Spenser
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Gouverneur

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***FORENBOSS***
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« am: 04. Februar 2010, 22:19:09 » |
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Mark Hunter (Michael Douglas) gilt als aussichtsreichster Kandidat bei den Gouverneurswahlen. Der charmante Hardliner hat sich in seinen Jahren als Staatsanwalt eine 1a-Verbrechensstatistik erarbeitet: Keiner hat mehr Mörder über- und ihrer gerechten Strafe zugeführt. Eine Topkarriere also, die nun ihren krönenden Abschluss finden wird?! Der Lokalreporter C.J. (Jesse Metcalf) glaubt zu wissen, dass da was faul im Staate Dänemark ist und stellt eigene Ermittlungen an. Er findet heraus, dass Hunter viele Fälle manipuliert haben muss - nur beweisen kann er es nicht, noch nicht...
Keine Zweifel für den Angeklagten
Gemeinsam mit seinem Kumpel Corey (Joel David Moore) fälscht nun C.J. Beweise, und zwar so, dass der Mord an einer Prostituierten zu dem jungen Reporter führt. Die Beiden dokumentieren ihr Vorgehen auf Video - dieses Zeugnis soll Hunter das Genick brechen. Doch anders als erwartet, wittert der gewiefte Staatsdiener den Braten und lässt Corey von seinem Komplizen, Lieutenant Merchant (Lawrence Beron), ausschalten. C.J. landet so in der Todeszelle und hat nur noch eine Hoffnung: seine Geliebte, Hunters Assistentin Ella (Amber Tamblyn). Ella ist hin- und hergerissen zwischen ihrer Liebe für C.J. und ihrer Loyalität zu ihrem Boss. Indes versucht Detective Nickerson (Orlando Jones) die Hintergründe zu beleuchten. Er ist von C.J.'s Unschuld überzeugt. Die Uhr tickt, denn sowohl Nickerson als auch Ella bleibt nicht viel Zeit, um Hunter das Handwerk zu legen und C.J.'s Kopf aus der Schlinge zu ziehen...
"Gegen jeden Zweifel" ist ein Remake des Filmklassikers von Fritz Lang aus dem Jahr 1956. Regisseur Peter Hyams hat nicht nur das Originaldrehbuch von Douglas Morrow adaptiert und in die Neuzeit transportiert, er zeichnet auch für die Kameraführung verantwortlich. Leider gelingt ihm trotz Michael Douglas als Zugpferd nur ein lauwarmer Aufguss, der solide gebrüht ist, aber keine Überraschungen bereit hält. Darüber hinaus werden die vielfältigen Chancen, die so eine Geschichte bietet - perfides Katz-und-Maus-Spiel, Plädoyer gegen die Todesstrafe etc. - nicht genutzt. Einfach eine verschenkte Chance
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