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Autor Thema: Läuft euer eigener Film im Kopf, wenn ihr ein Buch lest?  (Gelesen 2235 mal) Durchschnittliche Bewertung: 0
Magnums mara
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« am: 23. Februar 2014, 19:59:02 »

Ich versuchs mal, zu beschreiben, was ich meine ....  ich werde verrückt



Dan Tanna hat mich grad drauf gebracht. Mir geht es so, dass wenn ich ein Buch lese, ich meine ganz eigenen Vorstellungen zum Gelesenen inszeniere. Das betrifft die Handlung, die beschriebene Gegend, die beschriebenen Charaktere. Ich kann mir ein Bild vorstellen während des Lesens, aber ich kann nicht zwingend später dieses Bild beschreiben oder gar mit z.B. einen bestimmten Schauspieler vergleichen, der in die Rolle von XY schlüpfen könnte.

Diese bildliche Vorstellungskraft birgt allerdings gelegentlich Probleme. So kann ich mir zwar lebhaft die Handlung und alles drum herum aus dem Buch vorstellen, doch wenn ich mich später an etwas aus dem Buch erinnere und nicht gleich auf den  richtigen Titel komme, kann ich schlecht sagen, ob das ein Film war, den ich mal gesehen habe, oder ob es ein Buch war, das gelesen wurde. Oder wenn ich eine Szene im kopf habe, dann kann ich zwar grob beschreiben, worum es ging, doch fällt mir mitunter recht schwer, diese erinnerte Szene korrekt zu Buch, Film (oder Serie) zuzuordnen.
 


Wie geht es euch? Habt ihr gutes „Kopfkino“?

Könnt ihr euch gut alles Gelesene bildlich vorstellen?

Könnt ihr später leicht unterscheiden, ob ihr dies gelesen oder doch eher gesehen habt?

Wie verarbeitet ihr den Inhalt der Bücher?
« Letzte Änderung: 12. März 2015, 01:42:23 von Dan Tanna » Gespeichert

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Dan Tanna Spenser
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« Antworten #1 am: 23. Februar 2014, 21:57:28 »

Ja, grundsätzlich mache ich das sogar so! Ich stelle mir immer geeignete Schauspieler vor und höre sogar stumm  die Stimmen dazu. Bei bereits verfilmten habe ich denn auch die entsprechenden Schauspieler dafür im Kopf Happy
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Jesse
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« Antworten #2 am: 24. Februar 2014, 08:04:57 »

Ja, grundsätzlich mache ich das sogar so! Ich stelle mir immer geeignete Schauspieler vor und höre sogar stumm  die Stimmen dazu. Bei bereits verfilmten habe ich denn auch die entsprechenden Schauspieler dafür im Kopf Happy

Ist bei mir ähnlich! Als ich Sakrileg gelesen habe, stand die Besetzungsliste für die Verfilmung bereits fest. Also habe ich beim Lesen den Charakteren gleich die entsprechenden Schauspieler zugeordnet, was mir beim Schauen des Films sehr geholfen hat.  Happy
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Ducky
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« Antworten #3 am: 24. Februar 2014, 13:20:30 »

Ich lese zwar fast keine krimis (von den Agatha Christie Romanen und Sherlock Holmes mal abgesehen), aber ansonsen lese ich in letzter Zeit wieder mehr. Habe füher viel mher gelesen als heute, aber jetzt lassn ir meine ganzen Serien weniger Zeit dafür)

Ich habe schon immer beim Lesen das gelesene bildhaft vor Augen gahbt. Hatte also immer ein gutes Kopfkino. Und auch mir geht es so, wenn ich ein Buch zu einem Film oder eriner Serie lese, den/die ich bereits gesehen habe, dann sehe und hlre ich die geschilderten Personen eben so vor mir.Ging mir letzens so, als ich die Fortsetzung zu "The 4400" gelesen habe (übrigens sehr empfehlenswert).
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schimmi
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« Antworten #4 am: 24. Februar 2014, 14:26:06 »

Beim Lesen habe ich in der Regel auch bestimmte Darsteller im Kopf und so macht das Lesen noch mehr Spaß.  Happy
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Pepper
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« Antworten #5 am: 24. Februar 2014, 16:31:32 »

Ich hab generell sehr viel Phantasie, und male mir auch gespräche im Vorhinein aus, oder stelle mir Dinge vor usw. Ich kann da auch ganz wegtreten dabei. Ich renne dann auch mal etwas vertüdelt durch die Welt  zwinkern

Für Bücher habe ich immer also Figuren im Kopf, allerdings keine bestimmten.

was mich dann aber arg nervt, sind Verfilmungen, in denen die Darsteller dann ganz anders aussehen, als ich mir vorgestellt habe (und das tun sie ja meistens); das krieg ich dann als mal nicht in Einklang...
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Lupos
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« Antworten #6 am: 24. Februar 2014, 16:50:49 »

fast ähnlich wie bei Pepper gehts auch bei mir  :totlach:allerdings sind die Figuren in meinem Kopf recht ausgereift weil ich mich in ein Buch richtig reinsteigern kann  Grinsen
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mops1980
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« Antworten #7 am: 24. Februar 2014, 18:12:34 »

Mir geht's auch ähnlich.
Ich hab schon ganz gutes Kopfkino, auch von der Umgebung, wo sich ein Charakter im Buch gerade aufhält. Deshalb sehe ich mir meistens auch Verfilmungen von Büchern nicht an. Das zerstört dann meine Illusion.

