreibt ein Hörspiel – Regie: Wilhelm Semmelroth
    1953: Der Tod des Sokrates – Regie: Wilhelm Semmelroth
    1953: Roter Mohn – Regie: Franz Zimmermann
    1953: Jan der Träumer – Regie: Raoul Wolfgang Schnell
    1954: Eine Dummheit macht auch der Gescheiteste – Regie: Walter Knaus
    1954: Familie Professor Linden – Regie: Ludwig Cremer
    1954: Ströme sterben nicht – Regie: Wilhelm Semmelroth
    1955: Prozeßakte Vampir (5 Teile) – Regie: Hans Gertberg
    1955: Eine Gondel in Paris – Regie: Hanns Korngiebel
    1956: Die Krähenkolonie – Regie: Erich Köhler
    1956: Wo ist "Mister Milburry" (7 Teile) – Regie: Hans Bernd Müller
    1957: Ein besserer Herr – Regie: Wilhelm Semmelroth
    1957: Die Kurve – Regie: Ludwig Cremer
    1957: Die Rechnung ohne den Wirt – Regie: Edward Rothe
    1957: Volpone – Regie: Helmut Brennicke
    1957: Inspektor Hornleigh auf der Spur (1) – Regie: Hermann Pfeiffer
    1957: Das Band (nach August Strindberg) – Regie: Gerhard F. Hering
    1957: Doktor Semmelweis – Regie: Oswald Döpke
    1957: Blick zurück im Zorn – Regie: Ludwig Cremer
    1957: Das Tor der Tränen – Regie: Günter Bommert
    1957: Schirmers Erbschaft (nach Eric Ambler) – Regie: Cläre Schimmel
    1958: Das flämische Freiheitslied. Die Geschichte Till Eulenspiegels und Lamme Goedzaks – Regie: Ludwig Cremer
    1958: Die Vögel – Regie: Carl Nagel
    1958: Stimmen im Eis – Regie: Günter BBommert
    1958: Der unbekannte Besucher – Regie: Fritz Peter Vary
    1958: König Lear (nach William Shakespeare) – Regie: Wilhelm Semmelroth
    1958: Sein erster Prozeß – Regie: Cläre Schimmel
    1958: Kriselei - Regie: Edward Rothe
    1958: Friede für einen Abend? – Regie: Curt Goetz-Pflug
    1959: Frontbericht – Regie: Heinz von Cramer
    1959: Amphitryon – Regie: Ulrich Lauterbach
    1959: Beckett - Sudermann – Osborne – Regie: Oswald Döpke
    1959: Eduard und Caroline – Regie: Raoul Wolfgang Schnell
    1959: Das befohlene Konzert – Regie: Günter Bommert
    1959: Richard Wagner - E. M. Remarque - Bert Brecht – Regie: Oswald Döpke
    1959: Horatio Hornblower's Abenteuer, Taten und Leiden – Regie: Rolf von Goth und Erich Köhler
    1960: Die Höhle des Philosophen – Regie: Oswald Döpke
    1960: Das Buch und der Pfiff – Regie: Gustav Burmester
    1960: Arbeitsgruppe: Der Mensch – Regie: Oswald Döpke
    1961: Das Tagebuch eines Verführers – Regie: Ulrich Lauterbach
    1961: Bericht von Apfelbäumen / Bericht über Apfelbäume – Regie: Gustav Burmester
    1961: Mein Sohn, der Herr Minister – Regie: Erich Köhler
    1962: Nadel und Kamm oder: Das Öl von Buraimi – Regie: Horst Loebe
    1962: Die roten Pfeile – Regie: Horst Loebe
    1963: Treffpunkt Vergangenheit – Regie: Ulrich Gerhardt
    1963: Besichtigung einer Stadt – Regie: Miklós Konkoly
    1963: Probe in Wahrheit – Regie: Oswald Döpke
    1963: Der Sprachkursus – Regie: Oswald Döpke
    1963: Alarm – Regie: Wolfgang Spier
    1963: Offene Türen – Regie: Erich Köhler
    1965: Mann gegen Mann – Regie: Oswald Döpke
    1967: Starallüren – Regie: Heinz Hostnig
    1968: Allmähliche Verfertigung einer Rede wie im Halbschlaf – Regie: Oswald Döpke
    1968: Die Toten von Spoon River – Regie: Wolfgang Schenck
    1969: Der Hirschkäfer – Regie: Fritz Schröder-Jahn
    1970: Autorengespräch – Regie: Otto Düben
    1971: Entführungen – Regie: Oswald Döpke
    1971: Vorstellungen während der Frühstückspause – Regie: Wolfram Rosemann
    1971: Der Untertan (Sechsteiler nach Heinrich Mann) – Regie: Ludwig Cremer
    1971: Crescendo des Grauens – Regie: Raoul Wolfgang Schnell
    1972: Der Teufel, der heißt Jaromir – Regie: Oswald Döpke
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...isses wahr!!!

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« Antworten #1 am: 03. August 2013, 07:04:00 »

Meine Nummer 2 bei den Wallace-Helden, gleich nach Blacky Fuchsberger Happy
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« Antworten #2 am: 06. August 2013, 23:59:56 »

Ich mochte ihn nicht

Kann ich sogar aus Überzeugung sagenb. Ich hatte ihn mal in München getroffen, wo er völlig überzogen arrogant den Star hatte raushängen lassen und der Meinung war, er sei besser als normale Menschen. sauer
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« Antworten #3 am: 07. August 2013, 07:13:46 »

Ich mochte ihn nicht

Kann ich sogar aus Überzeugung sagenb. Ich hatte ihn mal in München getroffen, wo er völlig überzogen arrogant den Star hatte raushängen lassen und der Meinung war, er sei besser als normale Menschen. sauer

Ich hab' ihn nie persönlich getroffen, deshalb beurteile ich ihn aufgrund seiner schauspielerischen Leistungen und die haben mir gut gefallen!   Happy
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« Antworten #4 am: 09. August 2013, 15:35:47 »

Meine Nummer 2 bei den Wallace-Helden, gleich nach Blacky Fuchsberger Happy

Geht mir auch so. Ich kann mir gar nicht vorstellen.. ihn nicht zu mögen. Aber ich kenne ihn nur vom TV.

Ich mochte ihn nicht

Kann ich sogar aus Überzeugung sagenb. Ich hatte ihn mal in München getroffen, wo er völlig überzogen arrogant den Star hatte raushängen lassen und der Meinung war, er sei besser als normale Menschen. sauer

Manchmal ist es besser einen Star nie getroffen zu haben. Wann war das denn? Was für ein Anlass? Wie kommst Du denn zu Deinem Schluss? Interessiert mich einfach, wenn wir schon jemanden hier im Forum haben, der ihn persönlich getroffen hat.
« Letzte Änderung: 09. August 2013, 15:37:33 von Goliath » Gespeichert

bernardo
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« Antworten #5 am: 06. Juli 2017, 20:43:08 »

Ich mochte ihn ganz gerne. Nach Fuchsberger meine Nummer 2.
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Jim Rockford
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« Antworten #6 am: 01. August 2017, 23:35:36 »

Ich mochte ihn ganz gerne, kenne viele Krimis mit ihm.
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"Hallo, hier Jim Rockford - bitte ihren Namen, Rufnummer und ihre Nachricht...ich rufe zurck!
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