18. Noch nicht in Deutschland erschienen (The Bitterest Pill) (2019)

Begonnen von Seamus, Apr 26, 2019, 23:18

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Seamus



Inhalt:

When a popular high school cheerleader dies of a suspected heroin overdose, it becomes clear that the opioid epidemic has spread even to the idyllic town of Paradise. It will be up to police chief Jesse Stone to unravel the supply chain and unmask the criminals behind it, and the investigation has a clear epicenter: Paradise High School. Home of the town's best and brightest future leaders and its most vulnerable down-and-out teens, it's a rich and bottomless market for dealers out of Boston looking to expand into the suburbs.

But when it comes to drugs, the very people Jesse is trying to protect are often those with the most to lose. As he digs deeper into the case, he finds himself battling self-interested administrators, reluctant teachers, distrustful schoolkids, and overprotective parents . . . and at the end of the line are the true bad guys, the ones with a lucrative business they'd kill to protect.

Erscheint am 10. September 2019
Rating: (1 rating)

Mr. Stepinfatchit

Junge, Junge, im Bereich Jesse geht es ja mit Veröffentlichungen Schlag auf Schlag :freu:!

Seamus

Der Plot klingt mal wieder richtig spannend, ich kann es kaum abwarten diesen auch mal zu lesen. Da habe ich im September ja etwas worauf ich mich freuen kann   :freu:

Mr. Stepinfatchit

Allerdings, Du wirst ja dann auch sicherlich in gewohnter Art und Weise berichten :).

Seamus

Selbstverständlich! Werde mein bestes geben und in die Tasten hauen.  :)

Mr. Stepinfatchit


Seamus

Gestern Abend habe ich begonnen, den Roman zu lesen.

Ich muss ja gestehen das ich einerseits kein großer Fan von Drogengeschichten bin, da die Fälle meistens auf das selbe hinauslaufen. Deshalb war die Erwartungshaltung auch nicht so groß, wie sonst bei Jesse immer. Andererseits finde ich es auch schade, das dies Coleman's letzter Jesse ist. Ich fand seinen ersten Band ja schwach, aber er hat immer besser hineingefunden und auch wenn sein Schreibstil von allen Nachfolgern am meisten von Parker abweicht, hat er einen grandiosen Job gemacht. Jesse hat sich richtig gut entwickelt. Die Anglegenheit mit seinem Sohn kann man ja so und so sehen, aber er hat stets für Furore gesorgt.

Und ja, auch wenn mir solche Fälle nicht liegen, fand ich die ersten 15 Kapitel richtig gut.

Jesse ist romanübergreifend ja schon lange trocken, aber wenn er so erotisch über die Momente die er mit seinem Whiskey hatte, schreibt, ist das bestimmt ein Anzeichen von einem baldigen Rückfall.  :D Würde mich jedenfalls nicht wundern.

Und sein Sohn Cole muss natürlich ausgerechnet vor ihm ein Bier trinken.  :totlach:

Aber Cole hat sich gemacht. Er arbeitet zwar immer noch bei Daisy, aber er hat schon angemerkt, dass er sich was anderes suchen will. Es fiel auch der Beruf des Cops, das hat Jesse gar nicht geschmeckt.

In diesem Roman dürfte Jesse auch wieder eine Beziehung zu einer Frau eingehen, im letzten Band gab es dies ja nicht. Maryglenn, did Kunstlehrerin und Malerin, ist auf jeden Fall eine sympathische Figur.

Bin gespannt wie es weiter geht.

Seamus

Es kam wie es kommen musste. Cole hat sich für eine Polizeiausbildung beworben und tritt demnächst in die Fußstapfen seines Vater's Jesse. Zwar nicht in Paradise, dafür aber in einem fiktiven Nachbarort. Ich habe zuerst damit gerechnet, das Jesse etwas dagegen hat, weil es schon einer der härtesten Berufe ist. Und er hat ja auch Bedenken, andererseits freut er sich auch darüber. Und das so sehr, dass er wieder mit dem Trinken angefangen hat (war klar dass das früher oder später passieren wird). Bei so einer freudigen Nachricht absolut verständlich.  :D

Die Vater-Sohn Beziehung ist bisher auch das spannendste und begeistert mich mehr als der Fall. Die Cases der letzten vier Bände hatten viel mehr Pepp und Schwung, dieser hier zieht sich schon etwas hin. Es kommt beim Lesen gewiss keine Langeweile auf, aber es ist auch noch nichts erwähnenswertes passiert. Kann also nur besser werden, bin mir aber sicher dass es das auch wird.