Andersrum hab ich zuerst einen Film gesehen und danach das Buch gelesen. Da hatte ich natürlich die Darsteller und Umgebung aus dem Film im Kopf und die wurden dann im Buch ganz anders beschrieben. Ich hab das Buch nie zu Ende gelesen.
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SilverLion
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« Antworten #8 am: 25. Februar 2014, 00:27:57 »

Also bei mir ist auch "Kopfkino", wenn ich ein Buch lese. Ich stelle mir dann aber keine "geeigneten" Schauspieler dazu vor, sondern die Gestalt der Figuren entstehen durch den Text, wie sie aussehen, wie sie reden, die Gestik usw.

Ich mag die Buchreihe "Per Anhalter durch die Galaxie" von Douglas Adams sehr und den Roboter stelle ich mir ganz anders vor als er in dieser Verfilumung zu sehen war, auch die Figuren in einer weiteren Lieblings Buchreihe "Die Scheibenwelt" von Terry Prechett haben ihre ganz eigene Gestallt, ganz anders als die Schauspieler in den Verfilmungen (Ist ja auch nur ein kleiner Bruchteil von dieser genialen Welt verfilmt worden bisher...). Es kommt also immer auf den Text an, wie die Figuren beschrieben werden und darauf hin bastelt mein Hirn die Figur, ganz ohne Bezug auf real existierende Menschen. Die Figuren in der Alex Cross Reihe von einen meiner Lieblingsautoren (James Patteson) sehen deshalb genauso anders aus, wie in den Verfilmungen.
« Letzte Änderung: 26. Februar 2014, 01:37:27 von SilverLion » Gespeichert

Pepper
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« Antworten #9 am: 25. Februar 2014, 21:03:02 »

Den Roboter habe ich mir auch ganz anders vorgestellt, in meiner Phantasie war der ganz dünn... Hat dann icht wirklich hingehauen.

Wenn ich dann die Verfilmungen gesehen habe, tut es mir immer leid um meine liebevoll ausgedachten Charaktere, am schlimmsten fand ich das bei Sirius Black von Harry Potter, mein Sirius sah viel besser aus, beim Lesen kriege ich die Filmversion nicht mehr aus dem Kopf.

Und ich muss zugeben, ich habe Twilight gelesen. Und war dann auch im Kino und seeeeeehr ernüchtert. In meinem Kopf war Edward wirklich wunderschön. In Wirklichkeit stellte ich fest, ich bin offensichtlich nicht mehr die Zielgruppe... Ich fand den Vater der Hauptdarstellerin deutlich attraktiver.   Zunge
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wbohm
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#DontKillSeanBean



« Antworten #10 am: 26. Februar 2014, 18:09:36 »


Wie geht es euch? Habt ihr gutes „Kopfkino“?

Könnt ihr euch gut alles Gelesene bildlich vorstellen?

Könnt ihr später leicht unterscheiden, ob ihr dies gelesen oder doch eher gesehen habt?

Wie verarbeitet ihr den Inhalt der Bücher?


Wie geht es euch? Habt ihr gutes „Kopfkino“?

Oh ja. Ich hatte schon immer eine "blühende Fantasie" Grinsen
"Kopfkino" ist ja das A und O beim Lesen. Ich kann mich meistens reinversetzen, allerdings wenn es ein Autor übertreibt und z.B die Inneneinrichtung einer Wohnung bis ins kleinste Detail beschreibt, schalte ich irgendwann ab, wenn es zuviel Information wird. Da ich unter anderem auch sehr viel Fantasy Literatur lese (z.zt Die Romane von R.A Salvatore aus den "Forgotten Realms" Reihe) braucht man auch ein gutes Vorstellungsvermögen, denn ein Ork oder ein Oger sieht ja nunmal nicht so aus wie "Erna Klawuttke aus Berlin (ok, es gibt keine Orks oder Oger, aber wenn es sie geben würde, dann würden sie nicht so aussehen wie Erna K.  Grinsen)

Als ich vor 2 Jahren die Jesse Stone Romane gelesen habe (nachdem ich die Filme mit Tom Selleck gelesen hatte) da hatte ich auch keine Schwierigleiten damit, dass der Jesse Stone aus den Romanen erst Mitte 30 ist, während der Tom Selleck als Film Jesse bei aller Liebe nicht mehr als Mittdreissiger durchgeht und auch die Romane etwas anders sind als die Filme. Trotzdem sah ich dann vor meinem geistigen Auge den Mittdreissiger Jesse mit dem Gesicht des (damals) Mitt Sechziger Tom Selleck.

