Ich habe mal aus Interesse reingeschaut, ist aber nicht wirklich eine Serie fĂŒr mich. Ich finde Wales zwar sehr interessant und die Landschaft ist auch wundervoll schön, aber da ist mir zuviel Herz Schmerz drin, als echte Comedy. Werde wohl jetzt nicht mehr weiter schauen, auch wenn ich Owen Teale und Ruth Jones sehr mag.
Wie sehr sich die eigene Meinung an einer Serie verÀndern kann, habe ich bei Stella am eigenem Leib erfahren. Die Serie zÀhlt mittlerweile zu meinen Lieblingen und ich kann aktuell gar nicht mehr genug kriegen und bin auf aktuellem

(Staffel 3, Folge 6) .
Das malerische fiktive StĂ€dtchen Pontyberry im walisischen Hinterland und seine gröĂtenteils verrĂŒckten Bewohner, an deren Spitze Auntie Brenda steht, haben mich fasziniert. Die Serie hat einen inneren Humor der einzigartig ist. Stella und ihre MĂ€nnergeschichten werden pro Folge immer verzwickter, sind aber eigentlich nur nebensĂ€chlich. Man hat jeden Charakter ein Sprachrohr gegeben und keiner kommt zu kurz. Egal ob der schĂŒchterne Big Alan der seinen Sohn mehr oder weniger allein groĂzieht und heimlich in Stella verliebt ist, oder der Opa beim Bestattungsunternehmen, der eine Sprache spricht die keine Sau versteht - ich habe mit allen angefreundet.
Eine Comedy-Perle die leider die wenigsten kennen dĂŒrften. Staffel 3 gefĂ€llt mir genauso gut wie die vorhergehenden und mit Michael Jackson gibt es nun einen wĂŒrdevollen neuen Liebhaber von Stella, der ausgerechnet am Haus nebenan wohnt und den jeder wegen seines Namens oder weil er EnglĂ€nder ist, verspottet - aber auf liebevolle Art. Wenn die anderen einen Moonwalk von ihm sehen wollen, zeigt er ihn.