Mr. Stepinfatchit

Na, Jesse als Dad klingt ja wirklich interessant, wird sich bestimmt auch noch spannend entwickeln.

Seamus

Die letzten drei, vier Romane der Reihe haben mit einem derartigen Knall geendet, das ich Tage später noch über das Ende nachgedacht hatte. Das waren sehr gute und spannende Bücher,  was ich von diesem Werk nicht behaupten kann.

Leider wurde die Story, wie von mir gehofft nicht besser. Es zog sich viel eher schleichend bis zum Ende dahin und war dann froh als ich es zu Ende gelesen hatte. Das Leseerlebnis erinnerte mich an Pale Kings and Princes, welches einer der wenigen Spenser-Romane ist, der mich nicht fesseln konnte.

Und es lag hier gar nicht nur an den Drogen. Ich fühlte mich ein wenig auch an Sea Change erinnert. Dort waren mir die Schilderungen der Minderjährigen fast schon zu grafisch, was hier bei The Bitterest Pill nicht der Fall ist. Es ist und bleibt aber ein abscheuliches Thema und das hier eine Frau die Täterin war, ändert nicht viel.

Auch Maryglenn, so mysteriös und humorvoll sie auch war, an Diana, Tamara oder Sunny kommt sie nicjt heran. Diese waren mir einfach sympathischer.

Mir fehlen mittlerweile auch einfach die Sorgen und Probleme von Jesse. Er ist nun trocken, hat einen Sohn, seine nervige Ex ruft nicht mehr an...er ist wie soll ich sagen etwas langweilig geworden. Nicht das ich mir Jenn zurückwünsche   :D , aber Ärger liest sich nun mal besser als das beschriebene.

Es war ja nicht alles unterer Durchschnitt. Gefallen hat mir die Beziehung zwischen ihm und Cole. Vinnie war wieder mal klasse und das er Molly mit Crow hier und Crow da, genervt hat, fand ich fantastisch.

Dennoch war das neben Blind Spot der einzige Roman von Coleman zu dem mir der Zugang gefehlt hat.

:2sterne:

Mr. Stepinfatchit


Seamus

Wenn ich es zusammenfassen müsste würde ich sagen, Pale Kings And Princes 2.0 gepaart mit einem Jesse Stone ohne Sorgen und Probleme.

Langweilig klingt vielleicht etwas hart ausgedrückt. Aber der frühere Jesse mit Alkoholproblemen und nervigen Ex-Frauen (Freundinnen) liest sich einfach spannender als der ruhige Vater der Soda statt Whiskey trinkt. Gerade diese Melancholie die man aus früheren Büchern gewohnt war und die vielen Sorgen fehlen mir einfach und ich finde das waren auch die Dinge die diese Reihe immer ausgemacht haben.

Mr. Stepinfatchit

Oh ha, das ist aber schon ein hartes Urteil, der Vergleich mit "Pale kings and prices" ???.

Seamus

Wobei ich ja PKaP noch nicht mal als den schwächsen Spenser bezeichnen würde. In meine Flop 3 würde ich da eher "Double Deuce", "Hugger Mugger" oder "Now & Then" nominieren. Man muss natürlich auch sagen, dass es keinen schlechten Spenser gibt, aber da gab es schon fünf oder sechs die ich unter Pale Kings and Princes zuordnen würde. Also doch kein so ganz hartes Urteil.  ;)

Aber jeder hat ja eine andere Meinung und das ist auch gut so.  :)

Mr. Stepinfatchit

"Hugger Mugger" würde ich auch zu den schwächeren Bänden zählen, "Double Deuce" hat mir wegen Hawks Beziehung zu Alicia ziemlich gut gefallen und "Now and then" habe ich zwar in Deutsch und Englich bei mir liegen, aber noch nicht gelesen.