Anderes Beispiel: Vor über 30 Jahren habe ich damals "Lord of the Rings" von Tolkien gelesen und als ich dann vor 10 Jahren die Verfilmungen von Peter Jackson sah, da sahen Gandalf und Frodo fast genauso aus, wie ich sie mir damals als Jugendlicher ausgemalt habe. Und auch die Monster kamen meinen damaligen Vorstellungen sehr nahe. Ich war echt begeistert.

Könnt ihr euch gut alles Gelesene bildlich vorstellen?

Normalerweise ja. Aber wie in der vorherigen Antwort beschrieben: Wenn es zu detailliert wird und ich finde, dass diese Details nicht unbedingt nötig sind, dann höre ich irgendwann auf mir das immer detaillierter vorzustellen (mein Hirn soll ja schliesslich keinen Kurzschluss erleiden zwinkern )

Könnt ihr später leicht unterscheiden, ob ihr dies gelesen oder doch eher gesehen habt?

Kurz und knackig: Jein Grinsen

Wenn es schon einige Zeit her ist, dann frage ich mich manchmal schon: Hast du das damals so gelesen oder kam das "von anderswo". In der Regel kann ich das aber immer noch richtig zuordnen.


Wie verarbeitet ihr den Inhalt der Bücher?


Wenn in dem Buch Ereignisse oder Schicksale vorkommen, die ich so oder in ähnlicher Form schon mal erlebt habe, dann habe ich nach Ende des Buches manchmal doch noch arg dran zu knappsen.
Ich frage mich natürlich auch immer: Wie würdest du das machen, wenn du in der Situation wärst usw. Ich denke, das machen aber die meisten so.

« Letzte Änderung: 26. Februar 2014, 18:17:25 von wbohm » Gespeichert

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Dan Tanna Spenser
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« Antworten #11 am: 26. Februar 2014, 18:43:01 »

Vielen Dank für das tolle Interview! totlachen
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Magnums mara
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« Antworten #12 am: 26. Februar 2014, 19:58:26 »


Ich  Danke sagen auch !!  Schockiert Betenn / Anbeten was vorschlagen

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« Antworten #13 am: 22. März 2014, 19:43:04 »

Ich lese zur Zeit "Inseln im Strom" von Ernest Hemingway und auf dieses Buch angewendet, kann ich folgendes zum Thema sagen:

Viele Episoden des Buchs kann ich mir gut vorstellen, meine Fantasie ist gut ausgeprägt und ich mag es die durch Sprache gezeichneten Bilder in meinem Kopf auszumalen. Vor allem mit ähnlichen Erfahrungen, wenn man dann bewusst oder unbewusst vergleicht, geht es mir so. Ich kann diese Dinge dann gut nachvollziehen bzw. nachfühlen.

Ich mag es zum Beispiel wenn Hemingway Geschichten von "seinen Lieben" zeichnet, und sowas macht er wirklich selten. Man merkt einfach wie nahe er ihnen ist und was er für sie empfindet.

Womit ich so meine Schwierigkeiten habe sind Kriegsszenen. Die kann ich mir zwar auch vorstellen. Eine entsprechende Erfahrung - als Grundlage für das Verstehen - habe ich glücklicherweise noch nicht machen müssen.
« Letzte Änderung: 22. März 2014, 19:45:50 von Micha » Gespeichert

Dan Tanna Spenser
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« Antworten #14 am: 02. Juli 2014, 01:38:30 »

Lese ja gerade von David Baldacci die "Camel Club" - Reihe und dort habe ich seit dem ersten Band (bin derzeit bei Band 3) auch sowas wieder. Folgende Schauspieler finde ich sehr passend und stelle sie mir beim Lesen auch vor:


Oliver Stone (Joe Mantegna ("Criminal Minds") (in meinen Augen eine absolute Idealbesetzung für den Charakter!)
Reuben Rhodes (Tom Selleck) ("Magnum") (Größe und Sportlichkeit stimmt, den bart und die schulterlangen Haare kann er sich wachsen lassen) zwinkern
Milton Farb (Bruce Boxleitner) ("Agentin mit Herz") Sehr geeignet mit seiner Art für diesen Charakter!)
Caleb Shaw (Paul Ben-Victor) ("Inivisible Man", "In Plain Sight"). In meinen Augen auch eine Idealbesetzung!) Happy
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