Fazit:
Dialoge halte ich für absolut mit Parker vergleichbar, sehr stark!
Handlung ist mir insgesamt gesehen zu verworren, von den Verdächtigen hat am Ende auf seine Weise eine Delle an der Bimmel, was ich dann in der Häufung doch für etwas übertrieben fand.
Ja, beim Finale geht es bei den Handlungsorten ziemlich hin und her, ist man von Spenser nicht gewohnt, aber meiner Ansicht nach auch kein Drama.
Die Behandlung der Figur ist unterirdisch, kein Thema.
Dagegen führen Quirk und Spenser meiner Meinung nach die besten Gespräche, die sie je hatten!
Gesamtbewertung daher:

Ich habe mir erlaubt dein Fazit hier auch zu posten. Hoffe, das geht in Ordnung!

Das Finale fand ich leider äußerst schwach und Spenser der P.I. der durch die Staaten reist (und niemals schläft) fand ich auch nicht gut. Hatte wirklich unfreiwillig was von einem Thriller. Außerdem hatten Susan und Spenser in diesem Band ungewöhnlich viel Sex. Ich will ja nicht behaupten, dass es das nicht gibt (ein paar Mitte 50 oder Ende 50 das viel Sex hat), aber das war so auch noch nicht in einem Roman vorgekommen.
Wie gesagt, ich sehe Broken Trust nicht mehr so schlecht, aber ich war auch nicht begeistert. Habe es hoffentlich gut begründet - auch wenn ich manchmal polemisch war - aber das war Reich-Ranicki auch stets (und da zeigt sich der emotionale Leser).